DE502240C - Einspanngeraet fuer die Loseblattbuchfuehrung - Google Patents

Einspanngeraet fuer die Loseblattbuchfuehrung

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DE502240C
DE502240C DET35281D DET0035281D DE502240C DE 502240 C DE502240 C DE 502240C DE T35281 D DET35281 D DE T35281D DE T0035281 D DET0035281 D DE T0035281D DE 502240 C DE502240 C DE 502240C
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DE
Germany
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clamping device
clamping
housing
cam
lever
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Expired
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DET35281D
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English (en)
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TAYLORIX ORGANISATION GmbH
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TAYLORIX ORGANISATION GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L3/00Platens or like sheet supports for manifolding using pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. for book-keeping purposes
    • B41L3/02Platens or like sheet supports for manifolding using pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. for book-keeping purposes with stationary clamping means for holding the manifolding assembly in registered position, e.g. resilient clamps for holding non-perforated sheets

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  • Discharge By Other Means (AREA)

Description

  • Einspanngerät für die Loseblattbuchführung Die bekannten Einspanngeräte oder Schreibunterlagen für die Loseblattbuchführung haben den Nachteil, daß sie eine sichere Einspannung der losen Blätter nicht gewährleisten, weil die Spannschienen die Unterlagsplatte entlang einer Linie berühren. Dieser Übelstand tritt besonders dann auf, wenn die Unterlagsplatte sich während des Gebrauchs etwas verbogen hat, d. h. uneben geworden ist. Es sind auch Einspanngeräte bekannt, bei denen an Stelle der Linienberührung nur eine punktweise Berührung oder Einspannung der losen Blätter stattfindet. Hierbei sind jedoch die einzelnen Einspannorgane starr mit einer gemeinsamen Drehachse verbunden, so daß der obenerwähnte übelstand nicht behoben ist.
  • Die Erfindung betrifft ein Einspanngerät mit in einer Reihe angeordneten, durch eine Handhabe gemeinsam beweglichen Klemmorganen, bei dem das Neue darin besteht, daß jedes einzelne Klemmorgan für sich beweglich angeordnet ist. Hierdurch werden irgendwie vorhandene Unebenheiten sicher ausgeglichen, und eine gute Einspannung der verschiedensten losen Blätter ist gewährleistet.
  • Ein Ausführungsbeispiel der neuen Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i zeigt die neue Schreibunterlage von oben gesehen, wobei die Unterlagsplatte abgebrochen und in ihrer Höhenrichtung verkürzt gezeichnet ist.
  • Abb. z ist eine zu Abb. i gehörende Seitenansicht, wobei die Einspannvorrichtung teilweise im Schnitt, und zwar nach der Linie A-B der Abb. i dargestellt ist.
  • Abb.3 zeigt einen Querschnitt nach der Linie C-D, der Abb. i.
  • Abb. q. bis 6 zeigen eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt Abb. ¢ einen Teil der Spannvorrichtung von oben gesehen, der in Abb.5 in einem Längsschnitt dargestellt ist. Abb.6 ist ein Querschnitt nach der Linie E-F der Abb. q..
  • In einem geringen Abstand von der Unterlagsplatte a des Einspanngeräts ist mittels der Träger b ein stabartiges Gehäuse befestigt, das aus dem Unterteil c und dem Oberteil d besteht. In dem Gehäuse c, d befinden sich nebeneinander zwei durchgehende Schienen e, f, die in der Zeichnung beispielsweise ein U-förmiges Profil aufweisen. In dem Gehäuse c, d sind ferner zwei Reihen von Stifteng und lt gelagert, die durch entsprechende Bohrungen nach unten und oben aus dem Gehäuse c, d heraustreten. Die die Schienene, f durchdringenden Stifte g, h ruhen mit ihren Bünden g' und h' auf den Schienen e und f auf und werden durch auf ihnen angeordnete Federn i, die zwischen den erwähnten Bünden ä', h' und im Oberteil d eingespannt sind, stets nach unten gedrückt. Die Schienen und f, die zum gemeinsamen Anheben der Stifte g und h dienen, sind mit den oberhalb des Gehäuses d zu Augen k' und L' ausgebildeten Bolzen k und L fest verbunden. Auf dem Gehäuse d ist ein besonders geformter gabelartiger Lagerkörper m befestigt, in dem einerseits auf einem Bolzen n zwei Hebel o und p und anderseits eine Nockenwelle g drehbar gelagert sind. Die freien Enden der Hebel o und p sind mittels Schrauben mit den Augen h' und l' gelenkig verbunden. Auf der Nockenwelle g, die durch ein Handrad oder einen in der Zeichnung dargestellten Hebel r drehbar ist, sitzen nebeneinander zwei Nocken, von denen sich der Nockens unterhalb des Hebels o und der Nocken t unterhalb des Hebels p befinden. Mit dem Gehäuse e ist noch ein federbe; influßter Bügel u drehbar verbunden, der durch seine Handhabe u' anhebbar zum Einspannen eines Durchschreibeblattes dient.
  • Die neue Unterlage wird auf folgende Weise benutzt: Durch Drehung der Nockenwelle g in die in Abb. 2 gestrichelt gezeichnet Lage werden mittels der Nocken s und t die Hebel o und p und damit die Schienen .o und f samt den Stiften g und lt angehoben, so daß zwischen Unterlagsplatte a und Gehäuse c ein freier Raum vorhanden ist. Ein Durchschreibeblatt v wird unter dem Gehäuse c, d durchgeschoben bis zum Anschlag an den Kanten b' der Träger b, worauf es durch den Klemmbügel u auf der Unterlagsplatte a fest .eingespannt wird, in welcher Stellung das Durchschreibeblatt bis zu seiner vollständigen Abnutzung verbleiben kann. Ein Journalblatt w wird gleichfalls unter dem Gehäuse c, d und unter dem Durchschreibeblatt v durchgeschoben bis zum Anschlag an den Kanten b" der Träger b, in welcher Lage es nunmehr durch die federbeeinflußten Druckstifte g festgehalten wird, indem die Nockenwelle g mittels des Handhebels r beispielsweise um 9o° in die in der Zeichnung dargestellte Lage gedreht wird. Hierbei gibt der Nockens den Hebel o frei, so daß sich dieser unter der Einwirkung aller auf den Stifteng befindlichen Federn i senkt, so daß die Stifte g unten aus dem Gehäuse c heraustreten und das Journalblatt w festspannen. Nunmehr wird das die Originalschrift aufnehmende Kontenblatt x unter dem Gehäuse c, d eingeschoben bis zum Anschlag an den bereits herabgelassenen Stifteng. Durch weitere Drehung der Nockenwelle g im Sinne des in Abb.2 eingezeichneten Pfeiles werden die Stifte h gesenkt, indem bei dieser Drehung der Nocken t den Hebelp und damit die Schiene/ freigibt. In herabgelassener Lage der Stifte g, h befindet sich zwischen den Bünden g' und h' umd den Schienen e und f etwas Spiel, so daß jeder der Stifteg oder h etwaigen Unebenheiten der Unterlagsplattea zu folgen vermag. Soll ein anderes .Kontenblattx eingespannt werden, so braucht -die Nockenwelle nur wieder etwas zurückgedreht zu werden, bis der Nocken t den Hebel p wieder berührt und anhebt, wodurch die Stifte h angehoben werden, worauf das benutzte Kontenblatt herausgenommen und ein neues Kontenblatt eingeführt werden kann, das durch eine einfache Zurückdrehung der Nockenwelle g wieder festeingespannt werden kann. Wie aus Abb. 2 ersichtlich, ist der Nocken t wesentlich breiter als der Nockens ausgebildet, und zwar so, daß der Nocken t den Nockens nach beiden Seiten überdeckt. Hierdurch wird erreicht, daß bei Drehung der Nockenwelle immer zuerst die Stifte lt angehoben werden.
  • Die Ausführungsform nach Abb. ¢ bis 6, bei der der Einfachheit halber in einem dem Gehäuse c, d entsprechenden Gehäuse i, das wieder mittels der Träger 2 an der Unterlagsplatte 3 befestigt ist, nur eine Schiene 4 nebst einer Reihe von Druckstiften 5 dargestellt ist, unterscheidet sich von der zuerst beschriebenen Ausführung lediglich durch eine einfachere Ausbildung der Anhebevorrichtung für die Schiene q..
  • An der Schiene q. sind hier zwei Arme 6, 6 befestigt, die das Gehäuse i nach oben durchdringen und hier den Bolzen 7 tragen, auf dem ein Hebe18 drehbar gelagert ist. Der Hebel 8, der mit dem Handgriff 9 verbunden ist, ist über seine Drehachse 7 hinaus zu dem Nocken io verlängert, der sich bei Umlegung des Hebels 8 aus seiner waagerechten in seine senkrechte Stellung auf dem Gehäuse i abstützt, wobei die Schiene q. mittels ihrer Arme 6 und damit die Reihe der Druckstifte 5 angehoben werden. Sind in dem Gehäuse i zwei Reihen von Druckstiften angeordnet, so ist in entsprechender Weise ein zweiter Hebel 8 seitlich neben dem ersten Hebel 8 anzubringen, so daß jede Reihe der Druckstifte durch einen besonderen Hebel heb- und senkbar ist.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einspanngerät für die Loseblattbuchführung mit in einer Reihe angeordneten, durch eine Handhabe gemeinsam bewegbaren Klemmorganen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Klemmorgan (g,h) für sich beweglich angeordnet ist.
  2. 2. Einspanngerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung mehrerer Reihen von Einzelklemmorganen (g, h) jede Reihe für sich und alle Reihen gemeinsam heb- und senkbar sind.
  3. 3. Einspanngerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die lüemmorgane (g, h) einzeln federbeein-. flußt sind. q..
  4. Einspanngerät nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch ein oberhalb der Unterlagsplatte (a) und in einem kleinen Abstand von ihr unbeweglich angebrachtes Gehäuse (c, d), in dem die Klemmorgane (g, lt) geführt sind und das die Heb- und Senkvorrichtung für die Klemmorgane trägt.
  5. 5. Einspanngerät nach Anspruch ¢, gekennzeichnet durch im Gehäuse (c, d) angeordnete Schienen (e, f, ¢), auf denen sich die Klemmorgane (g, h) abstützen.
  6. 6. Einspanngerät nach Anspruch q und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (e, f, q.) an Trägern (k,1, 6) aufgehängt sind, die das Gehäuse (c, d, i nach oben durchdringen und hier mit einer Hubvorrichtung gelenkig verbunden sind.
  7. 7. Einspanngerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenträger (k,1) an Hebeln (o, p) angreifen, die mittels der Nockenwelle (g, s, t) wahlweise einzeln und zusammen heb- und senkbar sind. B.
  8. Einspanngerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken (t) den Nocken (s) der Welle (g) nach beiden Seiten überdeckt, derart, daß durch Drehung .der Nockenwelle immer zuerst die vordere Reihe der Klemmorgane (lt ) bewegt wird.
  9. 9. Einspanngerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (q.) durch einen zwischen ihren Tragarmen (6) angeordneten Hebel (8) hebbar ist, dessen Nocken (i o) sich auf dem Gehäuse (i) bei Aufrichten des Hebels (8) abstützt. i o. Einspanngerät nach Anspruch ¢, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Befestigung des Gehäuses (c, d, i) auf der Unterlagsplatte (a) dienenden Träger (b) winkelförmig ausgeschnitten sind, um Anschläge (b', b") für die losen Blätter zu bilden. i i. Einspanngerät nach Anspruch q., da. durch gekennzeichnet, daß am Gehäuse (c) ein federbeeinflußter Bügel (tt) drehbar angeordnet ist, der zum Festklemmen des Durchschreibeblattes (v) auf der Unterlagsplatte (a) dient.
DET35281D 1928-06-17 1928-06-17 Einspanngeraet fuer die Loseblattbuchfuehrung Expired DE502240C (de)

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DE (1) DE502240C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE849559C (de) * 1950-04-18 1952-09-15 Josef Andelfinger Kommanditges Durchschreibegeraet fuer Loseblattbuchfuehrung
DE873845C (de) * 1950-07-09 1953-04-16 Velox Metall Und Papierverarbe Buchungsplatte
DE875813C (de) * 1940-07-30 1953-05-07 Fortschritt Buero Einrichtungs Buchungsgeraet

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE875813C (de) * 1940-07-30 1953-05-07 Fortschritt Buero Einrichtungs Buchungsgeraet
DE849559C (de) * 1950-04-18 1952-09-15 Josef Andelfinger Kommanditges Durchschreibegeraet fuer Loseblattbuchfuehrung
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