DE515783C - Dampferzeuger - Google Patents

Dampferzeuger

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DE515783C
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steam
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BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
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BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/02Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers
    • F22B1/08Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers the heat carrier being steam
    • F22B1/14Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers the heat carrier being steam coming in direct contact with water in bulk or in sprays

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Dampferzeuger Es ist bereits vorgeschlagen worden, dadurch Dampf zu erzeugen, daß man in eine kleinere Menge überhitzten Dampf . Wasser einspritzt, hierdurch dem Dampf die Überhitzungswärme entzieht und das eingespritzte Wasser verdampft. Dieser neugebildete und der abgekühlte Dampf werden dann gemeinsam überhitzt und durch weiteres Einspritzwasser abgekühlt, so daß wieder neuer Dampf entsteht usw., bis die gewünschte Betriebsdampfmenge erreicht ist.
  • Dieses Verfahren eignet sich nun ganz besonders für Hochdruckdampf, da wegen des günstigen Verhältnisses der Gesamtwärme zur Verdampfwärme bei hohem Druck die aus einem Kilogramm überhitzten Dampfes erzeugbaren Naßdampfmengen verhältnismäßig groß werden und ferner alle die Schwierigkeiten und Verteuerungen vermeidbar sind, die den gewöhnlichen Dampfkesseln bei hohen Dampfdrücken anhaften. Hierzu gehören vor allem die verschiedenen Einwirkungen der Verunreinigungen und des Luftgehaltes des Speisewassers und der Materialaufwand, der durch die bei Hochdruck erforderlichen großen Wandstärken bedingt ist. Um den bereits vorgeschlagenen, aus mehreren hintereinandergeschalteten Überhitzern und Verdampfern (Dampfkühlern) bestehenden und mit Verdampfung von in überhitztem Dampf eingespritzten Wasser arbeitenden Dampferzeuger (kurz Stufen-Einspritzkessel) für Hochdruckbetrieb brauchbar zu machen, ist es jedoch erforderlich, daß die Erzeugung des Erregerdampfes und die Beschaffung und Speicherung des Einspritzwassers die gleiche Elastizität aufweist, wie sie für die Lieferung das Dampfes selbst verlangt werden muß. Diese Forderung wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß den der eigentlichen Dampferzeugung dienenden Einrichtungen, wie Verdampfern und Überhitzern, ein Behälter parallel geschaltet wird, durch den sowohl ein Ausgleich der Dampflieferung als auch ein Aufspeichern einer gewissen Menge heißen Einspritzwassers erfolgen kann. Zudem soll dieser Behälter dazu dienen, das zuviel eingespritzte und nicht verdampfte Wasser wieder aufzunehmen. Der Wasserinhalt dieses Behälters dient also wie bei einem Großwasserraumkessel zu einem Ausgleich der Dampflieferung, unterscheidet sich von den bekannten Einrichtungen aber wesentlich dadurch, daß er zu den der eigentlichen Dampferzeugung dienenden Einrichtungen parallel geschaltet ist, eine Dampflieferung, und zwar mit vollem Betriebsdruck, also auch dann stattfinden kann, wenn der Wasserinhalt des Behälters z. B. noch nicht die erforderliche Aufwärmung erfahren hat. Ebenso kann bei geringem Dampfbedarf dieser Behälter zum Niederschlagen großer Überschußdampfmengen benutzt werden, indem kalt und in Überschuß gespeist wird. Etwaige Unregelmäßigkeiten in der Temperatur des Wasserinhaltes sind dabei ohne Belang auf den Dampfdruck des Gebrauchsdampfes, da dieser nicht wie beiden bekannten Einrichtungen den Wasserinhalt des Behälters durchsetzen muß.
  • Auf der Abbildung ist ein Dampferzeuger gemäß vorliegender Erfindung schematisch dargestellt. In dem Feuerraum i ist beispielsweise ein besonderer Kessel gewöhnlicher Betriebsart, aber von verhältnismäßig kleiner Leistung eingebaut (2 und 3), der gleichzeitig als Vorwärmer für das gesamte Einspritzwasser dient. Die wasserführenden Rohre dieses Kessels und Vorwärmers können in bekannter Weise zur Auskleidung des Feuerraumes verwendet werden. Das als Einspritzwasser dienende Speisewasser wird bei q. zugeführt und verläßt, fast bis auf Verdampftemperatur vorgewärmt, bei 5, der Erregerdampf bei 6 über eine Drosselstelle 29 diesen Kessel. Der Dampf durchströmt nun der Reihe nach die Überhitzer 7 bis i2, die von den Körpern 13 bis 18 unterbrochen werden. Diese Körper sind die Verdampfer (Dampfkühler), in welche der von unten eintretende überhitzte Dampf mit dem von oben durch den Überdruck im Erregerkessel eingepreßten, fein verteilten Wasser in Berührung gebracht wird. Der Dampf gibt seine Überhitzungswärme ab und verdampft das eingespritzte Wasser. Bei 1g bis 23 sind Regelvorrichtungen angebracht, die aus Thermostaten bestehen, mittels welcher die Einspritzwassermenge in Abhängigkeit von der Überhitzungstemperatur des Dampfes am Ende des folgenden Überhitzers geregelt wird. Im allgemeinen wird man die Abkühlung des Heizdampfes nicht bis auf Sättigungstemperatur treiben und auch sonst zu verhüten suchen, daß sich Wasser abscheidet. Sollte solches aber doch ausfallen, so dienen die Leitungen 24 dazu, dieses in das Sammelgefäß 25 abzuführen. Das Sammelgefäß 25 hat aber noch weiter den Zweck, als Puffer zum Ausgleich von Dampfbedarfsschwankungen zu dienen. Das Dampfverteilrohr im Sammler ist durch 26 dargestellt. Die Entnahme des Dampfes erfolgt aus Dampfdom 27. Der gesamte Dampf aus dem Sammler tritt durch den Schlußüberhitzer 28, wo er auf die Betriebsüberhitzung gebracht wird.
  • In den Sammler kann über Ventil 3o auch kaltes Speisewasser gespeist werden, das durch überschüssigen Dampf im Sammler auf Verdampftemperatur erhitzt wird. Der Behälter kann auch ganz ausgeschaltet werden, z. B. wenn die Dampferzeugung dem augenblicklichen Bedarf an Dampf vollkommen angepaßt ist, indem man den Betriebsdampf nicht dem Sammler, sondern über Ventil 31 dem letzten Verdampfer 18 entnimmt. Aus dem Sammler kann auch Einspritzwasser entnommen werden, wenn der Wasserstand im Sammler zu stark ansteigt oder bei kleinen Belastungen überschüssiger Dampf in ihm niedergeschlagen wird.
  • Ein besonderer Vorteil des Dampferzeugers besteht darin, daß, abgesehen vom Erregerkessel, der nur unbedeutenden Inhalt hat, kein Wasser und nur wenig Dampf in den von den Feuergasen bestrichenen Teilen enthalten ist und der Behälter 25, der- Dampf und Wasser in größeren Mengen einschließt, außerhalb der Feuerräume gelegen ist. Es ist somit möglich, jede Gefahr bei etwaigem Platzen oder Durchbrennen der Überhitzerrohre zu vermeiden, indem man den Erregerkessel (2-3) und den Sammler 25 durch Rückschlag- oder selbsttätige Rohrbruchventile von den Überhitzern abtrennt, z. B. bei 32 und 33.
  • Anstatt mit Wasser kann, wie es schon für andere Speicher empfohlen wurde, der Sammler 25 auch mit einer hochsiedenden Flüssigkeit, z. B. Diphenyloxyd, gefüllt werden. In diesem Falle wird der hochüberhitzte Dampf aus dem letzten Überhitzer in Rohrschlangen durch die Sammlerfüllung geleitet und gibt einen Teil seiner Wärme an diese ab. Bei plötzlichem größerem Dampfbedarf kann diese Wärme wieder von der Speicherflüssigkeit an das Kesselwasser zurückgegeben werden. Die Verwendung einer hochsiedenden Flüssigkeit hat den bekannten Vorteil, daß der Sammler nur für geringeren Druck bemessen zu sein braucht. So hat z. B. Diphenyloxyd, das durch überhitzten Dampf beispielsweise auf 400 ' erhitzt wurde, erst einen Druck von 1o Atm. Es kann also in einem Sammler, der nur für io Atm. Druck gebaut ist, hindurchgeleitetes @ Speisewasser bei ioo Atm. Druck verdampft werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dampferzeuger, bei. welchem durch wiederholtes Einspritzen von Wasser in überhitzten Dampf und wiederholtes Überhitzen des neugebildeten Dampfes aus einer kleinen Erregerdampfmenge die Betriebsdampfmenge gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe mit einem zu den der eigentlichen Dampferzeugung dienenden Einrichtungen (13-18) parallel geschalteten Behälter (25) versehen ist, der sowohl zum Ausgleich der Dampflieferung als auch als Vorratsraum für das Einspritzwasser verwendet wird.
  2. 2. Dampferzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammler durch Rückschlagventile (in Leitung 34.) oder Rohrbruchventile (32,33) von den von den Feuergasen bestrichenen Überhitzerrohren (7-12) getrennt ist.
  3. 3. Dampferzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammler (25) mit einer hochsiedenden Flüssigkeit gefüllt ist.
DEA50666D 1927-04-15 1927-04-15 Dampferzeuger Expired DE515783C (de)

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