DE518629C - Verfahren zur Herstellung abgestuft zylindrischer, an beiden Seiten offener Maentel, insbesondere fuer Milchkannen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung abgestuft zylindrischer, an beiden Seiten offener Maentel, insbesondere fuer Milchkannen

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DE518629C
DE518629C DE1929518629D DE518629DD DE518629C DE 518629 C DE518629 C DE 518629C DE 1929518629 D DE1929518629 D DE 1929518629D DE 518629D D DE518629D D DE 518629DD DE 518629 C DE518629 C DE 518629C
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DE
Germany
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cylindrical part
drawn
production
jacket
jackets
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Expired
Application number
DE1929518629D
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English (en)
Inventor
Peter Wolf
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Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/26Making hollow objects characterised by the use of the objects cans or tins; Closing same in a permanent manner
    • B21D51/2646Of particular non cylindrical shape, e.g. conical, rectangular, polygonal, bulged
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D22/00Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing
    • B21D22/20Deep-drawing
    • B21D22/26Deep-drawing for making peculiarly, e.g. irregularly, shaped articles

Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung abgestuft zylindrischer, an beiden Seiten vollkommen offener Mantel, insbesondere von Mänteln aus nichtrostendem Stahl für Milchkannen. Die Erfindung bezweckt, das Verfahren so auszubilden, daß das Ziehgut besonders geschont wird. Das Verfahren bietet gleichzeitig wirtschaftliche Vorteile und empfiehlt sich vor allem bei der
ίο Herstellung von Gegenständen aus zähem Werkstoff, der sich leichter ziehen als stauchen läßt. Auf der Zeichnung ist das Verfahren beispielsweise erläutert, und zwar zeigt
Abb. ι das Werkstück beim Ausgangszustand, Abb. 2, 3 und 4 das Werkstück und die zugehörigen Teile einer Ziehpresse bei je einem Zwischenzustand im Längsschnitt und
Abb. 5 das fertige Werkstück im Längsschnitt.
ao Ein kegelförmiger Mantel A (Abb. 2) wird aus einer ebenen Blechplatte A0 (Abb. 1) gebogen, und die hierbei zur Anlage aneinanderkommenden Kanten werden durch Schweißung verbunden. Hierauf wird der Mantel A mit
as einem Flansch a1 versehen und mit diesem zwischen zwei Ringen B und C des feststehenden Teiles der Ziehpresse eingespannt. Beim ersten Arbeitsvorgang wird in den Mantel ein Stempel (Abb. 2), der aus einem vorderen kegelförmigen Teil D, dessen Kegelwinkel dem des Werk-Stückes entspricht, einem ebenfalls kegelförmigen Zwischenteil D1, dessen Kegelwinkel dem des fertigen Werkstückes im Bereich der Stufe entspricht und einem zylindrischen Teil D2 besteht, hineingedrückt, und zwar so weit, bis der kegelförmige Teil D an dem engeren Teil des Werkstückes A zur Anlage kommt, der zunächst seine bisherige kegelförmige Form noch beibehält. Hierdurch wird der Mantel in die Form nach Abb. 3 gebracht, so daß er jetzt einen zylindrischen Teil a? und einen unverändert gebliebenen kegelförmigen Teil a3 aufweist. Der Teil a3 wird nunmehr durch einen zweiten Stempel, der aus einem kurzen, kegelförmigen Teil E, einem zylindrischen Teil E1, einem dem Teil D1 des ersterwähnten Stempels entsprechenden Teil E2 und einem dem Teil Z)2 entsprechenden Teil E3 besteht, in die Form nach Abb. 4 gebracht, bei der auch das Stück a3 (Abb. 3) zu einem zylindrischen Teil «4 (Abb. 4) gezogen ist. Die Form des Kegelmantels ist so gewählt, daß beim Ziehen des abgestuften Zy-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Peter Wolf in Essen.
518 62Ö
iinders der Werkstoff nur gezogen, aber nicht gestaucht wird. Dies bietet den Vorteil, daß das Ziehen ohne ein Außengesenk erfolgen kann. Hierauf wird der Flansch a1 abgetrennt. Abb. 5 zeigt das fertige Werkstück.
Das Verfahren, das, wie ohne weiteres klar, zum Ziehen von Zylindern mit einer beliebigen Anzahl von Stufen geeignet ist, bietet den Vorteil, daß das Ziehgut geschont wird und eignet sich besonders zum Ziehen von Mänteln aus zähem Werkstoff, z. B. nichtrostendem Stahl.
Bei Mänteln, für Gefäße, die zur Aufnahme
von Flüssigkeiten bestimmt sind und mit einem Deckel versehen werden und deren oberer Teil, wie z. B. bei Milchkannen, verhältnismäßig kurz ist, kann dieser Teil auch durch Auswalzen erzeugt werden. Dieses Verfahren bietet den Vorteil, daß die innere Mantelfläche des Teiles «4 genau zylindrisch wird, so daß der auf das Gefaß aufzubringende Deckel gut schließt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung abgestuft zylindrischer, an beiden Seiten vollkommen offener Mäntel, insbesondere von Mänteln aus nichtrostendem Stahl für Milchkannen, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst in an sich bekannter Weise ein kegelförmiger Mantel (A) aus einer ebenen Blechplatte gebogen und an den aneinanderstoßenden Kanten verschweißt und hierauf der Mantel in seine endgültige Form 2, ά4) gezogen wird, wobei die Form des Kegelmantels (A) so gewählt ist, daß der Werkstoff nur gezogen und an keiner Stelle gestaucht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ziehen ohne ein Außengesenk erfolgt und der kegelförmige Mantel (A) an seinem weiteren Ende mit einem Flansch (α1) versehen ist, der zum Festhalten des W'erkstückes während des Ziehens dient und nach dem Ziehen entfernt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ziehen in mehreren aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen mit je einem besonderen, entsprechend ausgebildeten Ziehstempel (D, D1, D2 oder E, E1, Ez, Es) derart erfolgt, daß bei jedem Arbeitsvorgange nur ein zylindrischer Teil (z. B.
    s2 oder «*). gezogen wird, wobei mit dem Ziehen des zylindrischen Teiles (a2) begonnen wird, der den größten Durchmesser hat und hierauf der jeweilig folgende zylindrische Teil (α4) gezogen wird, wobei vom zweiten Arbeitsgang ab ein Ziehstempel (E, E1, E2, ΕΆ) benutzt wird, der sich mit einem zylindrischen Teil (Es) in dem beim vorhergehenden Arbeitsvorgang erzeugten zylin- drischen Teil (a2) des Mantels führt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3 zur Herstellung von Mänteln für Gefäße, die zur Aufnahme von Flüssigkeiten bestimmt sind und mit einem Deckel versehen werden, dadurch gekennzeichnet, daß der letzte Teil (α4) in an sich bekannter Weise durch Auswalzung erzeugt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BERLtN. GfcbftUCKT lit SEIi
DE1929518629D 1929-02-20 1929-02-20 Verfahren zur Herstellung abgestuft zylindrischer, an beiden Seiten offener Maentel, insbesondere fuer Milchkannen Expired DE518629C (de)

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DE1929518629D Expired DE518629C (de) 1929-02-20 1929-02-20 Verfahren zur Herstellung abgestuft zylindrischer, an beiden Seiten offener Maentel, insbesondere fuer Milchkannen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3759205A (en) * 1967-06-26 1973-09-18 G Dolveck Process for making metallic hollow articles

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3759205A (en) * 1967-06-26 1973-09-18 G Dolveck Process for making metallic hollow articles

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