DE505302C - Abtritt - Google Patents

Abtritt

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DE505302C
DE505302C DEB136763D DEB0136763D DE505302C DE 505302 C DE505302 C DE 505302C DE B136763 D DEB136763 D DE B136763D DE B0136763 D DEB0136763 D DE B0136763D DE 505302 C DE505302 C DE 505302C
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basin
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DEB136763D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D11/00Other component parts of water-closets, e.g. noise-reducing means in the flushing system, flushing pipes mounted in the bowl, seals for the bowl outlet, devices preventing overflow of the bowl contents; devices forming a water seal in the bowl after flushing, devices eliminating obstructions in the bowl outlet or preventing backflow of water and excrements from the waterpipe
    • E03D11/02Water-closet bowls ; Bowls with a double odour seal optionally with provisions for a good siphonic action; siphons as part of the bowl
    • E03D11/025Combined with wash-basins, urinals, flushing devices for chamber-pots, bed-pans, or the like

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

Description

  • Abtritt Die Erfindung bezieht sich auf einen Abtritt und bezweckt einerseits eine Vervollkommnung in hygienischer Beziehung, insbesondere hinsichtlich der Vermeidung des Ausströmens unangenehmer oder schädlicher fase, andererseits eine einfache Herstellung und eine einfache Gestaltung der benutzten 'feile. Der Abtritt nach -der Erfindung, der mit einem Becken, einem Entlüftungsrohr und einer Spülvorrichtung versehen ist, ist gegen (las Ausströmen .der Gase dadurch gesichert, daß -die obere Beckenöffnung unterhalb des Sitzbrettes durch einen ,waagerecht in Richtung von vorn nach hinten geführten Deckel dicht abgeschlossen ist. Wenn das Becken durch eine aufrechte Wand in zwei hintereinander liegende Abteile geteilt ist, von denen (las vordere Abteil als Urinal dient, so erstreckt sich der unterhalb des Sitzbrettes geführte Deckel nur über das hintere Abteil des Beckens, "so daß das vordere Abteil dauernd offen bleibt. Durch die Verschiebung des Deckels wird durch eine Zahnstange mit Zahnrad die Spülung in Tätigkeit gesetzt.
  • Auf der Zeichnung ist in Abb. i bis a ein Ausführungsbeispiel für einen Abtritt nach der Erfindung dargestellt, wobei Abh. i eine Seitenansicht, Abb.2 einen Teilschnitt nach A-B von Abb. i, Abb. 3 eine Oberan%icht und Abb. d. einen Längsschnitt zeigt. Abb. 5 -zeigt Klie Anwendung der Erfindung auf einen Trockenabtritt. Bei der Ausführungsart nach Abb. i bis .@ ist das Becken r, das mit einem Stutzen 2 in eine Muffe 3 des Abfallknies .f eingesetzt ,wird, durch eine aufrechte Wand 5 in zwei Abteilungen geteilt. Die vordere Abteilung 6, die zum Urinieren bestimmt ist, bleibt dauernd offen und ist durch einen Kugelverschluß 7 unten abgeschlossen. Das eigentliche Abtrittbecken 8 wird durch einen Schieberdeckel 9 abgeschlossen, welcher unterhalb des aufklappbaren Sitzbrettes io waagerecht verschiebbar ist. Die Verschiebung des Schieber@lecl:els, der aus einem wasser- und s iitirebest,-in(ligeii i t> Batistoff, wie z. B. Por-7ellan, besteht und zweckmäßig eine nach hinten schwach ansteigende Oberfläche besitzt, ,wird durch einen Handgriff bewirkt. Bei der dargestellten Ausführungsform besteht der Handgriff aus einem seitlich unterhalb des Sitzbrettes liegenden Knopf i i, der an einer Zahnstange 12 angebracht ist. Querarme 13 dieser Stange 12, welche, wie Xbb.2 zeigt, in einer Schwalbenschwanzführung 14 gleitet, greifen mit Stiften oller Zapfen 15 in Löcher des Schieberdeckets @, so daß der Schieberdeckel beim Verschieben der Stange 12 mitgenommen wird, ohne daß eine völlig starre Verbindung zwischen den beiden Teilen vorhanden ist. Das Becken 8 ist unten durch eine Klappe 16 abgeschlossen, die vermittels des belasteten Armes 17 (Abb. r) von außen her jeweils nach Benutzung (les Abtrittes unigelegt werden kann, wodurch die obere Klappenseite mit den Exkrementen nach unten zu liegen kommt und diese abfallen, während die bis dahin untere reine Klappenseite nach oben zu liegen kommt.
  • Die Stange 12 greift mit ihrer Verzahnung in ein Zahnrad 18 (Abb. i und 2) ein, welches auf dem Hahnkegel i9 eines die Wasserspülung beherrschenden Hahnes derart sitzt, daß beim Schließen und Öffnen des Schieberdeckels 9 jeweils ein Öffnen und Wiederschließen der Wasserspülung stattfindet, so d,aß dabei eine Spülung der Becken 6 und 8 hervorgerufen wird. Außerdem kann eine besondere Spülung des Beckens 6 von Hand durch den Knopf 2o (Abb. i) bewirkt werden, wozu eine Ableitung 21 (A bb. 3) der Spülleitung dient.
  • An das senkrechte Abfall- und Lüftungsrohr 22 (Abb. 4), das sich zweckmäßig seitlich des Abtrittes befindet, ist der Entlüftungskanal 23, der zum Becken 8 führt, angeschlossen; andererseits wird die Entlüftung unten im Abfallknie 4 mit Ableitung 24 bewirkt. Der Lüftungskanal 23 kann ,durch eine Drosselklappe 33 abgeschlossen werden, die in zwangsläufiger Verbindung mit dem Schieberdeckel 9 steht. Der Handgriff i i zum Verstellen des Schieber deckels und der Handgriff 17 zur Verstellung der unteren Abschlußklappe 16 können miteinander zwangsläufig verbunden werden.
  • Abb. 5 zeigt einen Trockenabtritt nach der Erfindung. Hier sind ebenso wie bei dem Wasserabtritt zwei Abteilungen 6 und 8 des Beckens gebildet, von denen die eine, 8, durch den von außen verstellbaren Schiebedeckel 9 verschlossen werden kann. In dem das Becken 6, 8 tragenden Kasten 25 wird durch eine verschließbare Wandöffnung, und zwar zweckmäßig eine Offnung 26 der Hinterwand, der Behälter 27 zur Aufnahme der Exkremente eingeschlossen. Zur Aufnahme des Urins .dient ein besonderer, von vorn lose angeschobener Behälter 28. Dieser Behälter 28 kann jederzeit leicht entfernt und geleert werden. Der Behälter 27 wird entfernt, indem man den Abtritt von der Wand abschiebt, nachdem man den mit Muffe 29 versehenen Rohrstutzen 32 von dem ortsfesten Abzugsrohr 31 gelöst hat. Zum Zwecke der Lüftung führt eine Abzweigung 30 vom Rohr 32 zum Becken B. In das Rohr 32 haben auch die aus dem Behälter 27 aufsteigenden Gase von unten her Zutritt. Das Entlüftungsrohr kann zeitweilig .durch die Drosselklappe 34 abgeschlossen werden. Der Trockenabtritt ist leicht transportfähig, so daß eine vielseitige Verwendungsmöglichkeit gegeben ist, unter anderem auch durch Einbau eines Trichters.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abtritt mit einem aus einem oder zwei Abteilen bestehenden Becken, einem Entlüftungsrohr und einer beim Abheben des Deckels in Tätigkeit gesetzten Spülvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Beckenöffnung unterhalb des Sitzbrettes durch einen waagerecht geführten Deckel (9) dicht abschließbar ist. 2. - Albtritt nach Anspruch i mit einem durch eine Wand in ein vorderes und ein hinteres Abteil zerlegten Becken, dadurch gekennzeichnet, daß der unterhalb des Sitzbrettes geführte Deckel (9) sich nur über das hintere Abteil (8) ,des Beckens erstreckt und durch ein Zahnstangengetriebe (12, 18) mit dem Spülventil in Verbindung steht.
DEB136763D 1928-04-01 1928-04-01 Abtritt Expired DE505302C (de)

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