DE508690C - Vorrichtung zur Erweiterung des Anwendungsbereiches von elektrischen Kohlendruckwiderstaenden - Google Patents
Vorrichtung zur Erweiterung des Anwendungsbereiches von elektrischen KohlendruckwiderstaendenInfo
- Publication number
- DE508690C DE508690C DEP59878D DEP0059878D DE508690C DE 508690 C DE508690 C DE 508690C DE P59878 D DEP59878 D DE P59878D DE P0059878 D DEP0059878 D DE P0059878D DE 508690 C DE508690 C DE 508690C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- expanding
- mains current
- application range
- minimum
- carbon pressure
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/34—Parallel operation in networks using both storage and other DC sources, e.g. providing buffering
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
Description
- Vorrichtung zur Erweiterung des Anwendungsbereiches von elektrischen Kohlendruckwiderständen
In elektrischen Stromerzeugungsanlagen, in denen neben der Speisung eines Lichtnetzes auch eine Sammlerbatterie aufzuladen ist, die bei stillstehendem Generator den Lichtstrom zu liefern biat, muß die Maschine zur Ruf- ladung der Batterie eine für das Lichtnetz zu hohe Spannung erzeugen. Um diese für die Lampen brauchbar zu machen, wird den letzteren ein selbstveränderlicher Vorschalt- widerstand vorgeschaltet, z. B. eine einem veränderlichen Druck ausgesetzte Säule aus Kohlenscheiben. In diesem Widerstand soll der Lichtstrom .die überschüssige Spannung vernichten. Da dies auch der Fall sein muß, wenn nur eine einzige kleine Lampe brennt, so muß der selbstveränderliche Widerstand eine hohe Ohtnzahl erzeugen können. Da bei einer Kohlensäule das Verhältnis zwischen dem Höchst- und dem erreichbaren Mindestwider- stand ein beschränktes ist, so wird auch der letztere verhältnismäßig hoch. Dies ist in manchen Fällen unerwünscht. Die Erfindung hat eine Vorrichtung zum Gegenstand, mit deren Hilfe in der Kohlen- säule stets der notwendige Spannungsabfall erzeugt werden kann, auch wenn der Höchst- säulenwiderstand verhältnismäßig gering ist. Sie beruht auf dem Grundgedanken, die Stromerzeugungsanlage und den Kohlensäu- lenwiderstand in selbsttätiger Weise künst- lich durch einen kleinen Zusatzstrom etwas zu belasten, solange der Netzstrom einen ge- wissen Wert unterschreitet, und diesen Zu- satzstrom selbsttätig wieder abzuschalten, sobald der Nutzstrom größer als jener Wert wird oder ganz verschwindet. Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbei- spiel. A stellt den Stromerzeuger dar, B die Sammlerbatterie und C das Lichtnetz. Der Spannungsunterschied zwischen den letzteren beiden wird durch die Kohlenscheibensäule D vernichtet, die bei Generatorbetrieb, nicht aber bei Stromlieferung durch den Sammler, den Lampen vorgeschaltet ist. E bedeutet einen selbsttätigen, doppelpoligen Umschal- ter, der die Maschine mit der Batterie und dem Netz verbindet, sobald beim Anlauf die Maschinenspannung diejenige des Sammlers überwiegt. F ist der zum Lichtnetz parallel geschaltete Zusatzwiderstanid, mit dem erfindungsgemäß der Stromerzeuger im Falle ganz kleinen Lichtstrombedarfes auf dem Weg über die Kohlensäule D etwas belastet wird. Er wird durch den vom Netzstrom erregten Magneten G vermittels des Kontaktpaares J, K aus- und eingeschaltet. Durch Wahl einer geeigneten Kräfte- charakteristik der Magnetfeder L und der Ankeranziehungskraft ist die Bewegung des Magnetankers M, ähnlich wie bei einem Volt- meter, stabil gemacht, so daß jeder Magnet- erregungsstärke eine ganz bestimmte Anker- stellung entspricht. Die Kräfteverhältnisse sind nun so ge- wählt, daß der Anker M schon beim Strom einer einzigen Lampe so weit angezogen wird, daß die Kontakte J und K sich berühren und den Belastungswiderstand F einschalten. Des- sen Strom reicht hin, um, zusammen mit dem Strom jener einen Lampe, in der Koh- lensäule D den nötigen Spannungsabfall zu erzeugen. Je höher der Netzstrom steigt, um so mehr nähert sich der Anker 11,1 den Magnetgestell- polen, bis schließlich der aus einem Feder- band bestehende Träger N des Kontaktstük- kes J den festen Anschlag 0 berührt. Bei noch weiterer Ankeranziehung biegt sich das Federband Y so durch, daß das Kontakt- stück J vom Gegenstück K sich wieder ab- hebt und den Zusatzstrom wieder unterbricht. Nimmt der Netzstrom wieder ab, so wird zunächst ,der Kontakt J, K wieder geschlos- sen, um beim gänzlichen Aufhören des Licht- netzstromes wieder unterbrochen zu werden. Auch irgendein anderer Minimal-1Vhaxi- mal-Schalter könnte Verwendung finden, z.B. ein solcher, bei dem nach Ablauf eines Teiles des Magnetankeranziehhubes ein Kontakt ge- schlossen, und nach Ablauf eines weiteren Hubstückes ein zweiter, zum ersten Kon- takt in Reihe liegender Kontakt wieder ge- öffnet wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE:
i. Vorrichtung zur Erweiterung des Anwenidungsbereiches von elektrischen Kohlendruckwiderständen, die einem Ver- brauchsnetz vorgeschaltet sind und in welchen der Überschuß der zugeführten Spannung über den Sollwert der Netz- spannung vernichtet wird, dadurch ge- kennzeichnet, .d.aß der Kohlendruckwider- stand (D) auch noch durch einen Zusatz- strom (F) künstlich belastet ist, sobald ein Netzstrom fließt und dieser einen be- stimmten Wert nicht überschreitet. a. Vorrichtung nach Anspruch i, da- durch gekennzeichnet, daß zur Zu- und Abschaltung des Zusatzstromkreises (F) ein durch den Netzstrom (C) erregter Minimal-Maximal-Schalter (G, J, K) dient. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß der Minimal-Maximal-Schalter (G, T, k) bei zunehmender Magneterregung eine stabile Ankerbewegung ausführt und daß er im ersten Teil seines Anziehhubes den Hilfs- belastungskreis (F) schließt und nach Ab- lauf eines weiteren Stückes des Anzieh- hubes diesen Kreis wieder öffnet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP59878D DE508690C (de) | 1929-03-12 | 1929-03-12 | Vorrichtung zur Erweiterung des Anwendungsbereiches von elektrischen Kohlendruckwiderstaenden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP59878D DE508690C (de) | 1929-03-12 | 1929-03-12 | Vorrichtung zur Erweiterung des Anwendungsbereiches von elektrischen Kohlendruckwiderstaenden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE508690C true DE508690C (de) | 1930-10-01 |
Family
ID=7389308
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP59878D Expired DE508690C (de) | 1929-03-12 | 1929-03-12 | Vorrichtung zur Erweiterung des Anwendungsbereiches von elektrischen Kohlendruckwiderstaenden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE508690C (de) |
-
1929
- 1929-03-12 DE DEP59878D patent/DE508690C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE508690C (de) | Vorrichtung zur Erweiterung des Anwendungsbereiches von elektrischen Kohlendruckwiderstaenden | |
| DE333826C (de) | Vorrichtung zur wahlweisen Einschaltung verschiedener Messstromkreise zur Bestimmungdes elektrischen Energieverbrauchs in Netzen | |
| DE671412C (de) | Schaltung zur Beeinflussung der aufladenden Kraft von Stromerzeugern, die eine Sammlerbatterie aufzuladen haben und die durch zwei voneinander unabhaengige und getrennt voneinander schaltbare Gruppen von Stromverbrauchern belastbar sind | |
| DE556742C (de) | Anordnung zur selbsttaetigen Regelung von elektrischen Generatoren, deren Antriebsgeschwindigkeit betriebsmaessig in weiten Grenzen schwankt, insbesondere fuer Fahrzeugbeleuchtung | |
| AT125595B (de) | Regelungsvorrichtung für Spannung und Leistung einer mit veränderlicher Drehzahl angetriebenen Dynamo. | |
| AT151878B (de) | Vorrichtung zum Laden von Batterien. | |
| DE256530C (de) | ||
| DE91104C (de) | ||
| DE158335C (de) | ||
| DE235912C (de) | ||
| DE338410C (de) | Elektrischer Stromanzeiger als Kontrollapparat fuer elektrische Lichtanlagen, bei denen ein Apparat mit zwei ungleichen Spulen versehen ist | |
| DE20824C (de) | Elektromagnetische Differential-Ausrückvorrichtung | |
| AT32214B (de) | Vorrichtung für selbsttätigen Schaltungswechsel zweier Stromkreise. | |
| DE69223C (de) | Elektrisch betriebene Schaltvorrichtung für Wasserstands - Fernmelder | |
| DE14395C (de) | Neuerungen an elektrischen Lampen | |
| DE167467C (de) | ||
| DE263900C (de) | ||
| DE73995C (de) | Zeitstromschliefser | |
| DE243748C (de) | ||
| DE16263C (de) | Elektro-magnetischer Rapport-Apparat für Flechtmaschinen | |
| DE40761C (de) | Neuerungen an elektrischen Bogenlampen | |
| DE606964C (de) | Anordnung zur Erzeugung von Schwingungen | |
| DE83215C (de) | ||
| DE260696C (de) | ||
| DE613685C (de) | Einrichtung zur selbsttaetigen Ladung von Fernsprechbatterien mit Gegenzellen |