DE508200C - Tragvorrichtung fuer Stahlhelme - Google Patents

Tragvorrichtung fuer Stahlhelme

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DE508200C
DE508200C DEF66548D DEF0066548D DE508200C DE 508200 C DE508200 C DE 508200C DE F66548 D DEF66548 D DE F66548D DE F0066548 D DEF0066548 D DE F0066548D DE 508200 C DE508200 C DE 508200C
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helmets
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
    • A42B3/00Helmets; Helmet covers ; Other protective head coverings
    • A42B3/006Means for transporting or storing helmets

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  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Tragvorrichtung für Stahlhelme Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Tragen von Stahlhelmen.
  • Es sind zwar verschiedene Vorrichtungen zum Tragen und Anhängen von Kopfbedeckungen bekannt, diese sind jedoch nur für leichtere Kopfbedeckungen verwendbar, aber nicht für Stahlhelme.
  • Bisher war es üblich, den Stahlhelm, wenn ihn der Soldat bei Märschen, Übungen, Eisenbahnfahrten usw. nicht auf dem Kopfe zu tragen hatte, am Kinnriernen beliebig an irgendeinen Teil seiner Ausrüstung anzuhängen. Oft auch wurden die Stahlhelme auf die Fahrzeuge der Truppen mit noch anderem Gepäck verladen.
  • Diese Art der Unterbringung und des Tragens hatte folgende Nachteile:' Der mit der Innenausstattung (Lederpolster) des Stahlhelms verbundene Kinnriemen. litt in seiner Beschaffenheit, wenn der ziemlich schwere Stahlhelm daran aufgehängt, auf den Märschen usw. längere Zeit als Tragriemen diente. Die Folge war vorzeitige Abnutzung dieses Riemens und Verluste von Stahlhelmen, hauptsächlich bei -Nachtmärschen und Übungen im Waldgelände. Die Nieten bzw. Splinte, mit denen die Innenausstattung am Stahlhelm befestigt ist, lockern sich mit der Zeit, wodurch auch die Innenausstattung schadhaft wird. Ganz besonders treten solche Übelstände zutage, wenn der Soldat mit dem an der Ausrüstung beliebig angehängten Stahlhelm unerwartete Hindernisse zu überwinden hatte, einen Sprung machen mußte, und beim Ein- und Aussteigen aus einem Eisenbahnabteil. Oft führte hier diese Tragart zu Belästigung der Mitreisenden und auch zu Unfällen, wenn ein derartig bepackter Soldat ein- oder aussteigen mußte. Irgendwo stieß er an oder blieb hängen; vielfach rollte der abgerissene Stahlhelm unter den Zug oder auf den Bahnsteig. Bei der Unterbringung der Helme auf den Fahrzeugen der Truppen ergibt sich der Nachteil, daß die Fahrzeuge meist überladen werden. Verluste von Stahlhelmen sind unvermeidlich, hauptsächlich wenn der Marsch auf holprigen Straßen erfolgt oder im schnellen Tempo gefahren werden muß. Letzteres tritt besonders in Erscheinung, wenn die Stahlhelme auf Lastkraftwagen oder Personenkraftwagen mit untergebracht werden müssen.
  • Ein weiterer Nachteil dieser Z,nterbringungsart besteht darin, daß die Truppe oder der einzelne Offizier bzw. Mann nie bestimmt damit rechnen kann, seinen Stahlhelm sofort zur Hand zu haben, wenn er ihn unerwartet schnell braucht. Die Fahrzeuge folgen den Truppen meist in größeren Abständen, oft nehmen sie auch eine ganz andere Marschroute, es kommt auch vor, daß ein Fahrzeug unerwartet liegen bleiben muß bei Raddefekten, Panne oder Unfall der Bespannung.
  • Zusammengefaßt ist diese Art der bisherigen Unterbringung der Stahlhelme weder zweckdienlich noch der Disziplin und dem Aussehen einer geordneten Marschtruppe zum Vorteil. Sie bietet keine Gewähr dafür, daß jeder Offizier und Mann seinen Stahlhelm immer zur Hand" hat. Dies muß aber unbedingt gefordert werden und gilt ganz besonders für den Ernstfall.
  • Diese Nachteile werden dadurch vermieden, daß erfindungsgemäß der Stahlhelm in eine besondere Tragvorrichtung eingeschnallt wird.
  • Die Zeichnung stellt eine beispielweise Ausführung des Gegenstandes der Erfindung dar, und zwar zeigt: Abb. i einen Stahlhelm mit angelegter Tragvorrichtung, Abb. a die Tragvorrichtunallein.
  • Die Tragvorrichtung besteht aus dem Halteriemen a mit Schnalle h und zwei Durchzugschlaufen g, der Anhängeschlaufe b, mit einem Karabinerhaken e und einer Metallschlaufe bzw. Öse d versehen, sowie der Halteschlaufe c mit einem Haken f.
  • Zum Gebrauch der Tragvorrichtung wird auf den Halteriemen a die Anhängeschlaufe b mit dem Karabinerhaken e nach unten zeigend und die Halteschlaufe c mit dem Haken f ebenfalls nach unten zeigend aufgesteckt. Der Halteriemen a wird um den unteren Rand des Stahlhelms an den Rand der Blende so gelegt, daß er all den beiden hervorstehenden Nieten i des Stahlhelms einen Widerhalt hat, und fest zugeschnallt, nachdem der Haken f der Halteschlaufe c vorher an der Blende des Stahlhelms eingehakt worden ist. Alsdann wird der Stahlhelm mittels der an der Tragvorrichtung befindlichen Anhängeschlaufe b unter Benutzung des daran befindlichen Karabinerhakens e angehängt, und zwar bei den tornistertragenden Soldaten zwischen Tornister und dem darauf gerollt liegenden Mantel durchgesteckt am Anhängering des Tornister, so daß der Stahlhelm mit seiner Aushöhlung das Kochgeschirr verdeckt. Bei :Mannschaften, die keinen Tornister tragen, kann der Stahlhelm mit der Anhängeschlaufe entweder am Leibriemen (Koppel) oder am Brotbeutei auf dem Rücken tragbar angehängt werden.
  • Bei Berittenen kann der Stahlhelm am Sattel oder am Mantelring angehängt werden.

Claims (1)

  1. PATENT AINTSPRUCII: Tragvorrichtung für Stahlhelme, dadurch gekennzeichnet, daß auf einen um den Helmkopf zu schnallenden Riemen (a) zwei Schlaufen (b und c) aufgeschoben sind, von denen die eine (c) mit einem Haken (f) zur Befestigung der Tragvorrichtung am Helmrand und die andere (b) mit einer Ringöse (d) und einem Karabinerhaken (e) zum Anhängen des Helmes versehen ist.
DEF66548D 1928-08-07 1928-08-07 Tragvorrichtung fuer Stahlhelme Expired DE508200C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007024340A1 (de) * 2007-05-24 2008-06-05 Bundesrepublik Deutschland (Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung) Schutzhelmhalter
ITVA20130024A1 (it) * 2013-05-14 2014-11-15 Marco Bassetti Cintura porta casco

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007024340A1 (de) * 2007-05-24 2008-06-05 Bundesrepublik Deutschland (Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung) Schutzhelmhalter
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