DE49898C - Zusammenlegbare Feldkochmaschine - Google Patents

Zusammenlegbare Feldkochmaschine

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DE49898C
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Germany
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fire
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cooking machine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49898D
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English (en)
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Firma ESCHEBACH & HAUSSNER in Dresden-N
Publication of DE49898C publication Critical patent/DE49898C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B1/00Stoves or ranges
    • F24B1/20Ranges
    • F24B1/202Ranges specially adapted for travelling

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Zusatz zum Patent No. 47623 vom 28. November 1888.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Mai 1889 ab. Längste Dauer: 27. November 1903.
Die Neuerungen an der unter Patent No. 47623 geschützten zusammenlegbaren Feld - Kochmaschine, welche den Gegenstand dieses Zusatz - Patentes bilden, sind in der Hauptsache durch den praktischen Betrieb mit dieser Feld-Kochmaschine hervorgerufen worden und beziehen sich in der Hauptsache auf Vorkehrungen, um die Schwierigkeiten beim Aufstellen zu beseitigen, die aus lockerem, sandigem, feuchtem oder gefrorenem Boden entstehen.
Nach dem Haupt-Patent soll die Aufstellung der Feld-Kochmaschine in der Hauptsache durch Ausstechen eines Feuerkanals im Boden bewirkt werden, dessen Breite sich im vorderen Theil nach der Auflagerung der zusammen verbundenen Kochplatten 4 und 5 und im hinteren Theil nach der Breite des Gestelles 6 und des Schornsteinfufses 8 richten.
Lä'fst die Beschaffenheit des Bodens das Abstechen scharfer Rä'nder beim Ausheben des Feuerkanals und rechtwinkliges Abstechen des Ueberganges aus dem breiteren in den schmaleren Theil nicht zu, oder ist der Boden gefroren, so dafs die scharfen Ränder unter Einwirkung des Feuers' nicht Stand halten, so empfiehlt sich die Anbringung von Zungen 70 an den Auflagerändern der Kochplatten 4 und 5. Diese Zungen 70 können nach Fig. ia zum Verpacken in die Platten 4 und 5 zurückgeklappt werden und vermehren das Gewicht dieser Platten kaum merklich. In aufgeklapptem Zustande, Fig. 1 und ia, vermehren sie aber die Auflageflächen der Platten 4 und 5 wesentlich und können eventuell auch kleine Holzschwellen an jeder Seite unter die Zungenreihe gelegt werden, so dafs ein Abbröckeln oder Abrutschen des Kanalrandes die Auflagerang der Platten nicht beeinträchtigt.
Der bisher beabsichtigte Uebergang des breiten Theiles des Kanales in den schmaleren soll dadurch umgangen werden, dafs das Gestell 6 an seinen beiden Kanten mit Seitenplatten 71 versehen wird, die mit den Gestellkanten durch Scharnier verbunden sind. Verzieht man nun den Kanal durch Ausstechen vom breiteren in den schmaleren Theil, wie punktirt in Fig. 1 b angegeben, und überdeckt diesen Uebergang durch die ausgeklappten Platten 71, Fig. 1 ■ und 1 b, so ist Gewähr für besseres Halten des Kanales bei ungenügender Bodenbeschaffenheit gegeben. Beim Verpacken werden die Platten 71 über das Gestell geklappt und von der mit der einen Breitseite des Gestelles 6 durch Scharnier verbundenen Platte 7 überdeckt, welche beim Betriebe die Ueberdeckung des Kanales zwischen Gestell 6 und Schornstein 8 bildet und zur Aufnahme eines Kochgefä'fses mit Oeffnung versehen ist.
Die genannten Mängel im Boden können das Anzünden und Erhalten des Feuers im Kanal wesentlich erschweren. Zur Beseitigung solcher Uebelstände ist der Rost 72 vorgesehen, der zweifachen Betriebszwecken dienen,
aber auch bei der Verpackung nützlich verwendet werden kann.
Ist der Boden feucht, gefroren oder sonst zur Feuerunterhaltung ungeeignet, oder ist nur solches Feuerungsmaterial erlangbar, welches nur auf einem Rost gut brennt, so stellt man den Rost 72, der mit vier Standfüfsen 73 versehen ist, in den Feuerkanal, Fig. 1, und zündet auf ihm das Feuer an. Feuchtigkeit und selbst rieselndes Wasser im Kanal bei Schneeschmelze werden das Feuer nunmehr nicht beeinträchtigen. Wird der Rost zu diesem Zwecke nicht verwendet, so kann er mit seinem winkelförmigen Rand, Fig. 3, mit den Füfsen nach oben in das Gestell 6 versenkt, werden und dient hier, wie Fig. 1 b zeigt, als Bratrost für Fleisch am offenen Feuer. Bei der Verpackung wird der Rost in gleicher Weise wie als Bratrost mit seinen Standfüfsen 73 nach oben hingelegt (s. Fig. 3) und dann das Gestell 6, nachdem es alle anderen Theile der Feld-Kochmaschine aufgenommen hat, so auf den Rost eingesetzt, dafs seine Füfse in die Kröpfungen 21 des unteren Randes des Gestelles 6 eintreten und hier durch Bolzen 61 festgehalten werden, zu welchem Zwecke die Füfse durchbohrt sind.
Der Rost bildet dann die unterste Lage der Verpackung, auf der die sämmtlichen Theile, die in dem durch Gestell 6 gebildeten Kubus untergebracht sind, aufruhen.
Schliefslich ist noch die in den Fig. 4 und 5 dargestellte Einrichtung zu erwähnen, welche dazu dient, dem Rauch aus dem Schornstein sicheren Abzug zu gewähren.
Auf dem obersten Teleskoprohr 3 s des Schornsteins ruht, wie im Haupt - Patent angegeben, das Kreuz 62, das zu Räucherzwecken benutzt wird. In der Mitte des Kreuzes kann eine Spindel 74 eingeschraubt werden, über die die Dille 75, innen mit einer Glaspfanne ausgestattet, gestülpt wird.
Die Dille bildet das Centrum einer Kappe 76, die einen seitlichen Ausschnitt jj hat.
Auf der Oberseite der Kappe ist ein Falz 78 angebracht, in den ein in Form einer Windfahne ausgeschnittenes Blech 79 eingeschoben wird; Falz 78 und Blech 79 stehen in Richtung des Ausschnittes Jj1 so dafs die Kappe mit diesem Ausschnitt immer nach der Windabfallseite gedreht wird. Kappe 76 findet mit Blech 79 bei der Verpackung auf den Schornsteintheilen Unterkunft.
Auf diese Weise ist die Feld-Kochmaschine nunmehr mit Neuerungen versehen, durch welche ein gegen alle Unbill des Wetters geschützter Betrieb gesichert wird.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    An der durch Patent No. 47623 geschützten Feld-Kochmaschine:
    ι. Die aus- und einklappbaren Zungen 70 an den Kochplatten 4 und 5 zur Vergröfserung der Auflagefläche der letzteren.
  2. 2. Die aus- und einklappbaren Platten 71 an dem Gestell 6 zur Ueberdeckung des Kanals in seinem allmäligen Uebergange vom breiteren in den schmaleren Theil.
  3. 3. Der Rost 72 in seiner doppelten Verwendung für Betriebszwecke, als Feuerrost und Bratrost, sowie als Verpackungstheil in Verbindung mit dem Gestell 6.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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