DE508679C - Kabelschuhklemme fuer elektrische Kabel - Google Patents
Kabelschuhklemme fuer elektrische KabelInfo
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- H01R11/11—End pieces or tapping pieces for wires, supported by the wire and for facilitating electrical connection to some other wire, terminal or conductive member
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Kabelschuhklemme für elektrische Kabel, die aus
einem in der Querrichtung gefalteten Metallstreifen besteht, der an seinem einen Schenkel
eine Zunge o. dgl. besitzt, die in eine Öffnung an dem anderen Schenkel eingreift.
Bei einer bekannten Klemme dieser Art ist die Anordnung so, daß das Kabel an dem
dem Verbindungssteg der beiden Schenkel des Metallstreifens gegenüberliegenden Ende
eingeführt und dann durch die Zunge in die Öffnung des Schenkels eingedrückt wird, wobei
die Zunge die Seele des Kabels durchstechen soll. Diese bekannte Anordnung hat den Nachteil, daß entweder die Zunge bei
stärkerem Druck beschädigt wird und sich seitlich ausbiegt oder die Adern des Kabels
beschädigt bzw. zerschneidet. In beiden Fällen liegt die Gefahr vor, daß keine genügende
elektrische Verbindung bzw. keine genügend große Berührungsfläche zwischen der Zunge und dem Kabel geschaffen wird.
Diese Nachteile werden durch die Anordnung gemäß der Erfindung beseitigt, indem
der federnde Quersteg des Metallstreifens mit einer Öffnung und die Zunge an dem
einen Schenkel mit einem Einschnitt versehen ist, so daß das Kabel durch diese Öffnung und den Einschnitt gezogen werden
kann. Wird nun die Zunge nach unten gegen den zweiten Schenkel des Metallstreifens bewegt,
so nimmt sie das von seiner Isolation befreite, also blanke Ende des Kabels mit durch einen Querschlitz in dem anderen
Schenkel und wird dann mit dem Kabelende zurückgebogen. Das Kabel wird bei dieser
Anordnung also mit einer Lage zwischen den beiden Schenkeln des Metallstreifens und
mit einer zweiten Lage zwischen dem unteren Schenkel und der Zunge eingeklemmt, so daß ein guter elektrischer Kontakt auf
einer großen Berührungsfläche erzielt wird und das Kabel an seinem blanken Ende von
der mechanischen Zugbeanspruchung befreit ist. Ein Abtrennen oder sonstiges Beschädigen
des Kabelendes durch die Zunge ist ferner bei dieser Anordnung vermieden, da das
Kabelende nur über die Wand des Querschlitzes in dem unteren Schenkel des Metallstreifens
gebogen wird.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist der eine Schenkel des Metallstreifens
mit einer nach innen gerichteten Rippe versehen, die sich in der Nähe des Quersteges
befindet und gegen den anderen Schenkel gerichtet ist, so daß sie die Isolation oder
die Seele des Kabels erfaßt, wenn die Zunge zurückgebogen wird.
Die Zeichnung stellt einige beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes
dar.
Abb. ι zeigt das Verbindungsglied in Draufsieht.
Abb. 2 und 4 zeigen das Verbindungsglied in zwei verschiedenen Lagen an einem biegsamen
isolierten Kabel angebracht.
Abb. 3 ist eine Draufsicht zu Abb. 2. Die Abb. 5, 6 bis 8 und 9, 10 zeigen weitere
Ausführungsformen.
Der Metallstreifen α, der durch Pressen oder Ausstanzen in die aus Abb. 1 ersichtliche
Form gebracht ist, besitzt am einen Ende eine Anschlußgabel b und am anderen
Ende eine Zunge c mit einem V-förmigen Einschnitt c1. Statt der Anschlußgabel b
(Abb. i, 3 und 5) kann an dem Anschlußende des Metallstreifens « auch ein Anschlußstöpsel^1
wie in Abb. 9 und 10 oder irgendein anderes Anschlußglied vorgesehen sein.
Der Streifen « wird doppelt geschlagen (Abb. 2), so daß die übereinanderliegenden
Schenkel a1, a2 infolge der Federung der
runden Umbiegungsstelle d etwas gegeneinander divergieren und dann gegeneinandergedrückt
und in dieser Lage gesichert werden können. Die Zunge c wird an der Stellet winklig nach unten abgebogen und
durch den unteren Schenkel«2 gesteckt, während der obere Schenkel«1 in der Nähe
der Umbiegung'u? mit einer nach innen gerichteten Rippe« versehen wird, die einen
Schlitze1 besitzt, der das durch eine Öffnungnf1
des Streifensa eingeführte Ende des Kabels / aufnimmt und dieses dadurch sicher
hält. Die Zunge c wird durch eine Öffnung Φ am vorderen Ende des Schenkels «2 unmittelbar
hinter der Öffnung b1 der Gabel b gesteckt
(Abb. 1 und 3) oder auch durch die Öffnung b1 selbst bzw. durch einen Querschlitz
b2 hinter der Gabelöffnung ö1 (Abb. 5).
Nachdem das Kabel/ am vorderen Ende von der Isolierung befreit ist, wird es durch
die Öffnung d1 der Schleife d, durch den Schlitz e1 der Rippe e zwischen den Schenkeln«1,
«2 hindurch und durch den Schlitze1
der Zunge c (Abb. 2 und 3) gezogen, und alsdann werden die Schenkel«1, «2 zusammengedrückt
oder geschlagen, um das zwischen der Rippe e und der Zunge C liegende
Stück des Kabelendes/ festzuklemmen. Die Zunge c selbst wird dann durch die entsprechende
Öffnung des unteren Schenkels«2 gesteckt und mit dem vorstehenden Ende
des Kabels / gegen die Unterseite des Schenkels a- umgebogen und festgeklemmt (Abb. 4,
5 und 8). Die Rippe 0 drückt gegen das Ende des Kabels/ (das in Abb. 2 und 4
an dieser Stelle noch mit der Isolierung versehen, in Abb. 5 und 8 dagegen blank ist),
und das blanke Ende des Kabels/, das sich in dem Schlitz c1 der Zunge c befindet, spannt
das Kabel an, wenn die Zunge c durch die Öffnung fl3 des Schenkels «2 gedrückt wird,
so daß das Kabel sicher gehalten und durch das Zusammenpressen der Schenkel«1, «2 in
dieser Lage gesichert wird, wobei eine weitere Sicherung durch das Umbiegen der Zunge c
erzielt wird, indem dadurch die zusammengepreßten Schenkel«1, ß2 unter Aufrechterhaltung
des Druckes der Rippen in dieser Lage gehalten werden, und das Kabelende
in seiner Lage unter Erzielung einer guten metallischen Berührung gesichert wird.
Ist der Durchmesser des Leitungsdrahtes geringer als die Breite des Schlitzes e1, dann
drückt die Rippe e unmittelbar auf den unte'-ren Schenkel«2, und der Draht wird durch
die Innenflächen der Schenkel«1, a~ erfaßt.
Der Schlitz c1 der Zunge c kann V-förmig
gestaltet und am vorderen Rande derselben angebracht sein (Abb. 1 und 7). Die Öffnung
d1 befindet sich vorzugsweise in der Mitte der Schleife d und ebenso der Schlitz ex
in der Mitte der Rippe e. Der obere Schenkel«1 ist vorteilhaft etwas schmäler als der
untere Schenkel «2. Die Öffnung «3 am Sehen-•
kel «2 besitzt vorteilhaft einen V-förmigen
oder runden Einschnitt bs (Abb. 1), um das
Durchführen des Kabels zu erleichtern und die Zunge c unmittelbar mit dem Rande der
Öffnung«3 zur Berührung zu bringen, anstatt nur auf das Kabel zu drücken.
Das Verbindungsglied kann außen mit Isoliermaterial versehen werden, das vorteilhaft
farbig ist, um die Lage des Gliedes in dem elektrischen Stromkreis kenntlich zu machen.
Z. B. können rote und schwarze Isoliermaterialien für die positiven und negativen Klemmen
von Batterieleitungen verwendet werden unter Benutzung von zusätzlichen gefärbten
Bändern oder Marken, um Hoch- und Niederspannungsstromkreise von Radioapparaten usw. zu unterscheiden.
Das Verbindungsglied α nach Abb. 9 und 10 ist mit einem hohlen Isolierzylinder g
umgeben, der dicht auf die Ränder der Schenkel«1, «2 paßt und mit seinem einen
Ende if1 die Schleifen? berührt, während das
andere Ende g2 kegel- oder kugelförmig gestaltet ist, so daß es das Verbindungsglied
umgibt und nur dessen Ende frei läßt, das hier als federnder Stöpselt1 ausgebildet ist,
indem das Ende des Schenkels«2 mehrmals umgebogen ist. Dieses nach außen tretende
Ende wird in der bekannten Weise in eine Steckdose h eingeführt. Die Isolierkappe g
besteht aus biegsamem oder federndem Material, so daß sie geringen Änderungen in 12c
der Breite der Schenkel«1, «2 nachgeben
kann und sich fest auf das Verbindungsglied «
Claims (2)
- aufsetzt, während sie leicht von diesem ab- j gezogen werden kann.Das Verbindungsglied kann aus Messing-, Kupfer- oder anderem geeigneten Metallblech bestehen, und zwar besteht es aus einem Stück ohne Drehzapfen, Schraubengewinde und Sperrvorrichtungen. Andererseits läßt es sich rasch in der richtigen Stellung befestigen und gibt einen guten dauerndenίο Kontakt, während die untereinander verbundenen Schenkel das Kabel sicher in Stellung halten. Auch kann die Form des Gliedes von der dargestellten abweichen.j, Patentansprüche:i. Kabelschuhklemme für elektrische Kabel, bestehend aus einem in der Querrichtung gefalteten Metallstreifen mit einer Zunge o. dgl. an dem einen Schenkel, die in eine Öffnung an dem anderen Schenkel eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Quersteg (d) des Metallstreifens mit einer Öffnung (d1) und die Zunge (c) an dem einen Schenkel (ß1) mit einem Einschnitt (c1) versehen ist, derart, daß das Kabel (/) durch diese Öffnung (d1) gezogen und unter den Einschnitt (c1) geführt wird, so daß die gegen den zweiten Schenkel (α2) bewegte Zunge (c) das von seiner Isolation befreite blanke Kabelende (/) erfaßt und durch einen Querschlitz (δ2) oder einen Spalt (a3) in dem anderen Schenkel (a2) des Metallstreifens drückt, worauf die durchgesteckte Zunge (c) und das Ende des blanken Kabels (/) zurückgebogen wird, so daß das Kabel (/) mit einem Schenkel zwischen dem oberen und unteren Schenkel (α1, β3) des Metallstreifens und mit einem zweiten parallelen Sehenkel zwischen dem unteren Schenkel (a2) und der Zunge (c) eingeklemmt wird.
- 2. Kabelschuhklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Schenkel (a1) des Metallstreifens mit einer nach innen gerichteten Rippe (e) o. dgl. versehen ist, die sich in der Nähe des Steges (d) befindet und gegen den anderen Schenkel (as) gerichtet ist, so daß sie die Isolation oder die Seele des Kabels (/) erfaßt, wenn die Zunge (c) zurückgebogen wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB664169X | 1927-11-22 |
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| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG74838D Expired DE508679C (de) | 1927-11-22 | 1928-11-16 | Kabelschuhklemme fuer elektrische Kabel |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE508679C (de) |
| FR (1) | FR664169A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3097906A (en) * | 1960-05-26 | 1963-07-16 | Amp Inc | Electrical connector |
-
1928
- 1928-11-16 DE DEG74838D patent/DE508679C/de not_active Expired
- 1928-11-19 FR FR664169D patent/FR664169A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3097906A (en) * | 1960-05-26 | 1963-07-16 | Amp Inc | Electrical connector |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR664169A (fr) | 1929-08-30 |
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