DE501016C - Einrichtung fuer Relais, welche an einer pulsierenden Gleichspannung liegen - Google Patents

Einrichtung fuer Relais, welche an einer pulsierenden Gleichspannung liegen

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DE501016C
DE501016C DES66214D DES0066214D DE501016C DE 501016 C DE501016 C DE 501016C DE S66214 D DES66214 D DE S66214D DE S0066214 D DES0066214 D DE S0066214D DE 501016 C DE501016 C DE 501016C
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DE
Germany
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transformer
alternating current
relay
voltage
pulsating
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Expired
Application number
DES66214D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing G Ernst Grau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H47/00Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current
    • H01H47/22Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for supplying energising current for relay coil
    • H01H47/223Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for supplying energising current for relay coil adapted to be supplied by AC

Landscapes

  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

Bei der Belastung von Emphasen- und Drehstromgeneratoren wird infolge der Rückwirkung des Wechselstromes auf das Feld in der Feldwicklung ein Wechselstrom induziert, der sich dem von der Erregermaschine gelieferten Gleichstrom überlagert. Im allgemeinen gibt dieser übergelagerte Wechselstrom im Betrieb keine Veranlassung zu Störungen. Wenn der Generator aber mit einem Selbstregler versehen ist, dessen eine Spule an die Erregerspannung des Generators angeschlossen ist, so übertragen sich die induzierten Wechselströme des Feldes auf das Gleichstromrelais des Selbstreglers. Dieses fängt an zu schwingen und stört so den Regelvorgang. Die Störungen machen sich beispielsweise bei Schnellreglern nach dem Tirrillprinzip dadurch bemerkbar, daß die Spannung des Generators mit steigender Belastung abfällt und daß die den Nebenschlußregler der Erregermaschine kurzschließenden Zwischenrelaiskontakte ungleichmäßig .arbeiten und zu rasseln beginnen.
Um diese Störungen zu vermeiden, wird der Wechselstrom, der sich dem Gleichstrom überlagert, mit Hilfe einer besonderen Schaltung an dem Gleichstromrelais vorbeigeleitet. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Schaltung, mit der man die Trennung des überlagerten Wechselstromes vom Gleichstrom so vornehmen kann, daß jede Rückwirkung des Wechselstromkreises auf den Relaiskreis vermieden wird, so daß in letzterem ein von Pulsationen vollkommen freier Gleichstrom fließt. Zu diesem Zwecke wird erfindungsgemäß ein Stromkreis, mittels dessen der dem Gleichstrom überlagerte Wechselstrom an dem Relais vorbeigeleitet wird, mit dem Relaiskreis über einen Transformator verbunden und in den Parallel-Stromkreis eine aus Selbstinduktionen und Kapazitäten bestehende Siebkette eingeschaltet, so daß ein Schwingungskreis entsteht. Die Sekundärseite des Transformators gibt nur den dem Gleichstrom übergelagerten Wechselstrom wieder. Dadurch wird in den Siebkettenzweig eine elektromotorische Kraft eingeschaltet, mittels deren an den Abzweigstellen des zu schützenden Stromkreises zwei Äquipotentialpunkte für den Wechselstromkreis geschaffen werden, so daß also in dem zu schützenden Teil ein Wechselstrom nicht fließen kann.
In den Abb. 1 bis 3 sind einige Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
In Abb. ι ist 11 der pulsierenden Gleichstrom führende Gleichstromerzeuger, beispielsweise die Erregermaschine eines WechseljStromgenerators. 12 ist die vor Wechselstrom zu schützende Relaisspule, 13 und 14 sind Kondensator und Drossel des Schwingungskreises, 15 ein Vorschaltwider-
*> Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. G. Ernst Grau in Berlin-Siemensstadt.
stand für das Relais. Mit ιό ist der Transformator bezeichnet.
Wenn der Schwingungskreis 13, 14 offen ist, so hat der dem Gleichstrom übergelagerte Wechselstrom die durch die gefiederten Pfeile angegebene Richtung. Ist der Schwingungskreis geschlossen, so fließt in der Sekundärwicklung des Transformators 16 ein Wechselstrom in der Richtung der einfach gezeichneten Pfeile, und dieser Wechselstrom ist in der Relaisspule 12 dem den Gleichstrom übergelagerten Wechselstrom entgegengesetzt. Wird das Übersetzungsverhältnis des Transformators so gewählt, daß der- übergelagerte
ig Wechselstrom die gleiche Amplitude hat wie der transformierte Strom, so heben sich die beiden Wechselströme in der Relaisspule auf. Die beiden Pole A-B der Relaisspule 12 stellen dann für Wechselstrom äquipotentiale Punkte dar.
An Stelle des in Abb. 1 dargestellten Transformators kann mit gleicher Wirkung erfindungsgemäß ein Spartransformator gemäß Abb. 2 verwendet werden.
Die Siebkette 13, 14 ist vorteilhafterweise auf Resonanz für den Störungsstrom abgeglichen, so daß sie den Wechselstrom mit der Eigenpulsation des Arbeitsstromes nicht hindurchläßt.
Die Primärwicklung des Transformators wird von Gleichstrom durchflossen. Dadurch erhält der Transformator eine Vormagnetisierung, die so bedeutend sein kann, daß das zu schützende Relais nicht vollständig von Wechselstrom gesäubert wird. Um auch in diesem Fall die Säuberung zu erreichen, wird erfinduiigsgemäß der Transformator mit einer weiteren Wicklung versehen, die mit Gleichstrom erregt wird und so geschaltet ist, daß sie die Erregung der Primärwicklung des Transformators aufhebt. Der Strom dieser Gegenwicklung kann einer besonderen Stromquelle entnommen werden. Die Gegenwicklung kann auch erfindungsgemäß unmittelbar von der pulsierenden Gleichstromspannung gespeist werden, wobei gegebenenfalls eine Glättung des pulsierenden Stromes durch Vorschaltung einer Drosselspule herbeigeführt werden kann.
In Abb. 3 ist eine solche Anordnung dargestellt. Der Transformator 16 ist mit einer Gegeuwicklung 18 versehen, die über einen Vorschaltwiderstand 19 und eine Drosselspule 20 an die Spannung des Gleichstromerzeugers 11 angeschlossen ist.
Es ist auch möglich, die Gegenwicklung 18 von der geglätteten Spannung des zu schützenden Relais 12 zu speisen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Einrichtung für Relais, welche an einer pulsierenden Gleichspannung liegen, bei welcher ein dem Gleichstrom sich überlagernder Wechselstrom an dem Relais vorbeigeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der überlagerte Wechselstrom durch eine aus Selbstinduktionen und Kapazitäten bestehende Siebkette, welche mit dem Relaiskreis über einen Transformator verbunden ist, an dem Relais vorbeigeleitet wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Transformator als Spartransformator ausgebildet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Transformator eine zusätzliche Wicklung hat, welche an der pulsierenden Gleichspannung liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES66214D 1924-06-04 1924-06-04 Einrichtung fuer Relais, welche an einer pulsierenden Gleichspannung liegen Expired DE501016C (de)

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