DE511700C - Lichtbildkammer - Google Patents
LichtbildkammerInfo
- Publication number
- DE511700C DE511700C DEZ18519D DEZ0018519D DE511700C DE 511700 C DE511700 C DE 511700C DE Z18519 D DEZ18519 D DE Z18519D DE Z0018519 D DEZ0018519 D DE Z0018519D DE 511700 C DE511700 C DE 511700C
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- DE
- Germany
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- chamber
- air
- photo
- lens
- film
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- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/55—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor with provision for heating or cooling, e.g. in aircraft
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)
Description
Lichthildkammern, die bei niedrigen Temperaturen verwendet werden sollen, wie z. B.
zum Gebrauch in Luftfahrzeugen bestimmte Kammern, hat man zuweilen mit Heizvorrichtungen
ausgestattet, um ein Eindicken des Schmieröls in den Antriebsteilen für den Film
und den Verschluß, das Anlaufen einzelner Teile bei Temperaturwechsel und ähnliche
Übelstände zu vermeiden. In der Regel bestanden diese Heizvorrichtungen aus Drahtwiderständen,
die mit der Kammer verbunden waren und durch den elektrischen Strom
erwärmt wurden. Diese Widerstände haben jedoch den Nachteil, daß durch sie häufig eine
ungleichmäßige Erwärmung der Kammer bewirkt wird, so daß einzelne, in der Nähe des
Widerstandes liegende Teile übermäßig stark, andere, entfernter liegende Teile dagegen nicht
genügend stark erwärmt werden. Ein Ver-
ao ziehen einzelner Teile der Kammer und schlechtes Arbeiten derselben ist häufig die
Folge.
Nach der Erfindung vermeidet man diese Nachteile dadurch, daß man in der Kammer
Öffnungen zum Durchtreiben eines Heißluftstroms durch die Kammer anbringt und den
Kanal, durch den die Luft der Kammer zugeführt wird, mit einer Heizeinrichtung versieht.
Dieser Luftstrom, der in der Kammer zirkuliert, kann ohne Schwierigkeiten so geleitet
werden, daß er die Kammer einschließlich der Kassette in allen Teilen gleichmäßig
erwärmt, wobei das Innere der Kammer selbst frei von jeder Heizvorrichtung bleiben kann.
Die Heizluft kann bei dieser Einrichtung etwa mit Hilfe einer Saugvorrichtung durch
die Kammer getrieben werden. Bei Rollfilmkammern ist es jedoch zweckmäßiger, die
Heizluft der Kammer als Druckluft, und zwar durch eine (im Sinne der Lichtrichtung
gerechnet) vor dem Rollfilm angebrachte Öffnung zuzuführen. Dann kann die Heizluft
zugleich in bekannter Weise während der Belichtung zum Anpressen des Films an eine
ebene Fläche dienen.
Um' eine ungleichmäßige Erwärmung und ein Beschlagen der Lichtibildlinse zu verhindern,
umgibt man die Linse zweckmäßig mit einem Mantel, der zwischen sich und der Linse einen freien Raum läßt, durch den die
Heizluft getrieben werden kann.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine der Erfindung entsprechend ausgebildete Lichtbildkammer
für Luftfahrzeuge in einem Schnitt dargestellt.
Die gezeichnete Lichtbildkammer besteht aus einem Gehäuse α, an dessen vorderem
Ende eine Lichtbildlinse b und an dessen hinterem Ende eine Rollfilmkassette c angeordnet
ist. Die Kammer, die für Reihenbildaufnahmen 'bestimmt ist, hat eine Einrichtung,
mit der der Film, der mit d bezeichnet ist, während der Aufnahme gegen einen Rahmen
c% der Kassette c gedrückt wird. Diese Einrichtung besteht aus einer Platte e, die
durch eine Schraubenfeder e1 nach dem Rahmen
c1 zu bewegt wird. Diesem Bestreben der Feder e%_ wirkt ein Stift f entgegen, der
in eine Kurvenaussparung f1 einer um eine
Achse/2 drehbaren Scheibe/3 eingreift. Die Scheibe /3 wird ebenso wie die Filmrollen, die
mit d1 und dr bezeichnet sind, und die mit b1
bezeichneten Lamellen des Linsenverschlusses mit einem Handrad g angetrieben. Die Lichtbildlinse
b ist von einem einen Teil des Gehäuses α bildenden Mantel al umgeben, durch
den ein abgeschlossener Hohlraum um die
ίο Linse gebildet wird. Das Gehäuse α mit dam
Mantel a1 ist mit Öffnungen h, der Deckel der
Kassette c mit öffnungen h1 versehen. Außerdem
ist an dem Gehäuse α ein Rohrstutzen /ι2
angebracht, an den ein Rohr h3 angesetzt ist,
das außerdem mit einem Gebläse i in Verbindung steht, in das ein Heizwiderstand i1
eingebaut ist.
Durch das Gebläse i wird erwärmte Luft in
die Kammer gedrückt, die einerseits durch den Hohlraum zwischen dem Mantel α1 und
der Lichtbildlinse & durch die Löcher h hindurch, andererseits zwischen dem Rahmen c1
und der Platte e, solange diese, wie in der gezeichneten Stellung, vom Rahmen c1 abgehoben
ist, durch die Kassette c und die Öffnung h1 hindurch ins Freie strömt. Kommt
durch Drehen des Handrades g die Scheibe /s
in eine solche Stellung, in der die Platte e dem Druck der Feder ex nachgeben kann und
sich infolgedessen gegen den Rahmen c1 legt,
so wird das Abströmen der Luft durch die Kassette verhindert. Es entsteht vor dem
Film ein Überdruck, der dann den Film d gegen die Platte e preßt, bis diese beim Weiterdrehen
des Handrades g wieder von dem Rahmen c1 abgehoben wird.
Claims (3)
1. Mit einer Heizeinrichtung verbundene Lichtbildkammer, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kammer mit Öffnungen zum Durchtreiben eines Heißluftstroms durch die Kammer versehen ist, und daß
in den Kanal, durch den der Luftstrom der Kammer zugeführt wird, eine Heizvorrichtung
eingebaut ist.
2. Rollfilmkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum
Heizen der Kammer dienende Luft durch eine (im Sinne der Lichtrichtung gerechnet)
vor dem Rollfilm befindliche Öffnung als Druckluft zugeführt wird, so
daß die in die Kammer gedrückte Heizluft zugleich in bekannter Weise zum
Anpressen des Films während der Beiichtung an eine ebene Fläche dienen kann.
3. Lichtbildkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtbildlinse
von einem Mantel umgeben ist, der zusammen mit der Linsenfassung einen Kanal bildet, durch den die Heizluft
hindurchgeht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ18519D DE511700C (de) | 1929-08-04 | 1929-08-04 | Lichtbildkammer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ18519D DE511700C (de) | 1929-08-04 | 1929-08-04 | Lichtbildkammer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE511700C true DE511700C (de) | 1930-11-01 |
Family
ID=7624607
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ18519D Expired DE511700C (de) | 1929-08-04 | 1929-08-04 | Lichtbildkammer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE511700C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2755370A (en) * | 1952-11-17 | 1956-07-17 | Loew S Inc | Camera heater |
| DE2300076A1 (de) * | 1972-01-03 | 1973-07-12 | Polaroid Corp | Mehrzweckkassette zum handhaben von kinofilmen |
-
1929
- 1929-08-04 DE DEZ18519D patent/DE511700C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2755370A (en) * | 1952-11-17 | 1956-07-17 | Loew S Inc | Camera heater |
| DE2300076A1 (de) * | 1972-01-03 | 1973-07-12 | Polaroid Corp | Mehrzweckkassette zum handhaben von kinofilmen |
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