DE509205C - Verfahren zur Herstellung von zusammengesetzten Scheiben oder Raedern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von zusammengesetzten Scheiben oder Raedern

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DE509205C
DE509205C DES86074D DES0086074D DE509205C DE 509205 C DE509205 C DE 509205C DE S86074 D DES86074 D DE S86074D DE S0086074 D DES0086074 D DE S0086074D DE 509205 C DE509205 C DE 509205C
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wheels
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wheel rim
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Expired
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DES86074D
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F17/00Special methods or machines for making gear teeth, not covered by the preceding groups

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulding By Coating Moulds (AREA)

Description

Bei der Herstellung von zusammengesetzten Scheiben oder Rädern, insbesondere Zahnrädern, die einen Radkranz aus geschichtetem Material besitzen, ist es bisher üblich gewesen, die Scheiben oder Räder einzeln herzustellen und dann eine größere Anzahl von ihnen auf einen Dorn zu setzen und darauf gemeinsam zu bearbeiten, beispielsweise Zähne auszufräsen. Bevor diese gefräst werden, müssen die Seitenflächen der Räder genau bearbeitet werden, um ein Verziehen der Werkstücke beim Aufspannen auf den Dorn zu vermeiden. Denn wenn die Räder nach dem 'Fräsen von dem Dorn abgenommen werden, ziehen sie sich allmählich wieder in ihre ursprüngliche Form zurück. Dadurch verziehen sich dann auch die Zähne, was ihre übermäßige Abnutzung zur Folge hat. Außerdem hat diese Art der Herstellung den Nachteil, daß das gesonderte Formen der einzelnen Räder sowie die zur Vermeidung des Verziehens erforderliche Bearbeitung der Seitenflächen erhebliche Kosten verursacht.
Durch die Erfindung werden diese Nachteile vermieden. Erfindungsgemäß wird um einen Nabenteil zur Herstellung von mehreren Scheiben oder Zahnrädern nur ein einziger Radkranz geformt, dieses Werkstück darauf in geeigneter Weise bearbeitet und danach entsprechend der Anzahl der herzustellenden Räder durchschnitten. Es ist auch möglich, den Radkranz um einen aus mehreren aneinandergesetzten Naben bestehenden Nabenteil herum zu formen. Nach dem Fräsen wird dann entsprechend der Anzahl der Naben das Werkstück durchschnitten. Vorzugsweise wird die x\ußenfläche des Nabenteiles, um den herum der Radkranz geformt wird, geriffelt. .
In den" Abbildungen sind zwei gemäß der Erfindung hergestellte Werkstücke vor dem Fräsen im Schnitt dargestellt. 1 ist ein Stahlrohr oder eine Nabe, die eine Bohrung von einem Durchmesser besitzt, wie er für das fertige Zahnrad verlangt wird. Die Außenfläche der Nabe 1 ist geriffelt oder erhält irgendeine andere geeignete unregelmäßige Oberfläche, um eine kräftige mechanische Verbindung zwischen der Nabe 1 und dem Radkranz 3 herzustellen. Der Radkranz 3 besteht aus Leinwand, Holzfaser oder anderem zusammengesetzten, formbaren, faserigen Material, das entsprechend vorbehandelt und dann zusammen mit einem geeigneten Bindemittel, beispielsweise einem Kondensationsprodukt von Phenol, geformt wird. Z. B. können Segmente in der Gestalt von Kreisringsektoren aus entsprechend vorbehandelter Leinwand aufeinandergeschichtet werden.
Der Innenradius der Sektoren muß dabei dem Durchmesser der Nabe angepaßt sein. Die einzelnen Segmente werden auf die Nabe aufgesetzt und darauf das Formverfahren vollzogen. Es ist auch möglich, entsprechend vorbehandeltes Leinwandband zu verwenden, welches hochkant auf die Nabe gewunden wird. Bei großer Breite wird das Leinwandband zweckmäßig an der auf der Nabe aufliegenden Kante mit Kerben versehen, wodurch es ermöglicht wird, den Leinwandstreifen hochkant auf die zylindrische Nabe aufzuwickeln, ohne daß die auf der Nabe aufliegende Seite sich in Falten legt und die andere Seite womöglich einreißt. Man kann den Leinwandstreifen falten und dann so auf die Nabe aufwickeln, daß die beim Falten entstandene Kante 'auf der Nabe aufliegt, wobei der Leinwandstreifen vor dem Falten mit rautenförmigen Löchern versehen wird, dann über die Mittellinie dieser Löcher gefaltet und mit den dadurch erhaltenen Kerben zuunterst auf die Nabe schraubenförmig aufgewunden wird. Ebenso können auch kleine Stücke von vorbehandeltem Papier, Leinwand oder anderem faserigen Material in geeigneter Weise in der Form verteilt verwendet werden. Der Radkranz kann dabei unmittelbar um die Nabe herum geformt oder zuerst allein geformt und dann auf die Nabe aufgepaßt werden.
Wenn der Radkranz um die Nabe herum geformt ist, wird das Werkstück aus der Form herausgenommen und in der gewünschten Weise bearbeitet. Beispielsweise werden Zähne gefräst. Danach wird das Werkstück in Scheiben von der für die Zahnräder gewünschten Stärke zerschnitten. Es ist danach nur noch erforderlich, die Kanten abzustoßen, worauf das Zahnrad zum Gebrauch fertig ist. Bei dem in Abb. 2 dargestellten Werkstück ist der Radkranz um einen aus mehreren aneinandergesetzten Naben 4 bestehenden Nabenteil herum geformt. Zwischen die einzelnen Naben sind Trennscheiben 5 gelegt. Diese Naben 4 werden mittels eines Bolzens in der Form aneinander befestigt und darauf der Radkranz angeformt. Diese letztere Ausführungsart hat den weiteren Vorteil, daß ein Durchschneiden der Stahlnabe vermieden und dadurch das Herstellungsverfahren weiter vereinfacht wird.
Bei beiden Herstellungsarten ist das Werkstück stets genau ausgerichtet und keinen verzerrenden Beanspruchungen während des Ausfräsens der Zähne unterworfen. Außerdem wird, wie schon oben erwähnt, die Herstellungszeit verkürzt, da das genaue Bearbeiten der Seitenflächen der einzelnen Räder, was bei der bisherigen Art der Herstellung erforderlich war, fortfällt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von zusammengesetzten Scheiben oder Rädern, insbesondere Zahnrädern, die einen Radkranz aus geschichtetem Material besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß um einen Nabenteil zur Herstellung von mehreren Rädern nur ein einziger Radkranz geformt, darauf dieses Werkstück in geeigneter Weise bearbeitet und danach entsprechend der Anzahl der herzustellenden Räder durchschnitten wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Radkranz um einen aus mehreren aneinandergesetzten Naben (4) bestehenden Nabenteil geformt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche des Nabenteiles, um den der Radkranz geformt wird, geriffelt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES86074D 1927-06-22 1928-06-13 Verfahren zur Herstellung von zusammengesetzten Scheiben oder Raedern Expired DE509205C (de)

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