DE52548C - Düseneinrichtung - Google Patents

Düseneinrichtung

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Publication number
DE52548C
DE52548C DENDAT52548D DE52548DA DE52548C DE 52548 C DE52548 C DE 52548C DE NDAT52548 D DENDAT52548 D DE NDAT52548D DE 52548D A DE52548D A DE 52548DA DE 52548 C DE52548 C DE 52548C
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DE
Germany
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nozzle
cap
jacket
tube
wind
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52548D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. SCHWEICK-HART in Milwaukee, Wisconsin, V. St. A
Publication of DE52548C publication Critical patent/DE52548C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L1/00Passages or apertures for delivering primary air for combustion 

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

KAISERLICHES
Patentamt;
Die vorliegende Erfindung bezweckt hauptsächlich i. den Windstrom an seinem Austrittspunkte aus dem Gebläse auszubreiten, 2. es den Gasen, die vom Herd aus in das Gebläse treten, zu ermöglichen, nach aufsen zu entweichen bezw. dieselben zu verhindern, bis in den Balg zu dringen, 3. den Austritt von Luft durch den Gebläsemantel zu verhindern, also einen starken, beständigen und gleichmäfsigen Windstrom zu erzeugen und zu erhalten, und 4. letzterem bei seinem Eintritt in das Feuer die zur Erzeugung einer guten Flamme und Förderung der Verbrennung günstigste Richtung zu verleihen.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine perspectivische Ansicht eines Gebläses,
Fig. 2 ein verticäler Querschnitt durch die Mitte desselben,
Fig. 3 eine perspectivische Darstellung der Austrittsdüse, sowie des von derselben abgenommenen Deckels oder der Kappe,
Fig. 4 ein von unten gesehener Querschnitt von Fig. 2 nach der Linie x-x,
Fig. 5 ein Querschnitt nach y -y in Fig. 2, gleichfalls von unten gesehen,
Fig. 6 ein verticäler Querschnitt durch das Centrum einer Kappe bezw. eines Düsendeckels von abweichender Form,
Fig. 7 eine Seitenansicht einer Modification des Gefäfses,
Fig. 8 ein zugehöriger verticäler Querschnitt nach der Linie 8-8, Fig. 11,
Fig. 9 eine Endansicht des horizontalen Theiles desselben Gebläses,
Fig. 10 ein verticäler Querschnitt nach der Linie 10-10, Fig. 8,
Fig. 11 ein horizontaler Schnitt nach der Linie 11-11, Fig. 8,
Fig. 12 ein verticäler Querschnitt durch das Centrum der Düsenkappe und
Fig. 13 eine Unteransicht des Düsenrohrendes mit dem Verschlufs.
Bezüglich der Fig. 1 bis 6 einschlieTslich ist A ein horizontal konisch zulaufendes Rohr, welches an seinem dünneren Ende mit einem verticalen Rohr B communicirt. Das obere Ende des Rohres B bildet die Düse. Vorzugsweise werden Windleitung und Düsenrohr, wie gezeichnet, aus einem Stück gegossen. Das Düsenrohr B setzt sich unterhalb seiner Verbindungsstelle mit A fort und ist an seinem unteren offenen Ende mit einem beweglichen Verschlufs b versehen. Die Düse B ist an ihrem oberen oder Austrittsende B etwas verjüngt und trägt die Ansätze bl b1; unterhalb dieser Ansätze befinden sich die segmentartigen Flantschen b2b2, die zur Stütze und Befestigung der Düsenkappe dienen. Der nach unten reichende Theil des Rohres B nebst einer Verschlufsklappe b dient dazu, Asche, Schmutz u. s. w., die etwa von der Feuerung aus in die Düse dringen, zu entfernen. Auch fängt das Rohr B in seinem unteren Ende noch alles Metall auf, das bei geringerer Temperatur als der Schmelztemperatur für Eisen schmilzt.
Das aufgefangene Metall kann durch Oeffnen der Klappe b entfernt werden.
Der obere Theil des Düsenrohres B ist von einem Mantel D umgeben, dessen Theile durch Bolzen, Niete oder Schrauben dd vereinigt sind. dl dl sind die zur Aufnahme dieser Bolzen u. s. w. bestimmten Augen. Der Mantel D umgiebt das Rohr B concentrisch, und zwar dienen die nahe an dem oberen Ende der Düse befindlichen Leisten b2 b2 dazu, denselben in dieser Stellung zu erhalten, ebenso auch die an der unteren Kante des Mantels vorgesehenen Ansätze ö?2(i2, Fig. 2 und 4. Endlich hält auch noch das durch die Mantelwandung dringende Horizontalrohr A den Rohrmantel in seiner Lage fest.
C ist eine halbkugelförmige oder anders abgerundete Kappe, deren unterer Rand mit einem nach innen ragenden Flantsch c versehen ist. An zwei gegenüberliegenden Punkten der letzteren sind Aussparungen c1 c1 vorgesehen', in welche die Ansätze b1 bl hineinpassen, wenn die Kappe auf die Düse gesetzt wird. Die obere Fläche des Flantsches c ist zwischen den Aussparungen derart abgeschrägt, dafs, wenn die Kappe vollständig auf ihrem Sitz niedergedrückt und herumgedreht wird, die abgeschrägten Flächen sich allmälig dicht an die Ansätze b1 aiischliefsen und die Kappe selbst dadurch veranlassen, sich gegen die Leisten &2 £>2 anzulegen, Fig. 2. Bei dieser Befestigung der Kappe C am Düsenende kommen die Aussparungen c1 c1 über die Leisten b2 ε2 zu liegen, so dafs der Wind nicht durch erstere zwischen Mantel D und Düse B entweichen kann. Zwischen den inneren Rändern des Flantsches c und der Düse ist ein geringer Raum freigelassen, damit die aus der Feuerung in die Kappe tretenden Gase in und durch den Mantel Z) durch die im Untertheil desselben vorgesehenen Löcher in Pfeilrichtung, Fig. 2, entweichen können. Das Düsenende ragt in die von der Kappe C umschlossene hohle Kammer, und zwar über dem Flantsch c hinweg, ohne jedoch mit der oberen Wandung dieser Kammer in Berührung zu kommen. Diese Einrichtung bezweckt, die Ablenkung des Windstromes bezw. dessen Austritt durch die für die Gase vorgesehenen Durchgänge zu verhindern, und bietet diesen Gasen gleichzeitig einen hinreichenden freien Raum, um deren directen und ungehinderten Austritt aus der Düse und deren Umgebung zu sichern.
Der Durchmesser der Kappe C ist gröfser als der des Mantels D, so dafs erstere über den oberen Rand des Mantels vorsteht und die Fuge zwischen dem Mantel und. dem Mauerwerk der Feuerung überdeckt. Die innere Kammer der Kappe steht mit der Feuerung durch die kreuz- oder sternförmige Oeffnung c2 in der Kappe in Verbindung. Infolge der besonderen Gestaltung dieser Oeffnung, sowie der Kappe selbst wird der Windstrom bei seinem Austritt in die Feuerung vertheilt und verbreitet und erzeugt derselbe dadurch eine gleichmäfsig glühende Flamme und eine vollständige Verbrennung, so dafs die Leistungsfähigkeit des Feuers erhöht und eine Ersparnifs an Heizmaterial erzielt wird. Durch die Form der Düsenkappe werden aufserdem die Gase in den äufsersten Umfang des inneren Raumes der Kappe, d. h. aufser Bereich des Düsenendes B zu strömen veranlafst, von wo aus dieselben durch den Mantel hindurch, wie oben angedeutet, entweichen und folglich verhindert werden, in die Düse bezw. das Gebläse zu treten. Die abgerundete obere Fläche der Kappe, sowie die scharfen Kanten der sternförmigen Oeffnung lassen die auf die Kappe fallende Asche und den Staub von dieser abprallen und verhüten demnach das Eindringen derselben in das Gebläse.
In der in Fig. 7 bis 13 veranschaulichten Modification ist- das horizontale Rohr A des Gebläses derart ausgebildet, dafs dessen Durchmesser von einem Ende zum anderen der gleiche bleibt, und der Mantel D ist hier in horizontaler Richtung so fortgesetzt, dafs er das Rohr A umhüllt.
Die Kappe C hat oben eine einfache Oeffnung c3 und ihre Oberfläche ist nach auswärts abgeschrägt. Der Durchmesser derselben ist dem des verticalen Theiles von D gleich und wird dieselbe in ihrer normalen Stellung auf den oberen Rand dieses Theiles aufgesetzt. In ihrem inneren Raum ist um die Oeffnung c3 herum' ein ringförmiger Kragen d3 vorgesehen, der sich dem oberen Ende der Düse B anpafst. Entweder der genannte Kragentheil oder der Rand der Düse kann mit Aussparungen versehen sein, die es den aus dem Ofenraum herrührenden Gasen gestatten, in den inneren Raum der Kappe zu treten und sodann durch den Mantel D zu entweichen. Die Düse ß braucht hier keinen Flantsch oder Leisten, wie in Fig. 2, 3 und 5, zur Stützung der Kappe oder zur Erhaltung der concentrischen Stellung des Mantels D. Sonst ist dieses Gebläse dem in Fig. ϊ bis 6 incl. dargestellten und oben beschriebenen vollkommen gleich.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Düseneinrichtung für Gebläse, gekennzeichnet durch das winklig an das Windrohr (A) anschliefsende verticale Düsenrohr (B), dessen unter die Verbindungsstelle reichender Schenkel unten mit einem zur Entfernung durchfallender Asche oder geschmolzenen Metalles dienenden Verschlufsschleber (b) versehen
    ist, und welches oben mit der eine Hohlkammer umschliefsenden, aufsen abgerundeten Düsenkappe -(C), aus welcher der Wind mittelst centraler sternförmiger oder anders geformter Oeffnung ausgebreitet austritt, derart in Bajonnetverbindung steht, dafs die am Aufpafsflantsch (c) der Kappe zur Einführung der Anlaufstücke vorgesehenen Aussparungen zwischen Düse und Kappenrand bei geschlossener Kappe noch so viel Raum belassen, dafs etwa in der Hohlkammer befindliche Gase nach einem unterhalb sich anschliefsenden und das Düsenrohr umgebenden Mantel D abgeführt werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT52548D Düseneinrichtung Expired - Lifetime DE52548C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE951324C (de) * 1952-01-10 1956-10-25 Roulements A Billes Miniatures Druckpolsterlager

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