DE50768C - Ventileinrichtung für Gasmaschinen - Google Patents

Ventileinrichtung für Gasmaschinen

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DE50768C
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DE
Germany
Prior art keywords
valve
gas
chamber
tubular
housing
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Application number
DENDAT50768D
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English (en)
Original Assignee
S. LAWSON in New-York, 203 und 205 Center Street
Publication of DE50768C publication Critical patent/DE50768C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L5/00Slide valve-gear or valve-arrangements
    • F01L5/14Slide valve-gear or valve-arrangements characterised by the provision of valves with reciprocating and other movements
    • F01L5/18Slide valve-gear or valve-arrangements characterised by the provision of valves with reciprocating and other movements with reciprocatory valve and other slide valve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Gaskraftmaschinen, ' in denen ein Cylinder mit einem Kolben und einer bis zur Kurbel der Hauptwelle sich erstreckenden Pleuelstange ausgerüstet ist und bei denen während der Bewegung des Kolbens in der einen Richtung Gas und Luft in das eine Cylinderende einströmen, beim nachfolgenden Kolbenhub das Gas und die Luft verdichtet und hierauf sofort nach erfolgtem Wechsel der Kurbelrichtung entzündet wird, so dafs die Explosion bei jedem zweiten Kolbenhub erfolgt.
Fig. ι zeigt in Ansicht, Fig. 2 im Verticalschnitt eine Gasmaschine; Fig. 3 und 4 zeigen in zwei rechtwinklig zu einander gelegten Schnitten ein rohrförmiges Ventil mit seinem Gehäuse. Fig. 5 zeigt in Ansicht eine Maschine mit innerhalb des Rohrgehäuses schwingender Klappe, welche Theile, Gehäuse und Klappe, in Fig. 6 und 7 in zwei rechtwinklig zu einander stehenden Schnitten ersichtlich sind. Fig. 8 zeigt einen Schnitt nach Linie x-x der Fig. 7. Cylinder A sitzt auf einem Gestell G und ist gewöhnlich mit einem Mantel B umgeben, durch welchen zum Zwecke der Kühlhaltung Wasser hindurchströmt. Kolben C innerhalb des Cylinders A ist durch Pleuelstange D mit der Kurbel E auf Welle F verbunden; auf dieser Welle, welche wie gewöhnlich ein Schwungrad trägt, sitzt ein Zahnrad 23 im Eingriff mit einem Zahnrad 24. Letzteres, welches von doppelt so grofsem Durchmesser als Rad 23 ist, sitzt auf einer in geeigneter Weise am Gestell gelagerten kurzen Welle, auf welcher eine Hubscheibe K zur Bewegung der Stange 6 für das innerhalb des Gehäuses H befindliche AuspuffvenüT sitzt; letzteres kann von beliebiger, beispielsweise von konischer Gestalt sein, ruht auf einem Sitz auf und wird durch eine um Stange 6 gewickelte Schraubenfeder 7, geschlossen. Das Auspuffventil im Gehäuse H wird durch das gewählte Uebersetzungsverhältnifs vermittels der Hubscheibe K nur bei jedem zweiten Kolbenaufgang geöffnet.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dafs Kolben C das obere Ende des Cylinders A nicht erreicht, so dafs immer ein Raum verbleibt, welcher mit Explosionsgas oder verbrauchtem Gas angefüllt ist. Beim Aufgang des Kolbens passirt das verbrauchte Gas so lange den Kanal und das Auspuffventil H, bis dieser Kanal durch den Kolben geschlossen wird; beim Niedergang des Kolbens bleibt Ventil H geschlossen und werden die Luft und das Gas durch den Kanal S geführt, wonach sie infolge der geringen Schwere dieser Medien im oberen Theil des Cylinders A verbleiben. Auf dem Zahnrad 24 sitzt ein Kurbelzapfen, durch welchen eine Pleuelstange i in Bewegung gesetzt wird; diese Stange ist durch einen eingeschraubten Zapfen i 1 mit dem innerhalb des rohrförmigen Ventilgehäuses L hin und her sich verschiebenden rohrförmigen Ventil d verbunden.
Aus der Anordnung nach Fig. 2, 3 und 4 ergiebt sich, dafs im rohrförmigen Ventilgehäuse zwei Rohrventile spielen; das obere Ventil b ist mit den Durchbrechungen 2, 3 und 4, das untere c mit den Durchbrechungen 14, 15 und 16 versehen; in das obere Ventil ist ein durch die Decke des Ventil-
gehäuses L gehender Bolzen bl mit Auge eingeschraubt, in welches ein mit der Zugfeder h verbundener Hebel f1 eingesteckt ist. Das untere Ende genannter Feder h ist mit einem bei g drehbaren Hebel f verbunden, dessen anderes Ende in ein am unteren Ende der Ventilspindel e1 sitzendes Auge eintritt; letztere erstreckt sich durch das geschlossene Ende des Rohrventils d bis zum Scheibenventil e, das auf dem an der Innenkante des Gehäuses L angebrachten Ventilsitz liegt und sich gegenüber dem seitlichen Kanal S befindet.
Rohrgehäuse L ist zweitheilig und wird nach Einsetzen des Ventils e und des Rohrventils b zusammengeschraubt, welches mit seinem unteren konischen Ende auf einem Sitz am unteren Rande des Theiles a1 des Rohrgehäuses aufsitzt. Feder h drückt das Ventil e und den konischen Theil des Rohrventils b auf ihre zugehörigen Sitze, wenn sie in anderer Weise bethätigt werden.
Von dem eingeschraubten Zapfen i1 erstreckt sich eine Stange k nach oben durch ein Auge c1 des Stiftes c2, der durch einen vertical stehenden Spalt im Ventilgehäuse hindurchgeht und in das Rohrventil b eingeschraubt ist.
In der Nähe der Durchbrechung 16 ist ein dünnes Gasrohr / durch das Ventilgehäuse hindurchgeführt, während ein Gasbrenner 30 in der Nähe der verticalen, mit Durchbrechung 14 communicirenden Durchbrechung r genannten Gehäuses die Aufrechterhaltung einer Zündflamme sichert. Die Luft wird durch Rohr 12, das Gas durch Rohr 13 in der Nähe der Durchbrechungen 3 und 4 im Rohrventil b in den oberen Theil des Ventilgehäuses eingeleitet.
Verbindungsstange i zieht das Rohrventil d nach unten, wobei Ventil e geschlossen bleibt und das Gas in genanntes Ventil d durch Durchbrechung 16 und 14 eintritt; durch Auftreffen des an Stange k sitzenden Knopfes auf das Auge c1 wird Ventil b nach unten geschoben, wodurch die Durchbrechungen 2, 3 und 4 freigelegt werden, um Luft und Gas durch Rohrventil b in den Cylinder A einströmen zu lassen; beim Aufgang der Verbindungsstange i wird Ventil d nach oben bewegt und Feder h zieht das Ventil b nach oben, so dafs zu geeignetem Zeitpunkte die weitere Zufuhr von Luft und Gas abgeschlossen wird und Ventil b auf seinen Sitz niederfällt.
In diesem Augenblick kann unter Vermittelung der Durchbrechung 14, welche über den Spalt r im Ventilgehäuse L zu stehen kommt, die Flamme in das Zündgas des Rohrventils d gelangen , worauf die Theile die in Fig. 4 ersichtliche Lage einnehmen. Durchbrechung 14 wird abgeschlossen, Verbindungsstange i hebt dann die Ventile d und e gemeinsam und gerade in dem Augenblick, zu welchem Kurbel E über ihren Drehpunkt hinweggeht; dabei gelangt das im Rohrventil d eingeschlossene Zündgas durch die unterhalb des Ventils e liegende Durchbrechung 15 nach aufsen und entzündet das im Kanal 5 und Cylinder A enthaltene Gas, so dafs Kolben C kräftig bewegt und die Umdrehungsgeschwindigkeit der Welle und des Schwungrades beschleunigt wird. Hierauf wiederholen sich die beschriebenen Vorgänge von neuem, wobei die Bewegungsphasen der einzelnen Theile so bemessen sind, dafs sich die Ventile gegenüber dem Maschinenkolben zu geeignetem Zeitpunkte öffnen und schliefsen.
Bei der Anordnung nach Fig. 6 bis 8 sind die Rohrkolben d und b direct mit einander verbunden und ist an Stelle der Hebel ff1 und der Feder h für Ventil oder Klappe e eine centrale Durchbrechung i/2 vorgesehen; Ventil e ist bei e1 drehbar gelagert, wird durch die Schraubenfeder g geschlossen und durch die festliegende, auf das Ende genannten Ventils wirkende Schraube geöffnet. Es empfiehlt sich, um den Rohrkolben eine Packung 7 anzuordnen, um ein Entweichen von Gasen zu verhindern. Die Wirkungsweise dieser modificirten Anordnung stimmt im übrigen mit der vorbeschriebenen Anordnung überein, indem das Gas aus dem Rohr / durch Durchbrechung 16 in die Kammer c übertritt, während Gas und Luft durch Durchbrechung 4 aus den Rohren 12 und 13 in das Rohrventil b und durch die Kanäle 2 und S in die Maschine übertreten; bewegen sich die Rohrventile nach oben, so wird die Gas- und Luftzufuhr abgesperrt, und es gelangt die Flamme des Brenners 30 durch die Durchbrechungen r und 14, wodurch das Zündgas in Kammer c entzündet wird. Nehmen die Theile die in Fig. 6 und 7 ersichtliche Stellung ein, so wird Durchbrechung 14 im Moment des, Oeffnens des Ventils e (durch Antreffen des letzteren an die Schraube f) geschlossen, so dafs die entzündete Ladung in c ebenso wie vorher nach dem Kanal 5 und dem Cylinder A gelangen kann.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    Bei Gaskraftmaschinen mit Kurbel- und
    Pleuelstangenbetrieb:
    ι. Die combinirte Anordnung eines Rohrgehäuses L, eines in demselben auf- und abbeweglichen Rohrventils b mit Durch- ■ brechungen 2,3,4 zur Zuführung von Luft und Gas (Explosionsgemisch) nach dem Arbeitscylinder und einer Kammer c mit Ventil e und Durchbrechungen 14, 15,16 zur Aufnahme einer Gas- und Zündladung, welche durch eine aufserhalb der Kammer brennende Flamme entzündet wird und
    hierauf behufs Zündung des Explosionsgemisches im Arbeitscylinder. in letzteren übertritt, Fig. ι bis · 4.
  2. 2. Als Ersatz des von der Kammer c getrennten Ventils b Anordnung eines einzigen im Rohrgehäuse L verschiebbaren Rohrventils mit zwei Kammern b und c, in Verbindung mit einer zwischen letzteren liegenden Klappe e, welche die untere Kammer c abschliefst, beim Aufgang des Ventils jedoch geöffnet wird, um die in dieser Kammer enthaltene Zündladung, nachdem sie durch die Flamme entzündet ist, behufs Entzündung des Explosionsgemisches in den Arbeitscylinder übertreten zu lassen, Fig. 6, 7 und 8.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT50768D Ventileinrichtung für Gasmaschinen Active DE50768C (de)

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