DE510380C - Verfahren zum Faerben von Metallen - Google Patents

Verfahren zum Faerben von Metallen

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DE510380C
DE510380C DEP56392D DEP0056392D DE510380C DE 510380 C DE510380 C DE 510380C DE P56392 D DEP56392 D DE P56392D DE P0056392 D DEP0056392 D DE P0056392D DE 510380 C DE510380 C DE 510380C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D9/00Electrolytic coating other than with metals
    • C25D9/04Electrolytic coating other than with metals with inorganic materials
    • C25D9/08Electrolytic coating other than with metals with inorganic materials by cathodic processes

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  • Inorganic Chemistry (AREA)
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Description

  • Verfabren zum Färben von Metallen Es ist schon vorgeschlagen worden, oberflächliche Färbungen auf Metallen dadurch hervorzurufen, daß dieselben in einen Elektrolyten aus mehr oder minder verdünnter Ammoniummolybdatlösung gehängt werden, wol)ei das behandelte Metall als Kathode in einen elektrischen Stromkreis eingeschaltet wird, während die Anode aus Platin oder einem anderen, in dem Elektrolyten nicht in Lösung gehenden Metall oder auch aus Kohle besteht. Durch Zusatz einer bestimmten Menge von Ammoniak zu der Molybdatlösung soll dabei die Bildung der gefärbten Niederschläge, welche nacheinander alle Farben des Spektrums bis zum absoluten Schwarz durchlaufen, erleichtert werden.
  • Es hat sich gezeigt, daß dieses Verfahren zur Färbung nur von Zink und Cadmium anwendbar ist, nicht aber auch von anderen Metallen. Hingegen wurde festgestellt, daß die Färbung auch dieser anderen Metalle gelingt, wenn man der neutral oder sauer- zu haltenden Lösung ein Ammonsalz, wie z. B. Ammonsulfat, zusetzt unter Verwendung einer löslichen Anode, vorzugsweise einer solchen aus Zink. Dabei kann man die Anode entweder an eine äußere Stromquelle anlegen oder auch ohne Verwendung einer solchen direkt mit dem zu färbenden Metall leitend verbinden, falls die Anode aus einem Metall besteht, welches in dem verwendeten Bade unedler ist als das Kathodenmetall. Der Vorteil des beschriebenen Verfahrens besteht in einem rascheren Ablauf des Färbungsvorganges und außerdem darin, daß die Farbenskala an Umfang gewinnt und ein größeres Spektrum zur Verfügung steht als nach der bisherigen Arbeitsweise. Es empfiehlt sich in verdünnter Lösung zu arbeiten. Beispiel In eine Lösung, die 1/8 °/o Ammonmolybdat und ' J2 °/o Ammonnitrat oder ein anderes Ammonsalz enthält, wird der zu behandelnde Metallgegenstand und ein Zinkstab eingehängt. Beide Teile werden innerhalb der Lösung in direkte metallische oder außerhalb der Lösung in beliebige stromleitende Verbindung gebracht. Die Dauer der Behandlung und die angewendete Temperatur hängen davon ab, welche Farbe man zu erzielen wünscht. Ist dieser Punkt erreicht, so wird das Metall aus dem Bade herausgenommen und abgespült.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, Metallfärbungen unter Verwendung von Molybdatlösungen unter Zusatz von Sulfomolybdaten bei gleichzeitiger Anwendung löslicher Metallanoden herzustellen. Indessen handelt es sich dabei um die Bildung von Molybdänsulfid enthaltenden Niederschlägen. Nach dem beschriebenen Verfahren dagegen werden Zusätze von Sulfomolybdaten nicht verwendet und daher auch Molybdänsulfid enthaltende Niederschläge nicht erzielt. -

Claims (2)

  1. PA,TENTANSPPÜCH-E: r. Verfahren zur Färbung von Metallen durch katholische Behandlung derselben in einer Lösung von Ammonmolybdat unter Zusatz von Ammönsalzen, gekennzeichnet durch Verwendung einer löslichen Anode, insbesondere aus Zinkunter Äusschluß von Sulfomoly_bdaten als Elektrolytzusat"z.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch' r; dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Kathodenmetall°n, welche in dem ange= wendeten Bade edler sind als Zink, die Erzeugung des benötigten Stromes unter Vermeidung einer äußeren Stromquelle dadurch :erfolgt, däß die Kathode mit der löslichen, z. B. aus Zink bestehenden Anode innerhalb oder außerhalb des Bades z. B. durch unmittelbare metallische Berührung oder in- sonstiger Weise stromleitend verbünden wird.
DEP56392D 1927-10-30 1927-10-30 Verfahren zum Faerben von Metallen Expired DE510380C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2854390A (en) * 1958-04-22 1958-09-30 Mcneill William Method of making cadmium niobate
FR2461026A1 (fr) * 1979-07-03 1981-01-30 Glyco Metall Werke Procede de fabrication de pieces destinees a subir une pression superficielle extremement elevee et pieces obtenues par ledit procede

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2854390A (en) * 1958-04-22 1958-09-30 Mcneill William Method of making cadmium niobate
FR2461026A1 (fr) * 1979-07-03 1981-01-30 Glyco Metall Werke Procede de fabrication de pieces destinees a subir une pression superficielle extremement elevee et pieces obtenues par ledit procede

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