DE522139C - Verfahren zur Herstellung hoch poroeser Massen fuer Waermeschutzstoffe aus Gips mit Zuschlaegen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung hoch poroeser Massen fuer Waermeschutzstoffe aus Gips mit Zuschlaegen

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DE522139C
DE522139C DER77438D DER0077438D DE522139C DE 522139 C DE522139 C DE 522139C DE R77438 D DER77438 D DE R77438D DE R0077438 D DER0077438 D DE R0077438D DE 522139 C DE522139 C DE 522139C
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VER KIESELGUHR und KORKSTEIN G
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Rheinhold & Co
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    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/14Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing calcium sulfate cements
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description

  • Verfahren zur Herstellung hoch poröser massen für Wärmeschutzstoffe aus Gips mit Zuschlägen In der Technik werden für die Herstellung vonWärmeschutzmittehi, Filterkörpern, adsorptiven Stoffen usw. hoch poröse Körper verwendet, deren Grundstoffe, wie z. B. Gips, Zement und Kalk, mit Wasser abbinden oder an der Luft erhärten. Da der Grad und die Art der Porosität für den angestrebten Effekt sehr wichtig sind, so sind zahlreiche Verfahren bekannt geworden, um die gewünschte Porosität zu erzielen. So hat man Gips mit Wasserüberschuß abbinden lassen, so dafi durch Verdunsten des Wassers zahli-ciche Lufteinschlüsse sich bilden, oder man hat zu Zement Schaum beigegeben oder gasentwikkelnde Stoffe zugemischt und auf diese «reise die notwendigen Lufteinschlüsse hergestellt. Statt die im normalen Fabrikationsgang hergestellten Grundstoffe zu verwenden, hat man sie auch aus ihren Komponenten synthetisch im Fäbrikatiotisgang dargestellt.
  • je porenreicher man nun den Grundstoff zur Erzielung der gewünschten Eigenschaften macht, um so geringer wird seine mechanische Festigkeit, weil nunmehr dünne Trennwände der Poren vorhanden sind. Da die Festigkeit des Grundstoffes als solche nicht erhöht werden kann, so hat man vielfach vorgesclilsigen, durch Beigabe von Leim, Gelatine, Zucker, Stärke oder iihnlichen Gelen oder von anorganischen kolloidalen Erden ein verst;irkendes Skelett im Körper zu bilden.
  • Die Beigabe derartiger härtc-iider Stoffe dient jedoch nicht nur der innci-<-n Verfestigung des Körpers, sondern sie ermöglicht auch eine Steigerung der Porositätserzeugung, bei Gips beispielsweise durch eine Steigerung der Wasseraufnahmefähigkeit. Außerdem wandert ein Teil dieser Zusätze beim Trocknen an die Oberfläche und bildet hier einen dünnen, harten Panzer, der die mecha-,nische Widerstandsfähigkeit noch weiter erhöht.
  • Die Beigabe dieser härtenden Stoffe ist jedoch dadurch begrenzt, daß diese Stoffe gleichzeitig den Abbinde- bzw. Erhärtungsvorgang des Grundstoffes verlangsamen und bei allzu reichlicher Zugabe völlig unmöglich machen. «.Man kann daher die nützlichen Eigenschaften dieser Beigabe nur in einem beschränkten Umfange ausnutzen.
  • Das neue Verfahren zeigt nun einett Weg, der es ermöglicht, im wesentlich vermehrtet). Maße als bisher derartige härtende Zusätze, z. B. Dextrin, Stärke, Leim, Zucker usw., dein Gips beizugeben, um eine Festigkeit und Elastizität der hoch porösen Körper zii erreichen, die bisher unbekannt war. Der Weg besteht darin, durch Beigabe von Mitteln, die den Abbinde- bzw. Erhärtungsvorgang beschleunigen i z. B. wasserlösliche Sulfate, wie Kalium- oder Eiwitsulfat, Doppelsulfate, wie Alaun, aber auch organische Beigaben, wie organische Säuren, Essigsäure, Ütalsäure und deren Verbindungen usw.), die den Abbindeprozeß hindernde Wirkung der härtenden Stoffe auszugleichen. tim eitre weitere Verfestigung des Gemisches zu erzielen und insbesondere die Hygroskopizität des fertigen Produktes herabzusetzen, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn man den Härtemitteln Stolte mit gerbender Wirkung, wie beliebige Gerbsäuren, Chromalaun, Aluminium-; Chrom- und Eisengerbextrakte und bzw. oder auch beliebige Beizen zumischt. An sich ist es bekannt, Gerbmittel zur Härtung der Gelatine in Steinen zu benutzen.
  • Schließlich kann die so hergestellte Mischung auch dadurch wasserabweisend gemacht werden - was insbesondere für Wärmeschutzmittel wichtig ist -, daß man während des Fabrikationsganges Seifengel öder -eine Emulsion aus Pech, Benzol und Wasser zusetzt oder bildet, oder daß man Emulsionen, wie Kalkseife aus Kalkmilch und Seifenlösung oder aus ü1 und essigsaurer Tonerde öder aus Leim oder Gelatine mit Chromaten zumischt oder bildet. Diese Stoffe sind überaus zahlreich, und die genannten Mittel bezeichnen nur die Gruppen zur Charakterisierung des Erfindungsprinzips. Versuche haben gezeigt, daß sich nach der Erfindung ein Material herstellen läßt, das nur ein spezifisches Gewicht von 0.28, also ganz hervorragende wärmeschützende Eigenschaften besitzt und dabei wasserabweisend und von verblüffender Festigkeit ist.

Claims (1)

1'A-rr:xTANSPr,ilCiiL: i. Verfahren zur Herstellung hoch poröser Massen für Wärmeschutz- oder ähnliche Hilfsstoffe (Filtersteine) aus Gips mit härtenden und die Porosität steigernden Zuschlägen, dadurch gekennzeichnet, daß diese Zuschläge, wie Zucker, Leim usw.; dem Gips in die Abbindung bzw. Erhärtung verzögernden Mengen und zum Ausgleich dieser Wirkung gleichzeitig Beschleuniger der Abbindung, wie Sulfate oder Nitrate, zugesetzt werden. a. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß'die Porenbildner durch ein Gerbemittel verfestigt oder durch Beizen fixiert werden:
DER77438D 1929-03-06 1929-03-06 Verfahren zur Herstellung hoch poroeser Massen fuer Waermeschutzstoffe aus Gips mit Zuschlaegen Expired DE522139C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE804656C (de) * 1950-01-27 1951-04-26 Gewerkschaft Rosenberg I Verfahren zur Verhinderung von Ausbluehungen auf Erzeugnissen auf Anhydrit- oder Magnesitzementgrundlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE804656C (de) * 1950-01-27 1951-04-26 Gewerkschaft Rosenberg I Verfahren zur Verhinderung von Ausbluehungen auf Erzeugnissen auf Anhydrit- oder Magnesitzementgrundlage

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