DE49991C - Mefskluppe - Google Patents

Mefskluppe

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DE49991C
DE49991C DE188949991D DE49991DD DE49991C DE 49991 C DE49991 C DE 49991C DE 188949991 D DE188949991 D DE 188949991D DE 49991D D DE49991D D DE 49991DD DE 49991 C DE49991 C DE 49991C
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Germany
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rod
legs
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scala
gripping
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DE188949991D
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English (en)
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E. NEUHAUS, Förster in Oesbern bei Wickede, Ruhr
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/0035Measuring of dimensions of trees

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Botany (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
MeTs kluppe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Mai 1889 ab.
Das in der Zeichnung unter A dargestellte Instrument soll zur genauen Messung des mittleren Durchmessers aufstehender Bäume zwecks Berechnung des kubischen Inhaltes desselben dienen und zeigt sich im geöffneten Zustande, ebenso der Obertheil B oder die eigentliche Kluppe.
Das Instrument besteht zunächst aus einer trockenen, glatten und geraden Fichtenstange a von ca. 5 bis 7 cm Stärke am unteren Ende, ι m vom oberen Ende abwärts befinden sich die vermittels Scharniere e an entgegengesetzten Seiten an der Stange α befestigten 1 m langen Schenkel c, welche am oberen Theil einen durchlochten Ansatz haben, in welchen zwei ca. 30 cm lange, ca. 1,5 cm starke Hölzchen g "gesteckt werden, durch welche beim Messen der Stamm eingeklemmt wird. Die Schenkel werden durch zwei an denselben befestigten Federn d von der Stange α abgedrückt, und zwar auf eine beliebige Entfernung. Diese Entfernung wird bestimmt durch zwei leichte Querhölzer b, welches eins ober- und eins unterhalb der Stange α in einem quer über und unter derselben laufenden Ausschnitt vermittels Holzschrauben an der Stange α befestigt und an ihren Enden durch kleine entsprechende Holzklötzchen mit Schrauben verbunden sind; aufserdem dienen diese Querhölzer zur sicheren Führung der Schenkel.
Von den Schenkelansätzen f geht durch kleine, in Stange α getriebene Klammern i eine aus guten Hanffäden gedrehte Schnur L, an deren unterem Ende eine hölzerne Handhabe k befestigt ist und durch welche die Schenkel in Bewegung gesetzt werden.
Beim geöffneten Instrumente weist der untere Theil der Handhabe k auf eine Scala I, welche auf Stange α ungefähr 1 m vom unteren Ende eingeschnitten und in so viele Theile eingetheilt ist, als die Kluppe in Centimetern messen kann. Zum Eintheilen der Scala mifst man am besten ein konisch zugeschnittenes Brett, indem dann Schnur h angezogen werden kann, wie beim Messen von Stämmen.
Fig. G. ι und C.2 zeigen die Kluppe im Gebrauch, und zwar soll dieselbe einen aufstehenden Stamm von 30 cm mittlerem Durchmesser messen. Hierbei wird folgendermafsen verfahren.
Der Taxator la'fst durch eine Person das Instrument (in diesem Falle'von 6 m Länge) senkrecht neben den zu messenden Stamm stellen und findet nach einiger Uebung sofort die Hälfte von dessen Länge. . Nun läfst er der die Kluppe handhabenden Person das obere Ende der Stange α auf diesen also gefundenen Punkt gegen den Stamm anlehnen und die Schnur anziehen, bis der Stamm durch die Hölzchen g fest genug eingeklemmt ist. Alsdann liest sich der Taxator von der Scala / den Mittendurchmesser zur Vermerkung ab.
Wäre z. B. dieser Stamm 12 m lang, so liefse man die Kluppe senkrecht neben den Stamm stellen, die Schnur anziehen und würde der Stamm also, falls die Scala 30 anzeigte, einen Inhalt von 0,85 cbm haben.
Fig. C. ι zeigt die seitliche und Fig. C.2 die obere Ansicht in diesem Augenblicke.
Da ein solches Instrument von 6 m Länge nur etwa 5 kg wiegt, so kann eine Person das-
selbe gut handhaben, und können mit demselben in kurzer Zeit ganze Bestände mit Sicherheit zur Taxe aufgenommen werden. Namentlich ist das Instrument in Gegenden und Forstbezirken, wo vieles aufstehende Holz, sowohl Gruben- als auch anderes Nutzholz verkauft wird, ebenso für Forstwirthe, Beamte, Holzhändler von grofsem Nutzen und Wichtigkeit.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Eine Mefskluppe, gekennzeichnet durch die an der Stange α mit Scharnieren e angebrachten, in dem Quergleis b geführten und mit den Greifsprossen g versehenen, durch die Feder d nach aufsen gedrängten Schenkel c, welche mit Hülfe der an der Stange α in Oesen i geführten, unten in einen eine Scala bestreichenden Zeigergriff k endenden Zugschnuren h zum Einklemmen des zu messenden Stammes zwischen die Greifsprossen g zusammengezogen werden können, wobei der am Griff k befindliche Zeiger oder dergleichen denjenigen Theilstrich auf der danach eingetheilten Scala weist, welcher dem zwischen den Schenkeln c eingeklemmten Stammdurchmesser entspricht;
    Hierzu ι Blatt Zeichmingen.
DE188949991D 1889-05-14 1889-05-14 Mefskluppe Expired DE49991C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE49991T 1889-05-14

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DE49991C true DE49991C (de) 1889-12-11

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ID=33546386

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DE188949991D Expired DE49991C (de) 1889-05-14 1889-05-14 Mefskluppe

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