DE522249C - Vogelspielzeug - Google Patents

Vogelspielzeug

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DE522249C
DE522249C DED56447D DED0056447D DE522249C DE 522249 C DE522249 C DE 522249C DE D56447 D DED56447 D DE D56447D DE D0056447 D DED0056447 D DE D0056447D DE 522249 C DE522249 C DE 522249C
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DE
Germany
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bellows
bird
voice
housing
vocal
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DED56447D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H5/00Musical or noise- producing devices for additional toy effects other than acoustical

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
7. APRIL 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77 f GRUPPE
Johannes Gotthilf Dietrich in Berlin-Tempelhof
Vogelspielzeug Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. August 1928 ab
Bei einem Teil der bekannten Vogelspielzeuge mit Balgstimme ist der Vogel unmittelbar auf der Flacliseite einer V-förmigen Balgstimme befestigt, welche mit dem andern Stimmboden als Aufstellorgan des Vogels dient (Abb. i). Wird die unter Feder druck liegende Balgstimme zusammengedrückt, so nimmt der Vogel an den Bewegungen des mit ihm verbundenen Stimmbodens teil. Dasselbe ist der Fall, wenn die die Vogelfigur tragende V-förmige Balgstimme mit ihrem Gelenk nach unten in bekannter Weise an einem Holzstiel befestigt ist, wie Abb. 2 zeigt, so daß beim Schwingen des Holzstieles der Vogel als träge Masse des beweglichen Balgbodens dient und dadurch die Stimme zum Ertönen bringt. In beiden Fällen ist der Stimmbalg sichtbar. Um ihn der Sicht zu entziehen, hat man auch schon die BaIgstimme in den Vogelkörper eingebaut, jedoch ist hierzu eine gewisse Größe des Vogelkörpers erforderlich. Außerdem sind dann auch massiv gegossene oder vollgestopfte Vogelfiguren nicht verwendbar.
Bei vorliegender Erfindung wird nun die über der Balgstimme befindliche Vogelfigur außen und die Balgstimme innen an einem Gehäuse angebracht, das mit seinem unteren Rand eine Standfläche zum Aufstellen des ganzenVogelspielzeuges bildet. Durch dies Gehäuse wird die Balgstimme sowohl der Sicht entzogen wie gegen den Zugriff der Kinderhand geschützt. Im Gegensatz zu der Figur eines in natürlicher Größe nachgebildeten Vogels kann dies Gehäuse genügend groß gemacht werden, um in ihm eine V-förmig gestaltete Balgenstimme einbauen zu können, die in bei Mamastimmen bekannter Weise mit einem Gewicht am beweglichen Stimmboden versehen ist, so daß die Töne ebenso wie bei Puppen mit Mamastimme von ganz kleinen Kindern durch einfaches Schütteln erzeugt werden können. Für eine solche Ausbildung der Vogelstimme bietet eine lebensgroße Figur eines kleineren Vogels nicht genügend Platz, wenn die Balgenstimme in dem Vogelkörper selbst eingebaut wird. Das Gehäuse der vorliegenden Ei-findung kann so gehalten sein, daß es von der es umfassenden Hand verdeckt wird, so daß der Vogel wie auf der Faust sitzend erscheint.
Man kann Vogelfigur und Gehäuse in einem Stück aus Celluloid so blasen oder so aus Pappe prägen, daß in der Standfläche die Öffnung 5 vorhanden bleibt, durch welche die Balgenstimme eingeführt werden kann. Durch diese Öffnung kann man fernerhin mit einem Finger zur Balgenstimme gelangen, um diese zum Tönen zu bringen. Doch kann diese Öffnung auch verschlossen werden, wenn die Balgstimme auf andere Weise zum Tönen gebracht werden soll, z. B. nur durch Schwingen oder durch Bewegen eines Stabes, der durch eine Öffnung 14 des Gehäuses hindurchgeht.
Auf der Zeichnung ist das neue Vogelspielzeug durch die Abb. 3 und 4 dargestellt, und zwar zeigt
Abb. 3 einen Längsschnitt mit teilweiser Ansicht der Vogelfigur,
Abb. 4 einen waagerechten Schnitt nach A-B der Abb. 1.
Auf dem aus starren Wänden, z. B. Celluloid oder Pappe, angefertigten Hohlkörper 1
sitzt die Vogelfigur 2, und zwar kann ihre Befestigung starr sein oder wippend, indem z.B. die Vogelbeine 3 aus Spiralfedern oder Federstahldraht gebildet sind. Der Hohlkörper ι hat unten eine Öffnung 5. Durch diese ist die V-förmige Balgstimme 6 in den Hohlkörper eingeführt, ihr unbeweglicher Stimmboden 7 ist mit Stiften 8, 8 an den Wänden des Hohlkörpers befestigt. Der bewegliche Stimmboden 9 ist in bekannter Weise durch ein Scharniergelenk 10 an dem Stimmboden 7 angebracht, der Boden 9 trägt das Gewicht 11. Beim Erzitternlassen, Schütteln oder auch Neigen des Spielzeuges mit der Hand wirkt dies Gewicht 11 als träge Masse und bringt dadurch in bei Mamastimmen bekannter Weise die Pfeifstimme zum Ertönen, welche im unbeweglichen Stimmboden 7 des Balgens dadurch gebildet wird, daß ein in diesem Boden 7 angebrachtes Rundloch 12 beiderseits durch zwei in der Mitte gelochte Papiermembranen 13 überdeckt ist. Der Ton dieser Pfeif stimme verändert sich je nach der Schnelligkeit, mit welcher der Stimmbalg 6 beim Erzitternlassen des Schwinghebels 9 zusammengedrückt wird. Dadurch, daß man die Schwingungen des Gewichtes 11 bzw. des Stimmbodens 9 entsprechend abstimmt, kann man ein naturgetreues Vogelgezwitscher und die Stimmen verschiedener Vögel nachahmen, wenn man dies Spielzeug in einer Hand hält und schwingt. Wie Abb. 1 zeigt, wird eine Öffnung 14 zweckmäßig in die dem Gewicht 11 am nächsten liegende Stelle der RÖhrenwand ι eingeschnitten. Die so gebildete Schallöffnung wird gleichzeitig in der Weise benutzt, daß ein an dem beweglichen Stimmboden 9 festgemachter Stab 15 durch diese Schlitzöffnung 14 mit Spiel hindurchragt. Der Stab 15 ist so lang, daß sein äußeres Ende aus dem Hohlkörper 1 auch dann noch seitlich herausragt, wenn der Stimmbalg ganz zusammengedrückt ist. Dieser Stab 15 ermöglicht es, das Vogelgezwitscher auch ohne , 45 Schwingen oder Erzitternlassen der Figur oder des Hohlkörpers hervorzurufen. In diesem Fall wird ein Finger auf das Ende 15° des Stabes 15 leicht aufgelegt und der Stab nach beliebigem Takt in den Hohlkörper hineingesenkt.
Um dem Spielzeug einen weiteren Reiz zu geben, kann die Bewegung des Stimmhebels 9 auf Einzelteile der auf den Hohlkörper gesetzten Figur übertragen werden. Zu diesem Zweck ist an das obere Ende ψ des beweglichen Stimmbodens ein Faden 16 angeschlossen, der in die Fig. 2 hineinreicht und dort die bewegliche Schnabelhälfte 17 bewegt. Diese ist mit einer Achse 18 scharniermäßig an den Kopf angeschlossen und hat an ihrem im Vogelrumpf gelegenen Ende ein Gewicht
19. Der Faden 16 ist bei 20 am inneren Schnabelende festgemacht und durch eine in der Nackenwand des Vogels vorgesehene Öse 21 geführt. Die Schnur 16 ist so lang bemessen, daß das schwere Stimmhebelgewicht 11 das leichtere Schnabelgewicht 19 emporzieht und damit den Schnabel öffnet, wenn der Stimmhebel 9 ausgeschwungen und damit der Blasebalg aufgezogen ist. Wenn der Blasebalg 6 zugezogen ist, wirkt die Schnur 16 nicht; dann öffnet sich der Schnabel nur, wenn man die Figur durch Bewegungen der Hand erzittern läßt. In beiden Fällen stimmen die sichtbaren Schnabelbewegungen mit den hörbaren Tönen überein.
In der Regel ist die Leinwand des Blasebalgs so gepreßt, daß in der Normallage der Stimmbalg nicht ganz aufgezogen ist, so daß sich das Ende ga beim leichten Schütteln sowohl dem Stimmboden 7 nähern als auch von ihm entfernen kann. In der gleichen Weise, wie die Bewegung des unteren Schnabels 17 bewirkt wird, könnten auch angelenkte Flügel und der Schwanz durch die Schnur 16 mit dem Stimmhebel ga gekuppelt sein.
Zur Hervorrufung aller Bewegungen des Vogels wie des Ertönens der Stimme benötigt man nur die eine Hand, welche das Stimmgehäuse erfaßt, und zwar gleichgültig, ob man die Stimme durch das HebelgeWicht 11, also durch. Schütteln des Gehäuses, antreibt oder ob man die Antriebsvorrichtung mittels des Stabes 15 benutzt. Werden sowohl das Gewicht 11 wie der Stab 15 am beweglichen Stimmbalgboden angebracht, so läßt sich die Stimme nach Belieben sowohl durch Schütteln des Gehäuses wie in dessen Ruhelage zum Ertönen bringen, so daß das Spiel- too zeug ebenso für ein kleines Kind, welches nur schütteln kann, wie für ein größeres, das beide Stimmantriebe zu benutzen vermag, passend ist. Es empfiehlt sich, die Stimme selbst" im unbeweglichen Balgboden anzubringen und unmittelbar der Stimme gegenüber ein Schallloch in der Gehäusewand anzuordnen, so daß die erzeugten Töne einen möglichst kurzen Weg im Gehäuse haben. Eine zweite Luftzulaßöffnung r 4 kann dann noch angebracht werden, um den Wind, welchen der Stimmbalg im Gehäuse erzeugt, ungehindert aus- und eintreten zu lassen und die Öffnung am unteren Ende der Gehäuseröhre schließen zu können.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Vogelspielzeug mit unter der Vogelfigur befindlicher Balgstimme, dadurch gekennzeichnet, daß die ganze Figur des Vogels (2) außen und die Balgstimme innen an einem Gehäuse (1) derart ange-
    bracht sind, daß dies Gehäuse die Balgenstimme umgibt, beim Ertönenlassen der Stimme als Griff dient und mit seinem unteren Rand eine Standfläche zum Aufstellen dieses Spielzeuges bildet.
  2. 2. Vogelspielzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Einführen der Balgstimme oder zum Einführen eines die Balgstimme zum Tönen bringenden Fingers dienende Öffnung (5) in der Standfläche des Gehäuses angebracht ist.
  3. 3. Vogelspielzeug nach Anspruch 1 mit einem am beweglichen Stimmboden (9) der Balgstimme befestigten Stab, dadurch, gekennzeichnet, daß dieser Stab (15) aus dem Gehäuse durch einen Schlitz (14) herausragt, welcher in der Seitenwand des Gehäuses angebracht ist.
  4. 4. Vogelspielzeug nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Balgboden bei V-förmiger Ausbildung des Balgens ein Gewicht (11) in bei Mamastimmen bekannter Weise trägt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED56447D 1928-08-25 1928-08-25 Vogelspielzeug Expired DE522249C (de)

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DE522249C true DE522249C (de) 1931-04-07

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ID=7056880

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DE (1) DE522249C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3200537A (en) * 1963-02-25 1965-08-17 Marvin Glass & Associates Toy walking dog

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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