DE528756C - Einrichtung zum Reinigen bzw. Entgasen von fluessigen Metallen, insbesondere Eisen, durch Ruetteln - Google Patents

Einrichtung zum Reinigen bzw. Entgasen von fluessigen Metallen, insbesondere Eisen, durch Ruetteln

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DE528756C
DE528756C DED48223D DED0048223D DE528756C DE 528756 C DE528756 C DE 528756C DE D48223 D DED48223 D DE D48223D DE D0048223 D DED0048223 D DE D0048223D DE 528756 C DE528756 C DE 528756C
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cleaning
furnace
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forehearth
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DED48223D
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CHARLOTTE DECHESNE GEB SCHAENI
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D27/00Treating the metal in the mould while it is molten or ductile ; Pressure or vacuum casting
    • B22D27/08Shaking, vibrating, or turning of moulds

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Reinigen bzw. Entgasen von flüssigen Metallen, insbesondere Eisen, durch Rütteln In dem Patent 521 528 ist ein Verfahren zum Reinigen bzw. Entgasen-von flüssigem Metall, insbesondere Eisen, nahe seinem Erschmelzungisort durch Rütteln behandelt. Gemäß diesem Verfahren wird das aus der Beschickung des Schmelzgefäßes, z. B. des Schmelzofens, jeweils abgeflossene, am Boden dieses Gefäßes oder eines unmittelbar an seiner Abstichöffnung angeordneten Vorherdes angesammelte flüssige Metall während des Ablaufvorganges, also nach Maßgabe seiner Erschmelzung, durch eine von außen wirkende Stoß- oder Rüttelvorrichtung in Erschütterungen versetzt. Dies hat den Zweck, die jeweils oberste der einzelnen sich während des Ablaufvorganges nacheinander ansammelnden Schichten des flüssigen Metalls von vorhandenen Gasblasen bzw. Verunreinigungen zu befreien.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine zur Durchführung des erwähnten Verfahrens besonders geeignete Einrichtung. Bei dieser Einrichtung sind entweder das Schmelzgefäß oder der unmittelbar an dessen Abstichöffnung vorgesehene Vorherd oder beide fest miteinander verbundene Behälter um eine -Achse derart kippbar gelagert, daß sie während des Schmelz- und Ablaufvorganges in Schaukelbewegungen versetzt werden können. Durch diese Schaukelbewegungen der Aufnahmebehälter wird das abgeflossene Metall derart gerüttelt bzw. geschüttelt, daß jeweils die oberste der einzelnen sich während des Ablaufvorganges ansammelnden Schichten des flüssigen Metalls von vorhandenen Gasblasen bzcv. Verunreinigungen befreit wird.
  • Es ist bereits bekannt geworden, geschmolzenes Metall in einem schaukelbaren oder bewegbaren Behälter zu behandeln. Alle diese bekannten Einrichtungen sind aber nicht geeignet, einzelne sich während des Schmelzvorganges nacheinander im Schmelzgefäß oder in einem Vorherd ansammelnde Schichten gemäß dem Verfahren nach Patent 52t 52$ zu behandeln.
  • Erfindungsgemäß sind ferner bei der neuen Einrichtung im Innern des Schmelzgefäßes, des Vorherdes oder beider Behälter Trennwände. angeordnet, die eine oder mehrere Durchströmöffnungen für das flüssige Metall aufweisen. Durch diese Ausgestaltung der Sammelbehälter wird die Entgasung undReinigung des flüssigen Metalls wesentlich gefördert .1:s ist zwar bekannt, im Innern eines schaukelbaren Metallbehälters rippenförinige Vorsprünge vorzusehen, die auf das Schmelzbad eine zerteilende Wirkung ausüben, jedoch finden diese bekannten Einrichtungen bei ganz anderen Verfahren Anwendung.
  • Auf der Zeichnung sind drei verschiedene Ausführungsformen der neuen Einrichtung veranschaulicht.
  • In den Abb. i und 2 ist der untere Teil eines Schmelzofens in einem OOuerschnitt und im Längsschnitt dargestellt. Ab. 3 zeigt den Schmelzofen mit davor angeordnetem schaukelbarem Vorherd im Längsschnitt und in Abb. 4. ist gleichfalls im Längsschnitt der untere bewegliche Teil eines Schmelzofens und der fest mit ihm verbundene Vorherd veranschaulicht.
  • Bei der Ausführungsform nach den Abb. i und 2 ist der untere Teil a des Schmelzofens um eine Gelenkachse b beweglich, die zweckmäßig außerhalb der Längsmittelebene des Ofens angeordnet ist. Im Innern des Schmelzofens a ist eine Trennwand c vorgesehen, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel drei Durchtrittsöffnungen d für das flüssige Metall aufweist. Durch diese Trennwand c wird der untere Teil des Ofenraumes in zwei durch die Öffnungen d miteinander verbundene Räume unterteilt.
  • Mit Hilfe einer nicht dargestellten, beliebig ausgestalteten Antriebsvorrichtung wird der untere Teil a des Schmelzofens um die Achse b regelmäßig hin und her geschaukelt. Diesen Schaukelbewegungen folgt auch das sich im Ofen nach Maßgabe der Erschmelzung allmählich ansammelnde Metall, das auf diese Weise in Erschütterungen versetzt und damit von vorhandenen Gasblasen bzw. Verunreinigungen befreit wird. Dieser Reinigungsvorgang wird dadurch besonders wirksam unterstützt, daß das flüssige Metall bei den Schaukelbewegungen des. unteren Ofenteils durch die Öffnungen d der Trennwand c jeweils hindurchtreten muß. Es ergibt sich somit ein ständiges Zusammendrängen des Metalls an den Öffnungen d und ein Wiederausbreiten des Metalls nach dem Hindurchtritt durch die Öffnungen d. Auf diese Weise wird die ganze flüssige Metallmasse ständig in allen ihren Teilen einer gründlichen Durchmengung und Durchmischung unterworfen, so daß sich alle in dem Metall eingeschlossenen Gasblasen oder Verunreinigungen ausscheiden können. Vor allem wirken aber die Rüttel-bzw. Schaukelbewegungen des unteren Ofenteils auf die jeweils aus der Beschickung des Schmelzgefäßes frisch abgeflossene, sich an der Oberfläche des Metallbades ansammelnden Schichten. Nach erfolgter Reinigung des Metalls kann dieses durch die Abstichöffnung e dem Schmelzofen entnommen werden.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 ist der Schmelzofen a selbist unbeweglich gelagert, jedoch ist ein zur Aufnahme des jeweils erschmolzenen flüssigen Metalls dienender, vor der Abstichöffnung des Schmelzofens angeordneter Vorherd f um die Gelenkachse b schaukelbar.. Auch dieser Behälter weist eine Trennwand mit Durehtrittsöffnungen d auf und ist,. ähnlich wie der untere Ofenteil bei der Ausführungsform nach den Abb. i und 2, mittels einer auf der Zeichnung nicht veranschaulichten, beliebig ausgestalteten Antriebsvorrichtung um die Achse b schaukelbar.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 4 ist wiederum der untere Ofenteil a um die Gelenkachse b schaukelbar. Bei dieser Ausführungsform ist der Vorherd f mit dem schaukelbaren Ofenteil a fest verbunden, so daß er dessen Bewegungen folgen muß. Zwischen dem Ofen a und--dem Vorherd f bzw. in der im Innern des Vorherdes angeordneten Trennwand sind mehrere Durchströmöffnungen d vorhanden, die dem gleichen Zweck dienen wie bei den Ausführungsformen nach den Abb. i bis 3. Bei der Einrichtung nachAbb. q. wird also das jeweils geschmolzene Metall nicht nur im Schmelzofen a selbst, sondern auch in dem damit fest verbundenen Vorherd f den zur Reinigung erforderlichen Erschütterungen unterworfen.
  • Bei sämtlichen Ausführungsformen spielt sich also das Verfahren im wesentlichen in der gleichen Weise ab.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Reinigen bzw. Entgasen von flüssigem Metall, insbesondere Eisen, durch Rütteln gemäß Patent 521 528, dadurch gekennzeichnet, daß entweder das Schmelzgefäß (a) oder der unmittelbar an dessen Abstichöffnung vorgesehene Vorherd (f) oder beide fest miteinander verbundene Behälter um eine Achse (b) derart kippbar gelagert sind, daß sie während des Schmelz- und Ablaufvorganges, in Schaukelbewegung versetzt werden können.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß entweder im Innern des Schmelzgefäßes (a) oder des Vorherdes (f) oder beider Behälter Trennwände angeordnet sind, die ein oder mehrere Durchströmöffnungen für das flüssige Metall aufweisen.
DED48223D 1925-06-20 1925-06-20 Einrichtung zum Reinigen bzw. Entgasen von fluessigen Metallen, insbesondere Eisen, durch Ruetteln Expired DE528756C (de)

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