DE518480C - Spielzeugtelefon mit elektrischer Laeutvorrichtung und Lichtanlage - Google Patents

Spielzeugtelefon mit elektrischer Laeutvorrichtung und Lichtanlage

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DE518480C
DE518480C DE1930518480D DE518480DD DE518480C DE 518480 C DE518480 C DE 518480C DE 1930518480 D DE1930518480 D DE 1930518480D DE 518480D D DE518480D D DE 518480DD DE 518480 C DE518480 C DE 518480C
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Germany
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lighting system
receiver
toy
phone
bell
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DE1930518480D
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MICHAEL SEIDEL METALLWARENFABR
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H33/00Other toys
    • A63H33/30Imitations of miscellaneous apparatus not otherwise provided for, e.g. telephones, weighing-machines, cash-registers
    • A63H33/3016Telephones

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  • Toys (AREA)

Description

  • Spielzeugtelefon mit elektrischer Läutvorrichtung und Lichtanlage Die Erfindung bezieht sich auf ein Spielzeugtelefon, das sich von den bereits bekannten mit inechanisclienLiut-Vorrichtungen durch den Einbau eines elektrischen Läutwerkes samt Lichtanlage unterscheidet.
  • Für .dies Läutwerk wird in das Spielzeugtelefongehäuse eine Trockenbatterie in bei anderen Spielzeugen bekannter Weise eingebaut, die dein elektrischen Läuti@-erlc wie auch einer in dem Stromkreis angeschlossenen und am Telefongehäuse beliebig angebrachten Glühbirne als Stromquelle dient. Dadurch wird für das Kind ein Spielzeugtelefon geschaffen, das sich in der Inneneinrichtung seinem großtechnischen Vorbilde insofern nähert, als das Läutwerk elektrischen Antrieb erhält und außerdem das beim Anruf übliche Lichtsignal der Mehrfachanschlüsse nachgeahmt werden kann.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei beispielsweisen Ausführungsformen wiedergegeben, und zwar zeigt Abb. i das Spielzeugtelefon in:it festem Hörerarm in der Ansicht von vorn mit abgenommener Glockenschale und geschnittenem Hörer, Abb. 2 dasselbe in .der Seitenansicht mit geschnittenem Sockel, jedoch unter Weglassung des Hörers, Abb. 3 dasselbe in der Draufsicht nach Schnitt A-D, Abb. d. das Spielzeugtelefon indt drehbarem Hörerarm in der Aufsieht gegen das ohne Glockenschale gezeichnete Läutwerk.
  • Das Spielzeugtelefongehäu-se besteht in der Hauptsache aus dem Sockel i und dem von diesem ausgeheniden Standrohr 2, auf welchen oben die Nachbildung eines Mikrophons 3 schwenkbar aufgesetztist. ZurgenlauerenNachahrnung eines wirklichen Telefons ist auf dem Sockel i eine .unter Federspannung stehende drehbare Wählscheibe .f mit .darunter angeordneter N uminernscheibe gesetzt, bei welcher ein Nasenhebel 5 als Anschlag beim Drehen dient. Der Sockel i wird nach unten hin durch eine Bodenplatte6 abgeschlossen,welche durch entsprechend aufgebogene Anstanzungen 7 o. 3g1. in bei anderen Spielzeugen schon bekannter Weise zur Aufnahme einer für Taschenlampen üblichen Trockenbatterie 8,dient. Letztere,drückt mit ihrem langen Pol 9 gegen einen der Sockelwandung gegenüber isolierten Kontaktstreifen io, während der kurze Pol i i direkt gegen die metallische Sockelwandung anliegt. Denn Standrohr 2 ist am Umfang ein nach Art der Fahrradglocken gestaltetes doppelseitiges Glockengehäuse 12 aufgesetzt, dein ein elektrisches Läutwerk 13 eingebaut ist. dessen in bekannter Weise an einer elastischen Feder 1.4 befestigter Anker 15 gegen einen an der Glockenschale 12 befestigten und nach innen ragenden kurzen Bolzen 16 anschlägt. Das zur Nachahmung des -Mikrophons dienende Gehäuse 3 trägt in seinem Inneren eine mit Gewinde versehene Fassung 17zumEinschrauben einer Glühbirne 18. Am Hörertragarm ig, welcher eine Verlängerung einer das Glockengehäuse 12 haltenden Rohrklammerhälfte 2o oder ein zwischengeklemmtes Sonderstück ist, hängt der Hörer 21. Im Innern dieses Hörers liegt oben eine Kontaktbüchse 22, gegen deren untere eingezogene Fläche 23 eine Kontaktfeder 25 mittels eines etwa winkelrecht zur Hörerlängsachse eingebauten Druckknopfes 2.1. gepreßt werden kann. Diese Kontaktfeder 25 isst auf einer im Hörer 21 eingelassenen Zwinge 26 befestigt. Ihr abgeknöpftes Gegenende27 ist an eine von der Stromquelle kommendeLeitung angeschlossen, die durch -.die Kontaktbüchse 22 isoliert hindurchgeführt ist.
  • Bei der in Abb. 4. wiedergegebenen Ausführungsform tritt an die Stelle .des starren Hörertragarmes ig der Abb. i ein zwischen den Rolirklammerhälften 2o nach unten schwenkbar .gelagerter Tragarm 28, der durch den Zug einer auf der Rückseite des Glockengehäuses 12 eingehängten Schraubenfeder 29 waagerecht gehalten- wird. Die Rohrklaminerhälften 20 und damit auch das Glockengehäuse sind bei dieser Ausführung von dem Standrohr 2 durch die Zwischenlagerung eines Isoliermantels 30 getrennt. Der Hörer 31 ist in seiner äußeren Form dem in Abb. i dargestellten Hörer 21 gleich, jedoch kommt bei ihm die gesamte Inneneinrichtung in Fortfall. Der Hörer ist lediglich zur Vortäuschung einer elektrischen Leitungsschnur mit einer entsprechenden Kordel 32 o. dgl. verbunden. Zum Zwecke des Strömkreisschlusses ist am Standrohr 2 ein Anschia.glappen 33 neben dem schwenkbaren Hörerarm 28 vorgesehen.
  • Der Stromkreislauf ist bei dem in Abb. i und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel. so, daß die vom Kontaktstreifen io der Trockenbatterie 8 ausgehende Stromzuführungsschnur zunächst zum Hörer 21 führt und dort bei 27 in :der der Kontaktfeder 25 endet. Beim Druck auf den Knopf 24 wird diese Feder 25 mit der Büchse 22 verbunden, und der Strom geht dann zu der in dein hl ikrophon 3 vorgesehenen Fassung 17, "vas ein Aufleuchten der eingeschraubten Glühbirne 18 zur Folge hat.
  • t.erhin,durchfließt dann der Strom die Elektroinagnete des Läutwerkes, 13, was einen fortgesetzten Anschlag des Ankers 15 am Bolzen 16 und damit ein Ertönen der mit diesem verbundenen Glockenschale 12 während der Dauer des Stromschlusses zur Folge hat. Die Rückleitung des Stromes erfolgt vom Anker der Glocke über !das Standrohr 2 und den Gehäusesockel i zum kurzen Pol i i der Batterie B.
  • Bei der in Abb. 4 veranschaulichten Ausführung ist die Sc'haltungs- und Wirkungsweise so, daß der Stromkreis mit Rücksicht auf die Isolierung der das Glockengehäuse tragenden Rohrklammerhälften dann geschlossen wird, wenn,der Hörertragarm28 nach abwärts gegen den Anschlaglappen 33 gedrückt wird, was beim Aushängen des Hörers oder infolge Fingerdruckes geschehen kann. Der Strom geht dann nicht wie bei Abb. i durch den Hörer hindurch, sondern direkt, von der Batterie zur Glühbirne oder zum Läutwerk.
  • An Stelle des am Hörer eingebauten Kontaktes der Abb. i kann auch am Telefongehäuse ein Stromschließer in Form eines Druckknopfes o. dgl. angebracht werden. Auch kann zur Erreichung niedriger Gestehungskosten die Lichtanlage in Fortfall kommen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spielzeugtelefon mit elektrischerLäutvorrichtung und Lichtanlage, @dadurch gekennzeichnet, daß diese Läutvorrichtung und Lichtanlage .durch eine in das Sp.ielzxugtelefongehäuse (1, 2) eingebaute Trokkenbatter ie (8) gespeist werden.
  2. 2. Spielzeugtelefon mit elektrischerLäutvorrichtung und Lichtanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren des abnehmbaren Hörers (21) eine Kontaktbüchse (22) angebracht ist, durch die eine isolierte Leitung bis zur Kontaktfeder (25) geführt wird, die ebenfalls im Inneren des Hörers untergebracht ist und zum Zweck des Schließens des Stromes mit Hilfeeines aus dem Hörer herausragenden Druckknopfes gegen die Kontaktbüchse (22) gedrückt wird.
  3. 3. Spielzeugtelefon mit elektrischerLäutvorr ichtung und Lichtanlage nach Anspruch i, bei welchem ,der stromlose Hörer an einem unter Federspanung stehenden und nach unten schwenkbaren Arm aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Arm (28) durch eine Isolierung (30) von dem Glockengehäuse (12) und von dein Standrohr (2) getrennt ist und, wenn er niedergedrückt wird, den Stromkreis durch Anschlag an einen Lappen (33) schließt (Abb. 4).
DE1930518480D 1930-02-09 1930-02-09 Spielzeugtelefon mit elektrischer Laeutvorrichtung und Lichtanlage Expired DE518480C (de)

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