DE504037C - Brennkraftmaschine mit einer Mehrzahl von Zylindern und einer Mehrzahl von Kurbelwellen je in Vielecksanordnung und einer durch das Vieleck hindurchgehenden Hauptkraftwelle - Google Patents

Brennkraftmaschine mit einer Mehrzahl von Zylindern und einer Mehrzahl von Kurbelwellen je in Vielecksanordnung und einer durch das Vieleck hindurchgehenden Hauptkraftwelle

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DE504037C
DE504037C DEW79109D DEW0079109D DE504037C DE 504037 C DE504037 C DE 504037C DE W79109 D DEW79109 D DE W79109D DE W0079109 D DEW0079109 D DE W0079109D DE 504037 C DE504037 C DE 504037C
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Expired
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DEW79109D
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Westinghouse Electric Corp
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B73/00Combinations of two or more engines, not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

  • Brennkraftmaschine mit einer Mehrzahl von Zylindern und einer Mehrzahl von Kurbelwellen je in Vielecksanordnung und einer durch das Vieleck hindurchgehenden Hauptkraftwelle Bei Kraftmaschinenanlagen, bei denen die Hauptwelle durch den Maschinenrahmen hindurchgeht, war es bisher üblich, diese Welle in einer ganz bestimmten Lage anzuordnen, die gewöhnlich durch die besondere Bauart der in Frage stehenden Kraftmaschine be= stimmt war. Bei Brennkraftmaschinen mit Vielecksanordnung von Zylindern und Kurbelwellen ordnete man die von den Kurbelwellen angetriebene Hauptwelle stets zusammenfallend mit der Vielecksachse an. Wollte man andererseits die Lage der Hauptwelle verändern, so wurde sie gänzlich außerhalb des Maschinenrahmens unter Verwendung entsprechender Zwischengetriebe untergebracht.
  • Die Erfindung schafft demgegenüber eine neue Brennkraftmaschinenanordnung der Vielecksbauart, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Achse der Hauptwelle, welche durch das Vieleck hindurchgeht, exzentrisch zur Vieleckachse liegt und daß das Antriebsräderwerk, das Einzelkurbelwellen und Hauptwelle kuppelt, nach Maßgabe der Exzentrizität der Welle gegen die Vielecksachse gewählt fst.
  • Zweckmäßig wird die Kraftmaschine gemäß der Erfindung so gestaltet, daß ein Teil der Kurbelwellen in unmittelbarer Zahnradkupplung mit der Kraftwelle steht, während andere Kurbelwellen im entgegengesetzten Sinne umlaufen und mit der Hauptwelle über Zwischenräder gekuppelt sind.
  • Aus der Anordnung gemäß der Erfindung ergeben sich erhebliche Vorteile, besonders für den Antrieb von Schiffen, Luftschiffen, Lokomotiven u. dgl., bei denen die Zusammendrängung der Maschinenleistung auf einen engen Raum von ausschlaggebendem Einfluß ist, denn sie ermöglicht eine Lagenveränderung der Kraftmaschine in weiten Grenzen gegenüber der Kraftwelle, ohne eine Vergrößerung der Seitenabmessungen der gesamten Anlage zu verlangen.
  • Weiter gestattet die Erfindung, den verfügbaren Raum eines Schiffsrumpfes oder eines ähnlich durch gekrümmte Flächen begrenzten Maschinenraumes möglichst wirtschaftlich auszunutzen, insofern als eine gemeinsame Schraubenwelle durch eine Mehrzahl von Vieleckskraftmaschineneinheiten betrieben werden kann, welche mit verschiedener Exzentrizität gegen die Schraubenwelle angeordnet sind.
  • Eine Anlage gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Dabei ist Abb. i ein Grundriß, der den verbesserten Schiffsantrieb in Anwendung auf ein Wasserschiff zeigt.
  • Abb. 2 ist ein Aufriß der Ausführung nach Abb. i unter Wegbrechung von Teilen des Schiffsrumpfes.
  • Abb. 3 ist eine zum Teil im Schnitt gehaltene Stirnansicht, die das gemäß der Erfindung angewendete Getriebe veranschaulicht.
  • Abb.4 und 5 sind schematische Darstellungen, die die Getriebeanordnung für andere Stellungen der Kraftmaschineneinheit gegenüber dem Schiffsrumpf zeigen, und Abb.6 und 7 zeigen Ausführungsformen der Getriebe gemäß der Erfindung in Anwendung auf eine Sechskant- bzw.. Achtkantkraftmaschinenanordnung.
  • Die Erfindung ist besonders anwendbar -auf Schiffsantriebe mit prismatischen Brennkraftmaschinensätzen. Man kann sie auch mit Leichtigkeit für andere Maschinentypen benutzen. Bei der Kraftmaschine des erwähnten Patentes umschließen die Zylinder die Schraubenwelle, und die Hauptwelle ist zentral in dem prismatischen Rahmen der Maschine angeordnet; die Kraftleistung der Zylinder wird auf die Hauptwelle durch ein geeignetes Zwischengetriebe übertragen.
  • Während eine solche Anordnung ideal vom Standpunkte der Krafterzeugung und des Antriebes ist, hat sich herausgestellt, daß für Schiffsantriebsanlagen, bei denen die Schraubenwellen vom Schiffskörper aus in Neigung nach hinten und außen verlaufen, die Anordnung einer Mehrzahl derartiger Maschinen mit Zylindern außerhalb der Triebwellen beträchtlichen Raumbedarf zeigen kann.
  • Die Erfindung besteht demnach in erster Linie in einem Getriebesystem für Kraftmaschinen der beschriebenen Art, bei denen der Punkt, an dem die Energie von der Kraftmaschine auf die Triebwelle übertragen wird, gegenüber der Achse des Maschinenrahmens verschiedene Lagen einnehmen kann. Im besonderen wird die Energie von den Kraftmaschinenzylindern auf die Schraubenwelle durch ein Zahnradsystem mit Zwischenrädern in solcher Weise übertragen, daß der größere Teil des Maschinenrahmens gegenüber der Schraubenwelle so angeordnet werden kann, daß er sich selbst der Schiffsform anpaßt und infolgedessen möglichst wenig Raum wegnimmt. In Abb. i und 2 ist ein Teil eines Schiffes mit Seitenwand io und Schiffsboden i i dargestellt. Das Schiff wird durch zwei Schrauben 12 und 13 betrieben, deren Wellen gegenüber dem Schiffskörper nach hinten und auswärts geneigt sind. Jede Schraube wird durch eine Mehrzahl von prismatischen Maschinensätzen, wie 16, 17 und 18, angetrieben, die alle durch Zahngetriebe auf eine gemeinsame Schraubenwelle ig arbeiten. Aus Abb. i und 2 erkennt man, daß die Kraftmaschinensätze 16, 17 und 18 und ebenso auch die entsprechenden, die Schraube 13 antreibenden Maschinensätze gegen ihre Schraubenwelle so angeordnet sind, daß sie sich der Seiten-und Bodenwandung des Schiffes verhältnismäßig eng anschmiegen.
  • Nach Abb.3 weist jede Maschineneinheit eine geschlossene Reihe von gleichartigen Zylindern 21 bis 24 auf. In jedem Zylinder findet sich ein Paar gegenläufiger Kolben 26, 27: Je ein Kolben der beiden Zylinder 24 und 26 wirkt auf eine gemeinsame Kurbelwelle 28, und der Kolben 27 und der entsprechende Kolben des Zylinders 22 sind an eine gemeinsame Welle 29 angeschlossen. In gleicher Weise sind die Kolben des Zylinders 23 mit den nicht dargestellten Kolben der Zylinder 22 und 24 an gemeinsame Kurbelwellen angeschlossen. Ersichtlich umschließen die Zylinder 21 bis 24 ein Vieleck bzw. ein Prisma, an dessen Kanten Kurbelwellen angeordnet sind.
  • Die Kurbelwellen der Maschine tragen vier Zahnräder 31 bis 34, die die auf sie übertragene Energie der Zylinder auf ein Antriebsrad 36 übermitteln, das auf der Schraubenwelle ig sitzt, die in den punktiert eingezeichneten Lagern 37 gelagert ist, die zweckmäßig an einer einen Teil des Maschinenrahmens bildenden Platte 38 sitzen.
  • Die Schraubenwelle kann zum Teil die Kraftmaschine abstützen. Im dargestellten Beispiel wird die Kraftmaschine wenigstens zum Teil von den Schiffsbodenträgern aus abgestützt, beispielsweise mittels der Stützen 41 und 42. Aus Abb. 3 erkennt man, daß für den Fall, daß die Maschine gegenüber der Schraubenwelle ig so liegt, daß die Welle mit der Mittelachse des Maschinenrahmens zusammenfällt, die Kraftmaschine mehr nach links gegenüber der dargestellten Lage rücken würde, wodurch die Möglichkeit der Anbringung der Maschine auf der anderen Schiffsseite beeinträchtigt werden würde. Außerdem würde ein größerer Freiraum an der Außenseite der Schiffswand nach rechts in der Abbildung bleiben, der nicht nutzbringend verwertet werden könnte. Diese besondere Schwierigkeit soll die Erfindung hauptsächlich überwinden. Damit die Maschine so nahe wie möglich an Seite und Boden des Schiffes heranrücken kann, ist ein Paar von Zwischenrädern 43 und 44 zwischen die Triebräder 29 und 33 und das Antriebsrad 36 geschaltet. Die Energie der Räder 3 i und 34 wird unmittelbar auf das angetriebene Rad 36 übermittelt, die der Räder 32 und 33 über die Zwischenräder 43 und 44. Die Wirkung der Zwischenräder 43 und 44 besteht in einer Verschiebung des Maschinenrahmens gegenüber der Schraubenwelle, so daß er dichter an Schiffsseite und -boden herangerückt werden kann. Man erkennt weiter aus Abb.3. daß das neue Getriebe eine Neigung der Maschine gegen die Waagrechte gestattet, so daß sie besser dem Verlauf der Seitenwandung angepaßt werden kann.
  • In Abb. 4 ist schematisch die Getriebeanordnung für die Kraftmaschine 16 dargestellt. Hier übertragen die Triebräder 51 und 52 ihre Energie auf ein angetriebenes Rad 53 über Zwischenräder 54 und 56, während die Triebräder 57 und 58 unmittelbar auf das Rad 53 übertragen. Hier liegt die Schraubenwelle i9 unterhalb der Achse des Maschinenrahmens.
  • Abb. 5 zeigt eine Getriebeanordnung ähnlich der nach Abb.3, bei der es aber nicht notwendig ist, den Maschinenrahmen zu kippen, um sich der Schiffswandung anzupassen, wie es bei Abb. 3 geschah. Hier übertragen die treibenden Räder 61 und 62 die Energie auf ein angetriebenes Rad 63 durch Zwischenräder 64 und 66, und die treibenden Räder 67 und 68 übertragen unmittelbar auf das Rad 63. Aus den Beispielen wird deutlich, daß die neue Getriebeanordnung für die Übertragung der Energie auf die Schraubenwelle bei Maschinen der beschriebenen Art derart erfolgen kann, daß der Maschinenrahmen mannigfach verschiedene Stellungen gegenüber der Schraubenwelle einnehmen kann, derart, daß die Anpassung des Maschinensatzes an den zur Verfügung stehenden Raum erfolgen kann.
  • In Abb.6 ist schematisch eine Kraftmaschine mit einer geschlossenen Folge von sechs Zylindern 71 bis 76 in regelmäßig prismatischer Anordnung wiedergegeben. Die Kolben der Zylinder 71 bis 76 sind in Verbindung mit treibenden Rädern 81 bis 86. Im Beispiel überträgt das treibende Rad 82 Energie auf ein angetriebenes Rad 88 durch ein Zwischenrad 89', während die treibenden Räder 81 bis 86 unmittelbar in das angetriebene Rad 88 eingreifen. Das treibende Rad 85 wirkt auf ein angetriebenes Rad 89 über ein Zwischenrad 9i, während die Triebräder 83 und 84 unmittelbar in das angetriebene Rad 89 eingreifen; die getriebenen Räder 88 und 89 sind in Eingriff miteinander. Bei einer Getriebeanordnung, wie hier dargestellt, kann die Energie von der Maschine entweder durch das angetriebene Rad 88 oder durch das Rad 89 weitergeleitet werden, und die Welle eines oder des anderen Rades kann in die Schraubenwelle eingeschaltet sein.
  • In Abb.7 ist noch eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt mit einer Achtkantmaschine mit einer geschlossenen Folge von acht Zylindern ioi bis io8, die auf antreibende Räder - iog bis 116 wirken. Die treibenden Räder i i i und 112 greifen unmittelbar in ein angetriebenes Rad 121 ein. Die treibenden Räder i io und i 13 übertragen die Energie darauf durch Zwischenräder 122 und 1:23. Die treibenden Räder 115 und i 16 übertragen unmittelbar auf ein angetriebenes Rad 124, das mit dem Rade i2 i in Zahneingriff ist, und die Triebräder i i q. und i o9 wirken auf das angetriebene Rad 124 über Zwischenräder 126 und 127. In diesem Falle erfolgt die Energieabgabe von der Kraftmaschine entweder durch das Rad 121 oder 124, und die Achse der Schraubenwelle kann zusammenfallend mit der Welle eines dieser Räder angeordnet werden. Man sieht, daß in beiden Fällen der größere Teil des Maschinenrahmens auf einer Seite der Schraubenwelle liegen wird, derart, daß die Maschine im Schiffskörper so angebracht werden kann, daß sie den verfügbaren Raum möglichst zweckmäßig und vorteilhaft ausnutzt.
  • Somit bietet die Erfindung eine Schiffsantriebsanlage, bei der die Kraftmaschineneinheiten möglichst vorteilhaft gegenüber der Schraubenwelle und dem Schiffsrumpf untergebracht werden können. Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die Ausführungsform beschränkt und läßt mannigfache Ausgestaltung zu.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Brennkraftmaschine, bei der eine Mehrzahl von Zylindern und eine Mehrzahl von Kurbelwellen je in Vielecksanordnung vorgesehen sind und die Kurbelwellen in Getriebeverbindung mit einer Hauptkraftwelle stehen, die durch das Vieleck hindurchgeht, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der angetriebenen Welle exzentrisch zur Vielecksachse liegt und daß das Antriebsräderwerk, das Einzelkurbelwellen und Kraftwelle kuppelt, nach Maßgabe der Exzentrizität der Welle gegen die Vielecksachse gewählt ist. z. Brennkraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Kurbelwellen in unmittelbarer Zahnradkupplung mit der Kraftwelle steht, während die anderen Kurbelwellen im entgegengesetzten Sinne in Umlauf versetzt werden und mit der Hauptwelle durch Zwischenräder gekuppelt sind. 3. Kraftanlage mit Brennkraftmaschinen nach Anspruch z oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Brennkraftmaschinensätzen der Vielecksanordnung auf eine gemeinsame Schraubenwelle einer Schiffsschraube wirkt, wobei die Exzentrizität dieser Schraubenwelle gegenüber den Achsen der verschiedenen Vieleckssätze verschieden ist.
DEW79109D 1927-04-25 1928-04-20 Brennkraftmaschine mit einer Mehrzahl von Zylindern und einer Mehrzahl von Kurbelwellen je in Vielecksanordnung und einer durch das Vieleck hindurchgehenden Hauptkraftwelle Expired DE504037C (de)

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DE (1) DE504037C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE864939C (de) * 1942-08-24 1953-01-29 Georges Roger Hamel Vieleckmaschinen mit auf einem gemeinsamen Rahmen befestigten Zylinderreihen
DE762714C (de) * 1940-05-04 1954-08-09 Messerschmitt Boelkow Blohm Vielzylinder-Brennkraftmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE762714C (de) * 1940-05-04 1954-08-09 Messerschmitt Boelkow Blohm Vielzylinder-Brennkraftmaschine
DE864939C (de) * 1942-08-24 1953-01-29 Georges Roger Hamel Vieleckmaschinen mit auf einem gemeinsamen Rahmen befestigten Zylinderreihen

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