DE508124C - Kontaktvorrichtung an Musikinstrumenten - Google Patents
Kontaktvorrichtung an MusikinstrumentenInfo
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- DE508124C DE508124C DESCH80502D DESC080502D DE508124C DE 508124 C DE508124 C DE 508124C DE SCH80502 D DESCH80502 D DE SCH80502D DE SC080502 D DESC080502 D DE SC080502D DE 508124 C DE508124 C DE 508124C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10H—ELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
- G10H3/00—Instruments in which the tones are generated by electromechanical means
- G10H3/12—Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using mechanical resonant generators, e.g. strings or percussive instruments, the tones of which are picked up by electromechanical transducers, the electrical signals being further manipulated or amplified and subsequently converted to sound by a loudspeaker or equivalent instrument
- G10H3/22—Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using mechanical resonant generators, e.g. strings or percussive instruments, the tones of which are picked up by electromechanical transducers, the electrical signals being further manipulated or amplified and subsequently converted to sound by a loudspeaker or equivalent instrument using electromechanically actuated vibrators with pick-up means
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Description
- Kontaktvorrichtung an Musikinstrumenten Nach bisher bekannt gewordenen Vorschlägen sollen zur Erzeugung verbesserter Klangwirkung von Tasteninstrumenten für jeden Ton zwei in zeitlichem Abstand von einem Bruchteil einer Sekunde erregte Tonerzeuger angeordnet werden. Demgegenüber ist es zur Erzeugung eines tatsächlichen stereophonen Echoeffekts nötig, nicht nur die Klangauslösung, sondern vor allem das Klangdauerverhältnis mehrerer Klangquellen zeitlich zu regeln und je nach der beabsichtigten künstlichen Raumwirkung unter Berücksichtigung von Verschiedenheiten im Klangcharakter und in der Aufstellung der benutzten Musikinstrumente beliebig wählbar zu gestalten.
- Für Musikinstrumente mit elektrisch auslösbaretn Dauerton ist nach der Erfindung die Einrichtung vorgesehen, daß ein durch den Tastendruck betätigtes Kontaktstück beim Niedergang der Taste den Stromkreis der Tonauslösung des ersten Tonerzeugers, beim Rückgang der Taste den Stromkreis der Tonauslösung des zweiten Tonerzeugers schließt, derart, daß während des Niederganges der erste Tonerzeuger allein, im Druckpunkt beide gleichzeitig und während des Rückganges der zweite Tonerzeuger allein erregt wird. Es kann also je nach der beliebig gestaltbaren Zeitdauer der Ab- und Aufwärtsbewegung der Taste sowie der Dauer des Beharrens auf dem Druckpunkt neben beliebiger Regelung des Zeitverhältnisses des Tonansatzes die Tondauer in Einzelklang und Klangüberlagerung beliebig gewählt und somit ein verschiedenartiger künstlicher Raumeffekt erzielt werden.
- In der Zeichnung wird in vergrößerter Darstellung ein Ausführungsbeispiel einer solchen Anordnung gegeben schematisch im Schnitt von der Seite.
- In dem gezeigten Beispiel ist a eine Taste, die durch die Feder b in Ruhelage gehalten wird, c ist eine an der Taste befestigte Blattfeder, die durch die Leitung d an eine Stromquelle angeschlossen ist. Am losen Ende der Feder c ist ein Kontaktkörper e befestigt, der bei Auf- und Abwärtsbewegung der Taste a durch die selbsttätige, Weiche f unter Mitwirkung der Feder c zwangsläufig geführt wird. g und lt. sind gegeneinander isolierte Kontaktflächen für den Stromschluß in zwei Stromkreisen mit den Leitungen i, k bzw. 1, m., in denen elektrische Mittel eingeschaltet sind, die beispielsweise je eine C-Saite eines Klaviers zum Erklingen bringen.
- Wird die Taste a heruntergedrückt, so wird dabei der Kontakt e durch die zwangsläufige Führung an die Kontaktfläche g gedrückt, wodurch der Stromkreis i, k eines elektrischen Mittels zur Erregung der ersten C-Saite geschlossen wird. Bei Weiterbewegung der Taste bis zu ihrem Druckpunkt einschließlich bleibt dieser Stromschluß aufrechterhalten. Bei Druckpunkt der Taste, d. h. bei ihrem Aufsetzen auf das Widerlager ia schließt der Kontaktkörper e in seiner jetzigen Lage e' durch Berührung der Kontaktfläche 1a außerdem den Stromkreis 1, inzur Erregung der zweiten C-Saite, so daß beide C-Saiten ertönen, solange die Taste a in tiefster (Druckpunkt-) Lage verbleibt.
- Läßt der Fingerdruck auf die Taste a nach, d. h. kann die Feder b die Taste a in ihre Ruhelage zurückdrücken, so wird dabei der Kontaktkörper e durch die selbsttätige Weiche feinen anderen Weg zur Ausgangslage zurückgeführt. Der Kontaktkörper e löst sich dabei von der Kontaktfläche g und verbleibt an der Kontaktfläche lt, so daß nunmehr allein die elektrischen Mittel zur Erregung der sekundären C-Saite mit Strom versehen bleiben.
- Ist die Taste a in Ruhelage zurückgelangt, so hat der Kontaktkörper e die Kontaktfläche h gleichfalls verlassen, so daß jeder Kontakt und damit jede Tonerregung aufgehört hat. Naturgemäß können die elektrischen Stromregelungsmittel auch andersartig sein als im Ausführungsbeispiel gezeigt, solange gemäß dem Grundprinzip der Erfindung die Regelung der Tondauer mehrerer Klangmittel in ihrem gegenseitigen Verhältnis in Einzelklang und Klangüberlagerung vermittels einer mit verschiedener Geschwindigkeit bewegbaren Taste o. dgl. gewahrt bleibt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kontaktvorrichtung an Musikinstrumenten mit elektrisch auslösbarem Dauerton, bei denen zwecks gesteigerter Raumklangwirkung für jeden Ton zwei in zeitlichem Abstand von einem Bruchteil einer Sekunde erregte Tonerzeuger angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch den Tastendruck betätigtes Kontaktstück beim Niedergang der Taste den Stromkreis der Tonauslösung des ersten Tonerzeugers, beim Rückgang der Taste den Stromkreis der Tonauslösung des zweiten Tonerzeugers schließt, derart, daß während des Niederganges der erste Tonerzeuger allein, im Druckpunkt beide gleichzeitig und während des Rückganges der zweite Tonerzeuger allein erregt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH80502D DE508124C (de) | 1926-10-23 | 1926-10-23 | Kontaktvorrichtung an Musikinstrumenten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH80502D DE508124C (de) | 1926-10-23 | 1926-10-23 | Kontaktvorrichtung an Musikinstrumenten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE508124C true DE508124C (de) | 1930-09-25 |
Family
ID=7442089
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH80502D Expired DE508124C (de) | 1926-10-23 | 1926-10-23 | Kontaktvorrichtung an Musikinstrumenten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE508124C (de) |
-
1926
- 1926-10-23 DE DESCH80502D patent/DE508124C/de not_active Expired
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