DE505673C - Einrichtung bei elektrischen Gasreinigungsanlagen zur Behandlung brennbarer oder brennbare Staubteilchen enthaltender Gase - Google Patents

Einrichtung bei elektrischen Gasreinigungsanlagen zur Behandlung brennbarer oder brennbare Staubteilchen enthaltender Gase

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DE505673C
DE505673C DES70797D DES0070797D DE505673C DE 505673 C DE505673 C DE 505673C DE S70797 D DES70797 D DE S70797D DE S0070797 D DES0070797 D DE S0070797D DE 505673 C DE505673 C DE 505673C
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DE
Germany
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flammable
gases
roof
flaps
explosion
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Expired
Application number
DES70797D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/72Emergency control systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Einrichtung bei elektrischen Gasreinigungsanlagen zur Behandlung brennbarer oder brennbare Staubteilchen enthaltender Gase Die Reinigungskammern elektrischer Gasreinigungsanlagen besitzen häufig auf ihrer Oberen Seite i )ffnungen, die einen bequemen Zutritt ztt den Elektroden und Isolatoren im innern der Kammer ermöglichen sollen. Zum Schutz gegen Witterungseinflüsse, z. B. Regen oder Schnee, sind sie meist durch einen darauf liegenden Deckel verschlossen. Man hat in manchen Fällen den Deckel aufklappbar eingerichtet und die Elektroden derart an dem Deckel aufgehängt, daß sie beim Aufklappen des Deckels teilweise oder vollständig nach oben herausgehoben und so leichter zugänglich wurden. Werden nun in derartigen Reinigungskammern brennbare Gase oder Staubteilchen behandelt, so kann bei Verpuffungen oder Explosionen der Gase der Gasdruck zwar so stark werden, daß der Deckel aufgeklappt wird. Der unmittelbar auf der oberen Offnung aufliegende. Deckel, der in manchen Fällen noch durch die daran hängenden Elektroden ziemlich beschwert ist, setzt jedoch den sich ausdehnenden Explosionsgasen einen verhältnismäßig großen Widerstand entgegen, so daß leicht Beschädigungen des Daches oder der Kammer eintreten können. Vorliegende Erfindung betrifft nun eine besonders günstige Anordnung eine. Schutzdaches zur Vermeidung derartiger Unfälle. Erfindungsgemäß ist in elektrischen Gasreinigungsanlagen zur Behandlung brennbarer oder brennbare Staubteilchen enthaltender Gase. in denen das Gas zwischen in einem Schacht angeordneten Elektroden durchströmt, über dem Schacht ein Dach derart angeordnet, daß das Gas betriebsmäßig zwischen Dach und oberer Schachtöffnung entweichen kann. Wenn nun eine Verpuffung oder Explosion der Gase oder des Staubgemisches eintritt. werden die Verbrennungsgase auf diesem normalen Wege zwischen Dach und Schachtrand ins Freie gelangen können, Zum Schutz gegen sehr heftige Explosionen, wie sie unter Umständen auftreten können, ist ferner gemäß der Erfindung das über dem Schacht befindliche Dach ganz oder teilweise als Explosionsklappe ausgebildet. Die Dachfläche kann dabei aus einer oder mehreren Explosionsklappen zusammengesetzt Bein. Um eilt leichteres öffnen der Klappen zu ermöglichen, können die Klappen durch Gegengewichte ausgeglichen werden.
  • In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. t ist der Schacht, durch den die gereinigten Gase in der Pfeilrichtung 2 hindurchströmen. Auf dem Schacht sitzt das Gerüst 3, welches das Dach trägt. Dieses besteht aus den beiden als Klappe ausgebildeten Teilen 4. und 3, die in den Scharnieren G und ; drehbar gelagert sind und mit dem Rande auf dem U-Eisen S aufliegen. Auf den anderen Tiber den Drehpunkt hinüberragenden Seiten der Klappe sind die Gegengewichte c) bzw. io angeordnet, die ein leichteres Üffneii der Klappen ermöglichen.
  • Im gewöhnlichen Betriebe strömt das aus dem Schacht herauskommende Gas unter (lern Dach durch die Zwischenräume des Gerüstes 3 ins Freie. Tritt nun in der Reinigungsanlage eine Explosion der Gase ein, so strömt das aus dem Schacht herauskommende Gas stoßartig gegen die Explosionsklappen .I und 5. öffnet diese und gelangt so, ohne eine Beschädigung des Daches hervorzurufen, ins Freie. Durch die Gegengewichte wird dabei die üffnung der Explosionsklappen erheblich erleichtert.
  • L: m das selbsttätige \Viederzuschlagen der Klappen zu verhindern, ist ferner gemäß der Erfindung eine Vorrichtung angebracht, «-elche die Klappen nach erfolgter üffnung feststellt.
  • Zweckmäßig werden die Klappen mit einer Signalvorrichtung verbunden, die das Üffnen der Klappen infolge der Explosion und damit auch die Explosion den die Gasreinigungsanlage bedienenden Leuten sofort zur Kenntnis bringt, so daß diese Maßnahmen, z. B. zur Verhütung weiterer Explosionen, treffen können.

Claims (1)

  1. YATLNTANSPRÜCHL: i. Einrichtung bei elektrischen Gasreinigungsanlagen zur Behandlung brennbarer oder brennbare Staubteilchen enthaltender (fase, in der (las Gas zwischen in einem Schacht angeordneten Elektroden durchströmt, dadurch gekennzeichnet. daß über dem Schacht ein Dach derart angeordnet ist, daß das Gas betriebsm;i(.üg zwischen Dach und oberer Schachtiiffnung entweichen kann. z. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das Dach als Explosionsklappe ausgebildet ist. 3. Einrichtung nach Anspruch i und >. dadurch gekennzeichnet, (laß die Dachfläche aus einer oder mehreren Klappen besteht. .1. Einrichtung nach Anspruch i und -a, dadurch gekennzeichnet, daß die Explosionsklappen ganz oder teilweise durch Gegengewichte ausgeglichen sind. j. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, gekennzeichnet durch selbsttätige Feststellvorrichtungen, welche die Explosionsklappen nach erfolgter üffnung am Niederzuschlagen verhindern. 6. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch Signalvorrichtungen, die von den sich öftnenclen Explosionsklappen betätigt werden.
DES70797D 1925-07-17 1925-07-17 Einrichtung bei elektrischen Gasreinigungsanlagen zur Behandlung brennbarer oder brennbare Staubteilchen enthaltender Gase Expired DE505673C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1297082B (de) * 1966-01-29 1969-06-12 Metallgesellschaft Ag Elektrostatischer Staubabscheider mit einer als Explosionsklappe zum Schutz der Inneneinrichtung und des Gehaeuses ausgebildeten Abscheiderdecke
DE1301997B (de) * 1966-02-09 1969-09-25 Metallgesellschaft Ag Elektrostatischer Staubabscheider mit einer als Explosionsklappe zum Schutz der Inneneinrichtung und des Gehaeuses ausgebildeten Abscheiderdecke
DE3018126A1 (de) * 1980-05-12 1981-11-19 Babcock-BSH AG vormals Büttner-Schilde-Haas AG, 4150 Krefeld Elektroentstauber

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1297082B (de) * 1966-01-29 1969-06-12 Metallgesellschaft Ag Elektrostatischer Staubabscheider mit einer als Explosionsklappe zum Schutz der Inneneinrichtung und des Gehaeuses ausgebildeten Abscheiderdecke
DE1301997B (de) * 1966-02-09 1969-09-25 Metallgesellschaft Ag Elektrostatischer Staubabscheider mit einer als Explosionsklappe zum Schutz der Inneneinrichtung und des Gehaeuses ausgebildeten Abscheiderdecke
DE3018126A1 (de) * 1980-05-12 1981-11-19 Babcock-BSH AG vormals Büttner-Schilde-Haas AG, 4150 Krefeld Elektroentstauber

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