DE499751C - Maschine zum Auszupfen der Randfaeden eines Gewebes - Google Patents

Maschine zum Auszupfen der Randfaeden eines Gewebes

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DE499751C
DE499751C DEA58101D DEA0058101D DE499751C DE 499751 C DE499751 C DE 499751C DE A58101 D DEA58101 D DE A58101D DE A0058101 D DEA0058101 D DE A0058101D DE 499751 C DE499751 C DE 499751C
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Germany
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fabric
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DEA58101D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C7/00Special-purpose or automatic embroidering machines
    • D05C7/10Special-purpose or automatic embroidering machines for separating and burning-off parts of the base fabric
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/04Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing with mechanisms for work feed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Idaschine zum Auszupfen der Randfäden eines Gewebes Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Auszupfen der Randfäden eines Gewebes. Es sollen -damit besonders die Kanten von Stoffkragen an den beiden sogenannten Innenseiten im Längsscliuß ausgezupft werden. Das geschieht zu dem Z#vecke, beim `Umlegen des Kragens die Kante nicht allzu dick erscheinen zu lassen. Diese Arbeit wird bisher von Hand ausgeübt, erfordert aber große Übung und einen großen Zeitau,fwand, wodurch die! Ware erheblich verteuert wird.
  • Es sind FadenauszIehmaschinen bekannt, deren Werkzeug parallel und senkrecht zur Stoffrichtung beiwegbar ist. Gemäß der Erfindung wird die .Bewegung des Werkzeugs einer solchen Maschine derart geregelt, daß (las Werkzeug schräg in das Gewebe einsticht und sofort seitlich verschoben wird.
  • Durch das schräge Einstechen des Werkzeugs in den Stoff werden die gefaßten Längsfäden sofort seitlich abgeschoben und können aus dem Gewebe herausgezogen werden. Es ergibt sich auf diese Weise in kürzester Zeit eine bessere Arbeit, als bisher erreicht wurde.
  • Auf der Zeichnung ist in Abb. i der Vorgang schematisch -dargestellt. Abb.2 zeigt den Stoff mit dem ausgezupften Rand, Abb. 3 und 4 zeigen das Zupfwerk und Abb.5 eine zur Ausführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung.
  • Nach Abb. i erhält das mit a bezeichnete Zupfwerkzeug eine auf und ab gehende Bewegung mit einem Hub, der von I bis III geht.
  • Diese Auf- und Abwärtsbewegung wird aber beeinflußt durch eine Seitenbewegung mit dem Hub von II bis IV. Diese Seitenbewegung, die etwa mittels eines Exzenters b oder einer anderen geeigneten Vorrichtung hervorgerufen werden kann, ergibt zusammen mit der Auf- und Abwärtsbewegung eine ungefähr ellipsenförmige Bewegung des Zupfwerkzeugs a. Wenn nun das Werkzeug a in seiner Stellung II auf den auf einer Unterlage ruhenden Stoff, der in mehreren Lagen gleichzeitig bearbeitet werden kann, einsticht, so wird das Werkzeug nicht geradlinig, sondern infolge der Seitenverschiebung des Werkzeug schräg einstechen und die gefaßten Fäden seitlich verschieben.
  • Der Faden wird also nicht etwa nach unten in FoTm einer Ausbiegung oder Schleife herausgedrückt werden können, wie das bei einem geraden Einstechen möglich wäre.
  • Das Zupfw erkzeug hat zweckmäßig die Form einer einseitig lanzettförmig ausgebildeten Säge, wie Abib.3 und 4 in größerem Maßstabe zeigt. ' Zur Ausführung des Verfahrens kann eine sogenannte Zickzacknähmaschine (Abb. 5) benutzt werden, deren Nadel durch das besonders gestaltete Zupfwrerkzeug ersetzt ist.
  • Man kann aber auch andere Vorrichtungen benutzen, durch die dem Zupfwerkzeug die erforderlichen Bewegungen erteilt werden.
  • Anstatt das Zupfwerkzeug, wie Abb, i zeigt, nach zwei Seiten einer gedachten Mittellinie ausschwingen zu lassen, könnte man ihm auch eine einseitige Ausschwingung geben, so dalj es -die Bahnen 1-II-III-I beschreibt, was durch entsprechende Gestaltung des die Schwingung bewirkenden Organs (Exzenter, Kurvenscheibe o. dgl.) erreicht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Auszupfen der Randfäden eines Gewebes, insbesondere zum Auszupfen der Kragenkanten, :dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung eines parallel und senkrecht zur Stoffrichtung bewegbaren Zupfwerkzeugs derart geregelt ist, daß das Werkzeug schräg in das Gewebe einsticht und sofort seitlich verschoben wird.
DEA58101D Maschine zum Auszupfen der Randfaeden eines Gewebes Expired DE499751C (de)

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