DE507907C - Einrichtung zum Feststampfen des Bergeversatzes - Google Patents

Einrichtung zum Feststampfen des Bergeversatzes

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DE507907C
DE507907C DEI31831D DEI0031831D DE507907C DE 507907 C DE507907 C DE 507907C DE I31831 D DEI31831 D DE I31831D DE I0031831 D DEI0031831 D DE I0031831D DE 507907 C DE507907 C DE 507907C
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Expired
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DEI31831D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F15/00Methods or devices for placing filling-up materials in underground workings
    • E21F15/06Filling-up mechanically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Feststampfen des Bergeversatzes Gegenstand der Erfindung bildet eine n eitere Ausgestaltung der in Patent 476 968 gekennzeichneten Einrichtung zum Feststampfen von Bergeversatz. Dort ist von einer Stampfeinrichtung ausgegangen worden, die @ an einer Hochfördereinrichtung gespeist wird, während der Stampfer, unter dem Auslaufende dieser Hochfördereinrichtung angeordnet, entweder durch einen Ausschnitt in einem Böschschild hindurch oder mit einem Teil des Schildes das Versatzgut feststampft. Mit dieser Stampfeinrichtung ist ein seitlicher Schild als Fiihrungs-, Verzug- und Bremsschild und gleichzeitig eine Verzugdrahtrolle verbunden, die beide mit der Stampfeinrichtung zurückwandern, wobei der Verzug draht von der Verzugdrahtrolle abgehaspelt wird. Diese Einrichtung hat sich gut bewährt. -Nach der Weiterbildung gemäß der vorliegenden Erfindung soll aber noch darauf hingewirkt werden, daß sowohl die Stampfeinrichtung an sich, wie auch der seitliche Führungs- und Verzugschild und der Verzugdraht an die verschiedenen Flözhöhen selbsttätig angepaßt «-erden können. Dazu wird zunächst das Vorderteil der Stampfeinrichtung auf Hubzylinder gesetzt, deren Kopf mit Rollen versehen ist. Die Rollen laufen unter dem Hangenden und passen damit den Kopf der Stampfeinrichtung der Flözhöhe selbsttätig an, da die Hubzylinder unter den ständigen Druck eines gespannten Gases, etwa Preßluft, gesetzt «-erden. Gleichzeitig wird mit dem Kopf der Stampfeinrichtung ein Zusatzschild, der seitlich angebracht ist und die Ausdehnung des vorhandenen Verzugschildes erhält, verbunden. Der Böschschild der Stampfeinrichtung ist nur in der Höhe der niedrigsten, zu erwartenden Flözhöhe zu halten. Zur Anpassung des Verzugdrahtes wird eine weitere, ebenfalls mit der Stampfeinrichtung bewegliche Drahtrolle am Kopfe der Stampfeinrichtung angeordnet. Es wird also mit dem Aufundabsteigen des Kopfes der Stampfeinrichtung auch der Zusatzverzugschild und die Zusatzdrahtrolle auf und ab geführt. Der Hauptverzugschild wird gleichzeitig am Böschschild der Stampfeinrichtung derart, etwa krallenartig, abgefangen, daß der Schild nicht seitlich abgedrückt @\ erden kann und die Stempel vom Druck entlastet werden.
  • Bei Versatzeinrichtungen ist es an sich bekannt, den in senkrechter Richtung beweglichen Versatzkopf durch unter dem Druck gespannter Gase stehende Kolbenstangen abzustützen und in gleichmäßigem Abstand von der Firste zu halten. Während es sich dabei aber lediglich um die Erzeugung einer gewissen Federung handelt, soll nach der Erfindung 'in erster Linie der Anpassung auch der Verzugdrahtrolle und des Verzugschildes an die wechselnde Flözhöhe Rechnung getragen werden.
  • An Hand der Zeichnung wird die Weiterbildung näher erläutert. Abb. r ist eine Längsansicht, Abb. 2 ein Grundriß der Stampfeinrichtung mit der neuen Einrichtung.
  • Die von der Zubringeeinrichtung io gespeiste Hochfördereinrichtung i i des Stampfers ist in der in der Bezugserfindung gekennzeichneten Weise aufgebaut, jedoch gemäß der vorliegenden Erfindung so angeordnet, daß der Fuß 12 etwa den Stütz- und Drehpunkt für den Kopf 13 bildet, so daß sich der Antrieb 14, der Stainpfkopf 1 5 und der Böschschild 16 mit dem Kopf 13 um den Fuß 12 nach oben und unten schwenken können. Der Kopf 13 der Stampfeinrichtung wird durch die Hubzylinder abgestützt und ständig iin gleichen Abstand von der Firste gehalten. Der Kolben in diesen Zylindern wird ständig von einem gespannten Gas, zweckmäßig Preßluft, beaufschlagt und drückt dadurch den Kopf 13 hoch. Der ständig gleiche Abstand von der Firste wird durch auf der Kolbenstange 18 sitzende Rollen i9 gewahrt, da diese an der Firste abrollen. Der am Schlitten 2o angeordneten Verzugdrahtrolle 21 wird eine am Gestell der Hochfördereinrichtung feste Rolle 22 zugeordnet, so daß auch mit dem Verzugdraht stets die volle Höhe des Flözes bestrichen wird. In gleicher Weise erhält der am Schlitten 2o angeschlagene Verzugschild 23 einen beweglichen Verzugschild zugeordnet, d. h. beweglich nur insoweit, als der Kopf 13 sich bewegt, weil der Schild 24 wiederum am Gestell des Stampfers fest ist. Es erscheint weiterhin zweckmäßig, den Böschschild 16 so am Verzugschild 23 zu führen, daß der Verzugschild 23 auch beim Aufundniedergehen des Kopfes 13 gehalten wird. Das kann in einfacher Weise durch krallenartiges Umfassen einer am Böschschild 16 vorgesehenen Führungsleiste 25 geschehen. Dadurch werden die Stempel entlastet und wird ein seitliches Abdrücken des Verzugschildes verhindert.

Claims (2)

  1. PATEN TANsPRÜci-ir, i. Einrichtung zum Feststampfen des Bergeversatzes nach Patent 476 968, bei welcher der in senkrechter Richtung bewegliche Kopf der Stampfeinrichtung durch unter dein Druck eines gespannten Gases usw. stehende Kolbenstangen abgestützt, hochgedrückt und in gleichmäßigem Abstand von der Firste gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß am Kopf der bis zur Firste reichenden Kolbenstangen (18) Rollenanordnungen (i9) vorgesehen sind, und daß am Stampfgestell mit dem Kopf (13) auf und ab bewegliche Zusatzv erzugdralitrollen (2-2) und ein Zusatzverzugschild (24) angeordnet sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verzugschild (23) am Schlitten (2o) der Starnpfeinrichtung und am Böschschild (16) geführt und mit diesen verbunden ist.
DEI31831D 1927-08-05 1927-08-05 Einrichtung zum Feststampfen des Bergeversatzes Expired DE507907C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740407C (de) * 1940-06-06 1943-10-20 Paul Stratmann Blasversatzwand
CN114151128A (zh) * 2021-11-20 2022-03-08 徐州和盛矿业科技有限公司 一种自适应接触式矿道充填用侧增压装置

Cited By (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740407C (de) * 1940-06-06 1943-10-20 Paul Stratmann Blasversatzwand
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