DE513388C - Verfahren zum Schuetzen von Wolle, Pelzwerk u. dgl. gegen Mottenfrass - Google Patents

Verfahren zum Schuetzen von Wolle, Pelzwerk u. dgl. gegen Mottenfrass

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DE513388C
DE513388C DEI38720D DEI0038720D DE513388C DE 513388 C DE513388 C DE 513388C DE I38720 D DEI38720 D DE I38720D DE I0038720 D DEI0038720 D DE I0038720D DE 513388 C DE513388 C DE 513388C
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carboxyl
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free
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Expired
Application number
DEI38720D
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English (en)
Inventor
Dr Max Weiler
Dr Berthold Wenk
Dr Karl Berres
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Description

  • Verfahren zum Schützen von Wolle, Pelzwerk u. dgl. gegen Mottenfraß Durch die Patente 503 256 und 5o6 989 ist ein Verfahren zum Schützen von Wolle, Pelzwerk u. dgl. gegen Motten und ähnliche Fraßschädlinge geschützt. Es besteht darin, daß man die Ware mit solchen Oxydi- oder -triarylmethanverbindungen behandelt, welche man durch Kondensation von Aldehyden mit Phenolen oder Naphtholen oder ihren indifferente Substituenten enthaltenden Abkömmlingen oder Gemischen der genannten Oxyverbindungen in Säuren oder ähnlich wirkenden Mitteln erhält.
  • Es wurde nun gefunden, daß man zum Schützen der genannten Materialien auch solche bisoxybenzylierten aromatischen Oxykörper verwenden kann, welche in p-Stellung zum Hydroxyl wenigstens ein Halogen, dagegen keine Carboxyl- oder -sulfogruppe enthalten, oder im Kern mono- oder -dibenzylierte p-Halogenphenofe,welche frei von Carboxyl- oder -sulforesten sind und deren Benzylreste keine Oxygruppen enthalten, oder endlich solche Oxydi-oder -triarylmethane, welche frei von Sulfo- oder -carbonsäureresten sind und durch Behandlung von Oxydi- oder -triarylmethanverbindungen mit halogenierenden Mitteln erhalten werden können. Häufig sind die genannten, zum Mottenschutz verwandten Verbindungen wie die obenerwähnten mono- oder -dibenzylierten p-Halogenphenole nicht leicht in reinem Zustande zu erhalten, wenn z. B. die zur Darstellung verwandten Benzylchloride noch schwer abtrennbare Benzalchloride enthalten. Die aus einem solchen Gemisch erhaltenen Oxydiphenylmethane, welche noch Oxytriphenylmethane enthalten, können ebenfalls direkt zum Mottenschutz verwandt werden und haben vor den reinen Materialien vielfach den Vorzug der größeren Billigkeit.
  • Die Verwendung der neuen Mottenschutzmittel kann in derselben Weise erfolgen, wie dies in der Haupterfindung angegeben ist. Beispiel Wolle wird mit 2,5 bis 5 °/o des im Kern oxybenzylierten Oxydiphenylmethans aus 2.6-Dimethylol-4-chlorphenol und 2 Mol. p-Chlorphenol in der Weise imprägniert, wie in den Beispielen z, 2 und 4 der Haupterfindung angegeben ist.
  • Ebenso wie das genannte Produkt verhalten sich auch z. B. 2-o-Chlorbenzyl-4-chlorphenol sowie 2.2'-Dioxy-5.5'-dichlor-3.3'-dibromdiphenylmethan.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCU Abänderung . des durcli* Patent 503 --56 unter Schutz gest'ellteri Verfahrens zum Schützen von Wolle, Pelzwerk u. dgl. gegen Mottenfraß und Schädigung durch andere Textilschädlinge, dadurch gekennzeichnet, daß man die Ware an Stelle der dort genannten Produkte hier mit solchen bisoxybenzylierten aromatischen Oxykörpern behandelt, welche in p-Stellung zum Hydroxyl wenigstens ein Halogen, dagegen keine Carboxyl- oder -sulfogruppe enthalten, oder mit im Kern mono- oder -dibenzylierten p-Halogenphenolen, welche frei von Carboxyl- oder -sulfogruppen sind und deren Benzylrestekeine Oxygruppenenthalten, oder endlich mit solchen Oxydi- oder -triarylmethanen, welche frei von Sulfo- und -carboxylresten sind und durch Behandlung von 0>y di- oder -triarylmethanen mit halogenierenden Mitteln erhalten werden können.
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