DE520265C - Vorrichtung zur Verhuetung der Riefenbildung in Waelzlagern - Google Patents

Vorrichtung zur Verhuetung der Riefenbildung in Waelzlagern

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DE520265C
DE520265C DE1930520265D DE520265DD DE520265C DE 520265 C DE520265 C DE 520265C DE 1930520265 D DE1930520265 D DE 1930520265D DE 520265D D DE520265D D DE 520265DD DE 520265 C DE520265 C DE 520265C
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Siemens Corp
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C41/00Other accessories, e.g. devices integrated in the bearing not relating to the bearing function as such
    • F16C41/04Preventing damage to bearings during storage or transport thereof or when otherwise out of use

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mounting Of Bearings Or Others (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

In dem Patent 506 592 sind Vorrichtungen zur Verhütung der Riefenbildung in Wälzlagern stillstehender Maschinen beschrieben, bei denen im Stillstand der umlaufende Teil der Maschine angehoben oder gegen die Lagerteile festgeklemmt wird. Die vorliegende Erfindung hat eine -besonders einfache, wenig Platz beanspruchende Ausführungsform einer solchen Vorrichtung zum Gegenstand.
Erfindungsgemäß ist im Stillstand zwischen dem umlaufenden Maschinenteil und einem Stützkörper ein loser Zwischenkörper, zweckmäßig ein Rotationskörper, ζ. Β. ein Zylinder oder eine Kugel, eingeklemmt, und es ist entweder der Stützteil oder der Zwischenkörper widerstrebend nachgiebig. Die elastische Kraft eines dieser Teile muß so groß sein, daß der umlaufende Teil genügend angehoben oder festgeklemmt wird.
ao Zweckmäßig wird der zwischen Anschlägen bewegliche Stützteil durch Federn gegen den umlaufenden Maschinenteil gedrängt und erhält Ausweichräume zur Aufnahme des bei der Inbetriebsetzung der Maschine aus dem
»5 Klemmsitz entfernten Zwischenkörpers. Der Klemmsitz des Zwischenkörpers kann durch Rasten o. dgl. gesichert werden. Die ganze Vorrichtung läßt sich bequem am Maschinenlager, insbesondere am Lagerdeckel, anbringen.
Eine derartige Ausführungsform ist beispielsweise in der Zeichnung in zwei verschiedenen Ansichten dargestellt. Dabei ist angenommen, daß die Vorrichtung auf der der Antriebsseite gegenüberliegenden Maschinenseite, der sogenannten B-Seite, angebracht ist.
An dem Lagerdeckel 1 ist das Gehäuse 2 angegossen, angeschweißt oder sonstwie befestigt. Am Gehäuseboden ist die Stellplatte 3 angebracht, die mit Hilfe der Schraube 4 mehr oder weniger weit in das Gehäuseinnere vorgeschoben werden kann. Auf diese Stellplatten stützen sich die einen Enden der durch 5 angedeuteten Schraubenfedern, die anderen Enden stützen sich auf einen den obenerwähnten Stützteil 6 tragenden Teller 7 mit dem in dem Auge 8 des Gehäuses 2 laufenden Führungsbolzen 9. Der Stützteil 6 hat die Gestalt einer Schale mit hochgezogenem Boden 10, an dessen höchster Stelle eine Rast 11 zur Festlegung des Klemmsitzes des kugelförmigen Zwischenkörpers 12 angebracht ist. Dieser Zwischenkörper wird während des Stillstandes unter der Kraft der Schraubenfedern 5 gegen den zweckmäßig ebenfalls mit
*) Frühere Zusatzpatente 514852 und 518974
einer Rast 13 versehenen, umlaufenden Maschinenteil 14 gepreßt. Der Stützteil 6 hat außerdem noch Ausweichräume 15, 16 zur Aufnahme der bei der Inbetriebsetzung aus "dem Klemmsitz entfernten Kugel 12. Sobald diese Kugel durch die den Umlauf beginnende Welle 14 aus dem Klemmsitz nach einem der Ausweichräume 15, i-6 zu ,fortgewälzt ist, bewegt sich der Stützteil 6 noch ein Stück weit bis zum Anschlag der Stellmutter 17 des Führungsbolzens 9 an das Gehäuse nach oben.
Soll nach der Stillsetzung der Maschine die Kugel 12 wieder in den Klemmsitz gebracht werden, so wird durch Drehen der Stellmutter 17 der Stützteil 6 nach unten bewegt, die Kugel wird zwischen den Rasten 11, 14 eingelegt, und hierauf wird die Stellmutter 17 wieder in die gezeichnete Lage bis zu der fixierten (Splint 19) Mutter 20 zurückgeschraubt, wobei gleichzeitig der Stützteil 6 durch die Federn 5 nach oben gedrängt wird.
Beim Wieder einlegen der Kugel 12 kann
der Stützteil 6 statt durch die Stellmutter 17 auch durch ein Handrad, einen Hebel, einen Elektromagneten oder pneumatisch oder hydraulisch bewegt werden.
Die gezeichnete Vorrichtung ist auf der der Antriebsseite der Maschine entgegengesetzten Seite angebracht. Um einen Angriffspunkt an dem umlaufenden Maschinenteil für die Kugel 12 zu gewinnen, ist die Welle 18 (Abb. 2) durch die Muffe i 4 bis über den. Lagerdeckel 1 hinaus verlängert. Wird die Vorrichtung auf der anderen Maschinenseite angebracht, so kann sich die Kugel 12 ohne weiteres entweder gegen die Welle, gegen einen aufgeschobenen Ring oder gegen eine auf der Welle befestigte Kupplung stützen.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE!
1. Vorrichtung zur Verhütung der Riefenbildung in Wälzlagern .stillstehender Maschinen nach Patent 506 592, dadurch gekennzeichnet, daß im Stillstand zwischen dem umlaufenden Teil der elektrischen Maschine und einem Stützteil ein loser Zwischenkörper (Kugel, Zylinder) eingeklemmt ist, wobei wenigstens einer dieser Teile widerstrebend nachgiebig ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch!, gekennzeichnet durch einen zwischen Anschlägen beweglichen, gegen den umlaufenden Maschinenteil strebenden Stützteil mit Ausweichräumen zur Aufnahme des bei der Inbetriebsetzung aus seinem Klemmsitz entfernten losen Zwischenkörpers.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Lager der Maschine, insbesondere an dem Lagerdeckel, ein Gehäuse mit einer zweckmäßig vorgespannten Schraubenfeder angeordnet ist, die sich mit dem einen Ende gegen eine Gehäusewand oder gegen einen verstellbar zum Gehäuse angebrachten Sitz, mit dem anderen Ende gegen einen in dem Gehäuse geführten und in seiner Bewegung durch Anschläge begrenzten, den Stützteil für den losen Zwischenkörper tragenden Teller stützt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung auf der der Antriebsseite entgegengesetzten Maschinenseite (sogenannten B-Seite) angebracht ist und die Welle durch ein Fortsatzstück (Muffe) bis über den Lagerdeckel hinaus verlängert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930520265D 1930-03-15 1930-03-15 Vorrichtung zur Verhuetung der Riefenbildung in Waelzlagern Expired DE520265C (de)

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DE (1) DE520265C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1040852B (de) * 1955-10-27 1958-10-09 Otto Dittrich Dr Ing Vorrichtung zur Verhinderung der Riefenbildung in Waelzlagern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1040852B (de) * 1955-10-27 1958-10-09 Otto Dittrich Dr Ing Vorrichtung zur Verhinderung der Riefenbildung in Waelzlagern

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