DE509205C - Verfahren zur Herstellung von zusammengesetzten Scheiben oder Raedern - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von zusammengesetzten Scheiben oder RaedernInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F17/00—Special methods or machines for making gear teeth, not covered by the preceding groups
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- Moulding By Coating Moulds (AREA)
Description
Bei der Herstellung von zusammengesetzten Scheiben oder Rädern, insbesondere
Zahnrädern, die einen Radkranz aus geschichtetem Material besitzen, ist es bisher üblich
gewesen, die Scheiben oder Räder einzeln herzustellen und dann eine größere Anzahl
von ihnen auf einen Dorn zu setzen und darauf gemeinsam zu bearbeiten, beispielsweise
Zähne auszufräsen. Bevor diese gefräst werden, müssen die Seitenflächen der Räder genau bearbeitet werden, um ein Verziehen
der Werkstücke beim Aufspannen auf den Dorn zu vermeiden. Denn wenn die Räder nach dem 'Fräsen von dem Dorn abgenommen
werden, ziehen sie sich allmählich wieder in ihre ursprüngliche Form zurück.
Dadurch verziehen sich dann auch die Zähne, was ihre übermäßige Abnutzung zur Folge hat. Außerdem hat diese Art der
Herstellung den Nachteil, daß das gesonderte Formen der einzelnen Räder sowie die zur
Vermeidung des Verziehens erforderliche Bearbeitung der Seitenflächen erhebliche Kosten
verursacht.
Durch die Erfindung werden diese Nachteile vermieden. Erfindungsgemäß wird um
einen Nabenteil zur Herstellung von mehreren Scheiben oder Zahnrädern nur ein einziger
Radkranz geformt, dieses Werkstück darauf in geeigneter Weise bearbeitet und danach
entsprechend der Anzahl der herzustellenden Räder durchschnitten. Es ist auch möglich,
den Radkranz um einen aus mehreren aneinandergesetzten Naben bestehenden Nabenteil
herum zu formen. Nach dem Fräsen wird dann entsprechend der Anzahl der Naben das Werkstück durchschnitten. Vorzugsweise
wird die x\ußenfläche des Nabenteiles, um den herum der Radkranz geformt wird,
geriffelt. .
In den" Abbildungen sind zwei gemäß der Erfindung hergestellte Werkstücke vor dem
Fräsen im Schnitt dargestellt. 1 ist ein Stahlrohr oder eine Nabe, die eine Bohrung von
einem Durchmesser besitzt, wie er für das fertige Zahnrad verlangt wird. Die Außenfläche
der Nabe 1 ist geriffelt oder erhält irgendeine andere geeignete unregelmäßige
Oberfläche, um eine kräftige mechanische Verbindung zwischen der Nabe 1 und dem
Radkranz 3 herzustellen. Der Radkranz 3 besteht aus Leinwand, Holzfaser oder anderem
zusammengesetzten, formbaren, faserigen Material, das entsprechend vorbehandelt und
dann zusammen mit einem geeigneten Bindemittel, beispielsweise einem Kondensationsprodukt von Phenol, geformt wird. Z. B.
können Segmente in der Gestalt von Kreisringsektoren aus entsprechend vorbehandelter
Leinwand aufeinandergeschichtet werden.
Der Innenradius der Sektoren muß dabei dem Durchmesser der Nabe angepaßt sein. Die
einzelnen Segmente werden auf die Nabe aufgesetzt und darauf das Formverfahren vollzogen.
Es ist auch möglich, entsprechend vorbehandeltes Leinwandband zu verwenden, welches hochkant auf die Nabe gewunden
wird. Bei großer Breite wird das Leinwandband zweckmäßig an der auf der Nabe aufliegenden
Kante mit Kerben versehen, wodurch es ermöglicht wird, den Leinwandstreifen hochkant auf die zylindrische Nabe aufzuwickeln,
ohne daß die auf der Nabe aufliegende Seite sich in Falten legt und die
andere Seite womöglich einreißt. Man kann den Leinwandstreifen falten und dann so auf
die Nabe aufwickeln, daß die beim Falten entstandene Kante 'auf der Nabe aufliegt,
wobei der Leinwandstreifen vor dem Falten mit rautenförmigen Löchern versehen wird,
dann über die Mittellinie dieser Löcher gefaltet und mit den dadurch erhaltenen Kerben
zuunterst auf die Nabe schraubenförmig aufgewunden wird. Ebenso können auch kleine Stücke von vorbehandeltem Papier,
Leinwand oder anderem faserigen Material in geeigneter Weise in der Form verteilt verwendet
werden. Der Radkranz kann dabei unmittelbar um die Nabe herum geformt oder zuerst allein geformt und dann auf die Nabe
aufgepaßt werden.
Wenn der Radkranz um die Nabe herum geformt ist, wird das Werkstück aus der
Form herausgenommen und in der gewünschten Weise bearbeitet. Beispielsweise werden
Zähne gefräst. Danach wird das Werkstück in Scheiben von der für die Zahnräder gewünschten
Stärke zerschnitten. Es ist danach nur noch erforderlich, die Kanten abzustoßen,
worauf das Zahnrad zum Gebrauch fertig ist. Bei dem in Abb. 2 dargestellten Werkstück
ist der Radkranz um einen aus mehreren aneinandergesetzten Naben 4 bestehenden Nabenteil herum geformt. Zwischen die einzelnen
Naben sind Trennscheiben 5 gelegt. Diese Naben 4 werden mittels eines Bolzens in der Form aneinander befestigt und darauf
der Radkranz angeformt. Diese letztere Ausführungsart hat den weiteren Vorteil, daß ein
Durchschneiden der Stahlnabe vermieden und dadurch das Herstellungsverfahren weiter vereinfacht
wird.
Bei beiden Herstellungsarten ist das Werkstück stets genau ausgerichtet und keinen
verzerrenden Beanspruchungen während des Ausfräsens der Zähne unterworfen. Außerdem
wird, wie schon oben erwähnt, die Herstellungszeit verkürzt, da das genaue Bearbeiten
der Seitenflächen der einzelnen Räder, was bei der bisherigen Art der Herstellung
erforderlich war, fortfällt.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung von zusammengesetzten Scheiben oder Rädern,
insbesondere Zahnrädern, die einen Radkranz aus geschichtetem Material besitzen,
dadurch gekennzeichnet, daß um einen Nabenteil zur Herstellung von mehreren
Rädern nur ein einziger Radkranz geformt, darauf dieses Werkstück in geeigneter Weise bearbeitet und danach entsprechend
der Anzahl der herzustellenden Räder durchschnitten wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Radkranz um
einen aus mehreren aneinandergesetzten Naben (4) bestehenden Nabenteil geformt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche
des Nabenteiles, um den der Radkranz geformt wird, geriffelt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US509205XA | 1927-06-22 | 1927-06-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE509205C true DE509205C (de) | 1930-10-06 |
Family
ID=21968321
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES86074D Expired DE509205C (de) | 1927-06-22 | 1928-06-13 | Verfahren zur Herstellung von zusammengesetzten Scheiben oder Raedern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE509205C (de) |
-
1928
- 1928-06-13 DE DES86074D patent/DE509205C/de not_active Expired
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