DE505173C - Legierung zur Herstellung von Metallfolien - Google Patents

Legierung zur Herstellung von Metallfolien

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DE505173C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C11/00Alloys based on lead
    • C22C11/02Alloys based on lead with an alkali or an alkaline earth metal as the next major constituent

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Description

  • Legierung zur Herstellung von Metallfolien Die an sich bekannte Legierung von Blei und Magnesium wurde bisher für die Herstellung von Gewehrmunition und Kabelmänteln benutzt. Der Zusatz an Magnesium ging dabei nicht über o,i2 °/o hinaus. Bei der Verwendung der Legierung für Kabelmäntel wurde der Hauptwert auf die Festigkeit, Härte und Ziehbarkeit der Legierung gelegt. Die Erhöhung des Magnesiumzusatzes über o, i z °/o wurde als unbrauchbar erachtet.
  • Die Erfindung kennzeichnet sich wesentlich durch die Verwendung der an sich bekannten Legierungen von Blei und o,25 bis 0,5 °/o Magnesium zur Herstellung von Metallfolien.
  • Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß die Brauchbarkeit der an sich bekannten Legierung für die Herstellung von Metallfolien auf der Hämmerbarkeit des Stoffes beruht, die von der Ziehbarkeit wesentlich verschieden ist. Die Legierung der Erfindung ermöglicht die Auswalzung von Folien auf eine Dünne unterhalb o,oi2 mm, vorzugsweise auf o,oi mm. Die bekannten Metallfolien aus einer Blei-Zinn-Legierung konnten auf diese Dünne nicht ausgewalzt werden. Das Mindestmaß betrug o,o25 mm, und die Auswalzung konnte ohne Bruchgefahr darüber hinaus nicht ausgedehnt werden. Die Metallfolie der Erfindung läßt sich also rund auf die Hälfte der Dicke der heut üblichen Folien auswalzen, ohne daß die Festigkeit der Folie darunter leidet. Dadurch wird erheblich an Gewicht gespart. Außerdem verleiht der Zusatz an Magnesium der Legierung einen hellen Glanz, der sie für viele Zwecke besonders geeignet macht.
  • Die Legierung der Erfindung ist eine wesentlich gesättigte Lösung, die aus Blei und tatsächlich so viel Magnesium zusammengesetzt ist, wie das Blei absorbieren kann. Das ist ungefähr o,5 °/o des Gewichts. Die Hämmerbarkeit der Legierung übertrifft sehr wesentlich die zur Herstellung von Stanniol übliche Blei-Zinn-Legierung.
  • Zur Anfertigung der neuen Legierung wird das Blei zuerst geschmolzen und darauf das Magnesium durch Eintauchen in das geschmolzene Blei zugesetzt. Entspricht die Menge des eingeführten Magnesiums genau der Menge, die das Blei absorbieren kann oder ist sie geringer, so wird das ganze Magnesium absorbiert. Wird dagegen zuviel Magnesium eingeführt, so wird ungefähr 0,5 °/o absorbiert, und der Überschuß schlägt sich nieder. Die neue Metallfolie kann entweder für sich allein als Einwickelstoff benutzt werden oder sie dient als Überzug für Einwickelpapier, wie auch Stanniol benutzt werden kann.
  • Die neue Legierung bringt nicht nur eine Gewichtersparnis mit sich, sondern auch eine Kostenersparnis, da die benutzten Metalle billiger als Zinn sind. Diese Eigenschaften, in Verbindung mit dem hellen Glanz und der Möglichkeit, die Legierung auf die Hälfte der Dicke der bekannten Legierungen bei gleicher Festigkeit auszuwalzen, machen den neuen Stoff für viele- Zwecke besonders geeignet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verwendung der an sich bekannten Legierungen von Blei und o,25 bis o,5 °/" Magnesium zur Herstellung von Metallfolien.
  2. 2. Metallfolie nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf eine Dünne unterhalb o,oi2 mm, vorzugsweise auf o,oi mm ausgewalzt ist.
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