DE529373C - Schere, insbesondere zum Durchschneiden von Schreibstreifen, Film- oder Papierstreifen - Google Patents
Schere, insbesondere zum Durchschneiden von Schreibstreifen, Film- oder PapierstreifenInfo
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- DE529373C DE529373C DENDAT529373D DE529373DD DE529373C DE 529373 C DE529373 C DE 529373C DE NDAT529373 D DENDAT529373 D DE NDAT529373D DE 529373D D DE529373D D DE 529373DD DE 529373 C DE529373 C DE 529373C
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03D—APPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
- G03D15/00—Apparatus for treating processed material
- G03D15/04—Cutting; Splicing
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
- Schere, insbesondere zum Durchschneiden von Schreibstreifen, - - - Film- oder Papierstreifen Die Erfindung betrifft eine Schere zum Zerschneiden von Blättern eines an sich beliebigen VSTerkstoffes, die den Vorzug hat, daß das Zerschneiden durch Schwenken der Sehneidkanten um einen kleinen Drehwinkel erfolgt und zudem ein sicheres Schneiden-bis nahe an den Drehpunkt ermöglicht ist. Die neue Schere ist vorzugsweise geeignet, an, Stelle der sogenannten Messer zu treten, die in Meßgeräten zur Aufzeichnung von Vorgängen dazu benutzt werden, beschriebene oder belichtete Film- oder Papierstreifen von dem noch unbehandelten Teil abzutrennen. Diese Messer sind einfache Scheren, deren eine Schneidkante fest angeordnet ist, beispielsweise am Deckel des Behälters, in den der beschriebene Streifen eingeführt wird. Die andere Schneidkante ist um einen Punkt außerhalb des zu durchschneidenden Streifens drehbar gelagert und wird entweder von Hand oder selbsttätig auf die andere Schneide zu bewegt, bis die beiden Kanten sich übergreifen. Um den Film oder das Papier sicher zu durchschneiden, muß man die bewegliche Schneidkante um einen verhältnismäßig großen Winkel drehen und den Drehpunkt ziemlich weit außerhalb anordnen. Beides führt zu großen Abmessungen. Bei Anordnungen zum selbsttätigen Durchschneiden des Streifens führt die Forderung eines großen Hubes auch zu einer umständlichen Bauart. Diese Nachteile sind besonders erheblich, wenn es sich darum handelt, einen Streifen von großer Breite zu durchschneiden.
- Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß die bewegliche Schneidkante nicht eine ununterbrochene Gerade bildet, sondern aufgelöst wird in eine kleinere oder größere Anzahl von vorzugsweise geradlinigen Schneidkanten, die mit der ursprünglichen Richtung einen spitzen Winkel bilden, wobei jede vom Drehpunkt aus auf die vorhergehende Schneidkante folgende Kante bereits vordem Ende der vorhergehenden beginnt. Die Schneidkanten sehen etwa so aus wie eine Säge mit hinterschnittenen spitzen Zähnen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Schere nach der Erfindung dargestellt. 5 stellt den Schlitz im Deckel eines Kastens dar, in den der abzuschneidende Schreibstreifen hineinläuft.-Die eine Schneidkante, i, die zweckmäßig fest auf dem Deckel angeordnet wird, ist gerade, die andere, um die Achse6 drehbare, 2, weist hinterschnsttene spitze Zällne 3_ auf. Die Schneidkanten 4 sind gegen- die Mittellinie der beweglichen Klinge derart geneigt, daß der für ein sicheres Zerschneiden erforderliche Schnittwinkel auch bei verhältnismäßig kleinem Hub und großer - Papierbreite erreicht wird. Dadurch, daß die einzelnen Schneidkanten, bezogen auf den zu durchschneidenden Streifen, bereits vor dem Ende der vorhergehenden Kanten beginnen, wird ein stetiger Schnitt erzielt, an dem nicht zu erkennen ist, daß der Streifen nacheinander von verschiedenen Schneidkanten durchschnitten wird.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schere, insbesondere zum Durchschneiden von Schreibstreifen (Film- oder Papierstreifen) in schreibenden Meßgeräten mit zwei um einen Drehpunkt gegeneinander beweglichen- Klingen, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die eine Klinge (2) mehrere Schneidkanten (4) besitzt, die gegen die Hauptrichtung der Klinge in einem spitzen Winkel geneigt sind.
- 2. Schere mit einer festen, geraden Schneidkante und einer drehbaren Klinge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anfang einer Schneidkante, von dem Drehpunkt aus gerechnet, vor dem Ende der vorhergehenden liegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE529373T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE529373C true DE529373C (de) | 1931-07-11 |
Family
ID=6554047
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT529373D Expired DE529373C (de) | Schere, insbesondere zum Durchschneiden von Schreibstreifen, Film- oder Papierstreifen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE529373C (de) |
-
0
- DE DENDAT529373D patent/DE529373C/de not_active Expired
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