DE512922C - Verfahren und Vorrichtungen zur Teilung von Stangen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtungen zur Teilung von Stangen

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DE512922C
DE512922C DEE38598D DEE0038598D DE512922C DE 512922 C DE512922 C DE 512922C DE E38598 D DEE38598 D DE E38598D DE E0038598 D DEE0038598 D DE E0038598D DE 512922 C DE512922 C DE 512922C
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DE
Germany
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rod
bearing blocks
clamping
parallel
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DEE38598D
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English (en)
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JOSEPH WARLIMONT DIPL ING
WERNER OSENBERG DR ING
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JOSEPH WARLIMONT DIPL ING
WERNER OSENBERG DR ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B5/00Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • B23B5/14Cutting-off lathes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

in Dresden
Man hat bisher Stangen schon gleichzeitig mit mehreren Werkzeugen bearbeitet. Handelte es sich aber dabei um Aufteilung oder Zerlegung der Stangen in einzelne Teile, so S konnten die abgetrennten Teile mindestens nicht unmittelbar weiterbearbeitet werden. Ein gleichzeitiger Angriff mehrerer Abtrennwerkzeuge derart, daß sie gleichzeitig die Abtrennung beendeten, war praktisch kaum
»o möglich, weil keine Sicherheit gegeben war, daß nicht der Zusammenhalt an irgendeiner Trennstelle vorzeitig nachgab und die auswärts dieser Stelle befindlichen Teile entweder vor Beendigung ihrer Teilungen abfielen oder Betriebsstörungen veranlaßten. Auch die Genauigkeit der Trennschnitte und sonstigen Bearbeitungsweisen war mangelhafter als nach der Erfindung möglich.
Die Erfindung betrifft "Verfahren und Vorrichtungen, um Stangen aufzuteilen und · gegebenenfalls die Teile weiterzubearbeiten und besteht darin, die Stangen an so viel Stellen in Abständen zu erfassen, die der Länge der späteren Teile angepaßt sind, wie
as Teile entstehen sollen, hierauf je zwischen den Fassungen die Stangen zu treffen und dann für die Weiterbearbeitung dieselben Fassungen als Halter bzw. Lager zu benutzen.
Als Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung eine Vorrichtung erläutert, welche als Fassungen Klemmbacken verwendet, die gemeinsam gespannt und gelöst werden können und die drehbar gelagert und mit Einzelantrieb für die weitere Bearbeitung ausgerüstet sind. Ebenfalls für die weitere Bearbeitung, als welche in dem Beispiel nur die nachträgliche Abrundung der Trennfläche behandelt ist, sind die Lagerböcke für die Klemmbacken um eine zur Drehachse rechtwinklige Achse schwenkbar gemacht. Für andere Zwecke kann auch noch eine Schwenkung um eine der Drehachse parallele Achse vorgesehen sein.
Abb. ι ist eine schematische schaubildliche Darstellung eines Einzelaggregates, zum Teil im Schnitt,
Abb. 2 und 3 sind Ansichten von der Seite und von oben auf die Gesamtanordnung und
Abb. 4 eine Seitenansicht dazu, zum Teil •im Schnitt.
Die Anordnung der Abb. 1 ist von der nach x\bb. 2 bis 4 nur zum Zwecke einfacherer Darstellung etwas verschieden.
In einem Gestellbalken 1 sind in geeigneten, normalerweise gleichen Abständen die Lagerbocke 2 mit Fußzapfen 3 in Bohrungen so eingesetzt, daß alle Lagerachsen in die eine Achse zusammenfallen, in der die Stange ein-
geführt wird. Durch je einen Arm 4 sind diese Böcke mit einer Schubstange 5 gelenkig verbunden, die seitlich verschoben werden kann, um die Böcke zu verschwenken. Dies kann durch ein am Ende der Stange" angreifendes Exzenter 6 bewirkt werden.
In den aufrechten Gabelarmen der Lagerböcke sind die Klemmbacken 7 in folgender Weise gelagert (vgl. Abb. i). In dem einen Gabelarm sind sie mit einem Ringvorsprung 8 durch eine entsprechende Ausnehmung gegen seitliche Verschiebung gesichert. Dieser Arm besitzt hierzu eine abnehmbare Halteplatte 9. Über die restliche Länge sind die Klemmbacken kegelig nach dem anderen Gabelarm hin verjüngt und von einer außen zylindrischen Buchse 10 umgeben, die im anderen Gabelarm seitlich verschiebbar lagert. Zwischen den Gabelarmen sind diese Buchsen 10 ao als Seilscheiben n ausgebildet, die von den Seilscheiben 12 (Abb. 3) auf der Antriebswelle 13 her Antrieb erhalten. Von einer den Lagerböcken entlang laufenden Stange 14 aus umgreifen Arme 15 beiderseits jede der Seilscheiben 11, die unter dem Antrieb eines Nockens 16 die insoweit als Mitnehmer der Buchsen 10 wirkenden Seilscheiben 11 und damit die Buchsen 10 seitlich verschieben können und dadurch die Klemmbacken 7 entweder festklemmen oder lösen. Man könnte natürlich die seitliehe Verschiebung der Buchsen auch durch eine Verdrehung eines Gewindes in einem Muttergewinde bewirken. Auf einer an den Lagerböcken ebenfalls entlang führenden, auf einer Achse 17 (Abb. 1) schwenkbar angeordneten Antriebswelle 18 sind Trennscheiben 19 so angeordnet, daß sie je zwischen den Lagerböcken das Rundmaterial abtrennen, wenn sie unter dem Antrieb des Exzenters 20 gegen die Stange vorgetrieben werden. Diese Scheiben können als Sägen, als hochtourige Reibscheiben oder Schleifscheiben beliebig ausgebildet sein. An ihre Stelle können natürlich auch Abstechstähle treten mit entsprechendem Antrieb.
Die Antriebe sind derart gegeneinander abgestimmt zu denken, daß beispielsweise nach Einführen der Stange durch sämtliche Klemmbacken 7 zunächst Exzenter 6 die Stange 14 so verschiebt, daß die Arme 15 die Buchsen Io gegen die Kegelbasis der Klemmbacken hin bewegen, so daß diese die Stange zwischen jeder Trennstelle fest packen. Hierauf bewegt Exzenter 20 die in ständiger Umdrehung befindliche Trennscheibenachse 18 gegen die Stange, bis diese aufgeteilt ist. Erst jetzt braucht von der Welle 13 her Antrieb auf die Seilscheiben 11 abgegeben zu werden, damit zwecks Abrundung der Trennflächen die entstandenen Bolzen selbst in Umdrehung versetzt werden. Gleichzeitig erteilt nunmehr Exzenter 6 der Stange 5 eine hin und her gehende Bewegung und verdreht die Lagerböcke um ihre senkrechte Achse bis in Schräglagen, die für die gewünschte Abrundung «hinreichen. Um hierbei Störungen des Schnurantriebes zu vermeiden, müssen die Rillen der Seilscheiben genügendes Spiel besitzen. Sind die Trennscheiben als Schleifscheiben ausgebildet, die auch mit ihren Seitenflächen angreifen können, so können sie hierbei in ihrer Endlage nach der Trennarbeit stehenbleiben. Vermögen sie nur mit dem Rande Arbeit zu leisten, so muß ihnen zunächst eine rückläufige Bewegung erteilt werden, bis sie wieder außerhalb der aufgeteilten Stange stehen und dann ein erneuter Vorschub erfolgen, nachdem die Bolzen durch die Lagerböcke schräg gestellt sind, der gegebenenfalls mit der Schwenkbewegung der Böcke abzustimmen ist.
Anstatt hierzu dieselben Trennscheiben zu verwenden, kann man auch eine besondere Reihe von Scheiben zur Wirkung bringen, deren Rand so gestaltet ist, daß er die Stirnflächen der Bolzen, wie gewünscht, abrundet.
In allen Einzelheiten sind beliebige Abänderungen möglich.
Auch die umgekehrte Anordnung kann gewählt werden, daß die Trennscheibenachse ortsfest und die Lagerböcke gegenüber ihr bewegbar angeordnet sind.
Die gesamte Anordnung kann sowohl, wie gezeichnet, waagerecht erfolgen, wie bei entsprechender Ausbildung senkrecht.
Bei senkrechter Aufstellung der Vorrichtung ist noch ein Magazin mit selbsttätiger Beschickung vorgesehen, das für jeden senkrecht aufgestellten Automaten Bedeutung hat. Hierfür ist ein Ausführungsbeispiel in
Abb. 5 in einer Ansicht von der Breitseite, zum Teil geschnitten, in
Abb. 6 in einer Ansicht von der Schmalseite und in
Abb. 7 in einer Ansicht von oben, zum Teil geschnitten, dargestellt.
Als Maschine ist hierbei ein Automat 21 nur in Abb. 6 angedeutet. In einem aus Gleitstangen 23 bestehenden Rahmen 22 ist eine Gewindespindel 24 gelagert, die einen beliebigen Antrieb von dem Räderpaar 24 her erhält. Auf diesem Rahmen gleitet, von der Spindel 24 angetrieben, ein Schlitten 25, der in einer Platte 26 nebeneinander Ausnehmungen 27 für die Stangen 28 besitzt, an die eine Deckeltür mit entsprechenden Ausnehmungen 29 so angelenkt ist, daß in ihrer Schließlage die Stangen je lose gehalten sind.
Genau die gleiche Einrichtung ist umgekehrt an der Decke des Maschinenraumes angeordnet. Die beiden Kettenräder 30 und 30' sind durch eine Kette 31 verbunden,
so daß die Schlitten 25 und 25' gleichmäßig angetrieben werden. Ausleger 32 und 32' an den Schlitten geben den Stangen nochmals in einiger Entfernung Halt.
Zur selbsttätigen Steuerung dieser Beschickungsvorrichtung ist ein drehbarer Hebel 33 vorgesehen, der in der gezeichneten Lage den Kontakt eines nicht mitgezeichneten Elektromagneten schließt, durch den der Antriebsmotor für das Räderpaar eingeschaltet wird. Infolgedessen bewegt sich das Magazin gegen die Einführungsöffnung 34. des Automaten hin, die jeweils vorderste Stange trifft dabei an den Hebel 33 und drückt ihn bis in die gestrichelt gezeichnete Lage. In dieser findet Unterbrechung des Kontaktes statt, gleichzeitig fällt die vorderste Stange in die an dieser Stelle befindliche Einführungsöffnung 34 und das Magazin ruht so lange, als diese vorderste Stange noch herausragt und dadurch den Hebel 33 in seiner Unterbrechungsstellung hält. Sobald sie infolge ihrer Aufarbeitung ganz in den Automaten eingetreten ist, gibt sie den Hebel 33 frei, der dann unter Einwirkung einer Feder 35 den Kontakt erneut schließt und das Magazin wiederum in Gang setzt.

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Teilung von Stangen und gegebenenfalls Weiterbearbeitung der Teile, darin bestehend, daß die einzelne Stange an so viel Stellen erfaßt wird, wie Teile entstehen sollen, hierauf je zwischen den Fassungen getrennt wird, und daß für die etwaige Weiterbearbeitung dieselben Fassungen als Halter bzw. Lager benutzt werden, die je mit Einzelantrieb versehen sein können.
2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch gleichachsig hintereinander angeordnete Lagerböcke (2) für die Stange und durch parallel und auf Lücke zu den Lagerstellen hintereinander angeordnete, gemeinsam angetriebene Trennvorrichtungen (19), welche gegeneinander bewegbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch in den Lagerböcken (2) angeordnete Klemmbacken (7) o. dgl. zum Erfassen der Stange, welche durch von einem gemeinsamen Steuer antrieb (14,16) aus bediente Steuerungsorgane (15) gespannt und gelöst werden können.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den Lagerstellen hintereinander angeordnete und gemeinsam angetriebene Antriebsmittel (15) für die Klemmbackensteuerung angeordnet sind, welche den einzelnen Klemmbacken so gegenübergestellt sind, daß sie je auf mit den Klemmbacken in Verbindung stehende oder in Verbindung zu bringende Mitnehmer (11) einen Einzelantrieb übertragen können.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, gekennzeichnet durch die äußerlich kegeligen Klemmbacken (7) mit einer kegeligen Bohrung umschließende, in den Lagerböcken seitlich verschiebbar gelagerte Buchsen (10), welche durch Mitnehmer (15) zwecks Spannens und Lösens der Klemmbacken von einer parallel zu den Lagerböcken angeordneten, hin und her schiebbaren Steuer stange (14) in die Spann- oder Lösestellung verstellt werden können.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellbuchsen (10) für die Klemmbacken (7) mit Seilscheiben (11) versehen sind, die von Seilscheiben (12) einer parallel gelagerten Antriebswelle (13) aus Einzelantrieb auf die Klemmbacken übermitteln.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerböcke für die Klemmbacke ,um rechtwinklig bzw. parallel zur Strangachse liegende Achsen (3) schwenkbar angeordnet sind und um diese durch eine ihnen gemeinsame Steuerung (5, 6) nach Zertrennung der Stange zum Zwecke der Weiterbearbeitung verschwenkt werden können.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abrundung der Stirnflächen der abgetrennten Teile durch Verschwenken der Lagerstellen um eine zur Strangachse rechtwinklige Achse (3) und den hierdurch bedingten Angriff der Seitenflächen der zwischen den unter Einzelantrieb (11) umlaufenden Strangteilen nach der Abtrennung verbleibenden Trennwerkzeuge (19) bewirkt wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Trennvorrichtungen Schleifscheiben dienen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit senkrechter Achse aufgestellt ist.
11. Einrichtung für eine Vorrichtung nach Anspruch 10 und für senkrecht aufgestellte Automaten überhaupt, gekennzeichnet durch eine selbsttätige Zubringeranordnung, welche die Maschine mit den Stangen beschickt.
12. Einrichtung für eine Vorrichtung nach Anspruch 10 und für senkrecht auf-
gestellte Automaten überhaupt, gekennzeichnet durch ein eine bestimmte; Anzahl von Stangen in Abständen nebeneinander lose seitlich führendes Magazin, welches derart als Schlitten ausgebildet ist, daß
es in an sich bekannter Weise in Richtung auf die Einführungsöffnung des Automaten bewegt werden kann und dabei die jeweils vorderste Stange in sie einfallen läßt. .
IO
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEE38598D 1929-01-15 1929-01-15 Verfahren und Vorrichtungen zur Teilung von Stangen Expired DE512922C (de)

Priority Applications (1)

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DE (1) DE512922C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1135266B (de) * 1958-10-01 1962-08-23 Th Calow & Co Einrichtung zum Teilen und Bearbeiten von Rohren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1135266B (de) * 1958-10-01 1962-08-23 Th Calow & Co Einrichtung zum Teilen und Bearbeiten von Rohren

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