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Beleuchtungskörper Die Erfindung betrifft die Ausbildung des Beleuchtungskörpers
nach Patent 515 103. Bei diesem Beleuchtungskörper ist der mittlere Reflektor von
einem ringförmigen Reflektor umgeben. Wenn es sich darum handelt, Plätze zu beleuchten,
so erscheint es unzweckmäßig, entsprechend der bis jetzt üblichen Gepflogenheit,
eine einzige oder wenige Lichtquellen hoch anzubringen und die Lichtquelle stark
zu bemessen, denn hierdurch wird keine günsrige Wirkung herbeigeführt, da das Licht
nicht in vollkommener Weise ausgenutzt wird. Es findet keine günstige Verteilung
statt, und die mangelnde Verteilung muß ersetzt werden durch eine zu hohe Aufhängung
der Lichtquelle, wobei anderseits aber wiederum größere Lichtmengen erforderlich
sind, um in der Entfernung noch zu wirken.
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Gemäß der Erfindung soll nun die günstige Ausnutzung der Lichtquelle
und gute Verteilung der Lichtstrahlen durch Steigerung der reflektierenden Flächen
erzielt werden, indem mehrere ringförmige Reflektoren etagenartig übereinander angeordnet
werden, wobei ringsum an jedem einzelnen Ring an geeigneten Stellen eine l@Iehrzahl
kleinerer Lichtquellen vorgesehen ist. Hierdurch wird eine wesentlich vollkommenere
Verteilung des Lichtes auf eine große Fläche erzielt, und es ist die Möglichkeit
geboten, infolge des Ausstrahlens des Lichtes nach den Seiten und weniger nach unten
und oben hin, den zur Anwendung gelangenden Beleuchtungskörper verhältnismäßig niedrig
anzubringen und somit eine gute Verteilung des Lichtes mit einer günstigen Ausnutzung
der Lichtquelle zu kombinieren. Insbesondere handelt es sich hierbei um Beleuchtung
von großen Hallen und Sälen aber auch Plätzen und Straßen, Bahnhöfen u. dgl.
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In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen veranschaulicht. Abb.
i zeigt zum Teil im Achsenschnitt zum Teil in Ansicht den Beleuchtungskörper für
Gasglühlicht und Abb. a für elektrisches Licht, gleichfalls zum Teil im Achsenschnitt
zum Teil in Ansicht, während Abb. 3 eine Anordnung zeigt, die insbesondere für Flugplätze
vorteilhaft Anwendung finden kann, indem hierbei das Licht nicht nur nach unten,
sondern auch nach oben geworfen wird.
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Wie die Zeichnung erkennen läßt, sind in Abb. z über dem unteren,
mittleren Reflektor i, welcher im Kreise mehrere kleinere Gasglühlichtkörper s enthält,
drei Ringe a, 3, q. von Reflektoren angeordnet, in denen ringsherum eine größere
Anzahl von Gasglühlichtkörpern sich befinden. Es ist ohne weiteres ersichtlich,
daß hierdurch auf einem verhältnismäßig kleinen zusammengedrängten Raum eine verhältnismäßig
große reflektierende Fläche mit vielen einzelnen Lichtquellen zur Anwendung gelangen
kann,
so daß die ausgestrahlte Lichtmenge außerordentlich groß ist, wobei ferner bei verminderter
Blendung eine gute Verteilung der Strahlen stattfindet, ohne daß besondere Streugläser
erforderlich sind, also Dämpfung des Lichts vermieden wird.
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Abb. 2 zeigt gleichfalls über dem mittleren Reflektor 6, an welchem
mehrere Glühlampen im Kreise angeordnet sind, vier ringförmige Reflektoren 7, ß,
9, io, in denen oben Glühlampen ii angeordnet sind. Die Glühlampen sind gleichfalls
rings im Kreise herum an geeigneter Stelle angebracht.
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Bei der Ausführungsform nach Abb. i befinden sich die Lichtquellen
auf einer Kegelfläche, während bei der Ausführungsform nach Abb. 2 die Lichtquellen
auf einer etwas konkaven Kegelfläche liegen. Ebenso könnten die äußeren Querschnittlinien
auch konvex verlaufen.
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Bei der in Abb. 3 dargestellten Ausführungsform sind, wie bereits
erwähnt, die Reflektorringe 12, 13 und 14. von unten nach oben hin bis zum mittleren
Reflektorring 15 etagenförmig erweitert und weiterhin die Reflektorringe 16, 17
und 18 von der Mitte aus weiter nach oben hin wieder etagenförmig verengt, so daß
also die Lichtstrahlen auch nach oben hin ausgestrahlt werden. Es wird so ein kugelförmiges,
stark leuchtendes, aber nicht blendendes Signal für Luftfahrzeuge gebildet.
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Abb. q zeigt zum Teil im Schnitt zum Teil in Ansicht eine andere Ausführungsform
des Erfindungsgegenstandes und Abb. 5 eine Ansicht desselben von unten. Wie ersichtlich,
sind hier die einzelnen Glühlampen i9 nicht nur in dem Reflektorring verteilt, sondern
sie sind auch noch in Zellen eingeschlossen, indem zwischen jeder Lampe noch seitliche
Wandungen 2o vorgesehen sind. Hierdurch wird eine sehr große reflektierende Fläche
und damit eine günstige Ausnutzung des Lichtes erzielt.