DE498016C - Doppelokarina - Google Patents

Doppelokarina

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DE498016C
DE498016C DEST42622D DEST042622D DE498016C DE 498016 C DE498016 C DE 498016C DE ST42622 D DEST42622 D DE ST42622D DE ST042622 D DEST042622 D DE ST042622D DE 498016 C DE498016 C DE 498016C
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DE
Germany
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double
ocarina
instrument
pipes
exciter
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Expired
Application number
DEST42622D
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FRIEDRICH STEIN DIPL ING
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FRIEDRICH STEIN DIPL ING
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D7/00General design of wind musical instruments
    • G10D7/02General design of wind musical instruments of the type wherein an air current is directed against a ramp edge
    • G10D7/04General design of wind musical instruments of the type wherein an air current is directed against a ramp edge with Helmholtz resonators, e.g. ocarinas

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Doppelokarina Die Erfindung betrifft eine Doppelokarina, deren wesentliches Merkmal darin besteht, daß die Scheidewand und die Kanalwandungen für die Tonerregerpfeifen oder auch gleich damit verbunden die Luftbrechkanten der Pfeifen, entweder ganz oder teilweise für sich hergestellt, an .dem Instrument angeordnet sind.
  • Die bekannten Doppelokarinen wurden bisher, wenn sie nicht sehr teuer werden sollten, nur aus Ton oder ähnlichen bildsamen Stoffen geformt, wobei die Luftkanäle für die Pfeifen in die weiche Masse vor dem Trocknen und Brennen eingestochen wurden. Die so hergestellten Instrumente verändern sich beim Trocknen und Brennen infolge Schwindens und ungleichmäßigen Verziehens dermaßen, daß nur selten ein brauchbares Instrument erzielt werden konnte.
  • Die bisherige Gestaltung der Doppelokarinen macht eine Herstellung z. B. durch Pressen eines formbeständigen Stoffes nahezu unmöglich. Die Instrumente aus dem Vollen herauszuarbeiten. ist. ganz abgesehen von den hohen Kosten, wegen der unregelmäßigen Form der Lufträume ebenfalls fast undurchführbar, weshalb viel Ausschuß, zum mindesten erhebliche Nacbarbeit an jedem einzelnen Instrument nötig würde.
  • Die eingangs erwähnte Anordnung macht es möglich, die einzelnen Teile, aus denen eine Doppelokarina sich nunmehr zusammensetzt, aus formbeständigem Stoff herzustellen. So können z. B. zwei Schalen, aus dünnem Blech gepreßt. dieLufträurne größtenteils begrenzen. Die Scheidewand und die Tonerregerpfeifen lassen sich auch aus Blech pressen und am Instrument anbringen. Durch die Formbeständigkeit der Einzelteile ist eine stets gleichmäßige Stimmung gewährleistet. Es liegt aber auch im Bereich des Erfindungsgedankens, die Schale, an der die Pfeifen angebracht werden, so auszubilden, daß sie wenigstens teilweise gleich die Wandung für die Pfeifenkanäle darbietet. Dann wird nur der noch fehlende Teil der Kanalwandung der einzelnen Pfeife besonders angebracht werden müssen.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform wird gewonnen, wenn die Tonerregerpfeifen mit der Scheidewand zwischen den beiden Lufträumen ein zusammenhängendes Stück bilden und zwischen eine Ober- und Unterschale, die das Instrument äußerlich gänzlich, die Lufträume großenteils begrenzen, eingesetzt und abgedichtet werden. Wenn sämtliche Teile des Instruments mit geeigneten Werkzeugen hergestellt sind, so passen sie auch genügend, um z. B. durch Eintauchen in Tauchlack nach dem Zusammensetzen dicht zu werden.
  • Ferner ist es vorteilhaft, den eingesetzten Teilen solche Anlagen an die Schalenwandungen zu geben, daß sie sich nicht darin verschieben können.
  • Die Zeichnung veranschaulicht in schaubildlicher Darstellung ein Nusführungsbeispiel des Erfmdungsgegenstaindes, das der zuletzt erwähnten Art entspricht.
  • Abb. i zeigt das Instrument, die Unterschale nach oben gewendet, in Ansicht.
  • Abb. 2 gibt das auf der Unterschale liegende Instrument wieder, die Unterschale nach der Linie A-B der Abb. 3 geschnitten, während die Oberschale längs der Schei.dewandoberkante im großen Luftraum abgetrennt ist. Abb. 3 zeigt die Unterschale mit eingesetzten Pfeifen und Scheidewand, wobei die Oberschale abgehoben ist.
  • Abb. :4 ist ein Schnitt nach der Linie C-D der Abb. i.
  • Abb. 5 ist eine Seitenansicht gegen das Mundstück des Instrumentes, wobei noch außerdem ein Schnitt durch das Mundstück nach der Linie E-F der Abb. 3 gelegt ist.
  • Das Instrument besteht aus drei Teilen, nämlich einer Oberschale i mit den Doppellöchern für die Töne von D bis C - in Abb. i-punktiert, in Abb. 2 im Schnitt gezeichnet -, einer Unterschale 2 mit, den beiden Tonerregerlöchern 3 und .4 und endlich aus dem eingesetzten Zwischenstück 5 -der Seele des Instrumentes -, das die Pfeifenkanäle 6 und 7 teilweise begrenzt und durch ihre Form ermöglicht, den beiden Lufträumen 8 und 9 solche Abmessungen zu geben, daß eine gefällige und in gewissem Grade wählbare Außenform des Instrumentes leichter mit den Luftraumbedingungen in Einklang gebracht werden kann, als wenn lediglich ein gleich dickes Blech als Scheidewand benutzt wird, womit nicht gesagt sein. soll, daß nicht auch ein solches Blech als Scheidewand bei veränderter Form der Schalen eine vorteilhafte Zusammenstellung der beiden Lufträume ergeben könnte. Die im Ausführungsbeispiel gewählte Form der Seele hat außer akustischen auch noch rein bauliche Vorteile, denn sie kann mit solchen Anlageflächen oder Stellen versehen seist, daß sie sich gleich in die richtige Lage in die Schalen legt, jedeVerschiebung ausschließend, die unweigerlich die Stimmung verderben würde. Nach Wahl einer vorteilhaften Form für die Schalen als etwas Feststehendem hängt die reine Stimmung, die Tongüte, die leichte Ansprache, kurz alles Tonliche des Instrumentes in solchem Grade von dem Ziv ischenstück ab, daß die Bezeichnung »Seele des Instrumentes« gerechtfertigt erscheint. Ist die Seele unrichtig bemessen, so können die Grifflöcher nicht zur Festlegung einer richtigen Stimmung verändert werden, weil die Töne dann nicht stetig fortschreiten, sondern überschlagen, teilweise nicht ansprechen, und große Intervallsprünge vorkommen. Die Form der Seele ist aber bei gegebenen Schalen nichts unbedingt Starres. Durch geeignete Veränderung der Seele lassen sich bei unveränderten Schalen verschiedene Grundstimmungen des Instrumentes erzielen. Dies ist von Vorteil, da mit denselben Werkzeugen für die Schalen verschiedene Stimmungen möglich werden, die z. B. bei der Zusammensetzung eines Okarina-Trios oder -Quartetts von Nutzen sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Doppelokarina, dadurch gekennzeichnet, daß* die ' Scheidewand (5) zwischen den beiden Lufträumen (8, 9) als ein besonders hergestelltes Stück und die Kanalwandungen für die Tonerregerpfeifen (6, 3 und 7, d.) oder auch damit verbunden die Luftbrechkanten der Pfeifen, entweder ganz oder teilweise für sich hergestellt, an dem Instrument angeordnet sind.
  2. 2. Doppelokarina nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tonerregerpfeifen mit der Scheidewand (5) zwischen den beiden Lufträumen (8, 9) ein zusammenhängendes Stück bilden.
  3. 3. Doppelokarina nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsatzstücke mit Anlageflächen bzw. Anlagestellen versehen sind, die ihnen in den Schalen die Führung gegen Verschieben geben.
DEST42622D 1927-05-05 1927-05-05 Doppelokarina Expired DE498016C (de)

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