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Spielzeugtelefon mit elektrischer Läutvorrichtung und Lichtanlage
Die Erfindung bezieht sich auf ein Spielzeugtelefon, das sich von den bereits bekannten
mit inechanisclienLiut-Vorrichtungen durch den Einbau eines elektrischen Läutwerkes
samt Lichtanlage unterscheidet.
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Für .dies Läutwerk wird in das Spielzeugtelefongehäuse eine Trockenbatterie
in bei anderen Spielzeugen bekannter Weise eingebaut, die dein elektrischen Läuti@-erlc
wie auch einer in dem Stromkreis angeschlossenen und am Telefongehäuse beliebig
angebrachten Glühbirne als Stromquelle dient. Dadurch wird für das Kind ein Spielzeugtelefon
geschaffen, das sich in der Inneneinrichtung seinem großtechnischen Vorbilde insofern
nähert, als das Läutwerk elektrischen Antrieb erhält und außerdem das beim Anruf
übliche Lichtsignal der Mehrfachanschlüsse nachgeahmt werden kann.
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In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei beispielsweisen
Ausführungsformen wiedergegeben, und zwar zeigt Abb. i das Spielzeugtelefon in:it
festem Hörerarm in der Ansicht von vorn mit abgenommener Glockenschale und geschnittenem
Hörer, Abb. 2 dasselbe in .der Seitenansicht mit geschnittenem Sockel, jedoch unter
Weglassung des Hörers, Abb. 3 dasselbe in der Draufsicht nach Schnitt A-D, Abb.
d. das Spielzeugtelefon indt drehbarem Hörerarm in der Aufsieht gegen das ohne Glockenschale
gezeichnete Läutwerk.
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Das Spielzeugtelefongehäu-se besteht in der Hauptsache aus dem Sockel
i und dem von diesem ausgeheniden Standrohr 2, auf welchen oben die Nachbildung
eines Mikrophons 3 schwenkbar aufgesetztist. ZurgenlauerenNachahrnung eines wirklichen
Telefons ist auf dem Sockel i eine .unter Federspannung stehende drehbare Wählscheibe
.f mit .darunter angeordneter N uminernscheibe gesetzt, bei welcher ein Nasenhebel
5 als Anschlag beim Drehen dient. Der Sockel i wird nach unten hin durch eine Bodenplatte6
abgeschlossen,welche durch entsprechend aufgebogene Anstanzungen 7 o. 3g1. in bei
anderen Spielzeugen schon bekannter Weise zur Aufnahme einer für Taschenlampen üblichen
Trockenbatterie 8,dient. Letztere,drückt mit ihrem langen Pol 9 gegen einen
der Sockelwandung gegenüber isolierten Kontaktstreifen io, während der kurze Pol
i i direkt gegen die metallische Sockelwandung anliegt. Denn Standrohr 2 ist am
Umfang ein nach Art der Fahrradglocken gestaltetes doppelseitiges Glockengehäuse
12 aufgesetzt, dein ein elektrisches Läutwerk 13 eingebaut ist. dessen in bekannter
Weise an einer elastischen Feder 1.4 befestigter Anker 15 gegen einen an der Glockenschale
12 befestigten und nach innen ragenden kurzen Bolzen 16 anschlägt. Das zur Nachahmung
des -Mikrophons dienende
Gehäuse 3 trägt in seinem Inneren eine
mit Gewinde versehene Fassung 17zumEinschrauben einer Glühbirne 18. Am Hörertragarm
ig, welcher eine Verlängerung einer das Glockengehäuse 12 haltenden Rohrklammerhälfte
2o oder ein zwischengeklemmtes Sonderstück ist, hängt der Hörer 21. Im Innern dieses
Hörers liegt oben eine Kontaktbüchse 22, gegen deren untere eingezogene Fläche 23
eine Kontaktfeder 25 mittels eines etwa winkelrecht zur Hörerlängsachse eingebauten
Druckknopfes 2.1. gepreßt werden kann. Diese Kontaktfeder 25 isst auf einer im Hörer
21 eingelassenen Zwinge 26 befestigt. Ihr abgeknöpftes Gegenende27 ist an eine von
der Stromquelle kommendeLeitung angeschlossen, die durch -.die Kontaktbüchse 22
isoliert hindurchgeführt ist.
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Bei der in Abb. 4. wiedergegebenen Ausführungsform tritt an die Stelle
.des starren Hörertragarmes ig der Abb. i ein zwischen den Rolirklammerhälften 2o
nach unten schwenkbar .gelagerter Tragarm 28, der durch den Zug einer auf der Rückseite
des Glockengehäuses 12 eingehängten Schraubenfeder 29 waagerecht gehalten- wird.
Die Rohrklaminerhälften 20 und damit auch das Glockengehäuse sind bei dieser Ausführung
von dem Standrohr 2 durch die Zwischenlagerung eines Isoliermantels 30 getrennt.
Der Hörer 31 ist in seiner äußeren Form dem in Abb. i dargestellten Hörer 21 gleich,
jedoch kommt bei ihm die gesamte Inneneinrichtung in Fortfall. Der Hörer ist lediglich
zur Vortäuschung einer elektrischen Leitungsschnur mit einer entsprechenden Kordel
32 o. dgl. verbunden. Zum Zwecke des Strömkreisschlusses ist am Standrohr 2 ein
Anschia.glappen 33 neben dem schwenkbaren Hörerarm 28 vorgesehen.
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Der Stromkreislauf ist bei dem in Abb. i und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel.
so, daß die vom Kontaktstreifen io der Trockenbatterie 8 ausgehende Stromzuführungsschnur
zunächst zum Hörer 21 führt und dort bei 27 in :der der Kontaktfeder 25 endet. Beim
Druck auf den Knopf 24 wird diese Feder 25 mit der Büchse 22 verbunden, und der
Strom geht dann zu der in dein hl ikrophon 3 vorgesehenen Fassung 17, "vas ein Aufleuchten
der eingeschraubten Glühbirne 18 zur Folge hat.
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t.erhin,durchfließt dann der Strom die Elektroinagnete des Läutwerkes,
13, was einen fortgesetzten Anschlag des Ankers 15 am Bolzen 16 und damit ein Ertönen
der mit diesem verbundenen Glockenschale 12 während der Dauer des Stromschlusses
zur Folge hat. Die Rückleitung des Stromes erfolgt vom Anker der Glocke über !das
Standrohr 2 und den Gehäusesockel i zum kurzen Pol i i der Batterie B.
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Bei der in Abb. 4 veranschaulichten Ausführung ist die Sc'haltungs-
und Wirkungsweise so, daß der Stromkreis mit Rücksicht auf die Isolierung der das
Glockengehäuse tragenden Rohrklammerhälften dann geschlossen wird, wenn,der Hörertragarm28
nach abwärts gegen den Anschlaglappen 33 gedrückt wird, was beim Aushängen des Hörers
oder infolge Fingerdruckes geschehen kann. Der Strom geht dann nicht wie bei Abb.
i durch den Hörer hindurch, sondern direkt, von der Batterie zur Glühbirne oder
zum Läutwerk.
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An Stelle des am Hörer eingebauten Kontaktes der Abb. i kann auch
am Telefongehäuse ein Stromschließer in Form eines Druckknopfes o. dgl. angebracht
werden. Auch kann zur Erreichung niedriger Gestehungskosten die Lichtanlage in Fortfall
kommen.