DE529925C - Vorrichtung an Saiteninstrumenten zur Regelung der zur Tongebung erforderlichen Saitenspannung - Google Patents

Vorrichtung an Saiteninstrumenten zur Regelung der zur Tongebung erforderlichen Saitenspannung

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DE529925C
DE529925C DEG76434D DEG0076434D DE529925C DE 529925 C DE529925 C DE 529925C DE G76434 D DEG76434 D DE G76434D DE G0076434 D DEG0076434 D DE G0076434D DE 529925 C DE529925 C DE 529925C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/14Tuning devices, e.g. pegs, pins, friction discs or worm gears
    • G10D3/147Devices for altering the string tension during playing

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
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  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Vorrichtung an Saiteninstrumenten zur Regelung der zur Tongebung erforderlichen Saitenspannung Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung an Saiteninstrumenten zur Regelung der zur Tongebung erforderlichen Saitenspannung, bei der das verstellbare Saitenende an einem nachgiebig in seine Ruhelage zurückkehrenden Schwinghebel angreift.
  • Das Neue der Erfindung wird im besonderen darin gesehen, daß ein zweiarmiger Schwinghebel oberhalb des Griffbrettes derart gelagert ist, daß er von den Fingern der das Griffbrett unterfassenden Hand derart bewegbar ist, daß zur Erzeugung einer musikalischen Weise durch Zusammenziehung der Hand die Saitenspannung und damit die gewünschte Tonhöhe regelbar ist.
  • Des weiteren kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß der das Saitenende tragende Hebelarm durch .einen Lenker mit einer längs der Saiten bewegbaren Rolle o. dgl. verbunden ist, so daß durch Bewegen der Rolle o. dgl. die schwingende Länge der Saiten veränderbar ist.
  • Das Saiteninstrument gemäß der Erfindung kann auch als Doppelsaiteninstrument ausgebildet sein und ist als solches so ausgestaltet, daß die beiden Saiten an die zwei Enden einer Schraubenspindel befestigt sind, welche eine auf der Spindel verstellbare Mutter trägt, die mit dem Hebelarm verbunden ist, und die .Stellung der Mutter so begrenzt ist, daß die schwingenden Saitenlängen einen bestimmten Akkord ergeben.
  • Ein weiteres .Merkmal der Erfindung wird darin gesehen, daß die beweglichen Saitenenden an einer- verschiebbaren Platte befestigt sind, derart, däß das eine Saitenende an der Platte unmittelbar angreift, während das andere Saitenende an dem einen Arm eines auf der Platte gelagerten Winkelhebels befestigt ist, dessen zweiter Arm auf einem in seiner Neigung verstellbaren Anschlag gleitet, so daß das Verhältnis .der schwingenden Saitenlängen derart regelbar ist, daß das ständige Tonverhältnis zwischen den beiden Saiten annähernd aufrechterhalten wird.
  • Die Zeichnung zeigt schematisch verschiedene-Ausführungsformen von Saiteninstrumenten gemäß der Erfindung.
  • Abb. i ist eine Seitenansicht eines Instrumentes mit nur einer Saite.
  • Abb. 2 und 3 zeigen Teilansichten anderer Ausführungsformen, bei denen gleichzeitig die Spannung uni die vibrierende Länge der Saiten verändert werden kann.
  • Abb.4, 5 und 6 zeigen in Draufsicht drei Vorrichtungen zur Korrektur des Akkordes. Bei der vereinfachten Ausführung gemäß Abb. i setzt sich das Instrument zusammen aus einem Griffbrett i, welches mit seinem einen Ende an Resonanzkörper 2. befestigt ist und auf dessen anderem Ende eine Stütze 3 angeordnet ist, die aus zwei parallelen Backen besteht. Zwischen diesen Backen ist auf einer Achse 4 ein Hebel 5 drehbar befestigt, der mit einer nach dem Griffbrett zu gerichteten Verlängerung 5a versehen ist. Am Ende dieser Verlängerung ist eine Saite 6 befestigt, die mit ihrem entgegengesetzten Ende am Resonanzkörper festgehalten ist. Zwischen der Saute und dem Resonanzkörper ist der Steg 7 eingesetzt.
  • Die Saite wird zuerst durch eine bekannte, nicht dargestellte Spannvorrichtung gespannt, die auf einen der Befestigungspunkte wirkt, derart, daß dieselbe-mit ihrem tiefsten Ton schwingt, wenn der Hebel sich in der Stellung des größten Abstandes befindet. Die Handfläche und der Daumen der Hand halten hierbei .das Griffbrett wie beim Violinspiel umschlossen, während die Enden der längsten Finger den Hebel umgreifen und ihn mehr oder weniger an des Griffbrett heranziehen entsprechend der mehr oder weniger stärkeren Zusammenziehung der Hand. Hierbei wird die Saite um ebensoviel gespannter und gibt einen um ebensoviel höheren Ton von sich, je mehr .die Hand zusammengezogen wird, wobei die Schwingungen der Saite durch bekannte Mittel erzeugt werden.
  • Der Tonumfang eines solchen Instrumentes ist von geringer Ausdehnung.
  • Um diesen Nachteil zu beheben, ,ist am Hebelarm 5a unterhalb der Saitenbefestigung ein Lenkhebel angeordnet, welcher die Lage eines die Saiten stützenden Organs derart regelt, daß die Senkung des Hebels 5 .die Verkürzung des schwingenden Saitenteiles hervorruft und somit den Ton der Saiten erhöht.
  • Die Vorrichtung, welche bestimmt ist, den schwingenden Teil der Saiten beim Niedergehen des Hebels zu verkürzen, kann in der verschiedensten Weise ausgeführt werden, im besonderen durch die nachstehend beschriebenen Mittel: Der Hebels (Abb. 2) regelt mit Hilfe des Gestänges 8, 9, 1o entlang dem Griffbrett die Verschiebung einer Rolle ii, welche die Saiten stützt.
  • Der schwingende Teil der Saiten ist einerseits durch die Rolle und andererseits durch den Steg begrenzt.
  • Die Saiten können außerdem gestützt werden,, (s. Abb. 3) durch eine biegsame Platte 12, die an ihren Enden starr an den Teilen 13 und 1q. befestigt ist, die beweglich auf den vom Griffbrett des Instrumentes getragenen Achsen 15, 16 sitzen. Diese miteinander durch .die Triebstangen 17 verbundenen Teile werden gleichzeitig durch den Hebel 5 so bewegt, daß die aufeinanderfolgenden Veränderungen der Platte 12 eine wellenförmige Bewegung beim Gleiten unter den Saiten erzeugen.
  • Um das Volumen des Tones zu vergrößern, kann man das Instrument mit zwei Saiten versehen.
  • Die Mittel,' die angewandt werden, um einen gegebenen Akkord zwischen den Saiten konstant aufrechtzuerhalten und im besonderen ,den Gleichklang, der entsprechend den schwingenden Längen der Saiten verschieden ist, können in einem beliebigen Verhältnis zueinander eingestellt sein oder sie müssen, im Gegensatz hierzu, gleichbleiben.
  • Das erste Mittel ist anwendbar, sobald die Länge des vibrierenden Teiles der Saiten unabhängig von den Bewegungen des Hebels ist, d. h. sobald dieser nur auf die Spannung der Saiten einwirkt.
  • Die beiden gespannten Saiten, in diesem Falle von gleicher Länge, sind. an den Enden einer Schraubenspindel befestigt, die mit einem Schraubengang 18 versehen ist (Abb.4).
  • Der Zug des Hebels wirkt sich aus in der Richtung des Pfeiles f auf eine Mutter, deren Stellung auf dem Schraubengang durch den Knopf i9 einstellbar ist.
  • - Die Stellung der 1Vlutfer ist derart einstellbar, daß der Zug des Hebels zwischen den Saiten verteilt wird im selben Verhältnis wie deren Ausdehnungen gleichbleiben.
  • Sobald die schwingenden Längen der beiden Saiten untereinander gleichbleiben müssen, benützt man, um ihren Akkord konstant zu erhalten, die eine (der vorher beschriebenen Vorrichtungen.
  • Beispielsweise ist gemäß Abb. 5 eine der Saiten verbunden mit einer Platte 2o, welche zwischen geradlinigen Führungen bei Zug durch- den Hebel im Sinne des Pfeiles f1 gleitet, während die andere Saite an einem Teil 21 befestigt ist, welcher um die durch die Platte 2o getragene Achse 22 sich dreht.
  • Die Drehung des Teiles 21 infolge des Zuges der Saite .ist durch einen Hebel ?3,_ der auf der am Instrument befestigten Achse 24 angeordnet ist, beschränkt. Die Stellung des Hebels 23 auf seinem Drehlager wird durch die Schraube 25 geregelt.
  • Der gewünschte Akkord wird zunächst eingestellt durch die einzelnen Spannungen der Saiten gemäß der Einstellung nach Abb. 5, die der geringsten Saitenspannung naheliegt. Da :der Teil des Hebels 23, der dann in Berührung mit dem Teil 21 ist, einen Kreisbogen um den festen Drehzapfen 24 bildet, ist die Drehung des Hebels 23 ohne Einfluß auf den Akkord. Der Hebel ist folglich vollkommen herabgedrückt.
  • Zwischen den Regelungsstellungen verändert der Hebel 23 in geeigneter Weise die Neigung des Teiles 21 auf der Platte 2o.
  • Die Spannungsänderung und damit die Tonlage der Saiten kann auch durch einen Hebelteil 21 geändert werden, der um eine vom Griffbrett des Instrumentes getragene Achse 27 drehbar- angeordnet ist (Abb. 6). Von den Saiten ist die eine unmittelbar an das Brett 26 und die andere an eine Mutter 28 befestigt, die sich auf der mit Gewinde versehenen, vom Teil 26 getragenen Welle 29 bewegt.
  • Der Zug des Hebels wirkt sich auf das Brettchen 26 im Sinne der Pfeilrichtung f2 aus. Falls d-ie mit Gewinde versehene Welle oder Spindel rechtwinklig zur Saitenrichtung angeordnet ist, sind die kleinen Verstellungen der Mutter 28 ohne merkbaren Einfluß auf die Spannung der daran befestigten Saite. In dieser Stellung von geringerer Spannung erden die Saiten getrennt gestimmt.
  • Der Teil 26 ist alsdann durch Drehung in eine Stellung von höherer Saitenspannung gebracht. Der Akkord selbst wird wieder hergestellt durch Verstellung der Mutter 28 vermittels Drehung der Spindel.
  • Die Drehpunkte des Teiles 26 und die Befestigungspunkte der Saiten sind. derart angeordnet, daß sie in bequemer Weise das Verhältnis der, Ausdehnungen während der Drehungen jenes Teiles zu verändern vermögen. Zum selben Zweck vermag man die unmittelbar an dem Teile 26 befestigte Saite über den Drehpunkt des Teiles 3o laufen zu lassen, dessen Profil mit Drehung des Teiles 26 die Entfernung der Saite auf dem festen Zapfen 27 verändert.
  • Eine Feder, die sich auf das Griffbrett stützt und. auf :den Hebel im umgekehrten Sinne wie die Saiten wirkt, erleichtert die Zusammenziehungsbewegung der Hand. Dieselbe ist derart angeordnet, daß ihre Wirkungsrichtung, die bei geringer Spannung der Saiten durch den Hebelzapfen läuft, sich davon entfernt, so daß der Hebel niedergeht, derart, daß das Drehmoment, welches sie auf den Hebel ausübt, im gleichen Maße sich vergrößert wie die Spannung der Saiten wächst. Die Art der Saiten, die Art, Form und Abmessung des Resonanzkörpers und die anderen Teile des Instrumentes können beliebig sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Vorrichtung an Saiteninstrumenten zur Regelung der zur Tongebung erforderlichen Saitenspannung, bei der das verstellbare Saitenende an einem nachgiebig in seine Ruhelage zurückkehrenden Schwinghebel angreift, dadurch gekennzeichnet, daß der zweiarmige Schwinghebel (5) oberhalb des Griffbrettes derart gelagert ist, daß er von den Fingern der das Griffbrett unterfassenden Hand so .bewegbar ist, daß zur Erzeugung einer musikalischen Weise durch Zusammenziehung der Hand die Saitenspannung und damit die gewünschte Tonhöhe regelbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß der das Saitenende tragende Hebelarm :durch einen Lenker (8) mit einer längs der Saiten bewegbaren Rolle (r i) verbunden ist, so daß durch Bewegender Rolle die schwingende Länge der Saiten veränderbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch z in Verbindung mit einem Doppelsaiteninstrument, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Saiten. an die zwei Enden einer Schraubenspindel (r8) befestigt sind, welche eine auf der Spindel verstellbare Mutter (f) trägt, .die mit dem Hebelarm (5a) verbunden .ist, und die Stellung der Mutter (f) so begrenzt ist, daß die schwingenden Saitenlängen einen bestimmten Akkord ergeben. q.. Vorrichtung nach Anspruch r bis 3 für Doppelsaiteninstrumente, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Saitenenden an einer verschiebbaren Platte (20) befestigt sind.., derart, .daß das eine Saitenende an der Platte (2o) ummittelbar angreift, während das andere Saitenende an dem einen Arm eines auf der Platte gelagerten Winkelhebels (2 r) befestigt ist, dessen zweiter Arm auf einem in seiner Neigung verstellbaren Anschlag (23) gleitet, so daß das Verhältnis der schwingenden Saitenlängen derart regelbar ist, daß das ständige Tonverhältnis zwischen den beiden. Saiten annähernd aufrechterhalten wird.
DEG76434D 1928-05-24 1929-05-18 Vorrichtung an Saiteninstrumenten zur Regelung der zur Tongebung erforderlichen Saitenspannung Expired DE529925C (de)

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