DE49746C - Briefumschlag-Maschine - Google Patents

Briefumschlag-Maschine

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DE49746C
DE49746C DENDAT49746D DE49746DA DE49746C DE 49746 C DE49746 C DE 49746C DE NDAT49746 D DENDAT49746 D DE NDAT49746D DE 49746D A DE49746D A DE 49746DA DE 49746 C DE49746 C DE 49746C
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DE
Germany
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flaps
flap
machine
folded
envelope
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Expired
Application number
DENDAT49746D
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English (en)
Original Assignee
GEBR. TELLSCHOW in Berlin, Grünauerstrafse 27
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE49746C publication Critical patent/DE49746C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
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    • B31B70/44Folding sheets, blanks or webs by plungers moving through folding dies
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    • B31B2160/104Shape of flexible containers rectangular and flat, i.e. without structural provision for thickness of contents obtained from rhombus shaped sheets

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE S4: Papiererzeugnisse.
GEBR. TELLSCHOW in BERLIN. Briefumschlag - Maschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Mai 1889 ab.
Bei den bisher bekannten Maschinen zur Herstellung von Briefumschlägen werden zunächst auf einer besonderen Maschine die Blätter ausgestanzt, von der Form wie Fig. 6 beiliegender Zeichnung zeigt. Diese Blätter werden mittelst einer besonderen Maschine gefalzt in der Weise, dafs die einzelnen Klappen, welche durch in Fig. 6 punktirt angegebene Linien begrenzt sind, von der Maschine umgebogen und mittelst Klebstoffes verbunden werden. Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, fallen die Ecken des herzustellenden Briefumschlages in die äufsere Umgrenzung des aufgeklappten Blattes. Briefumschläge, bei denen die Ecken über einander gefalzt werden und bei welchen also die Ecken des Briefumschlages nicht mit den äufseren Umgrenzungen des ausgestanzten Blattes zusammenfallen, können aber mit den bisher bekannten Maschinen nicht hergestellt werden. Ein solcher Briefumschlag, welcher namentlich zu Geld- und Werthpapiersendungen sich eignet, ist in Fig. 5 dargestellt. Die punktirten Linien geben die Falzlinien an, und hat der herzustellende Briefumschlag die Form des Rechtecks 1, 2, 3, 4. Infolge der über einander gefalzten Ecken bieten solche Umschläge mehr Sicherheit gegen unbefugtes Oeffnen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf eine Maschine zur Herstellung solcher Briefumschläge, und während bei den früheren Maschinen das Umlegen der einzelnen Klappen des Briefumschlages auf ein und derselben Falzvorrichtung nach einander geschah, wird diese Arbeit jetzt bei der neuen Maschine von zwei besonderen Vorrichtungen ausgeführt.
Fig. i, 2, 3 und 4 der Zeichnungen zeigen die neue Maschine.
Die in der Form Fig. 5 ausgestanzten Papierblätter werden bei a, Fig. 1, aufgestapelt und durch Führungen b in richtiger Lage über einander gehalten. Oberhalb dieser aufgestapelten Blätter befindet sich eine Gummirvorrichtung, bestehend aus einem Stempel c, welcher in hochgezogenem Zustande von der Gummirwalze d durch Vorbeiführung derselben mit .Gummi bestrichen wird. Beim darauf erfolgenden Herunterbewegen des Stempels c wird das obenliegende Blatt an der betreffenden Stelle, wo dasselbe Klebstoff erhalten soll, mit solchem bestrichen und bleibt bei dem wieder erfolgenden Hochziehen des Stempels c mit einem Ende an diesem hängen. In dieser hochgezogenen Stellung wird das vorn am Stempel c hängen gebliebene Ende des Blattes e von der Zange f erfafst, welche, in der Richtung des Pfeiles 1 ankommend, durch den Anschlag des unteren Schenkels gegen den Anschlaghebel g geöffnet wird und so das Blatt aufnimmt. Beim jetzt erfolgenden Zurückgehen der Zange f wird der Anschlaghebel g durch den unteren Schenkel der Zange f in die punktirt gezeichnete Lage gedreht , so dafs die Zange geschlossen bleibt und das Blatt Papier mit sich nimmt, bis es über die erste Falzvorrichtung A gelangt. Diese Falzvorrichtung ist oben mit Anschlägen versehen, so dafs das Papier stets in der gleichen Lage in dieselbe gelangt.
Die Zange f ist hierbei in die punktirt gezeichnete Lage Z1,' Fig. 1, gelangt und stöfst kurz vor dieser Stellung mit dem unteren Schenkel auf einen Knaggen h, wodurch die Zange geöffnet und das bisher von derselben gehaltene Papierblatt e freigegeben wird. Der
Stempel i der Falzvorrichtung A geht jetzt abwärts und drückt das Papierblatt auf die Unterlage Ar, Fig. ι und 2. Nachdem dies geschehen ist, bewegt sich der Stempel wieder aufwärts und werden darauf durch die Klappen II, Fig. 2, die Theile MAi in der Richtung der punktirten Linien 1-2 und 3-4, Fig. 5, umgefalzt. Fig. 2 veranschaulicht diesen Vorgang und ist die Vorrichtung in der Stellung gezeichnet, in welcher die Klappen / / die Klappen MM des Papierblattes umgelegt haben. Bei der Abwärtsbewegung des Stempels i gelangt die Klappe N des Blattes e in die geöffnete Zange m, Fig. 1, welche durch Anschlagen des Hebels η dieser Zange gegen die Knaggen ο geschlossen wird. Die Zange bewegt sich, nachdem sich die Klappen / wieder gehoben haben, in der Richtung des Pfeiles 2, Fig. 1, und gelangt in die punktirt gezeichnete Lage ml, Fig. 1, wobei der Hebel η gegen den Anschlag ρ stöfst und hierdurch ein Oeffhen der Zange veranlafst. Das mit den Klappen MM gefalzte Blatt e, Fig. 5, liegt jetzt auf der zweiten Falzvorrichtung B und wird hier durch einen Stempel i1 abwärts bewegt auf die Grundplatte Ar1. Hierauf wird mittelst der Klappe q die Klappe N des Blattes e, Fig. 5, umgelegt, so dafs die anfangs durch den Stempel c der Maschine mit Klebstoff bestrichenen äufseren Kanten dieser Klappe auf die vorher durch Falzvorrichtung A umgelegten Klappen AiAi aufgelegt werden, wodurch eine Verbindung der drei Klappen MM und N in zusammengefalztem Zustande bewirkt ist.
Die Klappe q wird an der Papierklappe N von den beiden Daumen r r, Fig. 3, erfafst und fest auf die Unterlage Ar1 geprefst, welche eine nachgiebige Einlage s (Gummi u. s. w.) hat. Diese Einlage soll ein festes Anpressen oder Aufdrücken der Klappe N auf die beiden unter derselben liegenden Klappen MM ermöglichen, und sind die Daumen r r dazu angeordnet, der Klappe q einen kräftigen Druck zu ertheilen, damit der herzustellende Briefumschlag an den Verbindungsstellen der Klappen AiAf und N durchaus sicher zusammengeklebt wird. Nachdem die Daumen r r die Klappe q freigegeben haben, bewegt sich dieselbe wieder aufwärts. Alsdann falzt die gegenüber der Klappe q angeordnete kleinere Klappe t den Deckel O des Briefumschlages nach unten. Der Briefumschlag ist hierauf fertiggestellt, bis auf die Gummirung des Deckels, und wird von der Maschine in der Weise ausgeworfen, dafs sich die Unterlage k1 um einen Bolzen ν abwärts bewegt und den Briefumschlag fallen läfst. Während der Thätigkeit der Falzvorrichtung B ist in die Falzvorrichtung A ein weiteres Blatt gelangt, so dafs die Maschine ununterbrochen arbeitet. Die Zangen/" und m machen, wie oben gesagt, eine hin- und hergehende Bewegung und führt Zange f der Falzvorrichtung A das zu falzende Papier zu, während die Zange m das zur Hälfte gefalzte Papier ergreift und der zweiten Falzvorrichtung B zum Fertigfalzen zuführt.

Claims (2)

Pate nt-Ansprüche:
1. Eine Maschine zur Herstellung von Briefumschlägen, welche an den Ecken über einander gefalzt sind, bestehend in der Verbindung der Falzvorrichtungen A und B, derart, dafs das durch eine Gummirvorrichtung mit Gummi versehene Papierblatt e durch die Zange f in die Falzvorrichtung A geführt wird, in welcher die beiden Seitenklappen AiAi des zu bildenden Briefumschlages durch die Klappen 11 gefalzt werden, alsdann das so gefalzte Blatt von der Zange m in die zweite Falzvorrichtung B geführt wird, welche zunächst die untere mit Gummi bestrichene Klappe N falzt und auf die Klappen AfAi fest aufdrückt und zum Schlufs die Deckelklappe falzt, worauf der fertige Briefumschlag von der Maschine ausgeworfen wird.
2. Bei der im Anspruch 1. gekennzeichneten Maschine die Anordnung einer elastischen Einlage s in der Unterlage k1 für den Stempel i1 der zweiten Falzvorrichtung B, zum Zweck, ein scharfes Anpressen der Klappe N auf die Klappen AiAi zu ermöglichen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT49746D Briefumschlag-Maschine Expired DE49746C (de)

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