DE526568C - Waermemesser - Google Patents
WaermemesserInfo
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- DE526568C DE526568C DED53692D DED0053692D DE526568C DE 526568 C DE526568 C DE 526568C DE D53692 D DED53692 D DE D53692D DE D0053692 D DED0053692 D DE D0053692D DE 526568 C DE526568 C DE 526568C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01K—MEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01K5/00—Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material
- G01K5/48—Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a solid
- G01K5/56—Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a solid constrained so that expansion or contraction causes a deformation of the solid
- G01K5/58—Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a solid constrained so that expansion or contraction causes a deformation of the solid the solid body being constrained at more than one point, e.g. rod, plate, diaphragm
- G01K5/60—Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a solid constrained so that expansion or contraction causes a deformation of the solid the solid body being constrained at more than one point, e.g. rod, plate, diaphragm the body being a flexible wire or ribbon
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Description
- Wärmemesser Bei Wärmemessern mit Zeigeroder Schreibwerk ist es bekannt, als Anzeigeglied Bänder oder Drähte aus Stoffen hoher Wärmedehnungszahl in Rahmen aus Stoffen geringer Wärmedehnungszahl einzuspannen und die zwischen beiden Teilen sich ergebenden Wärmeverschiebungen für den Antrieb des Zeigers oder Schreibwerkes auszunutzen.
- Die Erfindung besteht darin, daß die zum Messen dienenden Drähte oder Bänder in einem Gestell befestigt sind, das aus Teilen geringer Wärmedehnungsfähigkeit und Teilen hoher Wärmedehnungsfähigkeit so zusammengesetzt ist, daß die Einspannstellen des Meßkörpers bei verschiedenen Temperaturen immer gleichen Abstand besitzen. Hierdurch ist die Trägheit und elastische Nachwirkung auf ein geringes Maß gebracht, weil der praktisch masselose Meßkörper allen Temperaturänderungen sehr schnell folgt und weil durch die Innehaltung der genauen Meßlänge des hinsichtlich Wärmedehnung ausgeglichenen Gestells von diesem keine störenden Einflüsse auf den Meßkörper ausgeübt werden.
- Wesentlich für die Erfindung ist weiter die Ausbildung des Gestells mit angenähert gleichen Wandstärken seiner Teile geringerer und höherer Wärmedehnung. Hierdurch ergibt sich gleich schnelle Erwärmung oder Abkühlung der verschiedenen Gestellteile, selbst wenn diese im ganzen zur Erzielung guter Starrheit verhältnismäßig starkwandig ausgebildet sind, und damit bleiben die Einspannpunkte des Meßkörpers auch bei schroffen Temperaturwechseln in gleichemAbstande, ohne daß etwa erst ein Verschieben und dann wieder allmähliches Genaueinstellen eintritt.
- Durch die genaue Aufrechterhaltung der Meßlänge ist endlich eine Sonderausgestaltung solcher Art ermöglicht, daß als Meßkörper dienende Spanndrähte von an sich bekannter Schlingenform über Wippen geschlungen sind, die mit Prismen in dem Gestell gelagert sind. Hierdurch ist mittels Parallelschaltung vieler Drähte eine insbesondere für Schreibwerkantrieb erwünschte starke Kraftwirkung der Meßdrähte erreichbar, und zwar unter durchaus gleichmäßiger Belastung und stetiger Straffhaltung aller Einzeldrähte.
- Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel. Ein Rahmen r aus formsteifen Profilstäben eines Stoffes von geringer Wärmedehnungszahl enthält Traglaschen 2 eines Stoffes mehrfach höherer Wärmedehnungszahl derart, daß die Längen des Rahmens und der Laschen sich umgekehrt verhalten wie ihre Wärmedehnungszahlen und in diesen Laschen gelagerte Prismen 3 bei verschiedenen Temperaturen stets gleichen Abstand voneinander behalten. Auf den Prismen 3 sind Rippen q. gelagert, und über diese sind Meßdrähte 5 als Einzelschlingen oder als Windungen einer fortlaufenden -Wicklung in bekannter Weise aufgewunden. Die Drähte besitzen hierbei so viel Vorspannung, daß sie auch bei höchsten zu messenden Temperaturen nicht schlaff werden. Im Beispiel ist zu bequemer Einstellbarkeit der Vorspannung ein Bügel 6 verwendet, der im Rahmen i so befestigt ist, daß er die eine Bahn der Meßdrähte 5 durchbaucht. Ein Gelenk 7 des Bügels 6 erlaubt ihm leichtes Nachgeben gegenüber etwa auftretenden Wärmedehnungsverschiebungen der Teile zueinander. An der anderen Bahn der Meßdrähte ist mittels eines Zugbügels 8, der durch eine Blattfeder g angespannt ist, ein Zeiger io so angeschlossen, daß diese Bahn der Drähte so weit durchgebaucht ist, um einerseits bei Temperaturzunahme sich noch weiter durchbauchen und andererseits bei Temperaturabnahme ihre Durchbauchung verringern zu können; das Zeigerwerk gibt die Durchbauchungen auf einer unmittelbar in Temperaturgraden geeichten Skala i i oder auch auf einem Schreibstreifen mit Uhrwerkantrieb wieder.
- Die Verwendung der dünnen- Drähte, die von der zu messenden Luft oder dem sonstigen Medium frei umspült sind, ergibt sehr schnelle Anpassung der Drahttemperatur an die Umgebungstemperatur. So ist beispielsweise bei Drahtdurchmesser o,i mm die Trägheit nur ein Dreißigstel der eines guten Quecksilberthermometers und ein Achtzigstel oder Hundertstel der eines Bimetallthermometers von gleichem Ausschlag und gleicher Richtkraft. Die Vermehrung der Drahtzahl ermöglicht dabei Erzeugung vervielfachter Richtkraft ohne Vergrößerung der Trägheit. Die Anordnung des Zeigerwerkes etwa in der Mitte der Drahtbahn in einer Durchbauchung dieser ergibt dabei im gewählten Beispiel einen fünfzehnfach größeren Ausschlag als bei Einspannung des Drahtendes am Zeigerwerk, wo dann nur die einfache Längenänderung des Meßdrahtes die Ausschlaggröße ergeben würde.
- Die Bauteile des Rahmens i und die Laschen 2 haben möglichst gleiche Wandstärken, um möglichst gleichzeitig ihre Wärmedehnungen auszuführen, weil andernfalls der normale Abstand der Prismen 3 voneinander erst mit Zeitverschiebung gegenüber einem aufgetretenen Temperaturwechsel wiederhergestellt und inzwischen ein Meßfehler entstehen würde.
Claims (2)
- I'.%TENTAINSPi<üc;HL: i. Wärmemesser mit stark wärmeausdehnungsfähigen Drähten oder Bändern, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte oder Bänder an stark wärmedehnungsfähigen Stäben (2) befestigt sind, deren Ausdehnung die des Gestells (i) geringer Ausdehnungsfähigkeit kompensiert und daß die Rahmenteile mit geringerer und höherer Wärmedehnung gleiche oder angenähert gleiche Wandstärken besitzen, derart, daß sie sich gleich schnell äußerem Temperaturwechsel anpassen.
- 2. Wärmemesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Träger der schlingenförmigen Spanndrähte auf Prismen gelagerte Wippen dienen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED53692D DE526568C (de) | 1927-08-13 | 1927-08-13 | Waermemesser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED53692D DE526568C (de) | 1927-08-13 | 1927-08-13 | Waermemesser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE526568C true DE526568C (de) | 1931-06-08 |
Family
ID=7055174
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED53692D Expired DE526568C (de) | 1927-08-13 | 1927-08-13 | Waermemesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE526568C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE743324C (de) * | 1938-01-27 | 1943-12-23 | Otto Ramstetter Dipl Ing | Thermostat |
| DE1053111B (de) * | 1955-09-02 | 1959-03-19 | Wella Ag | Elektrischer Temperaturregler |
-
1927
- 1927-08-13 DE DED53692D patent/DE526568C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE743324C (de) * | 1938-01-27 | 1943-12-23 | Otto Ramstetter Dipl Ing | Thermostat |
| DE1053111B (de) * | 1955-09-02 | 1959-03-19 | Wella Ag | Elektrischer Temperaturregler |
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