DE513692C - Acetylen-Luftgaserzeuger - Google Patents

Acetylen-Luftgaserzeuger

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DE513692C
DE513692C DER77381D DER0077381D DE513692C DE 513692 C DE513692 C DE 513692C DE R77381 D DER77381 D DE R77381D DE R0077381 D DER0077381 D DE R0077381D DE 513692 C DE513692 C DE 513692C
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DE
Germany
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container
acetylene
air
air gas
water
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DER77381D
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CHARLES de la ROCHETTE
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CHARLES de la ROCHETTE
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L3/00Gaseous fuels; Natural gas; Synthetic natural gas obtained by processes not covered by subclass C10G, C10K; Liquefied petroleum gas
    • C10L3/02Compositions containing acetylene

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

  • Acetylen-Luftgaserzeuger Die Erfindung betrifft einen Acetylen-Luftgaserzeuger, welcher Motore oder andere Verbrennungsmaschinen durch deren Saugwirkung speist. Hierdurch wird erreicht, daß nach Beendigung der Saugwirkung der Verbrennungsmaschine die Erzeugung eines Brenngasluftgemisches aufhört und somit ein Nachvergasen vermieden wird.
  • Das Neue des Acetylen-Luftgaserzeugers wird darin gesehen, daß die angesaugte Luft bei geringem Unterdruck vermittels eines Strahlapparates aus einem Wasserbehälter oder durch Hindurchführen durch einen mit einer porösen, in Wasser stehenden Masse angefüllten Behälter mit Wasserdampf gesättigt und durch den Carbidbehälter geleitet wird und daß das dabei entstehende Acetylen-Luftgemisch dem Motor zugeführt wird.
  • Die Erfindung ist z. B. so ausgestaltet, daß das Zuführungsrohr für die mit Wasserdampf gesättigte Luft unter einem mit Carbidkörpern angefüllten Sieb angeordnet ist, durch welches der gelöschte Kalk in einen Behälter auf eine zum Auswurf dienende Scheibe fällt.
  • Die Sättigung der zugeführten Luft wird ferner durch Erzeugung von heißem Wasserdampf in einem von Rohren durchzogenen und von den heißen Abgasen der Verbrennungsmaschinen umspülten Behälter, in dein die in Wasser stehende poröse Masse angeordnet ist, erhöht.
  • In den Luftgasstrom ist in an sich bekannter Weise ein Flammenrückschlagventil eingeschaltet, das aus einem mit einem senkrecht angeordneten Steigrohr versehenen U-förmigen Düsenrohr besteht, dessen geneigter Schenkel einen Schwimmer trägt und das zum gleichzeitigen Reinigen des Acetylen-Luftgasgemisches dient.
  • Die der Beschreibung beiliegenden Zeichnungen zeigen mehrere verschiedene Formen für die Ausführung der Erfindung.
  • Abb. i zeigt in einer Längsansicht mit teilweisem Schnitt eine erste Ausführungsform der Anlage, die in Abb. 2 in Stirnansicht ersichtlich ist.
  • Abb. 3 und q. zeigen in Längsschnitt und Kopfansicht eine abgeänderte Ausführungsform, und Abb.5 zeigt im Querschnitt eine zweite Ausführungsform der Anlage, Abb. 6 ebenfalls im Querschnitt eine dritte Ausführungsform derselben. In Abb. 7 ist eine vierte Ausführungsform im Querschnitt dargestellt, die im besonderen für einen in ein Luftfahrzeug eingebauten Motor bestimmt ist.
  • Die in Abb. i ersichtliche Vorrichtung arbeitet mit zerstäubtem Wasser und besteht aus einem Behälter a, an den ein Rohr b zum Einfüllen von Wasser angesetzt ist. Zum Ansaugen des Wassers und gleichzeitig der Luft ist am oberen Ende eines in das Rohr b ragenden kleinen Rohres c ein Injektor d derart angeordnet, daß bei Unterdruck gleichzeitig Luft eintritt und Wasser zerstäubt wird. Bei Verlassen des Injektors d wird das zerstäubte Wasser bzw. die angesaugte Luft über das Carbid geleitet, wodurch das Gasluftgemisch entsteht, welches zu dem den Flammenrückschlag verhindernden Ventil geleitet wird.
  • Das genannte Ventil besteht aus dem Gehäuse e, einem Schwimmer g und einem durchlochten V-förmigen Düsenrohr h, dessen einer Schenkel senkrecht und dessen anderer Schenkel geneigt angeordnet ist. Das in dem Behälter a befindliche Wasser wird durch die Löcher im Düsenrohr 1a bei Unterdruck in den senkrecht angeordneten Schenkel desselben Düsenrohres h so lange gesaugt, bis sich der Wasserspiegel im Behälter a bis zur ersten Öffnung des Düsenrohres gesenkt hat. In diesem Augenblick wird das Gasluftgemisch angesaugt, wodurch das angesaugte Wasser wieder zurückfließt. Ersteres strömt durch geeignete Kanalverbindung in bekannter Weise zum Austrittsrohr f, um hier den Gaserzeuger zu verlassen und der Arbeitsstelle zugeführt zu werden.
  • Die Wirkung eines Flammenrückschlags wird durch das Flammenrückschlagventil dadurch zerstört, daß einmal die hierbei auftretende Wärme durch das im Düsenrohr befindliche Wasser abgeführt und zum anderen der auftretende Druck vom Schwimmerraum aufgenommen wird.
  • Es läßt sich auf einfachste Weise das Flammenrückschlagventil mit -einem kleinen Behälter verbinden, der ein beliebiges, zur Beseitigung des Schwefelwasserstoffgases geeignetes Reinigungsgemisch enthält. Eine derartige Reinigung wird durch Zusatz einer geeigneten Menge Eisenoxyd zum Carbid erhöht. Zum leichteren Entleeren des Behälters kann am unteren Teil ein entsprechender Entleerungsstopfen angeordnet sein.
  • Bei der Ingangsetzung des Motors oder des mit Lötrohr versehenen Apparates ruft der erzeugte Unterdruck sofort die Zerstäubung des Wassers durch den Strahlapparat hervor, und die Gasentwicklung stellt sich im Carbidbehälter i in um so größerem Maße ein, je stärker das Ansaugen vor sich geht. Beim Stillsetzer des Motors oder des mit Lötrohr versehenen Apparates kommt die Gasentwicklung zum Stillstand.
  • Abb. 3 zeigt eine Vorrichtung, bei der auf irgendeine Weise angewärmte Luft beim Hindurchströmen durch das in dem Rohr b befindliche Wasser gesättigt wird. Diese gesättigte Luft strömt bei Unterdruck durch das Carbid in den Behälter i. und erzeugt somit ein Gasgemisch, welches in das Gehäuse des Flammenrückschlagventils vermittels geeigneter Kanalverbindung strömt.
  • Die Vorrichtungen nach den Abb. i bis ¢ sind zur leichteren Beschickung und Entleerung des Carbidbehälters mit verschließbaren Türen o versehen.
  • Abb. 5 zeigt die Verwendung einer im Vergleich zu den vorher beschriebenen Vorrichtungen einfacheren Anordnung, bei der die feuchte Luft oder der Dampf unmittelbar in den Carbidbehälter i durch ein Rohr k übertritt, dessen Ende unter einem Metallsieb l ausmündet; dieses Sieb hält die Carbidm.asse im Behälter i zurück, läßt aber den gelöschten, trockenen und nur ein Molekül Wasser enthaltenden Kalk durch das Sieb L hindurchgehen, damit er sich bei m selbsttätig nach außen entleeren kann.
  • In diesem Falle wird der Wasserdampf bzw. die feuchte Luft durch die in den heißen Abgasen des Motors enthaltene Wärmeenergie erzeugt.
  • Die auf einem kardanischen Ring n aufgesetzte Vorrichtung nach Abb. 5 ist besonders für die Luftschiftahrt bestimmt.
  • Gemäß der Anordnung nach Abb. 6 besteht die Vorrichtung aus einem Behälter a, in den Stücke aus porösem Werkstoff p eingesetzt sind; die letzteren stehen unter Wasser, dessen Stand durch ein äußeres Rohr N bestimmt ist. In den Behälter a ist ein herausziehbarer, mit Karbid gefüllter Zylinder i eingesetzt, der an seiner vorderen Stirnseite mit einer mit Abdichtungsfutter o1 belegten Tür o abgeschlossen ist, die unter der Einwirkung eines mit exzentrischen Daumen q besetzten Hebels sich fest andrücken läßt.
  • Der Behälter i ist mit einem Aufsatz a' ausgestattet, in den ein einerseits mit dem Carbidbehälter i in Verbindung stehendes und andererseits in ein Siebt mündendes Rohr r eingesetzt ist. Genanntes Sieb wird durch einen Verschlußdeckel festgehalten. Auf dem Behälter a ist noch ein zweites Rohr k zur Zuführung von Außenluft und ein drittes Tauchrohr a2 aufgesetzt, unter dem eine Durchbrechung in dem Carbidzyl:inder i liegt.
  • Die bei k eintretende Luft wird bei ihrer Berührung mit der porösen Masse angefeuchtet, streicht durch das Sieb t, das Rohr r, tritt in den Zylinder i ein und trifft auf :das Carbid auf. Das hierbei gebildete Acetylen wird bei f abgesaugt.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 7, die im besonderen für Luftfahrzeugmotoren bestimmt ist, erhält der Behälter zwei Rohrleitungen u für Wasser, das in die aus poröser Masse gebildete Lage oder Schicht eindringt. Ein von den heißen Abgasen durchströmtes Röhrenbündel v führt Wärme in den Behälter a, wodurch einmal ein Teil des durch u eingeführten Wassers verdampft, zum anderen die durch k eingeleitete Luft erhitzt wird. Infolgedessen wird im Behälter a die Luft vollständig mit Wasserdampf gesättigt. Durch geeignete Rohrverbindung wird die mit Wasserdampf gesättigte Luft in den Carbidbehälter i geleitet, wo sie durch die Carbidschicht hindurchstreicht. Das hierdurch entstehende Acetylengas wird bei f oben aus dem Carbidbehälter abgesaugt. Da das Carbid auf einem Sieb aufruht, fällt der gebildete Kalkstaub in den unteren Teil der Vorrichtung herab, aus dem er nach Abnahme eines geeigneten Deckels entleert wird.
  • In den oben dargestellten Vorrichtungen findet nur dann eine Acetylengasentwicklung statt, wenn an der Arbeitsstelle ein Unterdruck erzeugt wird, der sich im besonderen in den Vorrichtungen nach Abb. i bis q in dem Flammenrückschlagventil und dem Strahlapparat, in der Abb. 5 in dem Rohr k, in Abb. 6 in dem Rohr r und k, in Abb. 7 in den Zuführungsrohren u und k äußert. Alle diese angeführten Mittel stellen Zuführungskanäle für Wasser und Luft dar, in denen lediglich bei Unterdruck ein Strömen der mit Wasserdampf gesättigten Luft stattfindet. Herrscht kein Unterdruck, so ist eine Verbindung von feuchter Luft bzw. Wasser mit Carbid unmöglich; infolgedessen kann ohne Unterdruck kein Acetylengas entstehen, d. h. bei ruhender Arbeitsstelle setzt also die Gasentwicklung aus.
  • Bei allen Vorrichtungen ist der Einlaßkanal vom Auslaßkanal durch geringe Ströinungswiderstände getrennt, so daß bei einem auftretenden Flammenrückschlag dessen Wirkung leicht aufgehoben wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Acetylen-Luftgaserzeuger, welcher Motore oder andere Verbrennungsmaschinen durch deren Saugwirkung speist, dadurch gekennzeichnet, daß die angesaugte Luft bei geringem Unterdruck vermittels eines Strahlapparates aus einem Wasserbehälter oder durch Hindurchführen durch einen mit einer porösen, in Wasser stehenden Masse angefüllten Behälter mit Wasserdampf gesättigt und durch den Carbidbehälter geleitet wird und daß das dabei entstehende Acetylen-Luftgeinisch dem Motor zugeführt wird. a. Acetvlen-Luftgaserzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuführungsrohr für die mit Wasserdampf gesättigte Luft unter einem mit Carbidkörpern angefüllten Sieb angeordnet ist, durch welches der gelöschte Kalk in einen Behälter auf eine zum Auswurf dienende Scheibe fällt. 3. Acetylen-Luftgaserzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sättigung der zugeführten Luft durch Erzeugung von heißem Wasserdampf in einem von Rohren durchzogenen und von den heißen Abgasen der Verbrennungsmaschine urrispülten Behälter, in dem die in Wasser stehende poröse Masse angeordnet ist, erhöht wird. q.. Acetylen-Luftgaserzeuger nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Luftgasstrom in an sich bekannter Weise ein Flammenrückschlagventil eingeschaltet ist, das aus einem mit einem senkrecht angeordneten Steigrohr versehenen U-förmigen Düsenrohr besteht, dessen geneigter Schenkel einen Schwimmer trägt und das zum gleichzeitigen Reinigen des Acetylen-Luftgasgemisches dient.
DER77381D 1928-03-06 1929-03-06 Acetylen-Luftgaserzeuger Expired DE513692C (de)

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