DE499778C - Schmiervorrichtung fuer Achszapfen - Google Patents
Schmiervorrichtung fuer AchszapfenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F17/00—Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles
- B61F17/02—Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles with oil
- B61F17/14—Rotating lubricating devices
- B61F17/22—Rotating lubricating devices with discs, rollers, or belts engaging the axle
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- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
49Ö778
Die Erfindung bezieht sich auf Rollenschmiervorrichtungen für Ach'szapfen, Wellenzapfen
it. dgl. mit einer Ölübertragungsrolle und einer nicht metallischen Schmierrolle, die
nach Art von Keilrädern an ihrem Umfang ineinandergreifen.
Bei den bekannten Einrichtungen, schien man auf unüberwindliche Schwierigkeiten zu
stoßen, weil die Materialfrage der Schmierrolle nicht zu lösen war. Die im Eisenbahnbetrieb
auftretenden starken Beschleunigungskräfte veranlassen nämlich bei jedem
Schienenstoß, bei unrunden Rädern noch öfter, ein fortgesetztes Abspringen der Schmierrolle
vom Achsschenkel, das natürlich ein Wiederanspringen zur Folge hat, wodurch, starke
Verhämmerungen des Achsschenkels unter Umständen erfolgen können, durch die ein
einwandfreies Arbeiten des Lagers in Frage gestellt ist. Diese Verhämmerungsierscheinungen
schließen die Verwendung von metallischen Stoffen für die Schmierrolle aus, da sie
nie genügend Elastizität haben, um bei dem verhämmemden Angriff auf den Achsschenkel
diesen unverletzt zu lassen. Ebenso verbieten die durch das Lager bei elektrischen Triebwagen
fließenden elektrischen Ströme die. Verwendung von metallischen Baustoffen, da
verhindert werden muß, daß die elektrischen Ströme durch die Schmierrolle ihren Weg
suchen und an der Berührungsstelle zwischen Schmierrolle und Achsschenkel zu Schädigungen
des Achsschenkels oder der Schmierrolle beitragen.
Auf der anderen Seite zeigten sich für diesen Anwendungszweck schon bekannte,
nichtmetallische Baustoffe für die Schmierrolle den Beanspruchungen im Keil nicht gewachsen,
da das einwandfreie Laufen der Keilräder mit Rücksicht auf die geringe Reibungsenergie,
die vom ölnassen Achsschenkel der Schmiervorrichtung zugeführt wird, nicht
sichergestellt werden konnte.
Mit Rücksicht auf die unbedingt notwendige
Verminderung der Abnutzung in den keiligen Berührungsflächen zwischen Schmierrolle
und Ölzuführungsrolle schien es erforderlich, die Schmierrolle aus einem Metall
von höchsten Festigfceitseigenschaften, namentlich von höchster Verschleißfestigkeit,
etwa gehärtetem Stahl,, herzustellen. Das verbietet
sich aber mit Rücksicht auf den gleich; zeitigen Zusammenlauf der Schmier rolle mit
dem Achsschenkel, bei dem, wie oben geschildert, durch Verwendung eines metallischen
Baustoffes Gefahren für den Achsschenkel entstehen.
Diese beiden zunächst nicht zu vereinbarenden Forderungen hinsichtlich des Baustoffes
der Schmierrollen werden durch die vorliegende Erfindung durch Verwendung eines besonderen metallischen Keilnutenr
ringes, der in der im übrigen aus nichtmetallischen Stoffen bestehenden Schmierrolle eingelassen
ist, erfüllt.
Eine beispielsweise Ausführungsform eines derartigen Schmiermittelförderers ist in der
beiliegenden Zeichnung in der Abb. 1 dargestellt, und zwar ist α die Schmierrolle, b der
Achsschenkel, C die Ölzuführungsrolle. Die Schmierrolle α wird durch die Federrf in bekannter
Weise gegen, den Achsschenkel b gedrückt, wodurch gleichzeitig ein Anpres1-sungsdruck
zwischen der Schmier rolle λ und der Zuführungsrolle c hervorgerufen wird.
Um die Umfangskraft zwischen beiden Rollen zu erhöhen, greifen die beiden Rollen nach
Art von Keilrädern ineinander. Bei der vorfegenden Erfindung ist nun ein besonderer
Keilnutenring e aus Stahl auf die Schmierrolle
α aufgesetzt. Um'dies zu erreichen, ist bei der vorliegenden Bauart die Schmierrolle a
zweiteilig ausgeführt, wobei die eine ringförmige Hälfte / nach Aufsetzen des Keilnutenringes
warm auf die andere Hälfte aufgezogen wird, um eine axiale Verschiebimg des Stahlkeilnutenringes zu verhindern.
Claims (1)
- Patentanspruch :Rollenschmiervorrichtung für Achs- g0 zajpfen, Wellenzapfen u. dgl. mit einer Ölübertragungsrolle und einer nicht metallischen Schmierrolle, die nach Art von Keilrädern an ihrem Umfang ineinandergreifen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schmierrolle (a) ein als Lauffläche dienender metallischer Keilnutenring (e) eingelassen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH80284D DE499778C (de) | Schmiervorrichtung fuer Achszapfen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH80284D DE499778C (de) | Schmiervorrichtung fuer Achszapfen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE499778C true DE499778C (de) | 1930-06-13 |
Family
ID=7442042
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH80284D Expired DE499778C (de) | Schmiervorrichtung fuer Achszapfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE499778C (de) |
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