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Einrichtung fiir Schreibmaschinen u. dgl. zur Ermöglichung des Schreibens nicht wegradierbarer
Schrift.
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Als Material für die Unterlage, die im Falle der Ausführung nach den Fig. 1 und 2 aus der Schreibwalze 2 selbst besteht, findet gemäss der Erfindung ein Stoff Verwendung, der weicher ist als das Material der Schreibtypen, aber zweckmässig härter als das einer gewohnlichen Schreibwalze. In Betracht kommt als Material insbesondere Zellon, Zelluloid, Hartgummi u. dgl. Es kann aber auch entsprechend weiches Metall Verwendung finden. Wichtig ist, dass ungeachtet der Scharfkantigkeit der Riffelung der Unterlage die Sohreibtypen durch das Auftreffen auf die Unterlage auch bei dauerndem Gebrauch nicht beschädigt werden.
Soll die Schreibmaschine zum Schreiben nicht radierbarer Schrift benutzt werden, so spannt man, nachdem die gewöhnliche glatte Schreibwalze durch eine geriffelte Walze gemäss der Erfindung vertauscht worden ist, den betreffenden Scheck od. dgl. in üblicher Weise ein und führt die Beschriftung in üblicher Weise aus. Soll wieder normale Schrift gesehlieben werden, so wird die geriffelte Walze durch eine gewöhn- liehe Walze ersetzt.
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wandiger Hohlzylinder ausgebildet, dessen Innendurchmesser um ein geringes grösser ist als der Aussendurchmesser der Walze 2, so dass er sich auf die letztere aufschieben lässt.
Die Einrichtung der Schreibmaschine für die Ausführung nicht radierbarer Schrift geschieht in der Weise, dass man über die normale
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Zelluloid, Hartgummi od. dgl., in das die Riffelung in der oben beschriebenen Weise eingearbeitet ist. Das Blatt wird in der, insbesondere aus Fig. 6, ersichtlichen Weise zusammen mit dem zu beschreibenden Papier 6 in die Schreibmaschine eingeführt, wobei die geriffelte Seite mit dem Papier in Anlage kommt. Das Auswechseln der Unterlage 5 erfolgt unter entsprechender Verdrehung der Schreibwalze 2.
Zweckmässig erhält das Blatt 5 von vornherein eine der Zylinderfläche der Walze entsprechende, vorzugsweise etwas stärker ausgeprägte Krümmung, so dass es sich der Walze unter der Wirkung seiner inneren
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einem dünnwandigen Hartgummirohr, in dessen Aussenfläche die Riffelung eingearbeitet ist und das einen etwas geringeren Durchmesser als die Schreibwalze besitzt.
Bei den Ausführungen nach den Fig. 8 und 9 ist die Riffelung 1 in Form eines schmalen Streifens an einem dünnwandigen Hohlzylindersektor 7 vorgesehen, der durch einen parallel zur Achse der Schreibwalze 2 verlaufenden Gelenkzapfen S mit einem zweiten, dünnwandigen HoWzylindersektor 7 a verbunden ist, der am freien Rande gleichfalls mit einer Riffelung 1 a versehen ist. Die beiden Sektoren 7 und 1 a umspannen insgesamt zweckmässig etwas mehr als den halben Umfang der Walze 2. Eine oder mehrere Schraubenfedern 9 wirken in der Weise auf die Sektoren ein, dass diese mit ihren freien, die Riffelung
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Die Sektoren 7 und la bestehen mit den die Riffelungen 1 und 1 a enthaltenden Teilen zweckmässig aus demselben Material, u. zw. vorzugsweise wiederum aus Zelluloid, Zellon oder Hartgummi.
An den inneren Rändern sind die Sektoren 7, 1 a mit je einem Lappen 10 bzw. 10a versehen. Durch Zusammendrücken dieser Lappen lassen sich die Sektoren, entgegen der Wirkung der sie zusammendrängenden Federn, leicht öffnen und auf diese Weise bequem auf die Schreibwalze aufsetzen und von ihr abnehmen. Die Verwendungsweise der Vorrichtung ist im übrigen dieselbe wie oben beschrieben.
Die Riffelungen 1 und Ja brauchen natürlich nicht auf die Randzonen beschränkt zu sein. Sie können sieh vielmehr auf den Hohlzylindersektoren bis zur Gelenkachse 8 erstrecken. Die Sektoren können auch wie in Fig. 8 dureh die gestrichelten Linien J ! 2, 12angedeutet, durch an den Enden der Riffel- teile 1, la befestigte schmale Bügel ersetzt werden, die in derselben Weise wie die HoMzylindersektoren durch eine Scharnierstange 8 gelenkig miteinander verbunden sind und die Walze 2 federnd umfassen.
Auch bei der Ausführung nach den Fig. 10 und 11 liegt die geriffelte Unterlage 5 unter federndem Druck an der Sehreibwalze 2 an. In diesem Falle wird die Federung dadurch erreicht, dass die streifenförmige Unterlage an ihren Enden mit zwei gekrümmten Blattfedern 11 verbunden ist, die in der aus Fig. 11 ersichtlichen Weise über die Walze 2 geschoben werden und sich, da ihre Umfangsausdehnung
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schreibunterlage zur Ermöglichung des Sehreibens nicht wegradierbarer Schrift für Schreib- maschinen, sehreibende Addiermaschinen, Buchungsmaschinen, Kontrollkassen u. dgl., dadurch gekenn- zeichnet, dass sie aus einem Material (z. B.
Zellon, Zelluloid, Hartgummi) besteht, das weicher als das Material der Schreibtypen, aber härter als das Material der Sehreibwalze ist, scharfkantige Riffelung, Körnung od. dgl. aufweist, und leicht entfernbar ist.
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