DE513359C - Stampferfussplatte - Google Patents

Stampferfussplatte

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DE513359C
DE513359C DEB139282D DEB0139282D DE513359C DE 513359 C DE513359 C DE 513359C DE B139282 D DEB139282 D DE B139282D DE B0139282 D DEB0139282 D DE B0139282D DE 513359 C DE513359 C DE 513359C
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tamper
coal
rammers
ramming
footplate
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Expired
Application number
DEB139282D
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Bamag Meguin AG
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Bamag Meguin AG
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B45/00Other details
    • C10B45/02Devices for producing compact unified coal charges outside the oven

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Stampferfußplatte Bei schlecht backenden Kohlensorten muß man, um die Backfähigkeit der Kohle zu verbessern und einen guten Hüttenkoks zu erzielen, die Kohle vor dem Einbringen in den Koksofen zu brikettähnlichem Kuchen zusammenstampfen. Es kommt hierbei darauf an, dem. Kohlenkuchen eine in allen Teilen gleiche Festigkeit zu geben, damit auch der Kokskuchen genügend fest ist.
  • Üblich ist dabei die Benutzung von Stampfmaschinen mit zwei frei fallenden Stampfern, welche auf die lose, in den Stampfkasten geschüttete Kohle wirken.
  • Um dabei ein Festklemmen der Stampfer bei ihrer Hubbewegung zu verhindern, war man genötigt, zwischen den Stampfern und den Wänden des Stampfkastens einen Zwischenraum zu belassen. Da sich der senkrechte Stampfdruck nur in geringem Maße nach der Seite fortpflanzt, so haben auf diese Weise erzeugte Kohlenkuchen an den Außenseiten eine Schicht von geringer Dichte, infolgedessen die Außenschichten der ausgegarten Kokskuchen weniger fest ausfallen als der Kuchenkern. Es treten dadurch an der Außenhaut des Kokskuchens Schalenbildungen auf, und die Kokskuchenteile von geringerer Festigkeit lösen sich als flache Koksschalen beim Ausdrücken aus dem Koksofen oder während der Weiterbehandlung des Kokses von dem eigentlichen Kokskuchen los. Dies ergibt eine zusätzliche Menge an Kleinkoks, welche die Ausbeute an verkaufsfähigem Grobkoks entsprechend vermindert. Diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung vermieden, die darin besteht, daß die Fußplatte der Stampfer quer zur Stampfkastenlänge mit konvexen, winkligen oder ähnlich geformten Erhöhungen ausgebildet sind, wodurch beim Niederfallen des Stampfers ein Druck auf die an den seitlichen Kastenwänden liegenden Kohlenteile ausgeübt wird. Es sind zwar schon konvex gestaltete Stampforgane bekannt, die aber parallel zur Stampferkastenlänge gerichtet sind und pendelnd bewegt werden, um eine Einebnung der Beschikkung zu bewirken.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in verschiedenen Ausführungsformen veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i bis 3 verschiedene Stampferformen, Abb. q in einer Schnittdarstellung den Stampfer in seiner Anwendung.
  • Bei der Ausführung nach Abb. i bildet die Bodenfläche a des Stampfers b eine konvex gekrümmte Fläche. Bei der Ausführung nach Abb. a bildet der Querschnitt des Stampferfußes c einen mit der Spitze nach unten gerichteten Winkel, und bei der Ausführung nach Abb. 3 ist der Stampferfuß c an seinem Außenrand mit nach unten gerichteten Vorsprüngen d von dreieckiger Gestalt versehen. Bei der Ausführung nach Abb. q. hat der Stampferfuß c einen nach unten sich verengenden trapezförmigen Querschnitt, so daß seine äußere Fläche aus der waagerechten Stampferfläche e und den beiden seitlichen Schrägflächen f gebildet wird. Beim Niederfallen des Stampfers b wird der seitlich der Flächen fliegende Teil der Kohle g fest an die Wände la des Kohlenbehälters gepreßt, so daß zunächst auf diese Weise der Kohlenkuchen in allen seinen Teilen eine gleiche, zum mindesten aber an seiner Außenhaut eine ausreichende Festigkeit bekommt.
  • Bei der Anwendung des neuen Stampfers würde bei dem zuletzt hinzugestampften obersten Teil des Kohlenkuchens ein seitlicher Rand von Kohle stehenbleiben, welcher verhinderte, daß man den Ofenraum nicht voll ausnutzen könnte, und welcher auch unter Umständen während der Einsetzperiode abbrennen könnte. Um deshalb die oberste Begrenzung des Kohlenkuchens wie bisher eben zu gestalten, empfiehlt es sich, nur einen der beiden Stampfer der Stampfmaschine nach der Erfindung auszugestalten, den anderen aber in seiner bisherigen flachen Form zu belassen und das Feststampfen der obersten Lage des Kohlenkuchens mit dem Stampfer nach der alten Form auszuführen.
  • Bei abwechselnder Betätigung der beiden Stampferformen wäre es dabei leicht so einzurichten, daß der flache Stampfer als letzter zur Wirkung auf die Kohle gelangt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Verbessern der Backfähigkeit von Kokskohle durch Zusammendrücken der Kohle mittels Stampfmaschinen vor dem Einbringen in den Koksofen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußplatten der Stampfer quer zur Stampfkastenlänge mit konvexen, winkligen oder ähnlich geformten Erhöhungen ausgebildet sind, wodurch beim Niederfallen des Stampfers ein Druck auf die an den seitlichen Kastenwänden liegenden Kohlenteile ausgeübt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an Doppelstampfmaschinen mit zwei Stampfern nur ein Stampfer die neue Fußplattenform erhält, um Kohlenkuchen mit flacher Oberfläche ohne vorstehende Seitenränder herzustellen.
DEB139282D 1928-09-08 1928-09-08 Stampferfussplatte Expired DE513359C (de)

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