DE50133C - Verfahren zur Herstellung von Druckplatten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Druckplatten

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DE50133C
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DENDAT50133D
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H. HOFPMANN in Berlin SW., Luckauerstr. 16 II
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Anticipated expiration legal-status Critical
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41CPROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
    • B41C1/00Forme preparation
    • B41C1/02Engraving; Heads therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Herstellung von Druckplatten für die Buchdruckerpresse geschieht das Vertiefen der im Druck weifs bleibenden Plattentheile beim Holzschnitt durch spanweises Ausstechen oder in der Zinkographie durch allmäliges Tiefätzen. Durch dieses mühevolle, zeitraubende Verfahren werden die Druckplatten vertheuert, und da die Arbeit des Vertiefens eine gröfsere ist bei einfachen Mustern mit ausgedehnten freien Flächen, als bei eng an einander liegenden Drucktheilen, so kosten einfache Druckplatten fast dasselbe wie feingemusterte Platten von gleicher Gröfse.
Das hier beschriebene Verfahren hat den Zweck, die Herstellung einfacher, grobgemusterter Druckplatten zu verbilligen und so zu vereinfachen, dafs der Buchdrucker, der die Platten gebraucht, dieselben ohne grofse Mühe und zu einem Bruchtheil derjenigen Kosten herstellen kann, welche derartige Platten bisher erfordert hätten. Gewisse Arbeiten, welche vordem am Kostenpunkt scheiterten, werden hierdurch möglich gemacht.
Bei diesem Verfahren kommen Platten zur Verwendung", welche aus einer dicken Holzschicht, dem Fufs, einer dünnen Schicht, der Deckplatte und einer zwischen beiden liegenden Papierschicht zusammengeleimt sind.
Die Papierschicht hat den Zweck, das Lostrennen der Deckplatte an eben dieser Stelle zu ermöglichen. Das Papier theilt sich dabei und spaltet sich.
Das Verfahren ist folgendes:
Mit einem für diesen Zweck besonders gefertigten Messer werden diejenigen Theile der Deckplatte, welche für den Druck bestimmt sind, umschnitten. Der Schnitt mufs den stehenbleibenden Theil von dem fortfallenden vollständig getrennt haben und durch die dünne Deckschicht bis auf die Platte gehen, welche den Fufs bildet.
Dafs der Schnitt ein von der Zeichnung auswärts gehender Schrägschnitt sein mufs und, um die Beweglichkeit des Messers zu vergröfsern, nicht sofort bis auf die Fufsplatte geführt wird, dafs vielmehr erst Furchen geschnitten werden, welche die Zeichnung blofslegen, und darauf der oben erwähnte Durchschnitt gemacht wird, dieses alles sind Einzelheiten , welche als rein technische zu betrachten sind und, da sie das Wesen der Erfindung nicht berühren, hier nicht näher zu betrachten sind.
Nach beendetem Umschneiden kann man die zum Fortfall bestimmten Theile der Deckplatte mit einem flachen Eisen in grofsen Stücken absprengen; der Boden der Platte zeigt keine Holzreste und die eben noch eingehüllte Zeichnung liegt frei und druckfertig da. Das Absprengen der fortfallenden Deckentheile ist durchaus mühelos und erfordert so wenig Geschicklichkeit, vollzieht sich vielmehr nach einmal eingesetztem Meifsel so fast von selbst, dafs hierdurch Unkosten wie bei irgend einem
anderen Verfahren nicht entstehen und die ganze Arbeit auf das Einschneiden der Zeichnung beschränkt bleibt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung von Druckplatten, darin bestehend, dafs das zu druckende Muster oder dergleichen auf Platten gezeichnet wird, welche aus mehreren Schichten bestehen, und dann die Umfassungslinien bis zur nächsten Schicht durchschnitten und die nicht zu druckenden Theile der Zeichnung herausgesprengt werden. Zur Ausführung dieses Verfahrens dienende Platten von Schrifthöhe, bestehend aus drei mit einander verleimten Schichten, einem unteren Holzfufs, einer Lage Papier und einer oberen Holzplatte.
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