DE50663C - Schirm mit einem Stock von kreuzförmigem Querschnitt - Google Patents
Schirm mit einem Stock von kreuzförmigem QuerschnittInfo
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- DE50663C DE50663C DENDAT50663D DE50663DC DE50663C DE 50663 C DE50663 C DE 50663C DE NDAT50663 D DENDAT50663 D DE NDAT50663D DE 50663D C DE50663D C DE 50663DC DE 50663 C DE50663 C DE 50663C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B25/00—Details of umbrellas
- A45B25/02—Umbrella frames
Landscapes
- Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um gröfsere Compactheit zu erzielen, ist ein metallener Schirmstock von kreuzförmigem
Querschnitt angeordnet. Der Schirmstock besitzt vier Lä'ngsrippen mit tiefen Kanälen zwischen
denselben. In jedem Kanal des Stockes liegen zwei Rippen.
Der Stock ist mit Endstücken, gewöhnlich aus Holz, versehen.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Stockspitze eines nach vorliegender Erfindung construirten
Schirmgestelles.
Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht des Griffe.ndes des Stockes.
Fig. 3 ist ein Schnitt durch die Spitze und Fig. 4 ein Schnitt durch den Griff nach der
Linie k-l, Fig. 9; in der letzteren Ansicht werden
die Enden zweier der Rippen durch einen gewöhnlichen Ring zusammengehalten.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie a-b, Fig. 6 ein Schnitt nach der Linie c-d, die
Lage der Rippen in den Nuthen zeigend. Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie e-f.
Fig. 8 ist ein Schnitt nach der Linie g -h, Spreizen und Rippen in einer Nuth des
Stockes zeigend.
Fig. 9 ist ein Schnitt nach der Linie i-j.
Fig. 10 zeigt den Längsschnitt und Querschnitt des Schiebers.
Fig. 11 sind Querschnitte, eine Art der Herstellung
des Stockes zeigend.
Fig. 12, 13 und 14 sind Schnitte, andere
Arten der Herstellung des Stockes zeigend.
Fig. 15 giebt einen Längsschnitt und Endansicht
der oberen Krone.
Fig. 16 zeigt die Construction der Gelenke, welche die Spreizen mit den Rippen verbinden.
Fig. 17 zeigt die Art und Weise, in welcher
die Feder mit dem Stock verbunden ist.
In diesen Figuren ist A der. Stock, der aus
vier radialen Rippen besteht. Man stellt den Stock am besten aus zwei dünnen Streifen von
Stahl her, welche, wie in Fig. 11 gezeichnet, gebogen und dadurch zusammengehalten werden
, dafs ihre Ränder von zwei Streifen von U-Draht umfafst werden; es sind dann die
äufseren Kanten aller vier Rippen stärker als die mittleren Theile derselben. Man kann
einen ähnlichen Stock auch aus zwei oder vier Streifen nach Angabe der Fig. 12 oder 13
herstellen, oder auch aus zwei Streifen, die, wie in Fig. 14 gezeigt, gebogen und mit einander
durch Niete verbunden sind. B ist die obere Krone, welche derart gestaltet ist,
dafs sie über die radialen Rippen des Stockes nicht herausragt. Man stellt sie am besten in
der in Fig. 15 gezeigten Form her.
Sie besteht aus einem Metallrohr mit Einkerbungen am unteren Ende, wie in Fig. 1
und 15 gezeigt, um die Enden der Rippen
aufzunehmen, und mit zwei Nuthen B1 B2 am
Umfang.
Die Nuth B1 dient zur Aufnahme des Drahtes, auf welchen die Rippen mit den
oberen Enden aufgereiht sind, und die Nuth B2 dient dazu, den Schirmüberzug festzumachen.
Am Ende des Stockes, an welchem die Krone befestigt ist, ist der Durchmesser des
Stockes verringert, und der Stock wird durch die Krone B geschoben und mittelst eines Nietes
daran befestigt, Fig. 1 und 3.
Der Schieber C besteht aus einem viereckigen Rohr, welches auf · den Stock pafst.
Am oberen Ende sind Schlitze in denselben
eingeschnitten, welche die Enden der Spreizen aufnehmen; die oberen Enden sind umgebogen,
um Oesen zu bilden, durch welche die Stifte gesteckt werden,- mittelst welcher die
Enden der Spreizen mit dem Schieber verbunden werden.. Es werden auf diese Weise
zwei Spreizen mit jeder Seite des Schiebers verbunden.
Dort, wo die Spreizen mit den Rippen verbunden sind, wird gewöhnlich jede Rippe von
einem Bügel umfafst, und durch diesen und durch die Spreize geht der Scharnierstift hindurch.
Die Rippe ist daher an diesem Gelenk nothwendig dicker als an einer anderen Stelle,
und an dieser Stelle könnten die Rippen nicht so weit in den Kanal eintreten, als an den
anderen Stellen. Es ist daher von Wichtigkeit, dafs dieser dickere Theil der Rippe eine möglichst
geringe Tiefe hat, so dafs er nicht weit in den Kanal einzutreten braucht, da der Kanal
gegen die Mitte des Stockes zu immer schmaler wird. Man stellt deshalb das Gelenk in der
in Fig. 16 dargestellten Weise her. Das. Ende der Spreize ist flachgedrückt und, wie gezeichnet, gebogen, so dafs es in die Höhlung
der Rippe eintreten kann, und der Scharnierstift ist durch den Bügel und durch die Rippe
oder blos durch den Bügel gesteckt, und zwar so nahe dem Rand der Rippe als möglich.
D D1 sind Schnappvorrichtungen am Stock.
Die Feder D verhindert die Abwärtsbewegung des Schiebers bei offenem Schirm. Eine
weitere Oeffnung des Schirmes wird durch einen Stift E verhindert, der in einem der
Kanäle des Stockes liegt, wie in Fig. ι und 7 gezeigt. Der Stift ist kurz, so dafs er den
Rippen nicht im Wege steht, wenn der Schirm geschlossen wird. Der Schieber besitzt einen
einspringenden Theil C1, Fig. 10.
F1 ist der Griff; derselbe kann aus Holz,
Elfenbein oder einem anderen geeigneten Material bestehen; in denselben ist ein Loch
zur Aufnahme des Stockendes gebohrt. Wenn das Ende des Stockes in das Loch eingeschoben
worden ist, so kann man es durch Eintreiben von Keilen F1 und Leimen oder in
anderer Weise darin festmachen; die Spitze G des Stockes kann in derselben Weise befestigt
und weiter durch Niete Gl festgemacht werden,
die, wie in Fig. 1 und 3 gezeichnet, durch den Stock und ein Metallband G2 hindurchgehen
, welches das innere Ende der Spitze umgiebt.
H ist ein gewöhnlicher Gleitring, um die Spitzen der Schirmrippen dicht am Stock zu
halten, wenn der Schirm geschlossen ist.
Damit die Rippen, welche in den Kanälen des Stockes liegen, auch an den Spitzen in
den Kanälen festgehalten werden, so dafs die Spitzen nicht zur Seite gedreht werden, wenn
der Schirmüberzug eingerollt wird, läfst man die Stockrippen an der Stelle I, wo die Spitzen
der Rippen sich befinden, gegen den Innenrand des Ringes heraustreten, Fig. 2, 4 und 9,
so dafs, wenn der Schirm geschlossen wird und der Ring über die Spitzen der Rippen
geschoben worden ist, die Spitzen aus dem Kanal, in welchem sie liegen, nicht heraustreten
können.
Die Art, in welcher die ausspringenden Theile I die zwei einem Winkel des Stockes
zugehörigen Rippen in diesem Winkel festhalten, ist am besten aus Fig. 9a zu ersehen;
es ist dies dieselbe Ansicht wie Fig. 9, jedoch in gröfserem Mafsstabe, und die Rippen sind
mit L bezeichnet.
Man sieht, dafs zwischen den Kanten der ausspringenden Theile I und der Kappe H
kein Raum für den Durchgang der Rippen vorhanden ist. Liegen daher die Rippen zu
zweien in jedem Winkel und wird die Kappe über ihre Enden geschoben, so können sie
nicht mehr herauskommen, und der Ueberzug kann zusammengerollt werden, ohne dafs die
Rippen zur Seite gebogen werden.
Würden die Ansätze I nicht an den Stockrippen angebracht, so könnten die Schirmrippen
zur Seite gebogen und unregelmä'fsig um den Stock gelegt werden, etwa wie in
Fig. 9 b gezeigt.
Statt dafs man dem Stock einen kreuzförmigen Querschnitt giebt, d. h. ihn mit senkrecht
zu einander stehenden radialen Rippen versieht, "und bei geschlossenem Schirm in
jeden Kanal zwei Rippen und Spreizen einlegt, könnte man auch dem Stock drei radiale
Rippen geben, und es würden dann drei Schirmrippen und Spreizen in jedem Kanal liegen. Die erstere Einrichtung wird indessen
vom Erfinder vorgezogen. Viereckige Schieber der vorbeschriebenen Art, bei welchen zwei
Spreizen an jeder Seite befestigt sind, können mit Vortheil auch bei massiven oder hohlen,
im Querschnitt viereckigen oder kreuzförmigen Stöcken verwendet werden.
Claims (2)
1. Ein Schirm mit einem Stock von kreuzförmigen Querschnitt und acht Rippen und
Spreizen, wobei bei geschlossenem Schirm in jedem Kanal oder Winkel des Stockes zwei Rippen und zwei Spreizen liegen.
2. Bei dem durch Patent-Anspruch 1. gekennzeichneten
Schirm die Ansätze I an den Stockrippen, welche in Verbindung mit einem Gleitring H die Spitzen der Rippen
in den Kanälen des Stockes festhalten, wenn der Schirm geschlossen ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50663C true DE50663C (de) |
Family
ID=325490
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50663D Expired - Lifetime DE50663C (de) | Schirm mit einem Stock von kreuzförmigem Querschnitt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50663C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2591444A1 (fr) * | 1985-12-12 | 1987-06-19 | Flahault Jerome | Parapluie ou parasol jetable |
-
0
- DE DENDAT50663D patent/DE50663C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2591444A1 (fr) * | 1985-12-12 | 1987-06-19 | Flahault Jerome | Parapluie ou parasol jetable |
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