DE50873C - Verschlufsvorrichtung an Armbändern, welche nach Art der Nürnberger Scheere zusammengesetzt sind - Google Patents

Verschlufsvorrichtung an Armbändern, welche nach Art der Nürnberger Scheere zusammengesetzt sind

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DE50873C
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Germany
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bracelet
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DENDAT50873D
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English (en)
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A. KlEHNLE in Pforzheim
Publication of DE50873C publication Critical patent/DE50873C/de
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00—Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/18—Fasteners for straps, chains or the like
    • A44C5/22—Fasteners for straps, chains or the like for closed straps

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  • Adornments (AREA)

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT:
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE 44: Kurzwaaren.
    AUGUST KIEHNLE in PFORZHEIM.
    Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. August 1889 ab.
    Die nachfolgend beschriebene Erfindung bezieht sich auf federnde Armbänder, welche nach dem Grundgedanken der Nürnberger Scheere eingerichtet sind, und zwar besonders auf die Anordnung der Schraubenfedern, durch welche die einzelnen Gelenkglieder des Armbandes zusammengezogen werden.
    In der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. 1 die Ansicht eines Theiles des Armbandes mit geschnittenem Federgehäuse in der zusammengezogenen Stellung der Armbandglieder und in Fig. 2 die Ansicht des Armbandes mit geschnittenem Federgehäuse in der auseinandergezogenen Stellung der Armbandglieder dargestellt. Fig. 3 zeigt einen Theil des Armbandes in schaubildlicher Ansicht.
    Die einzelnen Armbandglieder α α sind in bekannter Weise gelenkartig mit einander verbunden ; zwischen denselben sind in gleicher' Entfernung von einander die Federhülsen b b angeordnet. In der Anordnung dieser bestimmt gekennzeichneten Federhülsen zu dem beabsichtigten Zweck . ist die Neuheit und Patentfähigkeit begründet. Diese Federhülsen b b haben im Innern eine Schraubenfeder s, die in der Mitte durch einen Stift t am Hülsenmantel gehalten wird. In der Hülse b befinden sich endseitig (oben und unten) die runden Druckscheiben c c, welche durch die Seitenschlitze der Hülse durchgreifen und endseitig mit je einem Stiftloch versehen sind, an welchen die Enden der Armbandglieder a a gelenkartig befestigt werden. Diese Verbindung ist vorzugsweise aus der Abbildung deutlich ersichtlich.
    Beim Auseinanderziehen bezw. Drehen des Armbandes werden die einzelnen Glieder a a um den mittleren Verbindungsstift gedreht und dadurch der Winkel vergröfsert. Diese Bewegung1 überträgt sich der Reihe nach durch alle Armbandglieder α α bis auf die runden Hülsenscheiben c c. Hierdurch werden diese Scheiben c c gegen einander genähert und die zwischenliegende Spiralfeder s wird zusammengeprefst. Dadurch, dafs die Scheiben cc in den Schlitzen der Hülse Führung haben, ist ein Verdrehen. der Feder oder der Hülse, wie bei den bisherigen Armbändern, ausgeschlossen.
    Hört der Zug in den Armbandgliedern a a auf, so drücken die Spiralfedern 5 in den Hülsen b b die Armbandglieder wieder aus einander; so dafs dieselben ihre ursprüngliche Stellung (Fig. 1) wieder annehmen, das Armband verengt sich wieder.
    Durch Benutzung einer gröfseren Anzahl Federhülsen ist man im Stande, die Federkraft beliebig zu vermehren, da sich dieselbe gleichmä'fsig auf die einzelnen Armbandglieder überträgt.
    Das vorbeschriebene Armband mit der Federhülsenanordnung giebt ein gefälliges und dauerhaftes Aussehen und den Armbandgliedern eine je nach der Anzahl der Federhülsen nach Belieben zu wählende Federung.
    Patenτ-Anspruch:
    Eine Verschlufsvorrichtung an Armbändern nach dem System der Nürnberger Scheere, bei welcher durch die Einwirkung der in geschlitzten Federhülsen b b angeordneten, doppelseitig wirkenden Spiralfeder s auf die in Schlitzen der Hülse geführten Scheiben c c, zwischen welchen die einzelnen Armbandglieder α α gelenkartig angeordnet sind, diese federnd zusammengezogen werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI
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