DE504575C - Einstellbarer Injektor oder Ejektor - Google Patents

Einstellbarer Injektor oder Ejektor

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DE504575C
DE504575C DEST43580D DEST043580D DE504575C DE 504575 C DE504575 C DE 504575C DE ST43580 D DEST43580 D DE ST43580D DE ST043580 D DEST043580 D DE ST043580D DE 504575 C DE504575 C DE 504575C
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DE
Germany
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spindle
injector
nozzle
steam
water
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DEST43580D
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JOHANN STUMPF DR ING
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JOHANN STUMPF DR ING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles
    • F04F5/461Adjustable nozzles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

  • Einstellbarer Injektor oder Ejektor
    rlei Injektoren ist es wichtig, die Dampf-
    düse und die \@-;isserd@ise und möglichst auch
    die Ditfusordüse und den Mischraum einstel-
    len zu l;önrieii, und zwar tunlichst gleichzeitig
    und in einem bestimmten gegenseitigen Ver-
    hältnis. Das ist hauptsächlich wichtig für
    die drei Ouerschnitte, die in der Dampfdüse,
    der Wasserdüse und der Diffusordüse be-
    stehen, es ist aber auch zweckmäßig, zugleich
    mit der Vergrößerun- oder Verkleinerung
    dieser drei Querschnitte den Mischraum ent-
    sprechend zu vergrößern oder zu verkleinern:
    nicht notwendig ist es, diese Größenveriinde-
    rung des Mischraumes in streng proportio-
    naler Abli<inginlceit zu den anderen verän-
    derten Größen zti halten.
    Die erläuterte Verstellbarkeit wird durch
    <leg Gegenstand der Erfindung ermöglicht.
    und es findet dabei weiter ein an sich ein-
    fache: Mittel Anwendung, (las auch für die
    Injektorwirkung noch besondere Vorteile
    bietet. Eine geeignete -eforinte, d. h. finit
    entsprechenden über ihre Länge verteilten
    \"orsprüngen, Verdickungen o. dgl. ausge-
    stattete Einstellspindel ist so in der Achse
    des Injektors gelagert, daß sie zum mindesten
    durch die Dampfdüse und die Wasserdüse
    liindtu-cli#. ; eht. Es sind bereits Injektoren be-
    kannt, bei welchen der Ventilkörper für die
    Dampfdüse verlängert mit einem verjüngten
    13nde durch ihre öffnung uni ein Stiick hin-
    (ltirchtritt, so daß der Dampf als ringförmiger
    Strahl austritt. Nach der Erfindung wird
    aber mit der durch den Injektor hindurchge-
    führten inneren Spindel nicht nur diese als solche vorteilhafte Ringstrahlbildtinn für den Dampf erreicht, sondern es werden zunleicli mit der Verstellung der Dampfdüse in einfachster Weise Mischraum und Diffusor mit verstellt, und es läßt sich durch die Bewenttir1 der Einstellspindel auch noch die Wasserdüse einstellen.
  • Die bauliche Entwicklung des Injektors wird durch die in seiner Achse befindliche Spindel erheblich vereinfacht, da .die Spindel einteilig durch sämtliche der Regelung bzw. Einstellung zu unterwerfenden Teile des 1njektors hindurchführbar ist. Die Einstellung zu Reg elun gszwecl:en der verschiedenen Injektorteile läßt sich durch ihre einfache Längenverschiebung vornehmen, wobei die als Ventile dienenden kegeligen Vorsprünge der Spindel unmittelbar ihre Einstellung erfahren. Zur Erzielung einer finit der Verstellung, der Dampfdiise proportionalen Einstellung der Wasserdüse kann deren die eine Iiegelfläche enthaltende Teil durch die in .der Längsrichtung bewegte Spindel mit verstellt werden, und wenn die Verstellung der Teile, wie es ain einfachsten ist, durch Gewinde erfolgt, so wird bei entsprechender Wahl der Steigungen beider Gewinde die Verstellung der Dampf- und der Wasserdüse immer proportional erfolgen, und zwar unbeeinflußt durch die Verschiedenheit der Einstellungen dieser beiden Diisen selbst. Das gleiche läßt sich natürlich für den Difiusor und den Mischraum erreichen. Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Abb. i zeigt die eine Ausführungsart in einer Seitenansicht und Abb, 2 einen zugehörigen Längsschnitt nach einer uni 9o' verdrehten Ebene; Abb. 3 zeigt die zweite Ausführungsart in einer Seitenansicht und Abb. 4. einen zugehörigen Längsschnitt, wiederum nach einer um go° verdrehten Ebene.
  • Nach Abb. i und 2 ist in dein Gehäuse a die Dampfdüse b fest eingeschraubt. Die Dampfdüse b bildet in ihrem äußeren unteren Teil zugleich die innere Kegelfläche der Wasserdüse c, deren Außenfläche an einem iin Gehäuse a längsverschiebbaren Gleitstück d sitzt, welches den 1Iischrauni e und den Diffusor f enthält. Eine Spindel g ist durch s ämtliche a Teile des Injektors hindurchgeleitet; sie bildet durch ihre Form bei gl das Ventil für die Dampfdüse b, bei g2 das Ventil für den Diffusor f und geht dann mit einem kegeligen Teil g- in das verjüngte Ende g1 über, mit welchem sie in einem Fußlager dl des Gleitstückes d geführt ist.
  • Die Spindel g wird durch ihr Handrad h mit ihrem Gewindeteil in dein Kopf des am Gehäuse cr sitzenden Bügels li.l eingestellt. Bei ihrer Drehung verschiebt sie zugleich ein auf ihr mit Muttergewinde sitzendes Querhaupti, das durch Seitenstangen il mit einem unteren Querhaupt i= verbunden ist. Dieses trägt einen Spindelteil k, welcher in seiner Achsenrichtung in das Gehäuse a. hineingeführt ist und durch seinen Kopf hl finit dem Gleitstück d auf Längsbewegung gekuppelt ist. Das gegen Drehung gesicherte Gleitstück d wird infolgedessen zugleich mit der Lä ngsbewegung der Spindel g auf und ab bewegt, und zwar itn entgegengesetzten Sinne zur Spindel. Wird die Spindel g aufwärts bewegt, .das Dampfventil g1 also geöffnet, so bewegt sich entsprechend das Gleitstück d abwärts und öffnet oder vergrößert hierbei den Querschnitt der Wasserdfise c und weiter den nuerschnitt g2 am Diffusoreingang. Um mit der Verstellung von Dampf- und Wasserdüse eine Veränderung des Mischraumes zu erzielen, braucht mir der in dein letzteren befindliche Spindelteil g , eine entsprechende Gestalt zu erhalten. Nach Abb. 2 verläuft dieser Teil von oben nach unten sich schwach kegelig verstärkend.
  • In welchem Maße die Wasserdüse gegenüber der sich öffnenden oder schließenden Dampfdüse verändert wird, hängt von dein Steigungsunterschied der Gewinde ab, welche bei -i.' für die Verschiebung des Gleitstückes il und in dein Kopf des Bügels hl für die Spindel selbst Anwendung finden.
  • Die Spindel g ist in dein Bügel lil nicht unmittelbar, sondern in einer 'Mutter h= gelagert, -die als Nahe für ein zweites Handrad h " ausgebildet ist. Wird das Handrad IiR unter Festhaltung des Handrades h gedreht. so wird dadurch nicht nitr die Spindel g, sondern auch das Gleitstück d längsb wiegt, und zwar beide Teile um gleiche Beträge, da das Gleitstück durch die untere Spindel k und die seitlichen Verbindungsstangen i1 für den Fall als starr mit der Spindel g gekuppelt ihrer Bewegung folgen muß. Die Wirkung der verschiedenen Gewindesteigungen bei i und in der Mutter h= ist dann ausgeschaltet.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb.3 und 4. ist die Spindel - dem Sinne nach. ebenso ausgebildet wie bei der ersten Ausführungsart; sie ist jedoch finit ihrem unteren Ende-' in einem festen Fußlager dl geführt, und ebenso ist der den Misch- und Difftisorraum unischließende Innengehä useteil d ini Gehäuse fest, also nicht längsverschiebbar, gelagert. Damit liegt auch die untere, also äußere Kegelfläche der Wasserdüse c fest: die innere Kegelfläche der Wasserdüse ist aber finit dein Dainpfdüsenkörper b in cler Achsenrichtung beweglich. Der Dampfdüsenki3rper b ist in seinem oberen Teil bei b' niit Schraubengewinde in dem entsprechenden Muttergewinde des Gehäuses a eingesetzt. Ein an der Spindel g sitzender Querkeil b= greift in zwei senkrecht verlaufende Nuten b@ des Düsenkörpers b ein. Die Folge ist, dal; bei der Drehung der Spindel g durch ihr Handrad h der Dampfdüsenkörper b ebenfalls gedreht wird; das Maß seiner hieraus folgenden Längsverschiebung hängt ab von dein Verhältnis der Steigung des Gewindes b' zum Spindelgewinde bei h=. Diese Ausführungsart ist durch Fortfall des Außengestänhes noch einfacher als die nach Abb. i und 2.
  • Die Spindel g ruht mit ihrem oberen Gewindeteil wiederum in einer Mutter h', welche als Nabe für das zweite Handrad h:@ dient; wird bei dieser Ausführung unter Festhaltung des oberen Handrades h das untere Handrad h? gedreht, dann wird die Spindel g längsbewegt, ohne daß an dieser Bewegung sich der Dampfdüsenkörper b beteiligt. Es wird dann also die Danipfdüsenöffnun@, bei g1 verändert, ohne daß eine Querschnittveränderung an der Wasserdiise c auftritt. Man erhält somit die Möglichkeit, unabhängig voneinander Ein- oder Verstellungen an der Dampf- und der Wasserdüse vorzunehinen, wenn solche aus anderen Gründen geboten erscheinen. Während des Betriebe findet ein Verschleiß der Flächen, an deren Dampf und Wasser mit großer Geschwindigkeit vorbeiströmen, statt, und zwar besonders, wenn unreines Wasser zu fördern ist. Weiter ist Ansatz von Kesselstein in der Wasserdüse, im Mischraum und im Diffusorraurn unvermeidlich, wodurch die proportionale Einstellung der bezüglichen Querschnitte gefährdet wird. Die nachträgliche l'egelung läßt sich dann mittels fier erläuterten Einrichtung jederzeit vornehmen. Auch wird durch diese Zusatzregelung die Ingangsetzung des Injektors erleichtert und eine Erweiterung des Einstellungsbereichs erin5glicht, indem in den Grenzlagen des normalen Einstellungsbereichs günstigere Verhältnisse in den wichtigen in Betracht kommenden Düsenquerschnitten geboten werden.
  • C m die Ingangsetzung des Injektors zu erleichtern, ist nach Abb. I und 2 in den gleitbaren Einsatzkörper d bei in ein sogenannter L'bersprung und bei o eine Klappe vorgesehen, während nach Abb. 3 und d. nur eine solche Klappe o angewandt ist.
  • In baulicher Beziehung sind mannigfache Abä nderiuigen gegenüber den gezeichneten Ausführungsformen möglich. So läßt sich statt des zweiten Handrades /i°, das eine gegenseitig unabhängige Einstellung von Dampf- und Wasserdüse. gegebenenfalls Ruch. von Diliusor und Mischraum, ermöglicht, eine Verstellvorrichtun g- für den Dampf;lüsenkörper b nach Abb. .I oder das Gleitstück cd nach Abb. 2 anwenden, welche von der Seite des Injelctorgehäuses her durch einen Kurvenschub oder ein Kurbel- oller Etzentergetriebe diese Teile verstellt. Naturgemäß kann man auch die Längsbewegung der Spindel,- durch ein gleiches oder ähnliches von der Seite her angreifendes Getriebe bewirken. Die für den normalen Betrieb vorzunehmende Proportionaleinstellung der Teile läßt sich darin dadurch vereinfachen, daß man diese beiden seitlichen Getriebe miteinander kuppelt; hierbei ist in beliebiger Weise dafür zti sorgen, daß in der erläuterten Weise die Verstellungen proportional, aber nicht gleich groß auftreten. Weiter läßt sich dann die Kupplung der beiden Getriebe untereinander verstellbar ausbilden, um die gegenseitigen Einstellungen grundsätzlich zu verändern, und man kann die Kupplung natürlich auch lösbar ausführen, um jedes Getriebe für sich zu bewegen und demnach die Dampfdüse und die Wasserdüse je für sich mit Bezug auf ihre Querschnittsgröße zu verändern.
  • Die neue Einrichtung ist in vorstehendem lediglich in ihrer Wirkung als Injektor behandelt. Das gleiche gilt aber auch, wenn die Einrichtung als Ejektor Anwendung findet, beispielsweise um zur Entlüftung von Oberflächenkondensatoren oder zur Absaugung irgendwelcher Gase aus chemischen Apparaten usw. zu dienen. An die Stelle der Wasserdüse tritt dann die Diise, welche Luft oder Gas anzusaugen hat; weitere im Wesen begründete Änderungen kommen nicht in Betracht.

Claims (3)

  1. PATENT ANSPRÜCIIE: I. Injektor oder Ejektor mit einem durch die Mündung der Dampfdüse hindurchragenden Verschlußkörper für die letztere, dadurch gekennzeichnet, (laß dieser Verschlußkörper als Spindel ausgebildet und durch den Difftrsor hindurchgeführt ist.
  2. 2. Injektor oder Ejektor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Querschnitt der Wasser- oder Luftdüse einstellende besondere Verstellvorrichtung in ihrer Bewegung von der Verstellung der durch die Dampfdüse und den Diffusor hindurchgeführten Spindel abhängig ist.
  3. 3. Ausfülirtingsforin des Injektors oder Ejektors nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dein Satrg-und dein Druckwasserraum ein den Mischraum und den Difftisor enthaltender längsverschiebbarer Teil ((d) mit Schleifdichtungen eingeschaltet ist. d.. Ausführungsform des Injektors oder Ejektors nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dein Dampf-und dein Saugwasserratim ein die Dampfdüse und die Innenfläche der Wasser- oder Luftdüse enthaltender längsverschiebbarer Teil (b) finit Schleifdichtung eingeschaltet ist.
DEST43580D 1927-12-15 1927-12-15 Einstellbarer Injektor oder Ejektor Expired DE504575C (de)

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DEST43580D DE504575C (de) 1927-12-15 1927-12-15 Einstellbarer Injektor oder Ejektor

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DEST43580D DE504575C (de) 1927-12-15 1927-12-15 Einstellbarer Injektor oder Ejektor

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DE504575C true DE504575C (de) 1930-08-06

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ID=7464459

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DEST43580D Expired DE504575C (de) 1927-12-15 1927-12-15 Einstellbarer Injektor oder Ejektor

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DE (1) DE504575C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE924122C (de) * 1952-01-12 1955-02-24 Huels Chemische Werke Ag Injektor zur Foerderung von festen, fluessigen, dampf- oder gasfoermigen Stoffen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE924122C (de) * 1952-01-12 1955-02-24 Huels Chemische Werke Ag Injektor zur Foerderung von festen, fluessigen, dampf- oder gasfoermigen Stoffen

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