DE509999C - Nachgiebige Gelenkkupplung - Google Patents
Nachgiebige GelenkkupplungInfo
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- DE509999C DE509999C DEK98267D DEK0098267D DE509999C DE 509999 C DE509999 C DE 509999C DE K98267 D DEK98267 D DE K98267D DE K0098267 D DEK0098267 D DE K0098267D DE 509999 C DE509999 C DE 509999C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D3/00—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
- F16D3/50—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members
- F16D3/78—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members shaped as an elastic disc or flat ring, arranged perpendicular to the axis of the coupling parts, different sets of spots of the disc or ring being attached to each coupling part, e.g. Hardy couplings
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D3/00—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
- F16D3/50—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members
- F16D3/60—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members comprising pushing or pulling links attached to both parts
- F16D3/62—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members comprising pushing or pulling links attached to both parts the links or their attachments being elastic
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
Bei Motorfahrzeugen finden zur Zeit zur Übertragung der Antriebskraft vom Getriebe
auf die Hinterachse vielfach Kupplungen Verwendung, die aus zwei einerseits mit der
Getriebewelle, anderseits mit 4er Kardanwelle verbundenen Gabelstücken oder Armkreuzen
bestehen, die durch eine nachgiebige Scheibe miteinander verbunden sind. Die Verbindung1 erfolgt mit Hilfe von durch die
ίο Scheibe hindurchgeführten und mit ihr verschraubten
Bolzen. Die Zwischenscheibe besteht gewöhnlich aus Gummi mit Verstärkungseinlagen
aus Gewebe.
Es ist ferner bekannt, bei Gelenkkupplunr gen der erwähnten Art die Buchsen für die
die Verbindung mit den Armkreuzen vermittelnden Bolzen paarweise durch Seilschlingen
miteinander zu verbinden, die in erster Linie die Umfangskräfte der Kupplung im Betriebe
aufnehmen.
Diesen bekannten Einrichtungen gegenüber kennzeichnet sich die Erfindung im wesentlichen
durch die Anordnung von die nachgiebige Scheibe in der Nähe der Bolzenanschlußstellen
umfassenden Blechkappen, die je zwei benachbarte Bolzenbuchsen aufnehmen, während
die Seilschlingen an je zwei nicht durch Blechkappen gekuppelten Buchsen angreifen.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweise» Ausführungsform veranschaulicht,
und zwar zeigt
Abb. ι die neue Gelenkscheibe in Ansicht von der Seite, während
Abb1. 2 einen Schnitt nach A-B der Abb. 1
darstellt. '
Der Darstellung ist eine Ausfühfungsform mit vier zur Aufnahme der Zugkräfte dienenden
Elementen zugrunde gelegt. Jedes dieser vier Elemente besteht aus einem in Form eines länglichen Ringes geschlossenen Drahtseil
ι, das zweckmäßig durch Aufwickeln einer Seillitze in mehreren Windungen unter
Verspleißung der Enden hergestellt wird. Die Drahtseilschlinge umschließt zwei Augen oder
Buchsen 2, die, um ein seitliches Verrutschen der Seilschlinge zu erschweren, am Umfange
mit einer Eindrehung 3 versehen sind. Zwischen zwei zusammengehörigen Buchsen 2
wird zweckmäßig eine beispielsweise aus einem entsprechend geformten Gummistück bestehende Einlage 4 von elliptischer Umrißform
eingefügt, so daß 'die in der Längsrichtung verlaufenden, Drahtseilzüge sich etwas nach
außen ausbauchen. Dadurch wird eine besonders gute Elastizität der Zugelemente gesichert.
Von, diesen Elementen sind bei der dargestellten Ausführungsform vier, in gleichen
Abständen in der Umfangsrichtung verteilt, in eine gemeinsame kreisförmige Gummischeibe
5 eingebettet, und zwar in der Weise, daß die Buchsen 2, wie Abb. 2 erkennen läßt,
etwas über die Seitenflächen der Scheibe 5 vorragen. Diese vorragenden Buchsenenden
sind mit Ansätzen 6 versehen, die zur Aufnähme von Stahlblechkappen 7 dienen, von
denen je zwei auf jeder Seite der Gummischeibe S, und zwar gemeinsam für je zwei
benachbarte Elemente, vorgesehen sind, derart, daß diese durch die beiden Kappen starr
miteinander verbunden sind. Die Verbindung wird dadurch gesichert, daß die Ansätze 6
der Buchsen 2 nach dem Aufschieben der mit
entsprechenden Bohrungen versehenen Kappen umgenietet werden. Die Kappen 7 greifen
mit rechtwinklig umgebogenen Rändern 8 um die Umf angskante der Gelenkscheibe.
Die die Verbindung mit den zugehörigen Wellen herstellenden Kreuz- oder Gabelstücke
werden in üblicher Weise durch, Einführen ihrer Anschlußbolzen in die betreffenden
Buchsen 2 mit der gemeinsamen Gelenkscheibe verbunden, indem die Bolzen mit den
Buchsen bzw. ihren Kappen 7 verschraubt werden. In Abb. 1 ist durch strichpunktierte
Linien die Lage und Verbindung eines der beiden Armkreuze angedeutet. Das andere
steht mit den durch die strichpunktierten Linien nicht berührten Buchsen 2 in Verbindung.
Ist das durch die strichpunktierten Linien
angedeutete Kreuzstück beispielsweise das treibende, so ist ersichtlich, daß die Umf angskräfte
in der Hauptsache durch Beanspruchung der das betreffende Kappenpaar 7 mit dem nächstbenachbarten Kappenpaar verbindenden
Elemente auf Zug übertragen werden. Diese Elemente vermögen aber dank ihrer besonderen
Konstruktion außerordentlich hohe Zugbeanspruchungen aufzunehmen, und zwar
vermöge der Einschaltung des- nachgiebigen Druckkörpers zwischen den beiden Seilzügen
unter hoher Elastizität. Die Folge dieser günstigen Verteilung der die Zugkräfte aufnehmenden
Organe ist, daß sich die Gelenkscheibe verhältnismäßig sehr leicht halten und
deshalb billig herstellen läßt. Ferner ermöglicht die neue Bauweise im Gegensatz zu den
bisher üblichen eine genaue rechnerische Ermittlung der erforderlichen Dimensionen, so
*5 daß man in dieser Beziehung nicht wie bei Verwendung von aus zusammenvulkanisierten
Geweben bestehenden Gelenkscheiben im Dunkeln tappt.
Die Kappen 7, die übrigens auch paarweise über den Scheibenumfang zusammenhängen
könnten, sorgen einmal für einen guten Zusammenhalt der Gummimasse in der Nähe der
Bolzenaugen 2, wo die Scheibe 6 besonders starken Beanspruchungen ausgesetzt ist, anderseits
eichern sie einen dauernd guten Zusammenhalt zwischen den Bolzenaugen 2 und
der Einbettungsmas.se auch bei den normalen entgegengesetzten Beanspruchungen, die
jedesmal auftreten, wenn der getriebene Teil dem treibenden vorauseilt. Erfahrungsgemäß
wechselt auch im normalen Betriebe die Art der Beanspruchung dauernd. Wenn auch die
Zugbeanspruchungen die weitaus überwiegenden sind, so würden doch auch nur kurze Zeit
auftretende Druckbeanspruchungen bei fortwährender Wiederholung bald zu einer Lokkerung
der Augen führen, wenn diese Beanspruchungen nicht durch die starren Kappen 7
aufgenommen und auf das benachbarte Zugorgan
als Zugspannungen übertragen würden.
Unterstützt und ergänzt wird die beschriebene Wirkung der Kappen 7 durch eine um
den Umfang der Scheibe gelegte, zweckmäßig aus einer oder mehreren Windungen eines
Gewebestreifens bestehende Bandage 9. Diese 75-wirkt
insbesondere den starken Schleuderkräften entgegen, die vor allem bei den mit
großer Drehzahl umlaufenden Kupplungen von Personenwagen die verhältnismäßig
hweren Drahtseilschlingen 1 nach außen treiben und dadurch ebenfalls auf eine baldige
Lockerung des Verbandes und entsprechende Verkürzung der Lebensdauer der Kupplungsscheibe
hinwirken wurden. Die Anordnung solcher Bandagen ist auch für nachgiebige
Gelenkscheiben anderer Bauart von Bedeutung.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Nachgiebige Gelenkkupplung, bestehend aus einer biegsamen Mitnehmerscheibe und zwei auf der treibenden bzw. getriebenen Welle befestigten Annkreuzen, deren Kupplungsbolzenbuchsen paarweise durch in die Mitnehmerscheibe eingebettete Seilschlingen miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei Kupplungsbolzen mit ihren Buchsen (2) Blechkappen (7) zusammenhalten, die zum Schutz der Umfangssektoren der Mitnehmerscheibe an den Bolzenstellen dienen, während die geschlossenen Seilschlingen (1) an je zwei nicht durch die Blechkappen gekuppelten Buchsen angreifen.
- 2. Gelenkkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilschlingen (1) von einer Wicklung (9) umgeben sind, die ihrerseits von den Blechkappen umfaßt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen. öEtmück* It! bfefc-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK98267D DE509999C (de) | 1926-03-12 | 1926-03-12 | Nachgiebige Gelenkkupplung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK98267D DE509999C (de) | 1926-03-12 | 1926-03-12 | Nachgiebige Gelenkkupplung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE509999C true DE509999C (de) | 1930-10-15 |
Family
ID=7238869
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK98267D Expired DE509999C (de) | 1926-03-12 | 1926-03-12 | Nachgiebige Gelenkkupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE509999C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1008539B (de) * | 1953-02-24 | 1957-05-16 | Herwarth Reich Dipl Ing | Elastische Kupplung |
| DE1021212B (de) * | 1956-01-24 | 1957-12-19 | Krauss Maffei Ag | Elastische Mitnehmerscheibe fuer Gelenkkupplungen |
| DE1206671B (de) * | 1956-01-16 | 1965-12-09 | Hanns Willy Schmidt | Elastische Wellenkupplung |
| US4790794A (en) * | 1986-11-07 | 1988-12-13 | Toyo Tire & Rubber Co., Ltd. | Flexible shaft coupling for transmission of high torque loads |
-
1926
- 1926-03-12 DE DEK98267D patent/DE509999C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1008539B (de) * | 1953-02-24 | 1957-05-16 | Herwarth Reich Dipl Ing | Elastische Kupplung |
| DE1206671B (de) * | 1956-01-16 | 1965-12-09 | Hanns Willy Schmidt | Elastische Wellenkupplung |
| DE1021212B (de) * | 1956-01-24 | 1957-12-19 | Krauss Maffei Ag | Elastische Mitnehmerscheibe fuer Gelenkkupplungen |
| US4790794A (en) * | 1986-11-07 | 1988-12-13 | Toyo Tire & Rubber Co., Ltd. | Flexible shaft coupling for transmission of high torque loads |
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