DE512396C - Bergeversatzschrapper - Google Patents

Bergeversatzschrapper

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DE512396C
DE512396C DED58528D DED0058528D DE512396C DE 512396 C DE512396 C DE 512396C DE D58528 D DED58528 D DE D58528D DE D0058528 D DED0058528 D DE D0058528D DE 512396 C DE512396 C DE 512396C
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DE
Germany
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scraper
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recovery
point
chute
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Expired
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DED58528D
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Mannesmann Demag AG
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Demag AG
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F15/00Methods or devices for placing filling-up materials in underground workings
    • E21F15/06Filling-up mechanically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Chutes (AREA)

Description

  • Bergeversatzschrapper Die Erfindung bezieht sich auf eine Vervollkommnung von Schrappern solcher Art, die zum Einbringen des Bergeversatzes in ausgekohlte Grubenräume Verwendung - finden sollen.
  • Bei Verwendung solcher Schrapper zum Einbringen des Bergeversatzes wird das Versatzmaterial meistens in der Bergestrecke durch Bänder, Rutschen o. dgl. bis an die Aufgabestelle der Schrapperbahn - nachstehend kurz Ladestelle genannt - herangebracht, oder es wird das Versatzgut, wenn es in Wagen herangebracht wird, in der Nähe der Ladestelle zunächst mittels Kipper auf eine Schurre gekippt, von wo es dann weiter an die eigentliche Aufladestelle der Schrapperbahn gelangt.
  • An der Ladestelle der Schrapperbahn entsteht hiernach unter der Austragkante der Rutsche oder Schurre oder des Bandes ein Bergehaufen, und ,der rückwärtsl.aufende, leer von der Versatzstelle kommende Schrapper gleitet über diesen Bergehaufen und unter der Austragkante z. B. der Schurre oder Rutsche hinweg, um den Haufen nach erfolgtem Wechsel seiner Fahrtrichtung zu erfassen und ihn vor sich herschiebend auf dem Liegenden an die Versatzstelle zu bringen.
  • Das erwähnte Rückwärtslaufen des leer von der Versatzstelle kommenden Schrapp.ers bringt nun die Gefahr mit sich, daß bei anwachsendem Bergehaufen an der Ladestelle der Schrapper an der Abwurfkante der Zubringerrutsche oder Schurre hängenbleibt, wodurch unliebsame Betriebsstörungen entstehen können.
  • Um diesen Nachteil zu vermeiden, erhält der Versatzschrapper erfindungsgemäß an seiner der Versatzstelle abgekehrten Rückseite einen Gleitschutz, der von seiner Oberkante schräg nach unten führt und bei der geschilderten Rückbewegung des leeren Schrappers dessen Anfassen oder Anhaken an der Austragkante der Zubringerschurre oder Rutsche in einfacher Weise verhindert und so den Schrapper sicher zwischen Bergehaufen und Schurre hindurchführt.
  • An sich ist es bei Schrappern zum Fördern von Massengut bekannt, der als Kratzblech dienenden Rückwand durch Biegen eine solche Rundung zu geben, daß das Kratzblech in der Förderrichtung stichelartig in das Fördergut eintritt, wobei es gleichgültig ist, welche der beiden Kratzblechkanten benutzt werden soll. Als Gleitschutz im Sinne der vorliegenden Erfindung ist diese bekannte Ausführung jedoch nicht gut verwendbar, da die Kratzblechrundung nach anderen Gesichtspunkten zu bestimmen und an der jeweils oben liegenden Kante meist flach genug ist, um beim rückläufigen Leerunterfahren der Abwurfkante der Zubringervorrichtung ein Anfassen oder Anhaken an derselben auszuschließen. Erfindungsgemäß vermeidet dies ein besonders angebrachter Bügel, dessen Neigung zur Schrapperbahn unabhängig von dem Winkel, mit dem das Kratzerblech in das Fördergut eintritt, bestimmt werden kann.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist der Vorgang sowie der erfindungsgemäß ausgebildete Schrapper für die Ausübung des Bergeversatzes -schematisch dargestellt. In Abb. Ia und lb bezeichnet i das Liegende, 2 z. B. eine Rutsche, Schurre o. dgl., 3 den unter der Austragkante der Vorrichtung 2 entstandenen Bergehaufen. In Abb. Ia kommt der Schrapper q vom Seil 5 gezogen am Bergehaufen 3 an und gleitet über ihn unter der Zubringervorrichtung 2 hinweg. In Abb. Ib hat der Schrapper q. den Haufen 3 überwunden, wechselt seine Bewegungsrichtung und erfaßt, vom Seil 6 gezogen, jetzt den Haufen 3 und fördert ihn entsprechend seinem Fassungsvermögen nach der Versatzstelle. Abb. II zeigt den Schrapper in Seitenansicht in einem Ausführungsbeispiel, bei dem an einer Seitenwand ii und der im Profil sichtbaren Rückwand 12 an der Oberkante ein Bügel 8 angebracht ist, der als Gleitschutz 7 von der Oberkante schräg nach auswärts unten abfällt. Diese Gleitschutzfläche 7 gleitet an der unteren Kante der Austragkante 2 der Zubringerrutsche leicht vorbei und verhindert das Anecken oder Festklemmen des Schrappers bei der leeren Rückfahrt.
  • Statt eines Bügels können erfindungsgemäß auch in der Fahrtrichtung liegende, schräg nach unten geneigte Leisten oder ein einfaches Abstreifblech den gleichen Zweck erfüllen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schrapper zum Einbringen des Bergeversatzes in ausgekohlte Grubenräume, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberkante der Rückwand (12) des Schrappers (q.) ein schräg nach auswärts und unten verlaufender, als Gleitschutz (7) dienender Bügel (8) o. dgl. angeordnet ist, derart, daß er beim Rückgang des leeren Schrappers von der Versatzstelle das Anecken des Schrappers an der Austragkante der Zubringervorrichtung (2) verhüten kann.
DED58528D 1929-06-01 1929-06-01 Bergeversatzschrapper Expired DE512396C (de)

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