DE500076C - Hintereinandergeschaltete, auf verschiedene Wellen arbeitende Kraftmaschinen, insbesondere Dampfturbinen - Google Patents

Hintereinandergeschaltete, auf verschiedene Wellen arbeitende Kraftmaschinen, insbesondere Dampfturbinen

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DE500076C
DE500076C DEA52722D DEA0052722D DE500076C DE 500076 C DE500076 C DE 500076C DE A52722 D DEA52722 D DE A52722D DE A0052722 D DEA0052722 D DE A0052722D DE 500076 C DE500076 C DE 500076C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D21/00Shutting-down of machines or engines, e.g. in emergency; Regulating, controlling, or safety means not otherwise provided for
    • F01D21/006Arrangements of brakes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

Bei der Hintereinanderschaltung mehrerer Kraftmaschinen, von denen die im Dampfzuge letzten Dampfturbinen sind und auf verschiedene, gegebenenfalls mit den vorgeschalteten Maschinen kuppelbare Wellen arbeiten, so z. B. bei der Hintereinanderschaltung einer Kolbendampfmaschine und einer Dampfturbine, in der der Abdampf der Kolbendampfmaschine weiterverarbeitet ίο wird, war es bisher notwendig, beim Stillsetzen der Turbine den Abdampf der Kraftmaschine von der Turbine abzuschalten und wo anders hinzuleiten, beispielsweise unter Umgehung der Turbine in deren Abdampfstutzen oder Kondensator.
Das für diese Umschaltung benötigte Wechsel ventil ist jedoch, da es sich um entspannten Dampf handelt, groß und daher teuer und gibt auch bei normalem Betrieb der Turbine zu Dampf Verlusten Anlaß.
Die Erfindung besteht nun darin, daß bei Außerbetriebsetzung der Turbine diese selbst als die zum Abdampfstutzen oder Kondensator führende Rohrleitung benutzt wird, wobei zwecks Verhinderung einer Arbeitsleistung der Turbine die Turbinenwelle mittels einer Bremse festgehalten wird, nachdem diese vorher die lebendige Kraft der Maschine vernichtet hat. Auf diese Weise wird die Umführungsleitung und das Umschaltventil gespart. Die Art der Bremse kann beliebig sein.
Damit die Bremswirkung nicht zu groß ausfällt, werden vor der Stillsetzung der Turbine so viel Diampfeinlaßventile der Turbine geschlossen, wie dies mit Rücksicht auf den Gegendruck der vorhergehenden Maschine zulässig ist.
Man kann auch die Kraftzuführung zu der ersten der betreffenden Turbine vorgeschalteten Maschine für die Zeit bis zur Stillsetzung der Turbine absperren, worauf dann nach erfolgter Abbremsung das Kraftmittel den vorgeschalteten Maschinen wieder zugeführt wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand bei zwei hintereinandergeschalteten und auf verschiedenen Wellen angeordneten Turbinen, von 'denen die letztere an einen Kondensator angeschlossen ist, dargestellt. Die Hochdruckturbine a, welcher Dampf durch die Leitung h zugeführt wird, schickt ihren Dampf in die Niederdruckturbine c, von wo aus ihr Abdampf in den Kondensator d geleitet wird. Jede der beiden Turbinen ist auf einer besonderen Welle angeordnet und treibt je einen Stromerzeuger e bzw. f an. Auf der Welle der Turbine c ist ferner noch eine Bremse g beliebiger Bauart vorgesehen.
Für gewöhnlich arbeiten die beiden Türbinen bei nicht angezogener Bremse hintereinander. Soll die Turbine c ausgeschaltet werden, so wird die Bremse g angezogen, bis die Turbine c zum Stehen gekommen ist. Der Abdampf der Hochdruckturbine α nimmt dann seinen Weg durch die Turbine c zum Kondensator d. Soll die Turbine α einen bestimmten Gegendruck haben, so kann man dies durch Drosselung ihrer Abdampfleitung erreichen, indem man eine entsprechende Anzahl Einlaßventile der Turbine c schließt. Sind die Wellen der Turbine« und c miteinander mechanisch oder elektrisch verbunden, so muß natürlich vor Stillsetzen der Turbinec diese Kupplung aufgehoben werden. Anstatt daß der Abdampf der Turbine c in einen Kondensator geleitet wird, kann derselbe auch ins Freie geleitet oder zu irgendwelchen Heiz- oder Kochzwecken benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Hintereinandergeschaltete, auf verschiedene Wellen arbeitende Kraftmaschinen, von denen eine oder mehrere der ersten Kraftmaschine nachgeschaltete, als Turbinen ausgebildete Maschinen außer Betrieb gesetzt werden sollen, dadurch gekennzeichnet, daß auch bei Ausschaltung der betreffenden Turbine diese unverändert von dem aus der vorhergehenden Maschine kommenden Kraftmittel durchströmt wird, wobei jedoch die betreffende Antriebswelle durch eine Bremse beliebiger Art festgehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA52722D Hintereinandergeschaltete, auf verschiedene Wellen arbeitende Kraftmaschinen, insbesondere Dampfturbinen Expired DE500076C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4109470A (en) * 1976-05-05 1978-08-29 Cassidy James Lawrence Method and means for reclaiming mechanical energy and hot condensate from exhaust steam
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WO2006103270A1 (de) * 2005-03-30 2006-10-05 Alstom Technology Ltd Verfahren zum anfahren einer turbinenanlage mit zuschaltbarem nebenstrang

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