DE512200C - Tintenloescher - Google Patents

Tintenloescher

Info

Publication number
DE512200C
DE512200C DER76441D DER0076441D DE512200C DE 512200 C DE512200 C DE 512200C DE R76441 D DER76441 D DE R76441D DE R0076441 D DER0076441 D DE R0076441D DE 512200 C DE512200 C DE 512200C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
blotting paper
ink eraser
roll shell
strips
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER76441D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CLEMENS RIECK
Original Assignee
CLEMENS RIECK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CLEMENS RIECK filed Critical CLEMENS RIECK
Priority to DER76441D priority Critical patent/DE512200C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE512200C publication Critical patent/DE512200C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L17/00Blotters
    • B43L17/06Blotters for reeled blotting-paper
    • B43L17/08Roller blotters

Landscapes

  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Tintenlöscher Die Erfindung betrifft einen Tintenlöscher, bei welchem der Löschpapierstreifen um eine nachgiebige walzenförmige Hülse o. dgl. herumgewickelt ist.
  • Gemäß der Erfindung werden die den nachgiebigen Walzenmantel um die Längsachse drehbar tragenden Speichen in radialer Richtung federnd ausgebildet. Dann kann beim Hinüberrollen der Walze über das Papier der dünne Walzenumfang derart nachgeben, daß der jeweilig auf dem Papier aufliegende Walzenumfangteil dieser Papierfläche gegenüber selbst bei nur leichtem Aufdrücken sich flach drückt. Infolgedessen liegt beim Hinüberrollen der Walze stets eine verhältnismäßig große Fläche des Walzenumfangs auf der Papierfläche auf, so daß die Löschblatteilchen trotz schnellen Hinüberrollens der Walze verhältnismäßig lange Zeit haben, die Tinte aufzusaugen. Dabei kann der das Löschpapier tragende, selbständig ausgebildete und abnehmbar eingerichtete, z. B. aus dünner Pappe bestehende nachgiebige Walzenmantel von innen der Länge nach gegen den Walzenmantel anliegenden Leisten getragen werden, die auf Führungsstiften verschiebbar lagern, die wie Speichen auf den Naben der Drehachse sitzen. Durch auf die Stifte aufgesteckte Federn werden die Leisten nach außen gegen die Walzeninnenwand gedrückt. Mit Hilfe von auf den Leistenenden angebrachten Nasen können die Leisten gegeneinandergedrückt werden, so daß man währenddessen die Papphülse abziehen oder aufschieben kann. Die Zeichnung zeigt einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, und zwar Abb. i und 2 einen walzenförmigen Tintenlöscher, dessen nachgiebiger Walzenumfang auf nachgiebigen, aus ganz dünnem Stahlblech hergestellten Stirnwänden lagert, in Seiten- und Vorderansicht, Abb. 3 einen Tintenlöscher, dessen Speichen aus Schraubenfedern bestehen, in Seitenansicht, Abb. q. ein Walzengestell zum Aufstecken einer den Löschpapierstreifen tragenden dünnen, nachgiebigen Papphülse und Abb.5 einen walzenförmigen Tintenlöscher mit das unbeabsichtigte Herunterrollen vom Tische verhinderndem, bremsendem Handgriff.
  • Der Tintenlöscher besteht gemäß den Abb. i und 2 aus dem Zylinder i aus nachgiebigem Blech mit an den beiden Enden angebogenen Lappen 2, an denen die wie nachgiebige Speichen wirkenden, aus ganz dünnem Blech hergestellten Deckel 3 befestigt sind. In den Deckelmitten sitzen die Achsstifte ¢, die von den Lageraugen 6 des Bügels 5 übergriffen werden. Der Bügel wird am Handgriff 7 erfaßt und damit die Walze über das beschriebene Papier gerollt, so daß die jeweilig auf dem Schreibpapier aufliegende Stelle des Löschpapierstreifens 8 sich flach drückt und Zeit genug hat zum Ablöschen der Tinte. Der Löschpapierstreifen kann z. B. durch Perforationen in Längen unterteilt sein, die gerade um den Walzenmantel herumpassen. Dabei kann auch dem beim weiteren Aufwickeln sich vergrößernden Umfang Rechnung getragen sein. Jede Perforationsstelle kann auf der Unterschicht etwas festgeklebt sein, so daß man die jeweilig außenliegende Papierschicht einfach abtrennen kann, ohne die nächste dadurch mitabzulösen. Es ist dabei zweckmäßig, daß das Löschblattband fertig auf eine sehr dünne, nachgiebige Papphülse (ähnlich wie beim Klosettpapier) aufgerollt hergestellt wird, damit man nur diese fertigen mit dem Löschpapierband bewickelten Papphülsen auf die Löschwalze aufzuziehen braucht, nachdem der Bügel vorübergehend abgenommen ist.
  • Gemäß Abb. 3 besteht der Walzenmantel g ebenfalls aus dünnem nachgiebigem Stahlblech o. dgl.; jedoch sind zwischen seinen Lappen io und den Lappen 13 der Nabe 12 Zugfedern 14 eingeschaltet. Die durch die Mittelpunkte der Naben i2 führende Achse x1 geht in diesem Falle in einem Stück durch. Beim Aufdrücken der Walze gibt wegen der Federspeichen auch hier der Walzenmantel mitsamt dem herumgewickelten Löschpapier derart nach, daß letzteres sich flach auf die abzulöschende Schrift auflegt, wie es in der Zeichnung durch punktierte Linien angedeutet ist.
  • Damit das Aufstecken fertiger nachgiebiger Papphülsen 15 mit Löschpapierumwicklung auf die Löschwalze möglichst einfach ist, können gemäß Abb. q. anstatt eines zylindrischen Mantels mehrere Leisten 16 diametral einander gegenüber gelagert sein. Die Leisten tragen innen Führungen 17, und auf der durchgehenden Achse 18 sind die Naben 1g befestigt, in denen die Stifte 2o sitzen. Die Stifte 2o greifen in die Führungen 17 ein, so daß sich die Leisten 16 gegeneinanderbewegen können und durch die Druckfedern 21 nach außen gedrückt und nachgiebig festgehalten werden. Man kann auf diese Weise die Leisten 16 an den Griffnasen 22 erfassen und gegeneinanderdrücken, damit ihr Umfang sich verkleinert und die Papphülse 15 mit dem fertig umwickelten Löschpapier sich bequem aufziehen läßt. Damit die an der Walzeninnenwand 15 anliegenden Leisten 16 zusammen eine möglichst gleichmäßige Kreisumfangrundung ergeben, sind entweder viele Leisten ringsum eng nebeneinandergelagert, oder die Leisten sind etwas breiter und im Querschnitt etwa segmentförmig und entsprechend breiter ausgebildet.
  • Das unbeabsichtigte Herunterrollen der Löschwalze von einer geneigt liegenden Tischplatte kann dadurch verhindert werden, daß man auf den Griff 7 einen Überzug 23 aus weichem Gummi, Kautschuk o. dgl. aufzieht, der gegenüber der Tischplatte durch seine Adhäsion stark bremsend wirkt und wie es z. B. an Bleistiften üblich ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tintenlöscher, bei welchem der Löschpapierstreifen um eine nachgiebige walzenförmige Hülse herumgewickelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die den Walzenmantel (g) tragenden Speichen in radialer Richtung federnd ausgebildet sind.
  2. 2. Tintenlöscher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzenmantel (15) von Leisten (16) getragen wird, die auf den an den Naben (1g) befestigten Führungsstiften (2o) verschiebbar lagern, von Druckfedern (21) nachgiebig auseinandergehalten werden und für das Aufziehen der Löschpapierwalze (15) an Griffnasen (22) zusammengedrückt werden können.
DER76441D 1928-12-01 1928-12-01 Tintenloescher Expired DE512200C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER76441D DE512200C (de) 1928-12-01 1928-12-01 Tintenloescher

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER76441D DE512200C (de) 1928-12-01 1928-12-01 Tintenloescher

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE512200C true DE512200C (de) 1930-11-10

Family

ID=7415331

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER76441D Expired DE512200C (de) 1928-12-01 1928-12-01 Tintenloescher

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE512200C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2502724A (en) * 1946-04-18 1950-04-04 Henriksen Ernst Jens Johan Rotary blotter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2502724A (en) * 1946-04-18 1950-04-04 Henriksen Ernst Jens Johan Rotary blotter

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE56103C (de) Löschrolle
DE2222357C3 (de) Papierrolle
DE512200C (de) Tintenloescher
DE506056C (de) Papierandruckrolle fuer Schreibmaschinen
DE428201C (de) Taschenloeschrolle
DE710476C (de) Glaettvorrichtung fuer unzylindrische Drehkoerper
DE402304C (de) Abstreifvorrichtung fuer die Schriftstuecke an den Druckwalzen von Kopiermaschinen
DE2818316C3 (de) Vorrichtung zum Aufwickeln von Aufzeichnungsbändern von Rechenmaschinen o.dgl.
DE592046C (de) Wickelvorrichtung zur Herstellung von Zigarren
CH130661A (de) Telephonpult.
DE549651C (de) Vorrichtung fuer Schreibmaschinen zum Schreiben von nicht radierbarer Schrift
DE473432C (de) Schreibkasse
AT132501B (de) Einrichtung für Schreibmaschinen u. dgl. zur Ermöglichung des Schreibens nicht wegradierbarer Schrift.
DE1029578B (de) Aufwickelvorrichtung fuer bandfoermiges Gut
DE351456C (de) Buerste mit Poliervorrichtung
DE395740C (de) Tintenloescher
DE598938C (de) Hand-Markenkleber
DE524956C (de) Kopierrahmen
DE10128224A1 (de) Antreibbare Tuch-Wickelrolle
DE1919501A1 (de) Handetikettiergeraet
DE122406C (de)
DE915906C (de) Rollenloescher fuer mehrere Verwendungszwecke
AT64585B (de) Reinigungsgerät für Lineale oder dgl.
AT119335B (de) Löscher.
DE882483C (de) Geldboerse mit Typendruckvorrichtung