DE526863C - Verfahren zur Verbindung von Kautschuk und Metall - Google Patents

Verfahren zur Verbindung von Kautschuk und Metall

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DE526863C
DE526863C DEW71156D DEW0071156D DE526863C DE 526863 C DE526863 C DE 526863C DE W71156 D DEW71156 D DE W71156D DE W0071156 D DEW0071156 D DE W0071156D DE 526863 C DE526863 C DE 526863C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J5/00Manufacture of articles or shaped materials containing macromolecular substances
    • C08J5/12Bonding of a preformed macromolecular material to the same or other solid material such as metal, glass, leather, e.g. using adhesives
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J2321/00Characterised by the use of unspecified rubbers

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Description

  • Verfahren zur Verbindung von Kautschuk und Metall Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Vereinigung von Kautschuk und- Metall. In Betrieben, in welchen Kautschukausfütterungen für Behälter oder Rohre oder Kautschuküberzüge für Gegenstände aus Metall im allgemeinen hergestellt werden, ist man seit langem bestrebt, zur Vereinigung von Kautschuk und Metall ein Bindemittel ausfindig zu machen, welches mehr als eine bloße Adhäsion zwischen Kautschuk und Metall bewirkt.
  • Es ist zwar bekannt, Metall und Kautschuk dadurch zu verbinden, daß man die Oberfläche des Metalls nach vorheriger Reinigung mit einem Überzug oder einer Zwischenlage aus Metall, Metallsulfid oder Metalloxyd versieht, worauf der Kautschuk aufgebracht und das Ganze auf Vulkanisationstemperatur erhitzt wird. Diese Verfahren haben aber den Nachteil, daß sich beim Vulkanisieren kleine Gasblasen auf der Metallfläche bilden, welche die innige Verbindung des Metalls mit dem Kautschuk verhindern.
  • Gemäß der Erfindung wird die Metalloberfläche mit einer Masse, die Kautschuklösung, Chlornatrium und gepulverte Holzkohle sowie gegebenenfalls eine geringe Menge Guttapercha enthält, überzogen, eine Schicht vulkanisierbarer Kautschukmasse aufgepreßt und das Ganze auf Vulkanisationstemperatur erhitzt. Je nach der Härte, die dem Kautschuküberzug erteilt werden soll, kann der zum Anstrich benutzten Masse Schwefel in entsprechender Menge zugefügt werden. Das Verfahren gemäß der Erfindung umfaßt also drei Arbeitsabschnitte.
  • Zunächst wird die Oberfläche des Metallgegenstandes mit einem Überzug versehen, der Stoffe enthält, die hernach als Flußmittel, Reinigungsmittel und als Gasentfernungsmittel dienen, und dann wird auf die so behandelte Metalloberfläche eine Schicht vulkanisierbaren weichen oder harten Kautschuks aufgebracht. Endlich wird das Metall mit der aufgebrachten Kautschukschicht so lange auf die Vulkanisationstemperatur erhitzt, bis der Kautschuk vulkanisiert ist, wobei die in dem Metallüberzug enthaltenen Fluß- und Reinigungsmittel wirksam werden, während das Gasentfernungsmittel die sich beim Vulkanisieren bildenden Gasblasen aufnimmt.. Erfahrungsgemäß geht der aufgebrachte Anstrich vollkommen in die Kautschukschicht über, und es wird eine so feste Vereinigung beider Stoffe erzielt, daß es nicht möglich ist, den Kautschuk von dem Metall abzuziehen oder abzuschälen, so daß eher ein Einreißen der Kautschukschicht erfolgt. Als besonders fest hat sich die nach diesem Verfahren aufgebrachte Kautschukschicht auf Kupfer und Edelmetallen erwiesen, doch ist die Erfindung auch auf Eisen und andere Metalle anwendbar.
  • Als Flußmittel und gleichzeitig als Reinigungsmittel wird der Anstrichmasse erfindungsgemäß Natriumchlorid zugesetzt, das während der Vulkanisation eine Reinigung der Metalloberfläche herbeiführt. Zur Entfernung sich bildender Gasblasen kommt vorzugsweise _gepulverte Holzkohle in Ariw@ndung, die - in-'j Moppelter Hinsicht wirksam ist:_ _ sie: absorbiert kleinere Gasmengen und macht die aufgetragene Schicht leicht porös, so daß größere Gasblasen nach außen entweichen können.
  • Beispiel Die Oberfläche des mit dem Kautschuküberzug zu versehenden Metallkörpers wird zunächst einer sorgfältigen mechanischen Reinigung unterzogen. Hierauf wird in dünner Schicht ein Anstrich aufgetragen, der folgende Zusammensetzung besitzt: 5 Teile gepulverte Holzkohle, z Teile Natriumchlorid, io Teile Kautschuk, i Teil Guttapercha, gelöst in einer hinreichenden Menge Chloroform, Benzol o. dgl.
  • Diese Mischung kann auch kleine Mengen von Schwefel oder anderen Vulkanisationsmitteln enthalten. Nach dem Verdunsten des Lösungsmittels wird auf die zurückbleibende Schicht eine Schicht vulkanisierbaren Kautschuks aufgetragen, dessen Gehalt an Vulkanisationsmitteln wechselt, je nachdem ob eine Schicht aus Weichkautschuk, aus Hartkautschuk oder aus einem Kautschuk von mittlerem Vulkanisationsgrad bestehen soll. Schließlich wird der so vorbereitete Metallkörper erhitzt, so daß die obere Kautschukschicht oder auch beide Kautschukschichten vulkanisieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Verbindung von Kautschuk mit Metallen, dadurch gekennzeichnet, daß man die Metalloberfläche zunächst mit einer Anstrichmasse überzieht, die aus einer gegebenenfalls eine geringe Menge Guttapercha enthaltenden Kautschuklösung, Chlornatrium und gepulverter Holzkohle besteht, auf die mit dem Anstrich überzogene Metalloberfläche eine Schicht einer vulkanisierbaren Kautschukmasse aufpreßt und das Ganze vulkanisiert. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Metalloberfläche aufgebrachte Anstrichmasse Schwefel enthält, dessen Menge sich nach der dem Kautschuküberzug zu erteilenden Härte richtet.
DEW71156D 1924-11-03 1925-12-03 Verfahren zur Verbindung von Kautschuk und Metall Expired DE526863C (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747746C (de) * 1937-10-19 1944-10-13 Verfahren zum Verbinden von Kautschuk oder Kautschukersatzstoffen mit Metall
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