DE508380C - Vorrichtung zur Verhinderung der Fortpflanzung von Erschuetterungen im Erdboden - Google Patents
Vorrichtung zur Verhinderung der Fortpflanzung von Erschuetterungen im ErdbodenInfo
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- DE508380C DE508380C DEB136571D DEB0136571D DE508380C DE 508380 C DE508380 C DE 508380C DE B136571 D DEB136571 D DE B136571D DE B0136571 D DEB0136571 D DE B0136571D DE 508380 C DE508380 C DE 508380C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/62—Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
- E04B1/92—Protection against other undesired influences or dangers
- E04B1/98—Protection against other undesired influences or dangers against vibrations or shocks; against mechanical destruction, e.g. by air-raids
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Description
- Vorrichtung zur Verhinderung der Fortpflanzung von Erschütterungen im Erdboden Der Straßenverkehr auf stark beanspruchten Verkehrsstraßen ruft Erschütterungen hervor, die sich durch den Erdboden auf naheliegende Gebäude übertragen. Auch Arbeitsmaschinen in Fabriken erzeugen ähnliche Erschütterungen, die im Laufe der Zeit einen zerstörenden Einfluß auf die Gebäude ausüben können.
- Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verhinderung der Fortpflanzung solcher Erschütterungen. Die Erschütterungswellen sollen durch zwei Trennwände, die durch eine Luftschicht voneinander isoliert sind, unterbrochen werden. Die Wände werden aus Tafeln gebildet, die in einem Rahmen aus T-förmigen Halteleisten lose eingesetzt sind. Die Rahmen sind verankert, und zwar in der Weise, daß die Anker nach entgegengesetzten Seiten in das Erdreich hineingehen. Eine Übertragung der Erschütterungen durch die Anker wird hierdurch vermieden. Auch erübrigt sich durch die Verankerung im Erdreich eine Abstützung der beiden Wände gegeneinander, so daß die Erschütterungen nicht von einer Wand zur anderen übertreten können.
- Die Tafeln, aus welchen die Trennwände bestehen, haben den Zweck, die Erschütterungen aufzunehmen, d. h. die Erschütterungswellen sollen auf den Tafeln, auf die sie gerade ,auftreffen, zum Ausschwingen gebracht werden, so daß ein Weiterleiten der Schwingungen nicht stattfindet. Diese Tafelwände haben den weiteren Vorteil, daß sich ihre Einzelteile leicht einbauen lassen und zwecks Nachprüfung oder Ergänzung bequem wieder herauszunehmen sind.
- In den beiliegenden Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. z einen senkrechten Querschnitt durch die den Luftzwischenraum begrenzenden Trennwände, Abb. a einen waagerechten Querschnitt durch diese Schutzwände und eine teilweise Draufsicht, Abb.3 eine Seitenansinht der Trennwände in Richtung des Pfeiles r in Abb. z, Abb. q. einen senkrechten Querschnitt durch die Trennwände in größerem Maßstabe.
- Der isolierte Luftraum a, der zwischen der Erschütterungsquelle und dem zu schützenden Gebäude eingeschaltet liegt, wird von den beiden Wänden g und h begrenzt. Diese Trennwände sind aus einzelnen Tafeln b zusammengesetzt, welche in dem von Führungsleisten c gebildeten Rahmen lose eingeschoben liegen. In ihrer richtigen Lage werden die Platten durch die Ränder d der Führungsleisten einerseits und das von ihnen abgestützte Erdreich . andererseits gehalten. Die in das Erdreich eingreifenden langen Schenkel e der Führungsleisten bilden zugleich Versteifungen für die Wände.
- Um zwischen den beiden Wänden liegende, die Isolationswirkung beeinträchtigende AbstÜtzungsmittel auszuschalten, wird die Verankerung der Seitenwand g durch den in den Erdboden eingegrabenen Anker s herbeigeführt. Zum Festhalten der oberen Kante der Platten b dienen Träger t, die an den Enden des Luftraumes durch die Quereisen u, v, w gegeneinander abgesteift sind.
- Die Wand g ist gegen die andere, h, an ihrem unteren Rande durch einen Fuß m abgestützt. Die Deckplatte p dient nicht zum Abstützen der Wände, sondern lediglich zur Abdeckung des Luftspältes a von oben.
- Je ungestörter sich die Erschütterungen auf der dem Erschütterungszentrum gegenüberliegenden Seite des Luftspaltes auswirken können, desto schwächer übertragen sie sich auf die andere Seite desselben. Deshalb wird in keiner Weise verhindert, daß die nach der Quelle der Erschütterungen zu gelegene Wand g die Schwingungen des angrenzenden Erdbodens voll mitmacht, während die andere Wand h in der Ausführung von Bewegungen möglichst gehemmt wird. Zu diesem Zweck ist, wie dies aus den Abb. i und q hervorgeht, die der Wand g gegenüberliegende Wand h nach unten verlängert und mit tiefer gelegenen Bodenmassen durch einen Anker at fest verbunden. _ Um die Übertragung von Erschütterungen von der einen Wand g aizf die andere, 1Z, noch weiter herabzusetzen, die infolge des Fehlens irgendwelcher sonstiger dazwischenliegender Teile nur an den unteren Rändern der Wände, mit denen diese -sich auf den Fuß rn .abstützen, erfolgen kann, ist der Rand dieser Wände sehr lose und gelenkig mit dem Fuß m in Verbindung gebracht, und zudem sind an den Berührungsstellen noch elastische Zwischenlagen y eingelegt.
- Durch das vollkommene Fehlen von zwischen den beiden Wänden liegenden mit der einen oder mit beiden Wänden in fester Verbindung stehenden Versteifungsgliedern, die sich weder gegen die gegenüberliegende Wand noch gegen das Erdreich am Fuße dieser Wand abstützen, ist die Übertragung der Erschütterungen von der einen Seite des isolierenden Luftraumes auf die andere nahezu vermieden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Verhinderung der Fortpflanzung von Erschütterungen im Erdboden durch Einbau zweier, durch eine Luftschicht voneinander isolierter Trennwände, gekennzeichnet durch lose in einen Rahmen aus T-förmigen und durch Anker (s) festgelegten Halteleisten (c) eingesetzte Tafeln (b) als Trennwände.
- 2. Vorrichtung nach dem - Anspruch i, gekennzeichnet `durch -eine Verankerung (n) der auf der zu schützenden Seite liegenden Trennwand (h) mit tiefer liegenden Erdmassen. -
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB136571D DE508380C (de) | 1928-03-22 | 1928-03-22 | Vorrichtung zur Verhinderung der Fortpflanzung von Erschuetterungen im Erdboden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB136571D DE508380C (de) | 1928-03-22 | 1928-03-22 | Vorrichtung zur Verhinderung der Fortpflanzung von Erschuetterungen im Erdboden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE508380C true DE508380C (de) | 1930-09-27 |
Family
ID=6999016
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB136571D Expired DE508380C (de) | 1928-03-22 | 1928-03-22 | Vorrichtung zur Verhinderung der Fortpflanzung von Erschuetterungen im Erdboden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE508380C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1043614B (de) * | 1955-03-24 | 1958-11-13 | Arno Doll | Unter der Erde liegender Luftschutzbunker mit schraegen Aussenwaenden und einer Fundamentverbreiterung |
| DE19504363A1 (de) * | 1994-07-29 | 1996-02-08 | Helmut Dr Ing Kramer | Vorrichtung zum Schutz von Gebäuden vor Erschütterungen und Verfahren zur Herstellung der Vorrichtung |
-
1928
- 1928-03-22 DE DEB136571D patent/DE508380C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1043614B (de) * | 1955-03-24 | 1958-11-13 | Arno Doll | Unter der Erde liegender Luftschutzbunker mit schraegen Aussenwaenden und einer Fundamentverbreiterung |
| DE19504363A1 (de) * | 1994-07-29 | 1996-02-08 | Helmut Dr Ing Kramer | Vorrichtung zum Schutz von Gebäuden vor Erschütterungen und Verfahren zur Herstellung der Vorrichtung |
| DE19504363C2 (de) * | 1994-07-29 | 2002-04-25 | Helmut Kramer | Wandkonstruktion zum Schutz von Gebäuden vor Erschütterungen und Element zur Herstellung der Wandkonstruktion |
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