DE52295C - Feuerungsanlage - Google Patents

Feuerungsanlage

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Publication number
DE52295C
DE52295C DENDAT52295D DE52295DA DE52295C DE 52295 C DE52295 C DE 52295C DE NDAT52295 D DENDAT52295 D DE NDAT52295D DE 52295D A DE52295D A DE 52295DA DE 52295 C DE52295 C DE 52295C
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Germany
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furnace
combustion
hard
gases
coals
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52295D
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English (en)
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F. SPERLING in Berlin N., Tresckowstr. 32
Publication of DE52295C publication Critical patent/DE52295C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B1/00Combustion apparatus using only lump fuel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/008Combustion apparatus for solid fuel with interchangeable combustion chambers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Bei der nachfolgend beschriebenen und in der Zeichnung in Fig. 1 bis 4 erläuterten Feuerungsanlage erfolgt zunächst eine Entgasung und Verkokung der Kohlen durch eine Koksfeuerung, und danach wird der hierbei gewonnene 'Koks zur Vergasung und Entkokung eines neuen Quantums von Kohlen benutzt. Die bei der Verkokung sich bildenden brennbaren Gase werden entweder direct in einer Gasfeuerung verbrannt und ausgenutzt, oder es werden die verwerthbaren Destillationsproducte (Theer und Ammoniak) zuerst durch die üblichen Apparate nach bekannten Methoden gewonnen und es erfolgt danach die Verbrennung der aus der Verkokung herstammenden Gase.
Die Fig. 1 bis 4 der Zeichnung zeigen die Anwendung des Verfahrens bei sofortiger Verbrennung der aus der Verkokung stammenden Gase.
A und B sind die beiden Roste der Feuerungsanlage; auf den Rost A wird Koks aufgeschüttet, welcher durch die vom Rohr R aus dem Compressor unter den Rost zuströmende comprimirte Luft verbrannt wird. Die Feuergase treten vom Rost A über die Feuerbrücke b durch Oeffhung d nach dem Raum über dem Rost 5, der mit Kohlen bedeckt ist. Diese Feuergase, welche die Kohlenschicht durchdringen und unterhalb des Rostes B durch den Kanal K abgeführt werden, erhitzen, und vergasen die Steinkohle. Die hierbei ent-, stehende Mischung von brennbaren Gasen tritt durch Kanal K in den Kanal K1, aufwärts in Kanal K2 und von dort in einen hinter Kanal L3 der.Fig. 2 liegenden und in Fig. 3 und 4 im Schnitt sichtbaren Kanal K3. Von hier aus gelangen die hoch erwärmten brennbaren Gase in die Regenerativkammer F1, Fig. 3, die über der Feuerung liegtj und nachdem sie weiter in derselben erhitzt worden sind, gelangen sie durch Kanal K^ M in die Gasverbrennungskammer v, wo sie in bekannter Weise durch die Kanäle s s1 mit erwärmter Luft gemischt und verbrannt werden, um zur Erhitzung eines Dampfkessels ρ zu dienen.
Auch können die Gase behufs Ansammlung in einen Gasometer überführt werden, von wo aus sie den einzelnen Kesselanlagen zugeführt werden. Die Erwärmung der Gase wird dann vor der Einleitung in den Verbrennungsraum durch Ausnutzung der Wärme, welche durch den Fuchs in den Schornstein entweicht, herbeigeführt.
Ist auf Rost A die Koksschicht niedergebrannt, so ist inzwischen, die Verkokung der Steinkohlenschicht auf dem Rost B in hohem Grade erfolgt, und es wird nun umgekehrt die comprimirte ■ Luft aus einem Compressor unter den Rost B zugeführt; diese durchdringt die Koksschicht, und die entwickelten Feuergase werden nach dem Raum über dem Rost A geleitet, der mit Steinkohlen beschickt wird; hierzu bedient man sich passend geschlossener Schüttkästen. Es findet nun auf dem Rost A die Verkokung der Steinkohlen statt; die Abgase werden durch die Kanäle L L1 Z.3 in den Regenerator F geführt und gelangen von dort durch Kanal L4 nach der Verbrennungskammer.
q q1 q2 sind die Schieber, welche zum Abschliefsen der Kanäle und zur entsprechenden Führung der Luft und der Verbrennungsgase dienen.
Man kann statt zweier Feuerungen auch drei oder mehrere verwenden, und wird man dann nach Art des Ringofenbetriebes eine abwechselnde Beheizung und Entgasung der einzelnen Roste oder Kammern eintreten lassen. Die Stellung der mit einander communicirenden Feuerungen ist übrigens unbeschränkt und können z. B. auch je zwei Feuerungen in einander angeordnet werden, so dafs einmal die äufsere Feuerung, das andere Mal die innere Feuerung mit frischer Kohle beschickt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Feuerungsanlage zum rufsfreien Verbrennen von. Steinkohlen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Verbrennungsproducte verschiedener Feuerungen AB... abwechselnd in der Weise in Beziehung zu einander gesetzt werden, dafs die Koksbeschickung der einen Feuerung A die Vergasung und Verkokung der in der anderen Feuerung B befindlichen Steinkohlenbeschickung bewirkt, und dafs die so entgasten Steinkohlen wieder ihrerseits als Koksfeuerung zur Entgasung von Steinkohlen der ersten oder einer anderen Feuerung dienen und die entstandenen Feuergase entweder nach Gewinnung der verwerthbaren Destillationsproducte oder direct in einer Gasfeuerung ν verbrennen, zum Zwecke, eine Verbrennung der Steinkohle in zwei Stadien und dadurch rufsfreie Verbrennung zu erzielen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT52295D Feuerungsanlage Expired - Lifetime DE52295C (de)

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