DE37448C - Neuerung an der unter Nr. 35842 patentirten Gaskraftmaschine - Google Patents

Neuerung an der unter Nr. 35842 patentirten Gaskraftmaschine

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DE37448C
DE37448C DENDAT37448D DE37448DA DE37448C DE 37448 C DE37448 C DE 37448C DE NDAT37448 D DENDAT37448 D DE NDAT37448D DE 37448D A DE37448D A DE 37448DA DE 37448 C DE37448 C DE 37448C
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DE
Germany
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gas
reservoir
air
valve
holes
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT37448D
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English (en)
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W. E. hale in Chicago, V. St. A
Publication of DE37448C publication Critical patent/DE37448C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B43/00Engines characterised by operating on gaseous fuels; Plants including such engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2710/00Gas engines
    • F02B2710/03Two stroke engines
    • F02B2710/038Two stroke engines with measures for improving combustion
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
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    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■ KLASSE 46: Luft- und Gaskraftmaschinen.
Erster Zusatz zum Patent No. 35842 vom 2. September 1885.
Patentirt im Deutschen Reiche vom a. September 1885 ab. Längste Dauer: !.September 1900.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch die Gaskraftmaschine,
Fig. 2 ein Querschnitt durch das Bett und die Grundplatte, um das Gaseinlafsventil, sowie den Regulator zu zeigen.
Fig. 3 zeigt eine Abänderung des Gaseinlafsrohres,
Fig. 4 einen Querschnitt durch den Deflector, Fig. 5 eine Vorderansicht desselben.
Um die Luft und das Gas sorgfältig zu untermischen, wird die Luft in einem dünnen Strom über ein gelochtes Rohr oder eine ebensolche Platte geleitet, durch welche das Gas geht. Zu diesem Zwecke ist unter dem Kasten C ein Gehäuse E angeordnet, welches eine Kammer Y einschliefst, die durch Kanäle b, welche durch eine federnde Ventilklappe K geschlossen werden, mit der äufseren Atmosphäre communicirt.
Zwischen ■ den Kanälen d und b ist ein Quergehäuse oder Rohr F angeordnet, dessen oberer Theil dem der Kammer Y nahe liegt. Es wird ein enger Kanal n> gelassen, da die Decke des Kanals durch kleine Löcher durchbohrt ist, und das Rohr F communicirt mit einem Gasrohr L, wobei die Gaszuströmung nach der Geschwindigkeit der Maschine durch einen Regulator in bekannter Weise regulirt werden kann.
Als ein Mittel zur Regulirung der Gaszuströmung nach dem Rohr ist nach der auf der Zeichnung dargestellten Construction das Rohr L vorgesehen, welches mit einem Ventilkasten N, Fig. 2, communicirt, der mit einem Absperrventil g versehen ist, das sich nach oben öffnet und dessen Stange e durch den oberen Theil des Gehäuses reicht und unter einen Arm P führt, der an dem Consol h aufgehängt und unten mit einer geneigten Fläche i versehen ist. Ein Zapfen an dem Arm P reicht in eine ringförmige Nuth s, nahe dem Ende der beweglichen Stange k des Regulators, und die Theile der Vorrichtung sind so angeordnet, dafs bei jeder Zunahme der Geschwindigkeit der Maschine der Arm P in Richtung des Pfeiles nach innen schwingt und dadurch veranlafst, dafs die schräge Fläche i die Aufwärtsbewegung des Ventils g und damit die Zuführung von Gas zu dem Rohr L nach Mafsgabe der Geschwindigkeitszunahme begrenzt, wodurch die Kraft des Gemenges und damit die Explosionswirkung abgeschwächt wird.
Sobald sich der Kolben B nach rückwärts bewegt, wird in dem Reservoir X ein theilweises Vacuum erzeugt, die Ventile J und K werden gehoben und die Luft durch die Kanäle d und durch den verengten Kanal w über dem Gasrohr F eingezogen; durch diese Oeffnungen tritt auch das Gas ein, so dafs auf dem Wege nach dem Reservoir eine innige Mischung der Luft und des Gases stattfindet. Die Mischung streicht durch die Kanäle b und gelangt in das Reservoir X, von wo aus es in den Kraftcylinder nach Oeffnung des Ventils J übergeht. Bei der Vorwärtsbewegung des Kolbens B wird das Gas- und Luftgemenge in dem Reservoir X comprimirt, wobei sich das Ventil J schliefst und Rückschlag in dem Gasrohr verhindert; ebenso schliefst sich das
Ventil K und verhindert, dafs weitere Luft in die Kammer Y eintritt.
Anstatt der beschriebenen Anordnung können zwei Gasrohre einander gegenüber angeordnet werden; sie werden dann, wie in Fig. 3 dargestellt, durchlocht und lassen einen kleinen Kanal zwischen sich, durch den der Luftstrom streicht, mit welchem die Mischung des Gases stattfindet.
Um zu verhindern, dafs die neue Charge zu lebhaft einströmt, kann der Kraftcylinder mit einer Anzahl transversaler Deflectorplatten t, Fig. i, versehen sein, von denen jede mit ihrer hinteren Kante ein wenig hinter der entsprechenden Kante der nächst unteren Platte liegt und in den Kanal η reicht, durch welchen das Gemenge von dem Reservoir nach dem Kraftcylinder geht. Dieser Kanal ist rechtwinklig zu den Platten gerichtet, so dafs das Gemenge bei dem Wege durch den Kanal η nach oben nach einander die Kanten der verschiedenen Platten trifft und zuerst ein Theil und dann ein anderer des Gasgemenges nach aufsen abgelenkt wird, wodurch eine gleichmäfsige Vertheilung der Charge durch den ganzen Cylinder eintritt und die Geschwindigkeit, mit welcher die Charge dem Exhaustor zuströmt, reducirt wird. Aufserdem werden durch die Deflectorplatten Wirbel- und Gegenströme erzeugt, welche die Charge in dem hinteren Ende des Cylinders zurückhalten und verhindern, dafs auch nur ein kleines Quantum mit den verbrauchten Gasen durch den Exhaustor fortgerissen wird.
Die Deflectorplatten können die Querstangen eines Metallgufsblockes Q, Fig. 4 und 5, bilden, der eine runde Gestalt hat und in das hintere Ende des Cylinders pafst; der hintere Theil dieses Blockes ist weggeschnitten, um mit dem hinteren Kopftheil des Cylinders den Kanal η zu bilden. .
Es ist bei Gaskraftmaschinen üblich, zwischen dem Kraftcylinder und dem Reservoir Schichten aus Drahtgaze oder anderem Material zu dem Zwecke einzulegen, den Rückgang der Flamme nach dem Reservoir zu verhindern. Dies ist nicht in allen Fällen eine sichere Vorsichtsmafsregel und beeinträchtigt den freien Durchzug der Charge nach dem Kraftcylinder. Wenn man ein kleines Quantum frischer Luft in den Kanal läfst, welchen die Charge auf dem Wege vom Reservoir nach dem Kraftcylinder passirt, und zwar derart, dafs die frische Luftcharge vor der Gascharge eintritt, so wird nicht nur das Rückschlagen der Flamme nach der Gascharge wirksam verhindert, sondern es wird auch der Kanal frei von verbrauchten Gasen gehalten, so dafs die neue Charge durch solche Gase nicht verschlechtert werden kann, besonders in der Nähe des Cylinders; es wird dadurch eine Sicherheit der Explosionen erreicht, während, wenn wirklich brennbare Gase in den Kanälen vorhanden sind, die frische Luft die Flamme auslöscht, ehe das Explosivgemenge damit in Berührung gebracht wird.
Die Einführung der Schicht oder Menge frischer Luft ist in Fig. 1 veranschaulicht; hier ist ein Gehäuse V dargestellt, welches mit einem Einlafsventil 3 versehen ist und durch ein Rohr 14 mit dem Gaskanal an dem Ende des Reservoirs dicht unter dem Ventil J in Verbindung steht. Die Stange des Ventils 3 ist mit einer Mutter 5 ausgestattet und trägt eine Feder 4, so dafs der auf das Ventil ausgeübte Druck der Feder so regulirt werden kann, dafs sich das Ventil leicht zu heben vermag,' wenn sich der Kolben B zurückbewegt, indem ein theilweises Vacuum in dem Reservoir erzeugt wird; wenn ein Luftstrom in den Kanal oder Raum unter dem Ventil / dringt und das Ventil sich infolge des Druckes in dem Reservoir hebt, gelangt die Luft vor der Charge durch den Kanal η zwischen die Platten t und übt die erwähnte Wirkung aus.
Das Ventil 3 kann direct oder selbstthätig bewegt werden, ebenso wie das Ventil </; auch kann in manchen Fällen das begrenzte Volumen Luft in den Kanal durch eine Oeffnung 6 über das Ventil J mittelst einer Pumpe, eines Gebläses etc. eingetrieben werden.

Claims (1)

  1. PATENT-Ansprüche:
    Bei der im Patent No. 35842 behandelten Gaskraftmaschine, bei welcher durch die heftige Explosivkraft eines explosiblen Gas- und Luftgemenges Betriebskraft erzeugt wird:
    ι. Der Ersatz des Deflectors durch einen rostartig ausgebildeten Cylinderdeckel Q., um zu verhindern, dafs die neue Charge beim heftigen Einströmen durch den Exhaustorkanal entweicht, Fig. 1, 4 und 5.
    2. Der Ersatz des zur Regulirung des dem Reservoir zuzuführenden Explosionsgemisches dienenden, vom Regulator bewegten durchlochten Cylinderschiebers durch einer, am Reservoir X angebrachten Kasten E mit den Löchern d d und b b, welche mittelst durch regulirbare Federn beeinflufster Deckel abgeschlossen werden, wobei die Luft durch d eintritt, um der mit dem Gasrohr L verbundenen Kastenabtheilung F durch Löcher n< derselben zugeführt zu werden, um von hier aus mit dem in regulirbarer Menge nach F gelangten Gas gemischt durch die Löcher b in das Reservoir X zu treten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT37448D Neuerung an der unter Nr. 35842 patentirten Gaskraftmaschine Expired - Lifetime DE37448C (de)

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DENDAT37448D Expired - Lifetime DE37448C (de) Neuerung an der unter Nr. 35842 patentirten Gaskraftmaschine

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US9545768B2 (en) 2008-10-27 2017-01-17 Windmoeller & Hoelscher Kg Device and a method for processing semifinished bag products, and gluing station for semifinished bag products

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US9545768B2 (en) 2008-10-27 2017-01-17 Windmoeller & Hoelscher Kg Device and a method for processing semifinished bag products, and gluing station for semifinished bag products

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